Beiträge von PaPo

    Ich sehe auch keine Dekonstruktion, allenfalls den Versuch der Delegitimation.

    Kann die Moderation eigentlich ein Löschen von Signaturen fordern? Verstehe nicht, warum der User in jedem Beitrag jemanden beleidigen darf.

    Stichwort: "Versuch der Delegitimation" - wo vermeinst du bitte in meiner Signatur(!) eine Beleidigung zu entdecken (wo de facto auch die Beiträge selbst keine enthalten)?!

    Ansonsten (falls du meine Kommentare meinst): Ich dekonstruiere den Diskurs durchaus sachlich-inhaltlich metadiskursiv. Und ja, ich halte Diskurse, die nicht essenziell nüchtern-sachlich, daten-, fakten- und argumentbasiert sind, i.d.R. für wenig legitim, insb. wenn sie kontraproduktive Potenziale bergen und seitens Personen geführt werden, die das skizzierte Niveau aufgrund ihrer akademischen Bildung einhalten können nicht aufgrund ihrer Profession nicht unterschreiten sollten.

    Dem kann man gleichermaßen begegnen, mit inhaltlich-sachlixher Kritik... oder sich in die (wie immer) monierten Verhaltensweisen flüchten (oder gar Zensurforderungen) was ja lediglich Bestätigung ist.........

    Es ist so absurd, dass auf der einen Seite "Konservative" ständig betonen, dass die AfD nicht so schlimm sei, auch Menschen mit Migrationshintergrund sie wählten und alle, die warnten linke Spinner seien (mal wieder) und gleichzeitig hoffen, dass sie endlich mal umsetze, was sie verspricht. Das geht einfach nicht zusammen.

    Kannst du diese Konservativen benennen oder besser gar quantifizieren, ebenso erläutern, warum du Anführungszeichen benutzt, wie auch was die konkreten "nicht so schlimm"-Aussagen sein sollen (ich frage, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass z.B. die Dekonstruktion von Falschbehauptungen, bspw. dass man beim "Geheimtreffen" gem. Correctiv-Bericht damals die milionenfache Deportation dt. Staatsbürger mit Migrationshintergrund geplant habe, zur 'Verharmlosung' verklärt wurde, während man gleichzeitig massive Kritik der Aufklärer an der AfD ignorierte) und inwiefern hier sämtliche Kritik an der AfD (bei der es Unmengen zu kritisieren gäbe, z.B. ihre Pandemieverschwörungstheorien, die Leugnung des menschgemachten Klimawandels, EU-Austrittpläne, die Schwurbelei einer A. Weidel, A. Hitler und die NSDAP seien links gewesen, das Verweilen tatsächlich rechtsextremer Akteure in der Partei etc. etc. etc.) als ausschl. von "linke[n] Spinner[n]" kommend ge-framed wird?

    Oder meinst du CDUler wie Bernd Prangle?

    EDIT: Ich will dich gar nicht bloßstellen, ich kritisiere lediglich die Produktivität deines Kommentars.

    tl;dr

    Alle doof außer PaPo, jawoll!

    Ich gebe dir (und - mal wieder - pepe, dem Frosch, der Othmar...) gerne Nachhilfe bei der Textrezeption:

    Alle gefährlich, die nicht zu einem nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs, sondern die nur zu Alleinvertretungsabspruch, dichotomer Freund-Feind-Markierung, Dogmatismus, Fanatismus (exitus acta probat-Attitüde), Antipluralismus und -demokratismus (vulgo keiner Ambiguitätstoleranz) in der Lage sind (dazu gehört auch eine gewisse notorische Eigenart, anderen fortwährend total unsubstantiierte Unterstellungen zu machen), jawoll. Ich freue mich schon darauf, dass du selbstzweckhaft widersprichst.

    😎

    Ja, da sollte ich mich als Mensch mit Migrationshintergrund oder PoC nicht so anstellen und eine Nummer kleiner denken.

