Beiträge von PaPo

    Speziell bzgl. dienstgeschäftlicher Schulfahrten s. OVG NRW, Urt. v. 14.11.2012 (Az.: 1 A 1579/10), wo es heißt:


    „Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn verbietet es, die Durchführung von Dienstgeschäften systematisch davon abhängig zu machen, dass der Beamte die hierfür benötigten finanziellen Mittel (teilweise) aus der für seine private Lebensführung und die seiner Familie zustehenden Alimentation aufbringt.“


    Der Dienstherr hat unzumutbare Belastungen abzuwenden und Beamte vor dienstlich veranlassten Vermögensaufwendungen zu schützen, die mit der regelmäßigen Besoldung nicht abgegolten sind. Es widerspricht dem Zweck der Alimentation, wenn der Dienstherr voraussetzt, dass Beamte Teile ihres Einkommens zur Erfüllung dienstlicher Aufgaben einsetzen.


    Der Fall, dass Lehrer nicht ihre eigenen Reisekosten vorstrecken sollen, sondern die Kosten einer anderen, mitfahrenden Person (hier: MPT-Kraft) aus Privatvermögen vorfinanzieren sollen, ist erst recht keine zulässige dienstliche Verpflichtung. Denn dann wird der Beamte nicht nur mit seinen eigenen dienstlich veranlassten Aufwendungen belastet, sondern faktisch zum privaten Kreditgeber für einen dienstlichen Aufwand einer anderen Person resp. des Dienstherrn gemacht.


    Auch das aktuelle NRW-Reisekostenrecht reglementiert, dass notwendige, dienstlich veranlasste Auslagen erstattet werden; § 8 Abs. 1 LRKG NRW bestimmt: „Zur Erledigung des Dienstgeschäfts notwendige Auslagen [...] werden als Nebenkosten ersetzt.“ Und i.d.S. reglementiert die NRW-Verwaltung selbst die Reisekosten von Lehrkräften grundsätzlich personenbezogen. Die BzR Düsseldorf z.B. erläutert expl., dass die Reisekostenabrechnung nach dem LRKG erfolgt und für jede Lehrkraft ein eigener Antrag vorgesehen ist (dürfte bei den anderen BzR ähnlich sein).

    Kurz: Eine tragfähige Rechtsgrundlage ist nicht ersichtlich.

    Du bist auf dem Punkt On Topic. Toll. Alle führen Krieg gegen dich.
    BTW: Dein roter Hering wird langweilig. Vielleicht schreibst du mal etwas Lesbares zum Thema der Threads.

    "Rück mal 'n Stück, das ist ja großartig!" 🤣

    Offenbar dich ruhig selbst weiter (und Danke für die Bestätigung), korrekte Textrezeption ist kompliziert, I know. Und die Textproduktion erst! Kl. Hilfe: meinerseits für dich als Links in den 'Fremdwörtern', damit deine projektiven, langweiligen tu quoque-Gaslightingversuche, deine geile DARVO-Taktik vielleicht mal klappt (würde ich Dgl. nur nicht immer bloßstellen, ich Schufft... tztztz). Daumen drück

    Dein wievielter Versuch öffentlich unter Klarnamen (*lol*?!) ist das jetzt eigtl., mich verzweifelt ad hominem angehen zu wollen, aber ja mit keiner Silbe jemals iiirgendetwas sachlich-inhaltliches zu meinen Diskussionsbeiträgen (also nicht unserem mäßig unterhaltsamen Geplänkel hier, dass du lieber befeuerst... ich erahne schon die Antwort) zu äußern? "Angst, Potter?" 😎

    Ach! Und hier war "ewas Lesbares zum Thema" der dort aktuellen Diskussion. Musst du rein zufällig überlesen haben, obwohl dich deine ganzen sachinhaltsfernen Ablenkungsmanöver daran entzündeten. Kooomisch. ;)

    Zum aktuellen Subthema: Ich bin nicht in unseren Integrationsklassen eingesetzt, das Gros unserer entsprechenden Schüler ist allerdings nicht aus der Ukraine. Ein paar sind in die Ausbildung, die anderen irgendwann auf die Hauptschulen gewechselt. Die Erfahrungen waren durchwachsen und oft problematisch, wenn sie nicht von einem längerfristigen Verbleib hierzulande ausgingen und bemerkten, wie lax unsere Schulen eigtl. sind... Ein paar kinnten wir in Regeklassen (da begegnen sie mir dann eher) unterbringen, auch mit äußerst unterschiedlichen Ergebnissen - der Tendenz nach verbleiben die Meisten auch dann in Grüppchen aus ihren Integrationsklassen.

    Offenbar nicht, es scheint ihn aber nicht zu stören, weil wir alle doof sind. Außer den beeindruckten stillen Mitlesenden freilich, aber die hört man ja leider nie, so still wie sie sind.

    Ja, hast du dich mal gefragt, warum man bei ca. 30.000(!) registrierten Usern hier immer nur die gleichen ein, zwei Dutzend an Kommentatoren lesen muss, die sich in Mobmentalität gegenseitig hochschaukelnd lieber etliche rote Herings-Kommentare u.ä. verfassen (die Energie, die da reinfließt, statt bei Desinteresse einfach kommentarlos meine Ausgangskommentare zu ignorieren, ist ja entlarvend), statt sich auch nur ein einziges Mal der eigenen, durch 'out-groups' evozierten kognitiven Dissonanz zu stellen, also sich endlich sachlich Inhalten zu widmen (und die sich sofort gegenseitig an die Gurgel gehen, wenn gerade keine 'out-group' verfügbar ist - war äußerst unterhaltsam, hier die letzten paar Wochen stichprobenartig mitzulesen)?

