Beiträge von PaPo

    Wir hatten vor kurzem den Fall das ein Kollege eine Überlastung angezeigt hat. Die Schulbehörde hat einbestellt, ein Gespräch geführt und raus kam stell dich nicht an mach deinen Job richtig.

    Ernsrhaft: Wie habe ich mir so ein Gespräch vorzustellen? Eine substantiierte Überlastungsanzeige verpflichtet den Dienstherrn aufgrund seiner beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht gem. § 45 BeamtStG, die darin mitgeteilten, für die ordnungsgemäße Diensterfüllung bzw. gegebenenfalls Gesundheit relevanten Umstände nicht einfach unbeachtet zu lassen und die berechtigten Belange des Beamten bei seinem weiteren dienstlichen Vorgehen zu berücksichtigen.

    Der Diendtherr 'darf' zwar zum Ergebnis kommen, dass die angezeigte Belastung keine unzumutbare Überlastung darstellte, er darf aber eine substantiierte Anzeige nicht dadurch ad acta legen, dass er sie lediglich abqualifiziert und sich mit den darin aufgezeigten Umständen überhaupt nicht auseinandersetzt. Je konkreter die Anzeige, desto problematischer wird eine völlig pauschale Gegenreaktion.

    Witzig, wie ausgerechnet ein grundständig studierter Lehrer anderen erklären will, was im Ausbildungsbetrieb so gefragt ist.

    Lehrer sind nicht immer Resultat einer (linearen) 'Schule->Lehramtstudium-->Referendariat->Schuldienst'-Biographie und sollten in der Lage sein, über den eigenen Tellerrand hinaus schauen zu können (Ausbildungen sind zudem keine Arkana).

    Auf keinen Fall selbst bezahlen!

    Wir wissen zwar nicht, in welchem Vundesland du interrichtest, aber für die BL mit Oberschulen gilt:

    Kopierpapier ist Sachbedarf des Schulbetriebs.


    Rechtsgrundlage

    Brandenburg
    § 108 Abs. 4, § 110 BbgSchulG

    Sachsen
    §§ 23, 38 SächsSchulG

    Niedersachsen
    § 113 NSchG

    Bremen
    § 21 BremSchVwG


    Das Bundesarbeitsgericht hat im Urt. vom. 12.03.2013 (Az. 9 AZR 455/11) entschieden, dass ein Lehrer grundsätzlich nicht die Kosten für ein zur ordnungsgemäßen Unterrichtsdurchführung zwingend erforderliches Arbeitsmittel selbst tragen muss.
    Das BAG hat dabei ausdrücklich hervorgehoben, dass es einem Lehrer grundsätzlich nicht zumutbar ist, die Kosten für Arbeitsmittel selbst zu tragen, die für die sachgerechte Durchführung des Unterrichts zwingend erforderlich sind.

    Mal den Personalrst drauf hinweisen...

    Vleiben Tafel, Snaetboard, OHP (^^) und Diktat. Oder die Idee mit dem Reader.

    Echt unfassbar, was manche Schulen versuchen und damit offenbar sogar Erfolg haben...

    Bist du eigentlich Lehrerin und hattest in deinem Leben schon einmal einen Elternabend und/oder Elternsprechtag. Ich gehe gleich als Elternteil zu einem hin und ich weiß jetzt schon, was ich gleich denken werde (Grundschullehrkräfte tun mit an solchen Terminen immer richtig Leid, weil so viele Eltern so unfassbar inkompetent sind). Manche Leute brauchen Hilfe und ja, das ist nachweislich gut investiertes Geld. Das man auf der anderen Seite auch über die Förderung der Spitze in der Schule reden muss, ist dann ein anderes Thema, aber es im Moment einfach insgesamt viel zu wenig Geld im Bildungssystem für ein Land ohne relevante Rohstoffe im Boden.

