Beiträge von kleiner gruener frosch

    Karl-Dieter, im §6, Abschnitt 2 steht es recht deutlich.


    Exakt steht es dann in der Anlage. Bei Punkt 2 steht da z.B.

    gesundheitliche Beeinträchtigung und/ oder körperliche Behinderung (soweit nach § 57 Absatz 1SchulG notwendig)2: Beginn,Ende, Art, Umfang

    und

    Entscheidung über den sonderpädagogischen Förderbedarf:Datum, Art, Förderdauer, Förderort, Förderplan, Förderumfang, Datum undErgebnis2 des zugrunde liegenden Gutachtens

    Die Punkte aus Anlage 1, Abschnitt A will ich jetzt nicht alle aufzählen - es ist aber auch eine abschließende Liste. (Siehe Link)
    Daten die dort nicht stehen, werden nicht weitergegeben.

    kl. gr. frosch

    Nichts schriftliches.
    Mündlich auch nur Informationen, die eh schon im Zeugnis stehen.
    Ich kann dir gerne mal näheres dazu raussuchen. Aber weitergeben darf man offiziell nichts, was die weiterführende Schule nicht eh schon weiß.

    Ich weiß, das fällt schwer - vor allem, weil es der weiterführenden Schule ggf. helfen würde, mehr zu wissen.
    Aber die Regeln sind da ziemlich klar. (Siehe Bass 10-41 ...)

    kl. gr. frosch

    In NRW geht das für "Nicht-Erfüller". Da werden regelmäßig "Nur-Sportlehrer" (Diplom-Sportler) oder "Nur-Musiklehrer" (Keine-Ahnung-was-für-Abschluss-Musiker) eingestellt. Die dürfen dann aber nur dieses eine Fach unterrichten und das geht in der Regel daher nur an größeren Schulen. (Rechenbeispiel: Musik, 2-stündig, 28 Stunden Unterrihctsverpflichtung = 14 Klassen. ... Damit könnte man fast 3 Schulen meiner Größe versorgen. In Sport ist es etwas leichter. 28 Stunden sind etwa 9 Klassen (da 3 Stunden Sport) ... aber für meine kleine Schule wäre auch das noch zu viel.) Das ist allerdings die Theorie. Was die "Nur-ein-Fach-Lehrer" in der Praxis machen, ist dann eine andere Sache.

    kl. gr. frosch

    Nachdem meine 4.-Klässler versucht haben, mich mit der "fliegenden Kreide hinter mir" in den April zu schicken, konnte ich mir die Klassenarbeit nicht verkneifen. Habe ihnen gesagt, dass wir spontan beschlossen hätten, die Mathearbeit von Freitag auf Montag vorzuziehen. Blätter wurden ausgeteilt, wir haben besprochen, dass die hinterher ins Arbeitsheft eingeklebt werden. Ich habe Kinder nach nebenan geschickt, damit sie die Sichtschutze holen. Die Aufgaben, so sagte ich, hätte ich nur auf dem Handy. Aber das es "nur" schriftliche Multiplikation sei, ist das egal. Ich schreibe die Aufgaben eben an.

    Aufgelöst habe ich es, indem ich bei der ersten Aufgabe statt einer Aufgabe "April, April" geschrieben habe. Hat aber noch etwas gedauert, bis die Kinder verstanden haben, dass ich sie verarscht habe. ;)

    Wir haben uns dann gemeinsam überlegt, wie wir die ganze Schule in den April schicken könnten. Es kamen viele Ideen zusammen, einige gute aber kaum durchführbare. Andere weniger gute ("Auslösen des Feueralarms" - wobei eine unangekündigte Alarmprobe auch mal wieder gut gewesen wäre. ;)
    Wir haben uns dann für einen Aprilscherz entschieden. Ich ging kurz vor der Pause zum Lehrerzimmer, habe mir die Sprechanlage geschnappt und bei strahlendem Sonnenschein folgende Durchsage gemacht:
    "Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Kinder. Ich weiß, es ist strahlendes Wetter. Aber das Schulamt aus [unserer Stadt] hat mich gerade informiert, dass sich ein Unwetter nähert. Es sollte in wenigen Minuten über uns herziehen. Schließt bitte alle Fenster. Natürlich machen wir auch Regenpause. Vielen Dank!".
    Aufgelöst habe ich es schon 10 Sekunden später - aber sogar meine Kolleginnen sind drauf reingefallen. ;)

    Fürs nächste Jahr überlege ich mir aufwändigeren Aprilscherz für die Schule - und fürs Forum. ;)

    kl. gr. frosch

    Zitat

    Aber bei Grundschule kann ja eh' jeder mitreden, waren ja alle schon mal selbst als Schüler*in drin...

    Ich würde da nicht sofort so mental auf Konfrontation gehen.
    Die Eltern haben nun einmal Panik, dass das mit dem Schreiben nach Gehör nicht funktioniert. (Ich weiß, es heißt anders. Aber es wird ja als Methode zum Schreiben eingesetzt. Daher passt es hier.)

    Erklärt es den Eltern und sorgt dafür, dass die Kinder auch mit dieser Methode die Möglichkeit haben, das richtige Schreiben zu lernen.
    Schreiben nach dem Gehör ist nicht generell schlecht - die Fehler, die die Kinder machen sollten sich nur nicht einprägen können bzw. sie sollten nicht das Gefühl bekommen, dass man ja einfach alles nur hinschreiben müsse. Dass sie mit dieser Methode Fehler machen ist normal - die deutsche Sprache hat nicht genug eindeutige Phonem-Graphem-Verbindungen, als dass man sie alleine nach dem Gehör korrekt abbilden könnte. Entsprechend muss man als Lehrer gegensteuern.

    kl. gr. frosch

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