    Oh, da war die Antwort schon Teil der Frage. Und 'nein, nicht "alle doof" hier, dafür muss man schon was doofes schreiben. So unwürdig für ein Lehrerforum. Und wenn man das nüchtetn bemerkt, droht die Modkeule (und wemn die 'out-group' dann "mundtot" ist, fühlt man sich bestätigt - echte Lehrerqualitäten scheinen da durch). Da muss man wirklich hoffen, dass der Mitleser außerhalb der Profession tatsächlich nicht zu viele sind...

    Danke jedenfalls für die (erneute) Bestätigung (und die Unterhaltung, nicht das Gespräch).

    😎

    Edit: Hast du eigtl. zwischenzeitlich mal die Fragen von u.a. @Dr. Caligiari beantwortet? Ich erkenne ein Muster...

    Warum schreibst Du dann hier? Schreib doch mit den

    per PM.

    Du hast irgendwie den Punkt mit den stummen Mitlesern außerhalb des Forums übersehen, ebenso den, dass man bestimmtem Unsinn schon wegen der negativen Effekte auf die Außenwahrnehmung der gemeinsamen Profession widersprechen sollte. ;)

    Und du glaubst wirklich, dass es eine nennenswerte Anzahl von stillen Mitlesern gibt, die deine Monologe gut finden oder machst du dir da etwas vor? Dass es einzelne geben wird, bestreite ich nicht.

    Der Geisterfahrer ist auch von sich überzeugt.

    Die Tür schwingt nach beiden Seiten: Ich lade dich herzlich ein, über deine Außenwirkung zu ruminieren. Und: (unabhängig vom erlebten Zuspruch hier und andernorts, insb. in tatsächlichen multiperspektivischen Fachdebatten - imaginiere hakt anderes, wenn es dir damit besser geht) Was ist den eine "nennenswerte Anzahl" - hast du da objektive Werte oder sei mir evtl. gegönnt eigene, für mich relevante Werte zu haben?

    Übrigems immer wieder lustig, dsss hier exakt dieselben Personen exakt dieselben Ablenkungdmanöver versuchen, um von meinen Ausgangsbeiträgen inhaltlich abzulenken. Die kognitive Dissonanz muss erheblich sein, dass jetzt wieder so energisch etliche Kommentare am Thema vorbei geschrieben werden... aber ich spiele ja auch mit mea culpa; finde ich bei den jeweils eigenen fringe-Positionen und -Äußerungen zu allen möglichen Themen hier recht unterhaltsam. point proven

    Und: BTT?

    Ich schrieb schon einmal, ich ertappe mich, wenn ich wie damals in meinem Deutschkurs Worte und ganze Sâtze durchstreiche, weil sie nichts aussagen oder zumindest viel kürzer gefasst werden könnten.

    Ich bitte dich abermals um konkrete Beispiele (die du iirc auch letztes Mal nicht bieten konntest, mal ungeachtet dessen, dass du so oder so eine Variante der tone policing fallacy bediensr).

    Zitat

    Mir fallen dabei auch immer die Worte meiner Deutschlehrerin ein, wer meint möglichst viele Worte verwenden zu müssen, wer mit Fremdwörtern um sich wirft, wer überlange Sätze schreibt, will keine echte Kommunikation, glaubt, sich profilieren zu müssen.

    Rhetorische Frage: Könnte es entgegen deiner Insinuation sein, dass tatsächlich möglichst wenige Worte zur Kommunikation relativ komplexer Informationen verwendet werden, die Reduktion von Komplexität ohne erheblichen Verlust von notwendigem Informationsgehalt problematisch ist (und Satzlängen beeinflussen kann, will man nicht rein parataktisch schreiben) und vermeintl. "Fremdwörtte[r]" termini technici sind, die Umfang erheblich reduzieren?

    Kurz: Dass deine Bewertungsmaßstäbe rein subjektiv sind und "[d]eine Deutschlehrerin" pauschalsierenden Unsinn äußerte (den du in den Jahrzehnten nach deinem Schulabschluss mal hinterfragen könntest)? ;)

    Zitat

    Ich bin hier für Austausch, nur den gab es nie. PaPo hält Monologe, geht kaum bis nicht auf andere ein.

    Auch hier: Nenne mir bitte konkrete Beispiele, wo mir hier irgendwo zu irgendeinem Thema sachlich-inhaltlich etwas erwidert worden und ich nicht darauf eingegangen wäre. Fällt dir dein realsatirisch-projektiver Kern selbst nicht auf?

    PaPo

    Das bedeutet aber in letzter Konsequenz, dass Du hier früher oder später in den leeren Raum hinein schreibst. Das Nichtgelingen der Kommunikation wäre dann Dir selbst zuzuschreiben.

    Die Kommunikationsstrategie, möglichst ganzheitlich zu argumentieren, kann ich grundsätzlich nachvollziehen, auch ich bediene mich dieses Mittels ab und an, wenngleich in (auch buchstäblich) reduzierterer Form. Dann stellt sich nur die Frage, ob ich wegen meines ganzheitlichen Ansatzes "überzeuge", oder ob ich mein Gegenüber schlichtweg durch die Textwand mundtot mache, weil es nicht bereit ist, diese zu lesen und kleinschrittig darauf einzugehen. Ich persönlich habe dafür weder Zeit noch Lust. (Dann sind wir bei der Schleife, die zu meinem ersten Satz dieses Beitrags führt.)