    Profitipp: Gemeinte User konkret adressieren

    Zum eigrl. Thema und warum Singapur als 'Sieger' der letzten PISA-Erhebung ja Vorbild sein könnte:

    Trotz überdurchschnittlich hoher Schülerzahlen pro Lerngruppe und im Schnitt Lehrer auch 17,7 Zeitstunden an Unterricht pro Woche (Unterrichtsstunden variieren zwischen 35 und 40 Min), dürften folgende Faktoren erfolgbegründent sein:

    Es existieren relativ hohe, eindeutig definierte Leistungsanforderungen und eine ausgeprägte Prüfungskultur und starke Differenzierung von Schülergruppen nsch Leisrungniveaus. Gleichzeitig sorgt eine rigidere zentrale Steuerung für vergleichsweise einheitliche Standards. Lehrkräfte genießen einen hohen gesellschaftlichen Status, haben eine deutlich ausgeprägtere Lehrerautorität (Maßnahmenkataloge vei Disziplinverstößen etc.) und konsequentere Disziplinregeln, wodurch Unterrichtsstörungen weniger leicht dauerhaft den Unterricht beeinträchtigen. Unterstützt wird dies durch eine gesellschaftliche Kultur, in der schulische Leistung, Anstrengung und Bildungsaufstieg einen sehr hohen Stellenwert besitzen und Eltern entsprechend hohe Erwartungen an ihre Kinder und Schulen richten. Außerdem wird das System mit erheblichen Mitteln finanziert. Man setzt zudem relativ stark auf klar strukturierten, lehrergeleiteten Unterricht und explizite Instruktion.

    ich sehe nicht, dass hierulande auch nur irgendwie ansatzweise hinreichend in diese Richtung geblinzelt würde... stattdessen Blabla, ideologische Reförmchen, Fühlifühli-Mimimi, baulicher und menschlicher Zerfall allerortens u.ä. - wir sind am Arsch.

    PaPo: schreibst du manchmal einen kurzen Kommentar in der Sprache auf Schülerkopien? (Ich würde es bevorzugt neben richtig schlechter Schülersprache sehen wollen). Eine Kollegin hatte einen "WTF-Stempel", aber das wäre sicher noch besser...

    Ja. Ich überlege aber seit geraumer Zeit, ob ich mir nicht auch diverse Stempel ("WTF"; "BULLSHIT"; "OMG" etc.) besorge. Manche Kuriosität wandle ich auch in Cartoons um, die das Geschriebene bildlich darstellen (wurde mir in meiner Refschule damals verboten, obwohl sich Schüler nach Jahre nach ihrem Abschluss speziell auch daran positiv erinnerten), wenn die Korrekturen mir bis zum jeweiligen Zeitpunkt noch nicht jeden Lebenswillen ausgesaugt haben...

    Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, wie du hier versuchst, eine semantische Barrikade zu errichten, um deine offensichtliche kognitive Dissonanz bezüglich kompensatorischer Diskursstrategien zu kaschieren.

    Deine hermeneutische Reduzierung unserer argumentativen Matrix auf rein affektive Vektoren zeugt von einer eklatanten epistemischen Kurzsichtigkeit. Du verwechselst hier evidenterweise die Phänomenologie gelebter Realitäten mit statistischen Artefakten, während du gleichzeitig versuchst, ein rein tautologisches Zirkelschlussverfahren als realpolitische Maxime zu camouflieren. Die von dir monierte Empathie ist keine Instrumentalisierung, sondern eine axiologische Notwendigkeit innerhalb eines holistischen Kommunikationsparadigmas, das sich der technokratischen Verengung deines utilitaristischen Argumentationsstrangs diametral widersetzt.

    Indem du deskriptive Anekdoten als sachfern diffamierst, exkludierst du heuristische Evidenzen, die die inhärente Kontingenz deiner eigenen dogmatischen Axiome überhaupt erst demaskieren.

    Kurz gesagt: deine pompöse Deskription eines vermeintlichen Defizits an stringenter Kausalität reflektiert lediglich die Redundanz deiner eigenen, epigonalen Diskurslogik.

    Lustig, wie du dich (wahrscheinl. KI-unterstützt... lol) bemühst, meinen Duktus zu imitieren, aber dabei keinerlei substantiierte Aussage, sondern allenfalls selbstzweckafte Insinuation hervorbringst, die vermuten lässt, dass du mit Begriffen hantierst, deren Bdeutung sich dir nicht ganz erschließt.

