Beiträge von kleiner gruener frosch

    Manchmal holt die Realität halt das Wahlprogramm ein. Realistische Parteien reagieren dann. Mit Sicherheit auch nicht ohne Bauchschmerzen. Ob die Reaktion sinnvoll ist, wird wohl nur die Zukunft beurteilen können.

    Aber: hast du Alternativ-Vorschläge?

    Gegen Waffenlieferung und gegen Töten zu sein ist "populistisch"?

    Nein. Aber die Parole

    Zitat

    nach 80 Jahren töten wieder deutsche Waffen wieder Russen.

    ist populistisch und lässt wichtige Hintergründe vereinfachend außer acht. Diese Aussage könnte den Eindruck erwecken, dass die Deutschen und ihre Waffen wieder einmal die "Bösen" sind und die "Russen" die armen Opfer, wie damals. Damit kommt es zu einer Opfer-Täter-Umkehr, und einer massiven Vereinfachung der Situation. Daher finde ich die Parole von fachinformatiker (im Verbund mit seinen bisher geäußerten Aussagen hier im Thread) populistisch und verkürzend.

    Bauchschmerzen mit Waffenlieferungen habe ich auch. Ich kann (und will) auch nicht abschätzen, was die Konsequenzen sind. Aber ich will auch nicht nicht abschätzen, was die Konsequenzen sind, wenn man dem Aggressor in Russland nicht irgendwie zeigt, dass er zu weit geht. Daher befürchte ich, dass es im Moment alternativlos ist. Es sei denn, man lässt Putin gewähren und die Ukraine verteidigungslos im Stich.


    Nachtrag:

    Zitat

    wie genau hättest du (und andere, die in diese Richtung schreiben) das denn gern?

    Wo genau habe ich in diesem Thread bisher nach schweren Waffen gerufen?

    also muss man die Waffenlieferungen gut finden?

    Nein. Aber man muss nicht mit so einfachen, naiven populistischen Parolen argumentieren. Sondern wenn man die Waffenlieferungen doof findet und sagt "unnütz", wäre es auch schön, wenn man eine Alternative bietet.

    Zitat

    Und man darf vielleicht auch nicht vergessen, dass zum Beispiel jüngere Schüler schon davon profitieren, auch mal ein Gesicht ohne Maske zu sehen (Lautieren, Mimik etc).

    Das "mal" war ja auch mit Maskenpflicht nie ein Problem. Kann man machen, aber es ist jetzt kein Argument gegen die Sinnhaftigkeit des Weitertragens und für das generelle Verzichten auf die Maske. (Auch wenn man es darf.)

    Und nachdem du moralisch auf dem hohen Ross sitzt watscht du alle ab, die es wagen ohne Maske zu unterrichten...kann man machen.. muss man aber nicht.

    Vorher hast du dich doch deutlich offener beschrieben.

    Das hat nichts mit einem "moralisch höheren Ross" zu tun. Das ist soziales Miteinander und Verantwortung füreinander. Wer das nicht umsetzen möchte, braucht nicht vorwerfend mit "du sitzt ja moralisch auf einem hohen Ross" ankommen ... Sondern man sollte sich dann mal überlegen, wo man selbst sich befindet.

    Wer das Atmen anderer Menschen als schädlich für sich empfindet sollte sich vielleicht doch in dauerhafte Selbstisolation begeben.

    Wer die Sache mit den Aerosolen und Corona nach 2 Jahren immer noch nicht kapiert hat und solche blöden und peinlichen Kommentare abgibt, sollte sich vielleicht mal ein wenig informieren. *kopfschüttel* Alternativ kann man sich auch gerne mit solchen Aussagen weiter lächerlich machen.

    Nö, das wäre für mich jemand, der die Maske nicht nur nicht trägt, sondern dabei auch noch rumhustet. DAS ist dann reichlich dämlich

    Nö. Man spricht von "empfohlener Richtgeschwindigkeit" und von "Maskentragen wird empfohlen".

    Analog zum 100-Fahrer (also noch strenger als empfohlen) wäre wohl jemand, der aus Sicherheitsgründen 2 Masken übereinander anzieht.

    Aber mit dem Husten gebe ich dir recht. Das würde ich in deinem Beispiel dann vielleicht mit stark abgelenktem Fahren bei hoher Geschwindigkeit gleichsetzen. Oder so.

    Man geht ja auch nicht herum und beschwert sich beim Kollegen, dass er ständig 130 da fährt, wo es erlaubt ist. Es ist schlichtweg seine Entscheidung und geht niemanden was an, genauso wie es vielleicht meine Entscheidung ist, immer 100 zu fahren, auch wenn 130 erlaubt sind

    Ich glaube, der Vergleich, der besser passt, wäre;

    Zitat

    Man geht ja auch nicht herum und beschwert sich beim Kollegen, dass er ständig 190 da fährt, wo es erlaubt ist. Es ist schlichtweg seine Entscheidung und geht niemanden was an, ob er die empfohlene Richtgeschwindigkeit einhält, genauso wie es vielleicht meine Entscheidung ist, immer passend zur Richtgeschwindigkeit 130 zu fahren, auch wenn mehr erlaubt sind.

    Und bei dem Beispiel müsste ich ganz klar sagen: er darf es, aber ich würde ihn als Beifahrer trotzdem skeptisch beäugen und ihm irgendwann vielleicht auch zu verstehen geben, dass ich lieber später als gar nicht ankommen möchte.

    Die Aussage finde ich wirklich lustig.
    Als ich vor den Ferien sagte, dass ich KEINE Maske mehr tragen würde wurde ich quasi ständig aufgefordert mich zu erklären wieso ich dies tun würde. Wie dumm ich sei etc.

    Für die andere Richtung scheint das nicht zu gelten.

    Das ist schon verrückt..

    Und jetzt überlegen wir mal ...

    ... was für negative Auswirkungen das "Maske-Tragen" auf den anderen haben könnte.

    ... was für negative Auswirkungen das "Nicht-Maske-Tragen" auf den anderen haben könnte.

    Und dann überlegen wir nochmal, ob die Frage von Humblebee "wirklich lustig" oder nicht doch eher nachvollziehbar ist. *kopfschüttel*

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