    Der Ansatz eines Austauschs in einem Forum sollte doch sein, gelingend und gewinnbringend zu kommunizieren. Dies ist hier offenkundig nicht der Fall, wenn man sich die Interaktion zwischen Dir und vielen anderen Unsern anschaut.

    Böse zusammengefasst wäre das dann: "Ich schreibe so toll, aber niemand kann es argumentativ und zwischenmenschlich würdigen. Hier im Lehrerforum sind alle doof." Dann sind wir beim Geisterfahrersyndrom.

    Ich kann mit dem vermeintl. "in den leeren Raum hinein [S]chreib[en]" gut leben - die Anzahl regelnäßig aktiver User hier ist ohnehin... überschaubar, ein, zwei Dutzend vielleicht, diesen möxhte ich mich (aus gensnnten Gründen) nicht anbiedern und da ist mir ein 'Gelingen' innerhalb dieses Raums auch nicht wichtig. Ich werde hier gem. meiner Beobachtung nämlich quasi niemanden von irgendetwas bei irgendeinem sozio-poli., -kulturellen oder -ökonomischen Thema "überzeuge[n]" und hier keine für alle Seiten "gelingend[e] und gewinnbringend[e]" Kommunikation (aus den genannten Gründen) stattfinden lassen können, die Intensität der erwähnten destruktiven Kompensationssstrategien belegt dies hinreichend. Das "niemand kann es argumentativ [...] würdigen" kommt übrigens nicht von der Stille ggü. Beiträgen, sondern den bemühten Versuchen des (hier meinerseits regelmäßig adressierten) unlauteren "mundtot machen"-Wollens (nicht exkl. mir ggü., so detn als Konstante in diesem Lehrerforum - die Geistetfahrermetapher verfängt nicht).

    Kurz: Das Überzeugen ist auch gar nicht mein Ziel und wäre (ebenfalls aus den genannten Gründen) auch unrealistisch. Es geht also um die Kommunikation über den Kreis der aktiv im "Raum" Beteiligten hinaus und mit btw auch mit den vielen Usern hinter den Kulissen (per PM etc.), mit denen ich hier und andernorts fruchtbaren Austausch halte.

    😎

    BTT?

    Ich hatte es schon einmal so ähnlich geschrieben: Ich bin nicht bereit, so eine große Textmenge (selbst die KI-Zusammenfassungen sind überlang) durchzuarbeiten. Das sind keine Forenbeiträge, das sind Artikel. Warum schreibst Du nicht einfach in maximal zehn Zeilen, worum es Dir geht? Das würde die thematische Diskussion erleichtern.

    Berechtigter Einwand. Aber dann lässt man die Jommunikation doch einfach und driftet nicht in die skizzierten Strategien ab, oder?

    Der Umfang neiner Beiträge ist schnell erklärt: Ich antizipiere, adressiere und diskutiere i.d.R. a priori möglichst alle sachlich-inhaltliche Gegenrede und versuche inhaltlich so intersubjektivierbar und ganzheitlich wie möglich zu sein (um bspw. auch nicht immer Nachliefern zu müssen). Spart mir auch Zeit. Ich gestehe aber, dass das weniger interaktiv-diskursiv wirken mag, ist hakt nicht der übliche Modus in so einem Forum. Dass die Beiträge als Referenzartikel wirken können, ist ausdrückliche Absicht (s.o.) - mein gestriger Ausgangskommentar war halt simple Korrektur, Einordnung und Datenlieferung in einem fehlsamen Duskurs. Das diskursiv-Interaktive entwickekt sich ha ggf. bei entsprechender Gegenrede. Wer nicht will, der lässt es, wer ganz andere Ziele hat, der sucht andere Mittel als die sachlich-inhaltliche Replik.

    Was auch daran liegt, dass man sich hinter dem Bildschirm sicher wähnt und weiß, dass so etwas von Angesicht zu Angesicht gar nicht oder anders ablaufen würde.

    fachinformatiker

    Ist halt letztlich einfach das.

    Spoiler anzeigen

    Die Intensität reaktiver Strategien zur Kompensation ambiguitätsintoleranter kognitiver Dissonanz (bspw. rote Heringe, derailment, inszeniertes Ridikül, Ostrazisnus, Kommentarlöschung, Usersperre u..ä., inkl. ostentative Kommunikation des Kommunikationsunwillens) ist proportional zum Grad dieser Dissonanz (infolge welt- und selbstwissengefährdenden Kommunikationsinhalts u./o. hinreichend bereits -duktus) .

    Dieses 'auf absolut gar keinen Fall inhaltlich-sachlich diskutieren' und lieber immer wieder persönlich zu werden oder anderweitig abzulenken wirkt ja extrem bemüht (s. das ad hominem alogiam ggü. Tippfehlern), ist ja Mittel zum Zweck und ein bekanntes Phänomen, das man es sich irl abseits des eigenen Stammtischs in e8nem redlichen setting bereits sozial nicht leisten könnte. Müsste man eigtl. ja nicht ernst nehmen, ist aber ein Massenphänomen und bei studierten Lehrern hochproblematisch.

