PaPo Weil die Nutzung von Videokonferenztools in diversen beruflichen Kontexten völlig selbstverständlich und etabliert ist, so dass die Nachfrage, woher die rigorose Ablehnung rührt, für mein Empfinden nicht ungewöhnlich ist. Statt einer sachlichen, erklärenden Antwort dann so in den Angriffsmodus zu schalten, finde ich befremdlich.
Persönlich finde ich die ablehnende Haltung vieler Lehrerkollegen schade, denn das verhindert letztlich auch die Nutzung von VK Tools in Kontexten, die ich in der Pandemie sehr gewinnbringend und angenehm fand (Konferenzen, Elternsprechtag, etc.). Aber seine Meinung bleibt natürlich jedem unbenommen. Etwas grotesk fand ich die Heftigkeit der Reaktion auf eine ganz normale Frage.
"völlig selbstverständlich und etabliert " ist ein Argument für was? Nochmal:
"divers[e] beruflich[e] Kontext[e]" = erwachsene Arbeitnehmer, die konkludent (auch im Sinne von Pragmatismus) in kl. Rahmen (mit verantwortungsvollen Kollegen) auf ihr entsprechendes Recht verzichten
≠
Videokomferenzen als Distanzunterricht mit Kindern und Jugendlichen, die zur Teilnahme genötigt werden
Es bleibt dabei: Die Frage ist grotesk. Es ist die Frage, warum man denn nicht ein enormes Risiko eingehen will, dass mit dem eigenen Bild u./o. Ton evtl. 'Unsinn' angerichtet wird, def aufgrund der Eigenarten moderner Kommunikationsmittel massive negative Auswirkungen haben könnte. Es ust die Frage, warum man denn sein Grundrecht will.
Und es war eine sachliche, erklärende Antwort, kein Angriff. k.A. was du daran 'heftig' findest. Lass meinen Beitrag vor deinem inneren Ohr einfach in ruhiger, gemütlicher Tonlage erklingen, dann passt es.