    Sarkasmus ist jetzt inwiefern produktiv, inwiefern eine angenessene Reaktion, inwiefern eine hinreichende Legitimation, um direkte Parallelen zwischen der AfD und der NSDAP, ja Völkermord und Weltkrieg zu ziehen? Ist doch exakt das, was ich kritisierte (und als Politologe und Historiker rollen sich mir da die Zehennägel auf... selbst der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. dementiert diese Parallelen).

    Anders: Welche parteiprogranmatischen Inhalte, welche Worte und Taten relevanter Parteipolitiker, welche konkreten oder absehbaren (hinreichend belegten) Pläne, welche vermeintl. Lücken in unserer Verfassung etc. etc. etc. nähren deine Vergleiche, Befürchtungen u.ä.? Welchen Ersatz für einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs, fürdie Negierung vob Belegbringschuld bietet der Umstand deines Migrationshintergrunds oder dass du(?) PoC (iirc hast du türk. Migrarionshintergrund?) bist? Bitte keine Phrasen, kein Stamntisch, kein Hörensagen, keine Bauchgefühle o.ä., sondern substantiierte Aussagen: Was befürchtest du konkret und warum?

    Angst essen Seele auf...

    EDIT:

    Etwas diplomatischer: Schau, Ich verteidige nicht die AfD, sondern eine gewisse Form von Diskursivität (und wer mir fehlsam anderes vorwerfen wollte, der demonstrierte das, was ich kritisiere), namlich den erwähnten nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs. Der bedingt u.a., dass bspw. geprüft wird, ob eine Behauptung bzgl. der AfD faktisch zutreffend ist und auch, ob die postulierten Konsequenzen, die sich aus faktischen Positionen u./o. Handlungen der Partei ergeben, triftig, d.h. keine logischen Fehlschlüsse o.ä. sind. Ist eine Behauptung nicht zutreffend u./o. eine Konsequenz nicht logsch resp. nicht (ohne weiteres) zwingend, muss das benannt werden. Gem. derselben Prämisse muss tatsächlich Problenatisches aber natürlich auch provbematisietbar sein. Alles andere ist m.E. bestenfalls gar nicht, schlimmstenfalls kontraproduktiv - die Wahlerfolge der AfD geben dem z.T. recht, Angst- und Panikwahlkampf, Feindmarkierungen und ehrlicherweise aich ein gewisses Maß an regelmäßiger Unredlichkeit hat ja offenbar nicht geholfen (NSDAP-Synonymisierungen; Warnungen vor einer WR 2.0 mit gleichem Ende; Dekontextuslisierungen von Äußerungen zur vermeintl. 'Deportation' von Staatsbürgern, "Windrädetn der Schande", "wohltemperierte[r] Grausankeit", statistische Tricks und Wortspielereien ggü. Daten - z.B. zur Kriminalität - die die AfD zum Wahlkampf nutzt, in Talkshows u.ä. eine aggressiveModeration der Hosts mit den anderen Gästen gg. die AfD, inkl. Nichtausredenlassen etc. etc. etc. - alles gerne verklärt, man habe es ja versucht, die AfD inhaltlich zu stellen, klappe aber nicht...). Das wird 'uns' nicht noch auf die Füße fallen, das hat seinen Absatz bereits in die Füße getrieben und dreht ihn nun darin rum.........

    Rein statistisch müsste sich das ja auch hier im Forum abbilden.

    Die Sympathisanten der AfD müssten mir dann nur einmal überzeugend erklären, wie sie mit der Mitverantwortung für ein mittelfristiges politisches Klima umgehen, das Ressentiments oder gar die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet.

    1945 hieß es, "wir haben das doch alles nicht gewollt". Mag sein. Aber Ihr habt es auch nicht abgelehnt. Ihr habt es geduldet, davon profitiert und insgeheim gehofft, dass alles schon gutgehen wird und man Euch eines Tages dafür nicht zur Verantwortung ziehen wird.

    Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien haben mittelbar dazu beigetragen, dass die individuelle Verantwortung schnell in den westdeutschen fortgeführten Traditionen und dem Wirtschaftswunder vaporisierte....

    Das Ding ist, dass wenn man z.B. bei so elnem extremen Beitrag berechtigterweise fragt, ob es nicht ein paar Nummern kleiner geht ("Mitverantwortung für ein [...] Klima [...], das [...] die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet"; "1945""; "Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien" - unter der Beschwörung des 4. Reichs scheint es nicht nehr zu gehen), ja anmerkt, dass es kleiner gehen muss, wenn man irgendwie noch einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs haben möchte, weil alles andere, all die Dichotomisierungenen, die enthemmten Verschiebungen des Overton-Fensters auch ins einst demokratisch-links Unsagbare, die absoluten Freund-Feind-Markierungen, Alleinvertretungsansprüche, Weltuntergangsszenarien u.ä. nicht lediglich 'drüber' und das Gleiche sind, was man der Gegenseite vorwirft, sondern dieser 'Diskurs' selbst irreparable, anomische Effekte zeitigen dürfte, i.S.d. erwähnten Freund-Feind-Dichotomisierung in "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Manier fälschlich zum "AFD Sympathisanten" verklärt wird.

    Dass es eine erschreckende Anzahl an Personen nicht mehr hinbekommt, (sozio-/kultur-)polit. Theorien und Ideen, politics und policies dem korrenten polit. Spektrum zuzuordnen oder ggf. überhaupt zu realisieren, dass bestimmte Theorien und Ideen, politics und policies spektrumsübergreifend sein können, ja überhaupt dass diese Spektren intraspektral extrem heterogene Positionen umfassen können (nur an Rande sei erwähnt, dass genuin liberale Positionen zudem einen extrem schweren Stand haben und konsequent-liberale Mahner von Rechts als Linke und von Links aks Rechte markiert werden - ich sehe das ja bei meinen Einwänden, je nach Ort, wo ich diese einbringe), dürfte ein Übriges dazu beitragen.

    Die Bezeichnung des Ggü. oder seiner Positionen als 'links' oder 'rechts' und mittlerweile auch 'AfD-affin' dient mehr der Abgrenzung, Feindmarkierung und Selbstdefinition. Kontaktschuldpseudoargumente kommen hinzu - Bsp.: Die AfD ist gg. das Gendern, also ist das eine AfD-Position und wer gg. das Gendetn ist, ist AfD-Sympathisant. Dass bis zu Teilen von Die Linke ein Gros der Menschen über das gesamte polit. Spektrum hinweg gg. das Gendern ist, wird ignoriert.

    tl:dr

    Einfach mal etwas die Ruhe bewahren...

    Ohne Rechtschreibfehler und pseudointellektuelles Geschwurbel! Prima. Dafür gibt es einen Smiley.
    :S

    Oooh... vergiftetes Lob, toll! Besonders (un)kreativ in Form des (üblichen) überforderten argumentum ad hominem / abusive ad hominem. Wenn man sonst nichts hat. Schade, dass dich meine Kommentare ansonsten überfordern. Der unsubstantiierte Vorwurf der Pseudointellektualität und des Geschwurbels (ausgerechnet von dir lol) i.V.m. tone policing skizziert ja ein rein empfängerseitiges Problem resp. simple Dissonanzreduktionversuche. Dabei erkläre ich dir (so selbst bezeichneten) Boomer bei freundlicher Nachfrage aber doch immer (wieder) gerne meine Beiträge, Gott und die Welt (wenn sich Amphibien nicht wieder in white knighting üben). Gerne, frage einfach freundlich.

    😎

    Wir hatten vor kurzem den Fall das ein Kollege eine Überlastung angezeigt hat. Die Schulbehörde hat einbestellt, ein Gespräch geführt und raus kam stell dich nicht an mach deinen Job richtig.