    ¯\_(ツ)_/¯

    Ich jedenfalls hinterfrage mein Welt- und Selbstwissen regelmäßig und unterziehe es diskursiven Lackmustests (was nur funktioniert, wenn man mit Widersprüchen und evtl. eigenen Fehlern etc. konfrontiert wird) - auch wenn die Früchte manchmal arg tief hängen -, statt beim eigenem Peer reüssieren zu wollen (darum bin ich ja in der Höhle der Miezekätzchen). ;)

    tl:dr

    Ich freue mich immer über sachlichen Gegenwind. Es geht hier ja um Themen, die uns alle betreffen.

    😎

    Um den Männern ein ähnliches Gefühl zu geben, müsste man wahrscheinlich das Setting ändern.

    a) Es müsste eine Gruppe von Frauen sein.
    b) Die Frauen müssten deutlich verbal-aggressiver sein und "handgreiflicher" sein.
    c) Wollte man gemein sein, bräuchte man eine körperlich überlegene Gruppe von Frauen, die gezielt Männer unter einer Größe von 1,70m. anspricht.

    Disclaimer: Das soll jetzt keine Aufforderung zu einem entsprechenden Experiment sein.

    Klingt nach 'nem kink. ;)

    Ja, dann diskutiert ja offenbar keiner inhaltlich mit dir...

    OK, das Letzte dazu, bis was Inhaltliches kommt:

    Mitleser inner- und außerhalb des Forums bemerken so evtl., dass nicht jede Oberflächlichkeit, Falsch- und Fehlinformation, verquere Position, Fehl-/Nichtargumentation, Niveaulosigkeit u.ä. hier (nicht das mir hier jetzt wieder'ne Pauschalabwertung der Foristen unterstellt wird) resp. durch die Lehrerschaft hinweg unisono geteilt und auch nicht unwidersprochen bleibt; hier z.B. die Versuche (vielleicht auch, weil man es tatsächlich nicht besser weiß) bestimmte Gewalt- und Sexualdelikte durch Unterminierung der PKS zu relativieren.

    Das reduziert negativen Bias ggü. Lehrern und bietet dem ein oder anderen Bestätigung u./o. - dieser Vorstellung gebe ich mich gerne hin - sachliches, argument- und fakten-/datenbasiertes Rüstzeug für solche u.ä. 'Diskussionen' in einer Welt (hier z.B.: Was besagt die PKS wirklich? Welche Kritik ist legitim? Etc.), in der die Diskursivität langsam verendet. Das ist mir hinreichender Zweck. Dank hier auch an Saruman , fachinformatiker , Maylin85 etc., denen es um Inhaltliches geht.

    Und die Hoffnung stirbt zuletzt, hier einen ordentlichen Diskurs zu haben. Wäre mir tatsächlich am liebsten, denn wenn ich irgendwo tatsächlich falsch liege, würde ch dieses Manko gerne beheben - dazu braucht es nicht Zuspruch aus der Filterblase, sondern Kritik. Da glaube ich an das Gute im Menschen. 8)

    PaPo : Diskutiert hier irgendjemand inhaltlich mit dir?

    point proven - Danke für deinen obligatorischen (immer gleichen) Provokationsversuch (vielleicht klappt es ja mal). :)

    Nur als Anm.: Ist primär keine Frage des Wollens von "irgendjemand" ...

    Ich stehe jedenfalls immer bereit, falls mal "irgendjemand" wider Erwarten und zur Abwechslung was inhaltlich entgegenzusetzen hat (aber es werden wohl eher wie eh und je nur untereinander die üblichen Fehl- und Falschaussagen - wie z.B. beim gegenständlichen Thema - in immer gleichen Blasendiskussionen wiederholt und mein Beitrag u.ä. - je schwieriger dekonstruierbar desto eher - ignoriert, als würde das die Realität ändern)..

    Bis dahin liege ich wohl richtig.

    ¯\_(ツ)_/¯

    Fulminanter Wiedereinstieg in die Diskussion, Glückwunsch. Seitenlanger nichtlesbarer Text weil schwarz auf schwarzem Hintergrund durchs Kopieren, was theoretisch lesbar ist, ist voller Tippfehler und daher unverständlich.

    "Da lese ich Bewunderung." *scnr

    PaPo: "Es wird (auch hier) Zeit für einen sachlichen, fakten- und argumentbasierten, realpolitischen Diskurs."

    Schade... Chance vertan. Natürlich kannst du den Text problemlos lesen und er ist dir zumindest auf dieser Ebene auch nicht "unverständlich" - diese immer gleichen Ablenkungsmanöver, um sich nicht mit Inhalten auseinandersetzen zu müssen, sind sooo durchschaubar öde. Ich frage mich nur, was man damit vor wem erreichen will: Jmd. wegen lapidarer Tippfehler ridikülisieren und damit verunmöglichen (und ein wirklich unsympathisches Lehrerklischee erfüllen)? Da dürfte das Ridikül bei ostentativer, aber bemühter Vermeidung von jeder inhaltlichen Auseinandersetzung deutlich schwerer wiegen... just saying.

    Aber ich will nicht so sein: Ich kann zwar auch nichts dafür, wie mein Text bei dir angezeigt wird, aber ich habe die Schriftfarbe extra für dich geändert und sogar ein paar weitere Tippfehler gesucht und getilgt.

