Beide Subtraktionsverfahren einführen. Das macht man aus didaktischen Gründen niemals.
Hm, sollen die Kinder ruhig beide Verfahren kennen - und das passende aussuchen.
Beide Subtraktionsverfahren einführen. Das macht man aus didaktischen Gründen niemals.
Hm, sollen die Kinder ruhig beide Verfahren kennen - und das passende aussuchen.
Irgendwo las ich die Tage mal, dass die Immobilien-Preise aktuell wieder sinken- Fragt mich aber nicht, wo ich das gelesen habe.
Eine Stunde mit 2 Klassen ist nicht ... gut. (Wobei: auf dem Hof ist es okay. Aber dann ist es natürlich nichts, was auch nur annähernd an "Unterricht" erinnert.) Allerdings: eine Ausfall-Stunde ist nicht eine Unterbesetzung, wie sie in Grundschulen aktuell üblich sind.
Vornehm:
"Dürfte ich bitte raustreten zum austreten?"
Und die passende "unvornehme" Antwort des Lehrers ist dann: Verpiss dich ... nicht.
![]()
Ich kenne eine Grundschule, die tageweise ganze Klassen abbestellt. Es scheint also zu gehen.
Da gehen die Klassen dann wahrscheinlich in den Distanzunterricht.
Ist in NRW möglich - wenn kurzfristige Ausfall-Situationen anders nicht aufgelöst werden können.
Eine langfristige Alternative / Möglichkeit ist es nicht.
Siehe: Link
Die Stunden fallen dann aus. Dann seid ihr halt unverlässlich.
Geht nicht. Wir sind kein WBK.
Unterricht ausfallen lassen
siehe oben
a) verlässlich (wir können die Kinder nicht nach der 3. Stunde nach Hause schicken)
b) wir müssen ein Minimum von ca 190 Stunden für die Stundentafel abdecken. Ohne meine Stunden hätte wir ca. 177 Stunden. Uns fehlen also mal eben 8% (überschlagen) der Lehrerstunden dafür.
Das wäre mir aber sowas von egal, können die Eltern sich an anderer Stelle weiter oben beschweren.
ich weiß. ![]()
Das Signal, das kleiner gruener frosch nach oben sendet, ist aus meiner Sicht fatal:
Hast du andere konstruktive Vorschläge, um die 8%-Stunden-Lücke aufzufangen?
Exceltabelle: Reallohnverlust berechnen, mit Inflationsrate das inflationsindexierte Lohnniveau bestimmen und daraus den Stundenlohn einer 41h Woche berechnen. Dann aus der Differenz der beiden Löhne über den Stundenlohn die Anzahl der Stunden berechnen, die der Differenz der Löhne entspricht. Diese Stunden werde ich dann krankfeiern. Bei uns an der Schulform wird wenig bis gar nicht vertreten, sodass sich der Effekt fürs Kollegium in Grenzen hält. Bei akkumulierten 15-20% Reallohnverlust kommen da 30-40 Krankentage bei raus. Aktuell bin ich bei weniger als 5 pro SJ, womit ich bei uns im Kollegium aktuell eher im Durchschnitt rangieren würde.
Krankfeiern mit Ansage?
Wenn du das woanders genauso offen kommunizierst, musst du dir über den Reallohn-Verlust als Lehrer wohl keine Gedanken mehr machen.
Ich arbeite seit mehreren Wochen- ohne einen Vertrag unterschrieben zu haben- an einer Schule, weil alle davon ausgegangen sind, der Vertrag würde bald kommen (und ich dachte das alles kann man rückwirkend regeln) und jetzt ist rausgekommen, dass ich für diesen Zeitraum nicht bezahlt werde… ist das jetzt mein Pech?
Herzlichen Glückwunsch.
Du bist unbefristet vom Schulleiter an der Schule angestellt worden.
Nachteil: du musst das evtl. rechtlich durchsetzen.
Kl. Gr. Frosch
P.S.: ich weiß jetzt auch nicht wie gut die Idee ist, das dem Schulleiter im anstehenden Gespräch so unter die Nase zu reiben. Das müssen kündige PRler sagen.
Ich vermute, der Wechsel ist zulässig, wenn der Quali erworben ist, denn ich habe nirgendwo gelesen, dass der Fall ausgeschlossen ist.
Würde ich so bestätigen. Der Abschluss nach Klasse 10 mit der "Quali" berechtigt zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Da spielt es keine Rolle, was vorher passiert ist.
Weil ich eben mal was von "nur 36 Aufgaben, die gelernt werden müssen" geschrieben habe.
Mit minimaler Herleitung sind es nur 36 Aufgaben, die gelernt werden müssen. Sollte klar sein, aber hier sind sie.
Die 1er - Reihe braucht nicht gelernt werden. (1*1, 2*1, 3*1, ...)
Ebenso wenig deren Tauschaufgaben. Das "Tauschen" kriegen die Kinder nach meiner Erfahrung hin.
Die 10er-Reihe braucht nicht gelernt werden. Die Kinder müssen "nur" wissen: *10 heißt, ich hänge eine 0 an. (1*10, 2*10, 3*10, ...)
Ebenso wenig deren Tauschaufgaben. Das "Tauschen" kriegen die Kinder nach meiner Erfahrung hin.