    Dass du dabei en passant eben genau der Emotionslisierung des Diskurses nicht lediglich das Wort schreibst, sondern sie auch weiter betreibst, ist erwartbar. Interessant wäre es, welcher kognitiven Dissonanz ich denn welchem Umstand ggü. erliegen soll und woran du das sachlich-argumentativ festmachst. Wird bestimmt unterhaltsam (bleiben wir bei dem Punkt, die anderen Worthülsen wären zuuu tief hängende Früchte, um öffentlich zu dekuvrieren, dass du nicht weißt, was du schreibst, wo es mir realiter aber eigtl. darum geht, dass hier mal sachlich diskutiert wird - stört dich das?).

    😎

    Maylin, bei die fällt mir immer ein "dann sollen sie Kuchen essen".

    Manche Menschen hatten bei der Geburtslotterie nicht so viel Glück, sie wurden in Familien mit weniger Geld, mit weniger Bildung oder auch in einem anderen Land geboren und mussten es verlassen. Und viele von ihnen benötigen nur einen kleinen Schubs, eine kleine Hilfe, um dann auch finanziell zum Steuereinkommen beizutragen. Aber es gibt Menschen, die lieber heute sparen, um in Zukunft über die da unten schimpfen zu können. Manche benötigen dies, um sich besser zu fühlen.

    Bei uns wurde 2015 ein Verein gegründet, um Neuankömmlinge zu helfen. Über 10% aller Bewohner meiner Stadt beteiligten sich. Wir waren so erfolgreich, dass vor ein paar Jahren der Vereinzweck geändert wurde und jetzt allen, die Hilfe benötigen, zu Verfügung steht. Manchmal musste nur ein Kontakt zwischen Ausbilder und Arbeitssuchenden vermittelt werden, manchmal fand sich eine Fahrschule, die einen syrischen Busfahrer fortgebildet hat, sodass er seit vielen Jahren hier Bus fährt, und schon sind es wertvolle Arbeitskräfte. Und ja, es gehören auch Deutschkurse teilweise von Deutschkollegen, Kinderbetreuung, Lesepatenschaften, Hausaufgabenhilfe usw. dazu. Vieles läuft ehrenamtlich, manches wie Prüfungen kosten Geld. Aber besser als herummeckern.

    Übrigens hat meine Stadt deutlich über 50 % Menschen mit Migrationshintergrund. Die ersten kamen vor dem 1. Weltkrieg, viele in den letzten 60 Jahren und auch damals halfen viele. Genau deshalb lebe ich gerne hier. Man ist sich menschlich näher.

    Ausschl. auf die Tränendrüse zu drücken, falsch verstandene Empathie instrumentalisieren zu wollen, garniert mit devalvierenden Insinuationen dem Forenggü. einerseits und der Artikulation statistisch unhaltbarer Hoffnungen andererseits, nichtssagende Anekdoten und sachferne Verallgemeinerungen etc., ersetzen sachlich-inhaltliche, realpolitisch-orientierte Argumente inwiefern?

    "Bleibeerlaubnis" ??

    Dafür, dass du scheinbar im Brennpunkt im tiefsten Ruhrgebiet bist/warst, scheinst du wenig Fantasie zu haben, was viele Eltern gebrauchen können.

    Dass der Rassismusbegriff selbst seitens Akademikern mittlerweile auch in weiten Teilen der Gesellschaft so locker sitzt und derart arbiträr verwendet wird, dass weder Äußerungskontexte, noch das tatsächlich Geäußerte oder irgendwie gängige Rassismusdefinitionen relevant sind, dürfte tatsächlichen Antirassismuskursen nicht wirklich dienlich sein...

    Auweh, du zeichnest eine düstere Zukunft :ohh:

    ... ohne solchen Ausgangsäußerungen zugrundeliegender, unfundierter Panikmache, die mindestens die Gefahr eines '4. Reichs' wittert, darf man das auch einfach als ebenso unsubstantiierten, üblich wirren Quatsch bezeichnen.