    Ernsrhaft: Wie habe ich mir so ein Gespräch vorzustellen? Eine substantiierte Überlastungsanzeige verpflichtet den Dienstherrn aufgrund seiner beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht gem. § 45 BeamtStG, die darin mitgeteilten, für die ordnungsgemäße Diensterfüllung bzw. gegebenenfalls Gesundheit relevanten Umstände nicht einfach unbeachtet zu lassen und die berechtigten Belange des Beamten bei seinem weiteren dienstlichen Vorgehen zu berücksichtigen.

    Der Diendtherr 'darf' zwar zum Ergebnis kommen, dass die angezeigte Belastung keine unzumutbare Überlastung darstellte, er darf aber eine substantiierte Anzeige nicht dadurch ad acta legen, dass er sie lediglich abqualifiziert und sich mit den darin aufgezeigten Umständen überhaupt nicht auseinandersetzt. Je konkreter die Anzeige, desto problematischer wird eine völlig pauschale Gegenreaktion.

    Witzig, wie ausgerechnet ein grundständig studierter Lehrer anderen erklären will, was im Ausbildungsbetrieb so gefragt ist.

    Lehrer sind nicht immer Resultat einer (linearen) 'Schule->Lehramtstudium-->Referendariat->Schuldienst'-Biographie und sollten in der Lage sein, über den eigenen Tellerrand hinaus schauen zu können (Ausbildungen sind zudem keine Arkana).

    Auf keinen Fall selbst bezahlen!

    Wir wissen zwar nicht, in welchem Vundesland du interrichtest, aber für die BL mit Oberschulen gilt:

    Kopierpapier ist Sachbedarf des Schulbetriebs.


    Rechtsgrundlage

    Brandenburg
    § 108 Abs. 4, § 110 BbgSchulG

    Sachsen
    §§ 23, 38 SächsSchulG

    Niedersachsen
    § 113 NSchG

    Bremen
    § 21 BremSchVwG


    Das Bundesarbeitsgericht hat im Urt. vom. 12.03.2013 (Az. 9 AZR 455/11) entschieden, dass ein Lehrer grundsätzlich nicht die Kosten für ein zur ordnungsgemäßen Unterrichtsdurchführung zwingend erforderliches Arbeitsmittel selbst tragen muss.
    Das BAG hat dabei ausdrücklich hervorgehoben, dass es einem Lehrer grundsätzlich nicht zumutbar ist, die Kosten für Arbeitsmittel selbst zu tragen, die für die sachgerechte Durchführung des Unterrichts zwingend erforderlich sind.

    Mal den Personalrst drauf hinweisen...

    Vleiben Tafel, Snaetboard, OHP (^^) und Diktat. Oder die Idee mit dem Reader.

    Echt unfassbar, was manche Schulen versuchen und damit offenbar sogar Erfolg haben...

    Bist du eigentlich Lehrerin und hattest in deinem Leben schon einmal einen Elternabend und/oder Elternsprechtag. Ich gehe gleich als Elternteil zu einem hin und ich weiß jetzt schon, was ich gleich denken werde (Grundschullehrkräfte tun mit an solchen Terminen immer richtig Leid, weil so viele Eltern so unfassbar inkompetent sind). Manche Leute brauchen Hilfe und ja, das ist nachweislich gut investiertes Geld. Das man auf der anderen Seite auch über die Förderung der Spitze in der Schule reden muss, ist dann ein anderes Thema, aber es im Moment einfach insgesamt viel zu wenig Geld im Bildungssystem für ein Land ohne relevante Rohstoffe im Boden.

