Beiträge von kleiner gruener frosch

    AAAAARGHHHH!!!!


    Die 3. Star-Trek-Welle ist raus. U.a. die Defiant. (219 €, 2800 Steine) und die Enterprise E und die NX-Enterprise als Mid-Size (ca. 33 €, ca. 500 Steine)

    Außerdem steht der Avenger-Tower für 280 € (5xxx-Steine) von Panlos bei bluebrixx.

    Und dabei wartet die Gorch Fook und die "No boody A,B,C or D-"Enterprise noch hier auf mich.

    Ich stehe gerade rechtlich auf dem Schlauch. *ähm*

    Also: natürlich würdest ich es einrichten, dass du an dem Freitag frei hast. Aber ... wo steht das? Bei den Aufzählungen zum Sonderurlaub steht die eigene Hochzeit explizit nicht drin.

    Ich nehme mal an, dass die Begründung ist: die eigene Hochzeit kann man planen und dann hat man als Lehrer einen Tag in den Ferien zu nehmen. Oder?

    Also: nach meinem Dafürhalten hast du kein Anrecht auf einen freien Tag für deine Hochzeit, sondern bist vom Good-will des Schulleiters abhängig.

    kl. verwirrter Frosch

    Nachtrag: und damit beantwortet sich eigentlich auch automatisch deine Frage. Wenn du keinen Anspruch auf einen freien Tag hättest, kannst du ihn auch nicht verschieben ... es sei denn, dein Schulleiter und dein Team organisieren das irgendwie.

    Hm, ich gehe nicht ganz d'accord mit dir, WillG.

    Zugegeben, wir sitzen in der Schule vor einem gordischen Personalknoten, den wir nicht lösen können. Aber die Gesamtverantwortung beim Dienstherrn zu suchen, finde ich etwas übertrieben. Natürlich kann der Dienstherr die Arbeitsbedingungen verbessern, das Gehalt verbessern, den NC kippen, etc. Das sind aber alles a) langfristige Maßnahmen (die man natürlich trotzdem angehen kann) und b) Maßnahmen ohne Erfolgsgarantie. Will sagen: nur weil die Rahmenbedingungen besser sind, hat man nicht plötzlich (oder in 6 Jahren) genug Lehrer.

    Unabhängig davon: ihr kennt mich, ich achte auf meine Kolleginnen. (Weniger auf mich.)

    Aber ich bin verdammt froh, dass ich ein Kollegium habe, welches einspringt, wenn was ist. Welches sich nicht hinstellt und sagt "Nö, ich bin ja nicht schuld an der Situation." Ein Kollegium, welches mir Angebote zur Vertretung macht, wenn jemand fehlt. "Ich habe in der 3. Stunde Sport - ich nehme die Klasse mit." "Ich gehe gleich eben hoch und teile sie auf und geben den Kindern die Arbeitsblätter mit." "Ich kann in der 4. Stunde mit der 2a und der 1b auf den Schulhof gehen." "ich wollte mit der 4a eh ein Video zum Getreide gucken. Da kann die 4b dazukommen. Sag mir nur in welcher Stunde." "Bei mir fehlen Kinder wegen der Erstkommunion. Ich kann die Klasse 2a dazunehmen. Sind dann zwar 35 Kinder, aber das macht nichts." "Ich bleibe heute 2 Stunden länger. Kein Problem." Und so weiter.

    Üblicherweise muss ich meine Kolleginnen eher bremsen als zum Unterstützen motivieren. Und ja, ich finde das gut so.

    Ich finde es gut so, dass in der Situation nicht diskutiert oder lamentiert wird, sondern angepackt wird.

    Ich finde es gut, dass die Kolleginnen den Ernst der Lage sehen (akut und auch generell).

    Ich finde es gut, dass die Kolleginnen sich auch für die anderen Kinder / für die anderen Klassen verantwortlich fühlen. Auch wenn jetzt wieder jemand kommt und mir versucht zu erklären, dass wir Lehrer nicht für die Kinder verantwortlich sind. Vielleicht ist dieses Denken wieder so ein Grundschulding.
    Ich finde es gut, dass die Kolleginnen auch kreative Lösungen finden.
    Ich finde es gut, dass sie nicht schulterzuckend sagen "Ist nicht mein Problem." Das könnten sie. Na klar.

    Ich finde die Einstellung der Kolleginnen gut. Einer für alle, alle für einen. Und alle für die Schule und die Kinder.

    Und mein Job ist es dann, dafür zu sorgen, dass die Füße auf dem Boden bleiben und die Kolleginnen sich nicht verausgaben. Damit ist nämlich auch keinem geholfen.

    Mein Job ist es aber auch, die Situation nach oben zu spiegeln und dem Schulamt klar zu machen, dass wir bei der aktuellen Personalsituation im 2. Halbjahr kein Schwimmen anbieten können. Weil das bei allen kreativen Lösungen nicht mehr aufzufangen ist.

    Aber an der Schule meiner Kinder z.B. gab es insgesamt nur 8 Klassen.

    Ich unterbiete. ;)

    7 Klassen. Davon eine mit 29 Kindern.

    Das Aufteilen geht, ist aber auch nicht schön.

    Sehr unschön ist es, wenn eine Klassenlehrerin im 1. Schuljahr fehlt. Dann wird eine höhere Klasse aufgeteilt, da man Erstklässler nicht wirklich gut mit Aufgaben nebenher laufen lassen kann.

    Zitat von state-of-trance

    Spaß beiseite: Was dann passiert ist gar nicht Kern der Frage,

    Doch, irgendwie schon.

    Das ganze Thema "Vertretung" ist ein zusammenhängender Komplex. Deswegen gibt es ja auch das Vertretungskonzept.

    Natürlich muss man keine Aufgaben schicken. Aber ggf. ist es sinnvoll, dies (freiwillig) zu tun, weil man weiß, was noch alles damit zusammenhängt. Aber wie gesagt: freiwillig. Das ist jedem selbst überlassen.

    Alternativ: plant im Team (wenn ihr mehr als eine Klasse pro Jahrgang habt). Wenn bei uns jemand ausfällt, weiß der Teamkollege immer, was gerade anliegt und legt dem Vertretungslehrer Material hin. Bzw. Legt Aufgaben zum Verteilen der Kinder hin.

    Wenn man weiß, dass einem Personal für Vertretungen fehlt, muss man entweder


    - auf Vertretungen verzichten oder


    - den Stundenplan so anpassen, dass Stunden frei werden.

    Schon mal was von "verlässlicher Grundschule" und "Stundentafel" gehört?

    *kopfkratz*

    Das hat übrigens nichts mit der Ausgangsfrage zu tun. Ob die Erkrankte Aufgaben schickt oder nicht, hat ja keinen Einfluss auf die der Schulleiterin zur Verfügung stehenden Lehrerinnen.

    Warum reitest du auf dem Punkt dann noch weiter rum. ;)

    Remonstrieren ist richtig. (Siehe Seph)

    Aber auch das Hinnehmen nach dem Remonstrieren ist dann notfalls richtig. (Siehe Ketfesem) Als Lehrerin bist du dann schließlich aus dem Schneider. Die A-Karte hat der Schulleiter. Aber dafür bekommt er A14. *schulterzuck*

    Nichtdestotrotz sollte man es nach Möglichkeit vermeiden. Im Zweifelsfall werden Klassen verteilt. Die Mitbetreuung über Klassenraumgrenzen hinweg sollte die letztmögliche Lösung sein, wenn gar nichts mehr anders geht.

Werbung