Gelernt wird:
| die 2er-Reihe ab 2*2: | 2*2 | 3*2 | 4*2 | 5*2 | 6*2 | 7*2 | 8*2 | 9*2 | |
| die 3er-Reihe ab 3*3: | 2*3 | 3*3 | 4*3 | 5*3 | 6*3 | 7*3 | 8*3 | 9*3 | |
| die 4er-Reihe ab 4*4 | 2*4 | 3*4 | 4*4 | 5*4 | 6*4 | 7*4 | 8*4 | 9*4 | |
| die 5er-Reihe ab 5*5 | 2*5 | 3*5 | 4*5 | 5*5 | 6*5 | 7*5 | 8*5 | 9*5 | |
| die 6er-Reihe ab 6*6 | 2*6 | 3*6 | 4*6 | 5*6 | 6*6 | 7*6 | 8*6 | 9*6 | |
| die 7er-Reihe ab 7*7 | 2*7 | 3*7 | 4*7 | 5*7 | 6*7 | 7*7 | 8*7 | 9*7 | |
| die 8er-Reihe ab 8*8 | 2*8 | 3*8 | 4*8 | 5*8 | 6*8 | 7*8 | 8*8 | 9*8 | |
| die 9er-Reihe ab 9*9 | 2*9 | 3*9 | 4*9 | 5*9 | 6*9 | 7*9 | 8*9 | 9*9 |
Die ausgegrauten Aufgaben ergeben sich aus den Tauschaufgaben.
Das ist meine absolute Lieblingsaufgabe!
Meine ist 6 * 7.
Die können meine Kinder inzwischen auch im Schlaf. (Und dabei stellen sie sich mein T-Shirt mit der "42" vor.)
ZitatNachtrag:
Ganz besonders, wenn das Abrufen nicht im Zusammenhang mit bedeutsamen Situationen erfolgt,
Das bestätigt auf jeden Fall Schmidts Aussage insofern, dass man leichter lernt, wenn man eine Situation mit dem gelernten verknüpft. ![]()
7 * 8 können meine - alleine, weil sie mich im Kopfrechnen schlagen wollen. Denn das ist meine "Achilles-Verse".
Das gehört am Ende zum "Zahlengefühl". Die häufige Anwendung von Grundrechenarten führt ja zwangsläufig zum ungewollten auswendig lernen. Ich hoffe es ist auch an Grundschulen ein ungewolltes auswendig lernen.
Nein. Denn wie Plattenspieler schreibt: das ist leider nicht bei allen Schülern möglich.
Ich würde mich sogar aus dem Fenster lehnen und sagen, dass sich das eher bei der Minderheit der Schüler automatisch einspielt.
Wenn man z.B. das 1*1 anwendet, ohne dass die Kinder es memoriert haben, gehen die auf die unterschiedlichsten Wege ans Lösen heran - aber speichern es damit trotzdem nicht ab. (ich habe z.B. einen Schüler im 3. Schuljahr, der an die Aufgabe 3*4 noch so rangeht: 1,2,3,4, ... 5,6,7,8, ... 9,10,11,12) Das Prinzip der Multiplikation als "wiederholte Addition" hat der Junge drauf. Es hilft ihm nur nicht weiter.)
Zauberwald, in weiterführenden Schulen fällt das Auswendiglernen (wie s3g4 sagt) sicher in den Hintergrund.
Aber in der Grundschule müssen die Kinder neben dem Verständnis für die Mathematik auch erst einmal das mathematische Handwerkzeug lernen:
- Rechenverfahren
- 1*1 (notfalls zumindest die Kernaufgaben, wobei: es gibt nur 36 zu lernende Aufgaben im kleinen 1*1)
- 1+1
- verliebte Zahlen
- Begrifflichkeiten (addieren, subtrahieren, multiplizieren, ...)
...
Für weiterführende Schulen mag s3g4s Aussage aber (eher) zutreffend sein.
Das Auswendiglernen sollte eigentlich nie das Ziel sein. Besonders in Mathematik nicht.
Schöne Grüße vom 1*1. ![]()
Da kommst du ums Auswendiglernen nicht herum.
Ich kann das nur unterschreiben. 13 Std. MA die Woche sind nicht in Ordnung und du setzt die Messlatte damit, gewollt oder ungewollt, extrem hoch. Implizit wird so Druck auf das Kollegium aufgebaut, sich ebenfalls heldenhaft in die Arbeit zu stürzen und dem Burn Out u.U. ein klein wenig näher zu kommen.
Ja, man muss es dir nicht nachmachen, aber der Druck, der Vergleich mit dem "Superschulleiter" ist da. Ich finde das nicht positiv vorbildlich.
a) wir du schreibst - es muss niemand nachmachen. Wer sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt, wäre im Grunde selber schuld.
b) was meinst du, wer die 13 Stunden auffangen müsste, wenn ich es nicht täte. Muss aber niemand. Eine weitere Teilzeitkollegin macht freiwillig 2 Stunden mehr. Das war es.
Damit sind wir aus dem Schneider.
Sprich: wenn ich sie nicht machen würde, müssten andere zum Abdecken ran. Das wissen auch alle. Der "Superschulleiter fordert"-Effekt tritt nicht ein. Sondern es ist klar, dass ich damit die ansonsten notwendige zusätzliche Belastung der Vollzeitkolleginnen wegpuffere.
Nachtrag:
vielleicht noch einmal zur Einschätzung der Situation. Wir sind keine große weiterführende Schule und auch kein Berufskolleg mit zig-hundert oder tausenden Stunden im Plan. Da fallen 13 Stunden, die fehlen, vielleicht nicht weiter auf.) Wir sind eine kleine Grundschule.
Das heißt
a) verlässlich (wir können die Kinder nicht nach der 3. Stunde nach Hause schicken)
b) wir müssen ein Minimum von ca 190 Stunden für die Stundentafel abdecken. Ohne meine Stunden hätte wir ca. 177 Stunden. Uns fehlen also mal eben 8% (überschlagen) der Lehrerstunden dafür.
Werbung