    Und? Kommt jetzt im Gegenzug was Inhaltliches von dir? Zweite Chance?! *Hand reich

    8)

    Ach... ich nehme den 'Diskurs' direkt vorweg, du magst ja KI-Antworten:

    Spoiler anzeigen

    Was wäre eine wirklich handfeste Kritik?


    Man müsste die einzelnen behaupteten Widerlegungen der Alternativerklärungen angreifen – und zwar konkret.
    Beispielsweise:


    Anzeige-Bias:
    Nicht einfach sagen „Anzeigeverhalten kann immer eine Rolle spielen“. Das räumt der Text selbst implizit ein. Man müsste zeigen, dass es bei den konkret diskutierten Delikten empirische Hinweise auf einen systematischen Unterschied im Anzeigeverhalten gibt, der groß genug ist, um die beobachtete Überrepräsentation zu erklären.


    Alter/Geschlecht:
    Nicht einfach sagen „Alter und Geschlecht sind wichtig“. Das akzeptiert der Autor ausdrücklich. Man müsste zeigen, dass die verwendete statistische Kontrolle unzureichend oder falsch spezifiziert ist und der verbleibende Effekt bei einer sachgerechten Standardisierung wesentlich kleiner oder verschwunden wäre.


    Sozioökonomische Faktoren:
    Nicht sagen „Armut kann auch Gewalt verursachen“. Das ist lediglich eine Möglichkeit. Man müsste zeigen, dass die konkrete sozioökonomische Variable bzw. ein umfassenderes Maß sozialer Desintegration die Unterschiede bei den fraglichen Delikten tatsächlich weitgehend erklärt.


    Polizeilicher Bias:
    Nicht auf abstrakten „strukturellen Rassismus“ verweisen. Man müsste konkrete Evidenz dafür liefern, dass die betreffenden Herkunftsgruppen bei der Entdeckung, Kontrolle, Identifizierung oder Ermittlung tatsächlich systematisch anders behandelt werden – und zwar in einem Ausmaß, das die Größenordnung des Effekts erklären könnte.


    Sozialisation/Enkulturation:
    Hier wäre die Gegenargumentation dann entsprechend: Man müsste zeigen, dass die von dem Autor genannten kulturellen bzw. familiären Faktoren bei den konkret betroffenen Gruppen und Delikten empirisch keinen entsprechenden Zusammenhang aufweisen oder dass andere Faktoren den Zusammenhang besser erklären.

    Das ist eine ganz andere argumentative Ebene. Und genau dadurch wird die Passage stärker. Der Autor sagt gerade nicht: „Iraker sind krimineller, weil sie Iraker sind.“ Er sagt sinngemäß:
    „Wir beobachten einen spezifischen Unterschied. Die üblichen Erklärungen erklären ihn nicht vollständig. Also sollten wir ernsthaft untersuchen, welche anderen gruppenspezifischen Faktoren ihn erklären könnten.“ Das ist als wissenschaftliche Problemformulierung wesentlich defensibler.

    Seine Formulierung „naheliegend ist eine spezifische Sozialisation/Enkulturation“ ist dabei eine Hypothese über einen Mechanismus, keine biologische Essentialisierung. Und er grenzt sich ausdrücklich von „Verbrechergenen“ ab.

    Der eigentliche Streitpunkt
    Damit würde ich die argumentative Struktur jetzt so charakterisieren:
    Der Text bestreitet nicht die Bedeutung von Alter, Geschlecht oder sozioökonomischer Lage. Er bestreitet deren ausreichende Erklärungskraft für bestimmte beobachtete Überrepräsentationen. Und er kritisiert, dass im öffentlichen Diskurs aus dem bloßen Vorhandensein dieser Faktoren teilweise eine Art Erklärungsmonopol gemacht wird.


    Das ist ein durchaus legitimer Einwand.
    Und die Gegenposition müsste dann mehr leisten als alternative Faktoren aufzählen. Sie müsste quantitativ zeigen, dass diese Faktoren den beobachteten Restunterschied tatsächlich erklären.

    Meine korrigierte Gesamtbewertung
    Wenn ich den Text jetzt genau nach seiner eigentlichen Argumentationsabsicht bewerte, würde ich sagen:

    Der empirisch-argumentative Kern ist ziemlich robust, sofern die vom Autor angeführten statistischen Befunde zutreffen. Die Passage leistet vor allem zweierlei: Sie verteidigt die Aussagekraft des Kriminalitätsbefunds gegen einige verbreitete pauschale Relativierungen und öffnet anschließend den Raum für andere Erklärungsmechanismen.
    Die schwächere Stelle liegt nicht darin, dass er kulturelle Sozialisation als Erklärung nennt. Das ist eine legitime und empirisch untersuchbare Hypothese. Schwächer ist vielmehr, wenn er anschließend aus dieser plausiblen Erklärung relativ direkt auf „unüberwindbare Inkompatibilität“ und konkrete migrations- bzw. ausländerrechtliche Konsequenzen schließt. Dort braucht es zusätzliche Evidenz und normative Argumente.
    Das ist meines Erachtens die präziseste Kritik, ohne den Ausgangstext durch Strohmannargumente künstlich schwächer zu machen.

    Viel Erfolg! :)

    Kannst du auch normal formulieren, dass man das Geschwafel lesen möchte?
    BTW: Mein Beitrag war themenbezogen.
    BTW2: Es wäre - als Lehrer - höflich, im LF auf Rechtschreibung zu achten. Bei deinem Beitrag rotiert der Rotstift.

