Ich kann das nur unterschreiben. 13 Std. MA die Woche sind nicht in Ordnung und du setzt die Messlatte damit, gewollt oder ungewollt, extrem hoch. Implizit wird so Druck auf das Kollegium aufgebaut, sich ebenfalls heldenhaft in die Arbeit zu stürzen und dem Burn Out u.U. ein klein wenig näher zu kommen.
Ja, man muss es dir nicht nachmachen, aber der Druck, der Vergleich mit dem "Superschulleiter" ist da. Ich finde das nicht positiv vorbildlich.
a) wir du schreibst - es muss niemand nachmachen. Wer sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt, wäre im Grunde selber schuld.
b) was meinst du, wer die 13 Stunden auffangen müsste, wenn ich es nicht täte. Muss aber niemand. Eine weitere Teilzeitkollegin macht freiwillig 2 Stunden mehr. Das war es.
Damit sind wir aus dem Schneider.
Sprich: wenn ich sie nicht machen würde, müssten andere zum Abdecken ran. Das wissen auch alle. Der "Superschulleiter fordert"-Effekt tritt nicht ein. Sondern es ist klar, dass ich damit die ansonsten notwendige zusätzliche Belastung der Vollzeitkolleginnen wegpuffere.
Nachtrag:
vielleicht noch einmal zur Einschätzung der Situation. Wir sind keine große weiterführende Schule und auch kein Berufskolleg mit zig-hundert oder tausenden Stunden im Plan. Da fallen 13 Stunden, die fehlen, vielleicht nicht weiter auf.) Wir sind eine kleine Grundschule.
Das heißt
a) verlässlich (wir können die Kinder nicht nach der 3. Stunde nach Hause schicken)
b) wir müssen ein Minimum von ca 190 Stunden für die Stundentafel abdecken. Ohne meine Stunden hätte wir ca. 177 Stunden. Uns fehlen also mal eben 8% (überschlagen) der Lehrerstunden dafür.