Bei uns kam kein Kind in die Schule, wenn in der Familie ein Coronafall vorlag.
Auch wenn die Kinder geimpft waren und " gedurft" hätten.
Darum hat unsere SL " eindringlich gebeten" und das war dann für alle ok.
Dadurch hatten wir zwar natürlich coronaerkrankte Kinder in der Schule, diese waren aber fast immer bereits in häuslicher Isolierung, als bei ihnen Corona diagnostiziert wurde und trugen es daher nicht in die Schule.
Unsere Elternschaft ist sehr vorausschauend und daher hatten wir keine " Coronabrutstätten" in der Schule.
Dito. Wir (Schule, Eltern) sind da auch sehr vorsichtig und lassen Kinder lieber einen Tag mehr zu Hause als zu wenig. Mein Lieblingssatz ist inzwischen "Also: theoretisch darf er kommen - aber das macht ja keinen Sinn." Und die Eltern stimmen mir dann unisono zu.
Aber es gab genug Kinder, die positiv in der Schule waren. Warum? Symptomlose Variante bei den Eltern? Ansteckung woanders. Verzögerung. Wie auch immer.
Also: das gab es oft genug, dass ein Kind Donnerstags noch in der Schule war und am Freitag morgen der Anruf kam "Kind ist positiv". (Aufgrund der Verzögerung der Schnelltests muss das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch am Donnerstag schon infektiös gewesen sein.)
Oder: "Oh, ich habe heute morgen zu hause vergessen, mich zu testen." *test* "Oh, positiv."
Oder die Kinder, die bei den Pooltestungen positiv waren und den ganzen Vormittag noch in der Schule gesessen haben.
Aber: alles ohne Konsequenz innerhalb der jeweiligen Klassen. Die Verbreitung bei uns in der Schule kann ich ausschließen. In der Schule wurden ja auch Masken getragen.