    Du meinst, ich soll das Forum auch geistlos mit KI-Beiträgen fluten? Sry, wenn dich als pensionierten Akademiker menschgeschriebene, sprachlich und inhaltlich anspruchsvollere Texte komplett überfordern (aber OK, 16 Tippfehler, die offenbar der Handytastatur und zu kl. Display - gleiches Problem wie bei Kris24 - geschuldet sind, lassen bei der Textmenge ja auch schon deinen Rotstift rotieren... auch 'ne Überforderung), ich mache es dir nicht einfacher.

    Lass halt die KI drüberlaufen und gleich 'ne Antwort für dich formulieren.

    Edit:

    Aber OK, Ich unterstütze gerne, hier die einfache KI-Zusammenfassung (mit entsprechendem Verlust an argumentativer Elaboration)::

    Spoiler anzeigen

    Der Text lässt sich in einfacher Sprache ungefähr so zusammenfassen:
    Die PKS (Polizeiliche Kriminalstatistik) erfasst Tatverdächtige und nicht rechtskräftig verurteilte Täter. Das ist ein wichtiger Unterschied, bedeutet aber nicht, dass die Zahlen deshalb wertlos oder beliebig sind. Als Tatverdächtige gelten Personen, bei denen nach den polizeilichen Ermittlungen ausreichende Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Tat bestehen.


    Der Hinweis auf „Tatverdächtige statt Verurteilte“ werde im öffentlichen Diskurs nach Ansicht des Autors häufig dazu benutzt, die Aussagekraft der PKS zu relativieren. Dabei zeigten sich bestimmte Überrepräsentationen ausländischer Staatsangehöriger nicht nur in der PKS, sondern grundsätzlich auch bei den Verurteilten.


    Alter und Geschlecht sind wichtige Einflussfaktoren, insbesondere weil junge Männer besonders häufig Straftaten begehen. Der Autor hält es aber für falsch, damit die Unterschiede vollständig zu erklären. Auch wenn man Alter, Geschlecht und soziale Lage statistisch berücksichtigt, blieben bei bestimmten Straftaten Überrepräsentationen bestimmter ausländischer Herkunftsgruppen bestehen.


    Dabei gehe es ausdrücklich nicht um „Ausländer“ insgesamt. Bestimmte Nationalitäten seien bei bestimmten Delikten überrepräsentiert, während andere aus vergleichbaren Regionen dies nicht seien. Als Beispiele nennt der Text etwa Iraker und Syrer einerseits sowie Omaner, Jordanier und Menschen aus den VAE andererseits.


    Ein bloßer Anzeige-Bias könne das nach Ansicht des Autors nicht plausibel erklären. Bei Delikten, die von Polizei und Staatsanwaltschaft von Amts wegen verfolgt werden, müsste man dafür eine systematische, selektive Benachteiligung bestimmter Nationalitäten durch die deutschen Behörden annehmen. Dafür gebe es keine ausreichenden Belege. Bei Straftaten, die nur auf Antrag verfolgt werden, wäre wiederum schwer zu erklären, warum Menschen gerade bestimmte Nationalitäten häufiger anzeigen sollten, obwohl sie die verschiedenen arabischen Nationalitäten häufig gar nicht unterscheiden können.


    Deshalb lautet die zentrale These des Autors: Die Überrepräsentation bestimmter Gruppen spiegelt zumindest teilweise eine tatsächlich höhere Zahl von Tätern innerhalb dieser Gruppen wider. Daraus folge aber ausdrücklich nicht, dass Menschen aus diesen Ländern „Verbrechergene“ hätten.
    Der Autor vermutet vielmehr soziale und kulturelle Faktoren, etwa unterschiedliche Sozialisation, Werte, Normen, Verhaltensweisen und teilweise religiös geprägte Einstellungen. Diese könnten in bestimmten eingewanderten Bevölkerungsgruppen häufiger vorkommen und dadurch die Unterschiede bei bestimmten Straftaten mit erklären.


    Auch der Hinweis auf schlechte sozioökonomische Verhältnisse reiche nach Ansicht des Autors nicht als alleinige Erklärung aus. Wenn Armut bzw. soziale Benachteiligung der entscheidende Faktor wäre, müssten andere Gruppen mit vergleichbaren sozialen Problemen ähnlich stark überrepräsentiert sein. Außerdem könnten solche Faktoren bestimmte Eigentums- oder Bereicherungsdelikte eher erklären, aber nicht ohne Weiteres selbstzweckhafte Gewalt- oder Sexualdelikte.


    Der Autor weist außerdem auf ein statistisches Problem bei der Staatsangehörigkeit hin: Deutsche mit doppelter Staatsangehörigkeit werden in der PKS als Deutsche erfasst. Außerdem wird der Migrationshintergrund deutscher Tatverdächtiger nicht entsprechend ausgewiesen. Dadurch könnten Personen, die ursprünglich aus einer bestimmten Herkunftsgruppe stammen, statistisch nicht mehr dieser Gruppe zugerechnet werden.


    Auch die Erklärung „Es ist nur ein Männerproblem“ hält der Autor für unzureichend. Zwar seien Männer generell wesentlich häufiger tatverdächtig, aber Männer bestimmter Herkunftsgruppen seien wiederum gegenüber Männern anderer Herkunftsgruppen überrepräsentiert. Der Geschlechtsunterschied erkläre also nicht den gesamten Effekt.