    Dabei gäbe es tatsächlich eine Menge an substantiierter Kritik, die man an einer Abschaffung der Schulpflicht äußern könnte, z.B. dass Schule somit nicht mehr ihre Kontroll- und Korrekturfunktion gem. Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG wahrnehmen kann und es zudem noch(!) komplizierter wird, Schüler mittels erzieherischer Bildung (und dem Werben mit und Vorleben unserer fdGO) zu eigenverantwortlichen (d.h. mündigen, selbstreflexiven, integren etc.) und gemeinschaftsfähigen (d.h. kooperations- und partizipationsfähigen, toleranten etc.), demokratischen Staatsbürgern zu erziehen, die (nach Maßgabe ihrer individuellen Fähigkeiten) sozio-ökonomisch, -politisch und -kulturell an einer pluralistischen, liberalen Gesellschaft partizipieren, sich in dieser möglichst frei entfalten, diese perpetuieren und optimieren können sollen...

    Das beschreibt aber keine Objektivität, die hier gefordert wurde.

    Tentative Objektivität mittels hinreichender Interraterkonformität ist überall dort, wo subjektive Bewertungsermessensspielräume herrschen, das max. Mögliche. Objektivität in Schule gibt es nur, wenn alles an sonstiger Mitarbeit nicht bewertet wird und es (übergreifend standardisierte) verbindliche Testmanuals zur Auswertung nicht interpretativer Antworten der Schüler in Tests, Klausuren etc. gibt. Ob so immer reliabel und insb. valide vergleichbare Leistung als Gesamtpaket operationalisiert ist, darf hinterfragt werden.

    Ich schrieb von Grundschulen. Von der Grundschule wechseln nur absolute Härtefälle mit einsichtigen Eltern weiter an eine Förderschule. Der Schultyp wurde wegen der toll funktionierenden Inklusion jahrelang abgewickelt, und an den Grundschulen läuft das ja auch so super, einfach in derselben Klasse zieldifferent beschulen. Die Kolleginnen schaffen das schon. Mittlerweile sind allerdings wieder neue Förderschulen in Planung.

    Die wenigen Kinder, die an der Grundschule wiederholen bzw. die Schuleingangsphase verlängern, werden sowieso nicht am Gymnasium angemeldet. Das versuchen nur die allerdümmsten Eltern. Aber auch die gibt es. Die zu guten Grundschulnoten schaden vor allem den mittelmäßigen Schülern, die eigentlich gute Realschüler wären. Wenn sich einer in Klasse 3 und 4 mit einer 3 in Deutsch und Mathe durchknapst, reicht das ja vielleicht fürs Gymmi? Und in Englisch hatte der sogar eine 2! Tja.

    Am Gymnasium in NRW schulen wir nach der sechsten Klasse ab und in den höheren Klassenstufen fallen Wiederholer kaum ins Gewicht. Die gehen in der 7 und 8 nach einer Klassenwiederholung und weiterhin ausbleibendem Erfolg an die nächste Schulform. Also, wenn die überhaupt Plätze hat, die staatliche Realschule eröffnet hier nämlich nicht einfach so neue Klassen, nur weil Kinder wechseln möchten. Letzter Ausweg wäre die private Realschule (wenn die noch Plätze hat), aber in der Regel müssen die Kinder dann an die Gesamtschule.

    Da sich ein jeder am Gymnasium anmelden kann (OT: "Noten sagen ja nicht so viel aus"), sind die Klassen 5 und 6 gespickt mit Kindern, die dort ihre Zeit vergeuden. Die Ursache sind idiotische Eltern, aber auch das Blendwerk der Grundschulen in Form zu guter Zeugnisse.

    Den Grundschullehrern wird ganz sicher nicht in die Noten reingeredet. Ein gewisser Mitforist würde das glaube ich ein Strohmannargument nennen, vielleicht gibt es auch einen lateinischen Begriff.

    Eben.

    Nur dass bei uns nicht nur nicht genügend Platz an der Realschule für die Vielzahl (die Mehrheit) an Schülern ist, die eigtl. passende Realschüler wären (die Realschiule betreibt hier entsprechend notenbasiertes cherry piicking, wen der abzuschulenden Schüler sie nimmt), sondern dass unsere Gesamtschule infolge einer 'geschlossenen' Konzeption gar keine Schüler (spätestens nach der 6ten) aufnimmt und nur noch die Hauptschule bliebe.

