Beiträge von kleiner gruener frosch

    pepe Ich kann jeden Satz von dir unterschreiben. Sowohl die Klischees im ersten Beitrag (die gar keine Klischees sind. Ich erinnere mich nur an die Partys der Primarstüftler mit den ... ähm Maschinenbauern (?) In Paderborn. So war zumindest das Geschlechterverhältnis ausgeglichen.) als auch den zweiten Beitrag. Ich habe das Studium und die Berufswahl bisher keine Sekunde bereut. Auch nicht als Mann.

    Für die Sek 1 reicht für den Quereinstieg in NRW der Meisterbrief aus, man muß überhaupt nicht studiert haben vorher.

    Du hast vergessen zu schreiben, dass das in NRW gilt (und in Thüringen ist es für die berufsbildenden Schulen möglich.) ... und zwar nur in Einzelfällen. Nicht in der Regel.

    In NRW nehmen diese Personen an der einjährigen pädagogischen Einführung teil und haben damit - im Gegensatz zu den meisten Referendaren - keine Chance auf die Verbeamtung.

    Zu deiner Aufstellung "Seiteneinstieg bedeutet ... Referendariat bedeutet" hast du wieder vergessen zu schreiben, dass

    - du als Referendar den Referendars-Platz (für die Ausbildung) praktisch sicher hast.

    - du als Seiteneinsteiger vor der Ausbildung ins Bewerbungsverfahren musst ... und das Bewerbungsverfahren für Seiteneinsteiger nur geöffnet wird, wenn akuter Bedarf vorliegt, der nicht über fertige Referendare gedeckt werden kann.

    Deine Argumentation hier finde ich deshalb ziemlich schwach.

    Gebe ich gerne zurück.
    Dass das Beispiel mit dem Unfall schwach ist, sollte klar sein. (Okay, war wahrscheinlich eine Übertreibung von dir. oder gibt es dafür handfeste Beweise?)

    Kernpunkt meiner Argumentation war aber: wenn Corona den Tod vorzieht, zählt es als Todesursache. Ob nun "mit" oder "an" ist dann eine akademische Diskussion. Jetzt kann man natürlich darüber diskutieren, ob Corona wirklich als Begleiterkrankung zum Tode beigetragen hat.

    Aber: so wie ich meinen Kolleginnen bei der Notengebung in ihrer Klasse vertraue, so vertraue ich auch den Ärzten, dass sie die Totenscheine gewissenhaft ausfüllen. Eine Vorab-Verdächtigung ohne Beweis, dass man einfach "Corona als Begleiterkrankung mit Einfluss auf den Tod" einträgt, obwohl das gar nicht so war, möchte ich da nicht aussprechen.

    Btw: laut einem Quarks-Bericht vom Januar sind 83 % der Toten primär an Corona gestorben, bei 17 % waren es eine Begleiterkrankung, die zum Tode beigetragen hat.

    kl. gr. frosch

    Zitat von NRW-Lehrerin

    ob mit oder an Corona verstorben

    Auch da (auch wenn du es nicht hören willst) beliebte Querdenker-Mythen und -Argumentation.

    Wenn du gesundheitlich fit bist, Corona bekommst und dann wider Erwarten einen schweren Verlauf hast und ihn nicht überlebst, bist du AN Corona gestorben.

    Wenn du gesundheitlich angeschlagen bist, aber damit (noch Monate oder Jahre) leben kannst, Corona bekommst und dann als vorerkrankte Person vielleicht nicht ganz so überraschend stirbst, bist du MIT Corona gestorben.

    Was aber in beiden Fällen gleich ist: ohne die Corona-Infektion würdest du noch leben. Daher ist diese Querdenken-Argumentation "Er ist ja nur MIT Corona gestorben" ziemlich unsachlich. Sorry.

    kl. gr. frosch

    P.S.: und wieder einmal - du wunderst dich im ernst, dass man dir Querdenken-Argumentationen unterstellst, wenn du sowas schreibst? *kopfkratz* Du magst kein Querdenker sein ... aber dann solltest du deine Argumente mal besser überprüfen. Sorry.

    selbst die 4. Impfung schützt ihn nicht vor Ansteckung.

    *kopfschüttel*

    Nochmal: Impfungen schützen nicht per se vor Ansteckungen, sondern vor dem schweren Verlauf. Wer mit "die Impfung schützt ja nicht vor Ansteckung" gegen Impfungen (hier: gegen regelmäßige Impfungen) argumentiert, argumentiert am Thema vorbei und (sorry, ich weiß, dass du das nicht hören willst, aber es ist so) greift Querdenker-Mythen auf. *kopfschüttel*

    Wie würde es kleiner gruener frosch wohl finden, wenn er als Grundschul-Schulleiter a13 bekommt, sein Stellvertreter hingegen a15, weil er später eingestellt wurde?

    *schulterzuck*

    Aber das Beispiel hat jetzt mit OBAS und Referendaren rein gar nichts zu tun. Das ist soweit von der Situation weg, dass es nicht mal mehr hinkt.

    Er hatte schließlich schon bei Beginn des Vorbereitungsdienstes die Übernahmegarantie in der Tasche, wenn er mit der Note 4,0 besteht. Es folgten 1,5 Jahre HArtz 4, weil unser Arbeitgeber bei Refis (=Beamten auf Widerruf) ja nicht einmal in die Sozialkassen einzahlt.

    Nochmal: der OBASler musste sich auf die Stelle bewerben und wurde ausgewählt. Er hätte genauso nicht ausgewählt werden können. Daher hatte er die Übernahmegarantie in der Tasche.

    DU wurdest nicht ausgewählt, sondern du hast mit Eintritt ins Studium die Übernahmegarantie in den 2. Teil der AUsbildung in der Tasche (und da heult der OBASler auch nicht rum, weil das ja unfair sei.

    Es sind zwei verschiedene Paar Schuhe. *seufz* (Und ich frage mich, wie oft wir dir das noch erklären müssen. Vielleicht solltest du auf qchn hören.)

    Solche Aussagen sind natürlich Wasser auf die Mühlen der Querdenker

    Nur für Querdenker, die nicht gerade aus denken können. Wovor die Impfung schützt und warum sie gut ist und wovor sie nicht schützt ist allgemein bekannt und eigentlich unkritisch. Es sei denn, man versteht die Logik der Impfung nicht. Okay.

    Oh, ich habe erst beim Weiterlesen bemerkt, dass du den Sinn der Impfung auch nicht verstanden hast.

    Dann nochmal: Die Impfung schützt nicht generell vor einer Ansteckung, auch wenn sie die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung schon verringert. Genauso wie sie die aktive Ansteckungsfähigkeit verringert. Primäre Aufgabe der Impfung ist es aber, den Verlauf abzuschätzen und zu verhindern, dass es ein kritischer Verlauf wird.

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