    Profitipp: Gemeinte User konkret adressieren

    Zum eigrl. Thema und warum Singapur als 'Sieger' der letzten PISA-Erhebung ja Vorbild sein könnte:

    Trotz überdurchschnittlich hoher Schülerzahlen pro Lerngruppe und im Schnitt Lehrer auch 17,7 Zeitstunden an Unterricht pro Woche (Unterrichtsstunden variieren zwischen 35 und 40 Min), dürften folgende Faktoren erfolgbegründent sein:

    Es existieren relativ hohe, eindeutig definierte Leistungsanforderungen und eine ausgeprägte Prüfungskultur und starke Differenzierung von Schülergruppen nsch Leisrungniveaus. Gleichzeitig sorgt eine rigidere zentrale Steuerung für vergleichsweise einheitliche Standards. Lehrkräfte genießen einen hohen gesellschaftlichen Status, haben eine deutlich ausgeprägtere Lehrerautorität (Maßnahmenkataloge vei Disziplinverstößen etc.) und konsequentere Disziplinregeln, wodurch Unterrichtsstörungen weniger leicht dauerhaft den Unterricht beeinträchtigen. Unterstützt wird dies durch eine gesellschaftliche Kultur, in der schulische Leistung, Anstrengung und Bildungsaufstieg einen sehr hohen Stellenwert besitzen und Eltern entsprechend hohe Erwartungen an ihre Kinder und Schulen richten. Außerdem wird das System mit erheblichen Mitteln finanziert. Man setzt zudem relativ stark auf klar strukturierten, lehrergeleiteten Unterricht und explizite Instruktion.

    ich sehe nicht, dass hierulande auch nur irgendwie ansatzweise hinreichend in diese Richtung geblinzelt würde... stattdessen Blabla, ideologische Reförmchen, Fühlifühli-Mimimi, baulicher und menschlicher Zerfall allerortens u.ä. - wir sind am Arsch.

    PaPo: schreibst du manchmal einen kurzen Kommentar in der Sprache auf Schülerkopien? (Ich würde es bevorzugt neben richtig schlechter Schülersprache sehen wollen). Eine Kollegin hatte einen "WTF-Stempel", aber das wäre sicher noch besser...

    Ja. Ich überlege aber seit geraumer Zeit, ob ich mir nicht auch diverse Stempel ("WTF"; "BULLSHIT"; "OMG" etc.) besorge. Manche Kuriosität wandle ich auch in Cartoons um, die das Geschriebene bildlich darstellen (wurde mir in meiner Refschule damals verboten, obwohl sich Schüler nach Jahre nach ihrem Abschluss speziell auch daran positiv erinnerten), wenn die Korrekturen mir bis zum jeweiligen Zeitpunkt noch nicht jeden Lebenswillen ausgesaugt haben...

    Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, wie du hier versuchst, eine semantische Barrikade zu errichten, um deine offensichtliche kognitive Dissonanz bezüglich kompensatorischer Diskursstrategien zu kaschieren.

    Deine hermeneutische Reduzierung unserer argumentativen Matrix auf rein affektive Vektoren zeugt von einer eklatanten epistemischen Kurzsichtigkeit. Du verwechselst hier evidenterweise die Phänomenologie gelebter Realitäten mit statistischen Artefakten, während du gleichzeitig versuchst, ein rein tautologisches Zirkelschlussverfahren als realpolitische Maxime zu camouflieren. Die von dir monierte Empathie ist keine Instrumentalisierung, sondern eine axiologische Notwendigkeit innerhalb eines holistischen Kommunikationsparadigmas, das sich der technokratischen Verengung deines utilitaristischen Argumentationsstrangs diametral widersetzt.

    Indem du deskriptive Anekdoten als sachfern diffamierst, exkludierst du heuristische Evidenzen, die die inhärente Kontingenz deiner eigenen dogmatischen Axiome überhaupt erst demaskieren.

    Kurz gesagt: deine pompöse Deskription eines vermeintlichen Defizits an stringenter Kausalität reflektiert lediglich die Redundanz deiner eigenen, epigonalen Diskurslogik.