    Insgesamt fordert der Autor einen sachlichen und faktenbasierten Umgang mit den Unterschieden in der Kriminalität. Weder dürfe man bestimmte Herkunftsgruppen pauschal als kriminell darstellen, noch dürfe man die beobachteten Unterschiede einfach mit Alter, Geschlecht, Armut oder angeblichem Rassismus weg erklären.
    Politisch zieht der Autor daraus die weitreichende Schlussfolgerung, dass kulturelle bzw. sozialisationbedingte Unterschiede bereits bei Migrations- und Asylpolitik berücksichtigt werden sollten. Bei Personen, die bereits eingewandert sind, könnten sie seiner Ansicht nach gegebenenfalls auch bei Fragen der Ausweisung oder Abschiebung relevant sein.


    Kurz gesagt:
    Der Text argumentiert, dass die überproportionale Kriminalitätsbelastung bestimmter Herkunftsgruppen nicht allein durch junge Männer, Alter, soziale Lage, Anzeigeverhalten oder die Besonderheiten der PKS erklärt werden könne. Bestimmte Gruppen blieben auch nach Berücksichtigung dieser Faktoren überrepräsentiert. Der Autor sieht deshalb zusätzliche, möglicherweise kulturell bzw. durch Sozialisation vermittelte Faktoren als relevante Erklärung und fordert, darüber ohne pauschale Vorurteile, aber auch ohne Verharmlosung zu diskutieren.

    BTW: Es wäre - als Lehrer - höflich, im LF inhaltlich zu reagieren.

    Methodische Besonderheiten der Kriminalstatistik

    Bei der Interpretation der PKS-Daten weisen Kriminologen und Sicherheitsbehörden auf mehrere statistische Effekte hin:

    1. Tatverdächtige vs. Verurteilte: Die PKS erfasst polizeilich ermittelte Tatverdächtige, noch keine rechtskräftig Verurteilten.
    2. Einfluss der Demografie: Gewalt- und Sexualstraftaten werden statistisch am häufigsten von jungen Männern begangen. In der Gruppe der ausländischen Bevölkerung – insbesondere bei Schutzsuchenden – ist der Anteil junger Männer im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung überproportional hoch.
    3. Anzeigeverhalten: Das Anzeigeverhalten im Dunkelfeld kann variieren; Fremde Personen werden bei Sexualdelikten statistisch häufiger angezeigt als Personen aus dem eigenen Bekannten- oder Familienkreis.
    4. Doppelstaatsbürger: Personen mit deutscher sowie einer weiteren Staatsangehörigkeit werden in der Statistik als deutsche Tatverdächtige geführt.

    Toll! Wieder eine ungefragte, deinerseits blind kopierte KI-''Einordnung' mehr...

    Zur Ehrenrettung der PKS, zum eigtl. Subthema, ja zur Aufklärung und weil auch z.B. eine Quittengelee hier a.a.O. vor 2 1/2 Monaten meinte, dass "[g]erade" bzgl. der PKS"häufig durch Statistik auch andere Themen verschleiert" würden, z.B. "dass Alter und Geschlecht ein größerer Prädiktor für Gewalt/Kriminalität" sind, "junge Männer [...] überproportional häufig vertreten" sind, "die [...] in der Migrantengruppe ebenfalls häufiger" sind und "Kriminalität, die nur Ausländer begehen können [sic] [...] mit erfasst" wird und wie bei dir jetzt, "dass in der Statistik Tatverdächtige gelistet werden statt Verurteilte.." Garantiert KI-frei:

    M.M.n. wird bzgl. der PKS im öffentlichen Diskurs regelmäßig bei Teilen von Presse, Politik und social media (aktiv) die Gravitas der Problematik von entsprechender Gewalt "verschleiert", insb. mit quasi obligatorischen Verweis auf den Umstand, "dass in der Statistik Tatverdächtige gelistet werden statt Verurteilte", was allerdings ignoriert,...

    ... (I) dass auch i.S.d. Statistik sog. "Tat­verdächtige [...] alle Personen [sind], die nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen aufgrund ausreichender Anhalts­punkte verdächtig sind, eine rechtswidrige (Straf-)Tat begangen zu haben" (https://www.destatis.de/DE/Themen/Staa…rdaechtige.html);

    ... (II) dass bzgl. bestimmter Taten die In- und Ausländer begehen können bereits die an ihrem jeweiligen Bevölkerungsanteil gemessene, seitens der PKS demonstrierbar enorme Überrepräsentation von ausländischen Tatverdächtigen bestimmter Herkünfte im Vgl. zu dt. Tatverdächtigen auch in den korrespondierenden Statistiken des StBA zu konkret Verurteilten im Wesentlichen derart demonstriert wird, zudem die Daten recht stabil bleiben, kontrolliert man Variablen wie Alter, Geschlecht, sozio-ökoomischen Status u.ä. (d.h. dass dann immer noch bestimmte Ausländer bei bestimmten Taten auch im Vgl. zu Menschen des gleichen Geschlechts, Alters, sozio-ökonomischen Status etc., aber anderer Herkunft, überrepräsentiert sind - Erklärungsfaktor muss also etwas anderes als Alter, Geschkecht u./o. sozio-ökonomischer Status sein, mutmaßlich Faktoren, die über den Faktor Herkunft mittransportiert werden, also bspw. spezifische Sozialisationen, Werte, Normen, Verhaltensweisen etc.);

