Beiträge von kleiner gruener frosch

    Susannea, nein. Denn dieses Hort/Erzieher-System ähnlich Berlin gibt es in NRW so nicht. Da ist niemand, der die zweite Hälfte der Klasse zwischendurch betreuen kann. (Ich glaube aber, dass dir sowas ähnliches im Frühjahr auch schon mal jemand geschrieben hat.

    Also: in Berlin mit dem Hort/Erzieher-System mag es mit geteilten Klassen UND verlässlicher Grundschule gehen. In NRW nicht. Stand auch so in dem von dir oben zitierten Beitrag von mir.

    Kl.gr.Frosch

    Okay.

    In NRW würde man unter "geteilte Klassen" eher verstehen "Eine Hälfte in der Schule, eine zu Hause". (Siehe mein Beitrag, den di, Susannea, zitiert hast.)

    Dann verstehe ich auch Susannea. Sie hat das "Geteilte Klassen" in meinem Beitrag aus Berlin-Sicht ausgelegt. Ihr Beitrag passte also nicht so ganz zu meinem Beitrag. :)

    Kl.gr.Frosch

    Nachtrag: vielleicht sollte man immer schreiben "Geteilte Klassen NRW " bzw "Geteilte Klassen Berlin"

    Zitat

    Noch einmal: Lehrer sind weder Babysitter noch Ganztagsbetreuer mit der Aufgabe, Eltern beim Beaufsichtigen zu entlasten.

    Im Beitrag 13.086 hast du die Antwort gegeben. Stichwort "Verlässliche Grundschule". Ja - wir sind "Babysitter und Teiltags-Betreuer" (Für den Ganztag ist in der Regel die OGS da.)

    Zugegebenermaßen hat in den letzten Jahren niemand daran gedacht, dass es mal passieren kann, dass eine Schule großflächig in Quarantäne gehen muss.

    kl, gr. frosch

    Zitat

    Wie macht ihr das? Ich hab mehr Stunden zu geben als meine Klasse Unterricht hat (ok, die könnte man noch in den Ganztag stopfen) und den umgekehrten Fall gibt es auch.

    Es kommt erstaunlicherweise sehr gut hin.

    Ausnahme: das 1. Schuljahr. Aber auch da habe ich "flexible" Lösungen gefunden, damit die Kolleginnen keine Minusstunden machen. Das wäre ja noch schöner. (Förderunterricht in Klasse 1 erweitern, ...)

    Passte dann.

    Zähneknirschend muss ich Moebius da recht geben. Apple hat vor Jahren die Gelegenheit genutzt und sich massiv für die Schule aufgestellt. Das wirkt jetzt nach. Daher die ipads.

    kl. gr. frosch

    P.S.: ich weiß, ich beteilige mich gerade auch fleißig an der "Geräte"-Diskussion. Ich warte mal die weitere Entwicklung hier im Thread noch ab, denke aber, dass das auch in kürze ausgegliedert werden kann. Es gibt bestimmt Gesprächsbedarf im Sinne von "Ausstattung für den Distanzunterricht" oder so.

    Tom123 - das Problem ist nicht das Lernen (das ging hier auch gut). Das Problem bei den Kleinen ist eher die Betreuung. Du kannst auch einen Drittklässler nicht unbedingt (Ausnahmen bestätigen die Regel) vormittags alleine zu hause lassen und davon ausgehen, dass er arbeitet.

    Grundschulen im rollierenden System setzt also voraus, dass die Eltern verfügbar sind. Denen gehen aber so langsam die freien Tage aus.

    Wenn dem so passieren würde, bräuchte man also flexible, kreative Lösungen:

    • erweiterte Notbetreuung in der Schule (unabhängig von systemrelevanten Berufen)
    • "Ruddelbildung bei den Familien -> 3-4 Familien tun sich zusammen und passen abwechselnd auf die Kinder auf. Kann gehen, ist wahrscheinlich auch sinnvoller als immer 25 Kinder in einer Klasse sitzen zu haben, muss aber nicht gehen.
    • ...

    Zugegeben, machbar ist es. Machbar ist alles. Aber für die weiterführenden Schulen ist es einfacher.

    kl. gr. frosch

    Tom, als Schulleiter an einer Grundschule sehe ich es realistisch.

    Schüler an weiterführenden Schulen kann man fast problemlos im rollierenden System laufen lassen. Eine explizite Betreuung zu Hause brauchen die nicht.

    Aber aufgrund der verlässlichen Grundschule wird es schwierig, in den Grundschulen wieder in ein rollierendes System zu gehen. Aber es hilft der Ausbreitung von Corona vielleicht schon, wenn in den weiterführenden Schulen die Klassengrößen geringer werden.

    Ich zitiere mal CDL zu diesem Diagramm. CDL, ich hoffe, dass ist okay. Sie hat dazu im Thread "Schulen sind sichere Orte" schon was geschrieben.

    Zitat

    Findest du? Also ich neige jetzt nicht unbedingt dazu mir von roten Balken mein Sicherheitsgefühl diktieren zu lassen, vor allem, weil wenn man die Zahlen betrachtet, diese nicht annähernd so dramatisch sind, wie dein Text oder die Skalierung (die die Höhe der Balken in der Darstellung natürlich beeinflusst) oder auch gewählte Farbe wohl nahelegen sollen.:weissnicht: Knapp 1000 SuS aktuell infiziert in RLP von wie vielen? 132 Lehrkräfte aktuell positiv getestet von? Eine aussagekräftige Grafik wurde diese relevanten Bezugsgrößen ebenfalls herausstellen, um es jedem und jeder zu ermöglichen sich ein eigenständiges Urteil über die Lage zu bilden. Eine Grafik besagt im Zweifelsfall genau das, was der Ersteller oder die Erstellerin damit besagen möchte, weil Dinge wie Farbcodes, Skalierung, Bezugsgrößen usw. frei gewählt werden und die Wahrnehmung beeinflussen bis verzerren können. Und ja, es gibt natürlich mehr Fälle an den Schulen als nach den Sommerferien, das ist mir völlig bewusst, die haben wir schließlich auch bei uns an der Schule. Aber als Akademikerin erwarte ich mehr von solchen Grafiken, wie auch der Rezeptionsleistung meiner Peers und empfinde solche erkennbar einseitigen Darstellungen schlichtweg als manipulativ. Eine Quellenangabe zu der verlinkten Grafik wäre nebenbei bemerkt ganz nett. Dann ließe sich nachprüfen, ob es dort vielleicht noch weitere, am Ende sogar aussagekräftigere Grafiken gibt, die mehr leisten, als lediglich einen bestimmten Standpunkt einseitig zu untermauern.

    Es ist natürlich hier ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, aber so muss cdl es nicht nochmal neu schreiben.

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