    Lustig, wie du dich (wahrscheinl. KI-unterstützt... lol) bemühst, meinen Duktus zu imitieren, aber dabei keinerlei substantiierte Aussage, sondern allenfalls selbstzweckafte Insinuation hervorbringst, die vermuten lässt, dass du mit Begriffen hantierst, deren Bdeutung sich dir nicht ganz erschließt.

    Dass du dabei en passant eben genau der Emotionslisierung des Diskurses nicht lediglich das Wort schreibst, sondern sie auch weiter betreibst, ist erwartbar. Interessant wäre es, welcher kognitiven Dissonanz ich denn welchem Umstand ggü. erliegen soll und woran du das sachlich-argumentativ festmachst. Wird bestimmt unterhaltsam (bleiben wir bei dem Punkt, die anderen Worthülsen wären zuuu tief hängende Früchte, um öffentlich zu dekuvrieren, dass du nicht weißt, was du schreibst, wo es mir realiter aber eigtl. darum geht, dass hier mal sachlich diskutiert wird - stört dich das?).

    😎

    Maylin, bei die fällt mir immer ein "dann sollen sie Kuchen essen".

    Manche Menschen hatten bei der Geburtslotterie nicht so viel Glück, sie wurden in Familien mit weniger Geld, mit weniger Bildung oder auch in einem anderen Land geboren und mussten es verlassen. Und viele von ihnen benötigen nur einen kleinen Schubs, eine kleine Hilfe, um dann auch finanziell zum Steuereinkommen beizutragen. Aber es gibt Menschen, die lieber heute sparen, um in Zukunft über die da unten schimpfen zu können. Manche benötigen dies, um sich besser zu fühlen.

    Bei uns wurde 2015 ein Verein gegründet, um Neuankömmlinge zu helfen. Über 10% aller Bewohner meiner Stadt beteiligten sich. Wir waren so erfolgreich, dass vor ein paar Jahren der Vereinzweck geändert wurde und jetzt allen, die Hilfe benötigen, zu Verfügung steht. Manchmal musste nur ein Kontakt zwischen Ausbilder und Arbeitssuchenden vermittelt werden, manchmal fand sich eine Fahrschule, die einen syrischen Busfahrer fortgebildet hat, sodass er seit vielen Jahren hier Bus fährt, und schon sind es wertvolle Arbeitskräfte. Und ja, es gehören auch Deutschkurse teilweise von Deutschkollegen, Kinderbetreuung, Lesepatenschaften, Hausaufgabenhilfe usw. dazu. Vieles läuft ehrenamtlich, manches wie Prüfungen kosten Geld. Aber besser als herummeckern.

    Übrigens hat meine Stadt deutlich über 50 % Menschen mit Migrationshintergrund. Die ersten kamen vor dem 1. Weltkrieg, viele in den letzten 60 Jahren und auch damals halfen viele. Genau deshalb lebe ich gerne hier. Man ist sich menschlich näher.

    Ausschl. auf die Tränendrüse zu drücken, falsch verstandene Empathie instrumentalisieren zu wollen, garniert mit devalvierenden Insinuationen dem Forenggü. einerseits und der Artikulation statistisch unhaltbarer Hoffnungen andererseits, nichtssagende Anekdoten und sachferne Verallgemeinerungen etc., ersetzen sachlich-inhaltliche, realpolitisch-orientierte Argumente inwiefern?

    "Bleibeerlaubnis" ??

    Dafür, dass du scheinbar im Brennpunkt im tiefsten Ruhrgebiet bist/warst, scheinst du wenig Fantasie zu haben, was viele Eltern gebrauchen können.

    Dass der Rassismusbegriff selbst seitens Akademikern mittlerweile auch in weiten Teilen der Gesellschaft so locker sitzt und derart arbiträr verwendet wird, dass weder Äußerungskontexte, noch das tatsächlich Geäußerte oder irgendwie gängige Rassismusdefinitionen relevant sind, dürfte tatsächlichen Antirassismuskursen nicht wirklich dienlich sein...

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