Gegen Waffenlieferung und gegen Töten zu sein ist "populistisch"?
Nein. Aber die Parole
Zitat
nach 80 Jahren töten wieder deutsche Waffen wieder Russen.
ist populistisch und lässt wichtige Hintergründe vereinfachend außer acht. Diese Aussage könnte den Eindruck erwecken, dass die Deutschen und ihre Waffen wieder einmal die "Bösen" sind und die "Russen" die armen Opfer, wie damals. Damit kommt es zu einer Opfer-Täter-Umkehr, und einer massiven Vereinfachung der Situation. Daher finde ich die Parole von fachinformatiker (im Verbund mit seinen bisher geäußerten Aussagen hier im Thread) populistisch und verkürzend.
Bauchschmerzen mit Waffenlieferungen habe ich auch. Ich kann (und will) auch nicht abschätzen, was die Konsequenzen sind. Aber ich will auch nicht nicht abschätzen, was die Konsequenzen sind, wenn man dem Aggressor in Russland nicht irgendwie zeigt, dass er zu weit geht. Daher befürchte ich, dass es im Moment alternativlos ist. Es sei denn, man lässt Putin gewähren und die Ukraine verteidigungslos im Stich.
Nachtrag:
Zitat
wie genau hättest du (und andere, die in diese Richtung schreiben) das denn gern?
Wo genau habe ich in diesem Thread bisher nach schweren Waffen gerufen?