    Ein polit. Struktur- und auch trägerverortetes Problem, das bedingt, das regelmäßig nicht abgeschult, sondern (ggf. wiederholt und dann) versetzt wird, aus mangehaften Noten (man hörte schon von der Schulleitung, und Kollegen, dass ungenügende ja im Grunde gar bicht vergeben werden dürften, außer bei aktiver Totalverweigerung - ist oft was Wahres dran) plötzlich ausreichende werden.

    Hinzu kommt die chronische Überlastung mit zu großen und zu vielen Lerngruppen pro Kollege, zu viel Dokumentation, Bürokratie und außerunterrichtlichen, i.d.R. redundanten oder sonstwie unnötigen Dienstpflichten (Präsenzkonferenzen etc.) und unzähligen Faktoren, die einfach enorme Mengen an Energie kosten. Eine z.T. uneinsichtige, stretbare Elternschaft, keinerlei Erforderlichkeit eines gewissen Begründungs- oder gar Belegniveaus bei Widersprüchen (und der Ausstrahlungswirkung von bereits diesbzgl. Einzelfällen auf das gesamte Kollegium), gleichzeitg im Ernstfall vollkommen fehlende Rückendeckung der schulübergeordneten Dienstherren tun ihr Übriges, ebenso der Mehraufwand Förderpläne zu schreiben u./o. in den dringend benötigten Sommerferien evtl. eine Nachprüfung zu konzipieren und direkt mit entsprechender Prüfarbeit das neue Schiuljahr zu beginnen, während die Kollegen noch frei haben. Von evtl. Druckversuchen der Schulleitung ('die Zahlen müssen stimmen, wir können nicht jeden x-ten abschulen'; 'dann liegt es wohl am Unterricht, dass so viele vermeintl. nichtmsmak die Mindeststandards erreichen' etc.) ganz zu schweigen.

    Und ich habe deswegen Verständnis für die Kollegen.

    Auch das führt alled durch Strukturen, die derartiges logisch bedingen (sollen), zum systematischen Beschreiten von Wegen geringsten Widerstands, zur Noteninflation.

    Der Druck ist umso höher, je mehr Schüler bei uns landen, die eigtl. für das Gymnasium ungeeignet sind. Und seitdem Eltern über die weiterführende Schule entscheiden (was eine durch und durch dümmliche, jede Leistungsgerechtigkeit konterkarierende Idee ist), landet die Mehrheit aller Schüler überhaupt am Gymnasium und damit (normalverteilungsbedingt, unter Voraussetzung der eigtl. gymnasialen Anforderungen) ist folglich eine Mehrheit der Gymnasiasten für diese Schulform ungeeignet.

    Das führt mithin auch durch die neuen 'Normzustände' i.V.m. entsprechenden Vorgaben aus den BezR und dem Ministerium zu einer zusätzlich allg. Niveauanpassung der Schulform an sich nach unten hin (mit entsprechender Ausstrahlungswirkung auf die anderen Schulformen), eine Kapitulation vor einer 'veränderten' Kindheit und Jugend (und damit eine Konterkarierung der eigtl. Funktion von Schule).

    Das ist nicht NRW-, gymnasium- oder standortbedingt, sondetn ein recht ubiquitäres Phänomen und sollte jedem im Beruf bekannt sein, der nicht erst seit Gestern dabei ist (insb. wenn man bspw. noch die Zustände vor und um die Jahrtausenwende kennt und nicht selbst Schüler der aktuelleren, dysfunktionalen Schulsysteme war).

    Aber es war noch nie (!) Thema, dass ein Kind bei uns bleibt, weil es keinen Platz gibt, es wurde noch nie aus diesem Grund bei uns versetzt. Bei uns schwankt die Klassenzahl in jedem Jahr.

    Und ja, es werden Klassen neu eingerichtet, wenn der Klassenteiler überschritten wird (neue Schüler müssen evtl. auch an ein anderes Gymnasium bis alle voll sind).

    Hier schon.

    Hier nicht.

    Jetzt endlich durch den Entwurf des FM in NRW zur vermeintl. amtsangemessenen Alimentation (a.A.) gearbeitet, die inzwischen veröffentlichten Prognoserechner bemüht, lauthals gelacht, mit der Realisierung der a.A. in Brandenburg (das eine rechtlich und besoldungstechnisch recht äquivalente Ausgangslage hatte) verglichen und das Lachen zu einem hysterischen Lachkrampf verzerrt, der nicht enden will.........

    Nettogehaltsunterschied in meiner Gehalts- ind Erfahrungsstufe:

    413,17 €

    Ab März 2027 (wenn der Entwurf des FM so umgesetzt werden sollte und sogar noch wenn die zuvor ausgehandelte 'reguläre' Teilerhöhung eingetreten ist):

    286,42 €

    Also ca. (<) 70 € Netto mehr als ich jetzt habe.

    Toll. Der Kaufkraftverlust der letzten Jahre, die nichtmal ausgeglichene Inflation, die Nullsummenspieke etc. treffen hart (will gar nicht dran denken, um wie vieles ich in Relation früher noch besser gestellt gewesen wäre).

    Aber hey, ich gehe dereinst mit mind. 'ner Mio. auf dem Konto in Pension, wenn die ETFs kicken mehr. Wird inflationsbedingt weniger als jetzt wert sein, aber mir hoffentlich dennoch einen sorgenfreien Ruhestand ermöglichen.

    ... letztlich habe ich für die nächste Landtagswahl zumindest bereits eine Negativwahlentscheidung getroffen.

    Was anderes zum meckern:

    Jetzt endlich durch den Entwurf des FM in NRW zur vermeintl. amtsangemessenen Alimentation (a.A.) gearbeitet, die inzwischen veröffentlichten Prognoserechner bemüht, lauthals gelacht, mit der Realisierung der a.A. in Brandenburg (das eine rechtlich und besoldungstechnisch recht äquivalente Ausgangslage hatte) verglichen und das Lachen zu einem hysterischen Lachkrampf verzerrt, der nicht enden will.........

    Nettogehaltsunterschied in meiner Gehalts- ind Erfahrungsstufe:

    413,17 €

    Ab März 2027 (wenn der Entwurf des FM so umgesetzt werden sollte und sogar noch wenn die zuvor ausgehandelte 'reguläre' Teilerhöhung eingetreten ist):

    286,42 €

    ... letztlich habe ich für die nächste Landtagswahl zumindest bereits eine Negativwahlentscheidung getroffen.

    Ja, die bemphten, arnseligen Angriffe der üblichen Verdächtigen!

    Oooh... wie 'subtil' - merkst du nichtmal, dass du mich damit bestätigst?!

    Zitat

    Nehmen wir doch mal ein Zitat von dir, Papo und untersuchen es auf den von dir geforderten Inhalt und auf die von anderen geforderte Freundlichkeit ohne persönliche Angriffe.

    Ich bat mehrfach darum.

    Schieß los!

    ... oder meinst du tatsächlich den Kommentar, den du zitiert hast, und versuchst auf eine reaktive(!), empirisch begründet deskriprive Kritik an u.a. unlauteren Taktiken wie roten Heringen ernsthaft mit einen tu quoque zu reagieren?!

    Das ist (mit Ansage) exakt das, was ich dir vorwarf: "[....] [d]as als derart dekuvrierte Person als 'Angriffe des Users' fra[m]en zu wollen, [...] komplett die Aktion-Reaktion-Dynamik [verkennen], [...] heftigste, unsachliche, persönliche Initialangriffe mit einer sehr deutlichen, tatsächliche Äußerungen und Handlungen des Ggü. (im Gegensatz zu deren Strohmännern etc.) addressierenden Bloßstellung derselben gleich[setzen]." Äpfel und Birnen...

    Zitat

    Dazu dein Auslachen unter Beiträgen von User*innen, die dir persönlich nicht passen?

    Ich nutze den Smiley zur Kennzeichnung von Bigotterie, Unsachlichkeiten und Logikfehlern... und wenn etwas sonstwie recht unterhaltsam ist. Mit "Auslachen [...] von User[n], die [m]ir persönlich nicht passen", wie du mir projektiv unterstellen willst, hat das nichts zu tun, sondern ausschl. mit den konkreten Inhalten der Komnentare (wie du bemerkt haben dürftest, wenn ich bksweilen auch Kommentare derselben Personen - iirc selbst von dir - mit Like bedenke).

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