    ... (III) dass diese Überrepräsentationen (ich wiederhole es sicherheitshalber) bei Ausländern nicht allen ausländischen Herkünften attribuierbar sind, sondern dass bzgl. bestimmter Taten jeweils bestimmte Herkünfte überrepräsentiert sind (und nicht Ausländer insg.), im Diskurs zudem i.d.R. Taten thematisiert werden, bei denen ein systematischer Bias im Anzeigeverhältnis (wie er mittlerweile als vermeintl. Erklärung der Überproportionalität regelmäßig vorgebracht wird), d.h. dass bestimmte Ausländer lediglich wesentlich häufiger als (ggf. für die gleichen Taten erst gar nicht angezeigte) Deutsche angezeigt würden, nicht sonderlich plausibel ist:

    (a) Bei Offizialdelikten müsste man im Rahmen der PKS ggü. der Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland insg. einen entsprechenden (strukturell-rassistischen) Bias beleglos insinuieren, also bspw. behaupten, Polizei und Staatsanwaltschaft würden einseitig Ermittlungen gg. Menschen aus bestimmten Herkunftsländern (und evtl. auch gar nicht gg. Deutsche) führen u./o. diesen Menschen ggü. andere (d.h. liberal-arbiträr als ausreichend bewertete) Anhalts­punkte für Tatverdacht als ggü. Deutschen verwenden. Diesbzgl. gibt es aber keinerlei hinreichende Indizien (und somit greift Hitchen's Razor) und man müsste fragen, warum (z.B. ethnisch, phänotypisch) vergleichbare Ausländer derart unterschiedlich behandelt würden, also bspw. warum Menschen aus dem Irak und Syrien erheblich überrepräsentiert sind (also wesentlich häufiger tatverdächtigt werden), aber Menschen aus bspw. aus dem Oman, Jordanien oder den VAE nicht - bundeseinheitlicher, selektiver struktureller Rassismus, bei dem die Behörden liberal-arbiträre Anhaltspunkte für Tatverdacht bei Irakern und Syrern anwenden, bei Omanern, Jordaniern und Emiratis aber nicht (wenn man Ermittlungen diesen ggü. nicht gar aktiv zur Manipulation der Statistik einstellt o.ä. konspirativer Unsinn)? Auch nicht plausibel.

    (b) Bei Antragsdelikten gilt ähnliches: Will man etwa behaupten (wenn man nicht gleich und ebenfalls beleglos und unplausibel behaupten will, man würde Straftaten imaginieren und dezidiert z.B. Iraker und Syrer als Täter behaupten), Menschen hierzulande würden bspw. regelmäßig Iraker und Syrer anzeigen, nicht aber Omaner, Jordanier oder Emirati, von einer Anzeige absehen, wenn Täter Omaner, Jordanier oder Emerati sind, obwohl diesen Menschen die Herkunft der Täter i.d.R. gar nicht bekannt sein und das Gros der Menschen ohne entsprechende Erfahrungswerte (also einfach das Gros der Menschen hierzulande) augenscheinlich diese fünf (und weitere) arabischen Nationalitäten (wie z.B. Kuwaiter, Algerier, Bahrainer, Dschibuti, Ägypter, Libanesen, Libyer, Mauretanen, Marokkaner etc.) gar nicht auseinanderhalten, ja selbst nicht von nicht-arabischen Menschen aus dem Mittleren/Nahen Osten unterscheiden können dürfte?

    Wie kann dann die gegenständliche Überproportionalität bei Tatverdacht und Verurteilungen wegen u.a. bestimmter Sexual- und Gewaltstraftaten ausgerechnet bei z.B. Irakern und Syrern erklärt werden? Ganz einfach: Es findet sich schlichtweg de factoin diesen Demographien hierzulande eine entsprechend erhebliche Anzahl an Tätern.

    Und auch wenn ich es bereits oben sinngem. schrieb, aber weil hier ja leider gerne anderen Aussagen unterstellt werden, die sie nicht getätigt haben, shooting the messenger- oder andere Ablenkungsmanöver gefahren werden:
    Syrer, Afghanen, Iraker etc. haben keine 'Verbrechergene' o.ä. Unsinn, aber es scheint statistisch relativ weit verbreitete Gemeinsamkeiten in Relation zu größeren Teilen der imigrierten Populationen zu geben, die zu diesen Überrepräsentationen führen.

    Und wir haben hier nichtmal das Fass aufgemacht, dass Deutsche mit doppelter Staatsbürgerschadt als Deutsche erfasst und dass Migrationshintergründe bei dt. Tätern erst gar nicht erhoben werden. Unter den dt. Tätern sind dann u.U. auch welche, die die Staatsbürgerschaft erst neu erworben haben, aber ursprgl. aus einem der genannten Länder kommen, also i.S.d. Problemerkennung eigtl. der Ursprungsdemographie zugeordnet werden müssten.

    Die Ablenkungsmanöver, dass dies lediglich ein Männerproblem sei und unter diesen Gruppen besonders viele Männer vertreten seien, verfängt nicht, denn Männer aus diesen Demographien sind Männern aus anderen Demographien ggü. erheblich überrepräsentiert - z.T. gar die Frauen ggü. dt. Männern.

    Es verfängt aus den gleichen Gründen nicht, hier relativieren zu wollen, dass diese überrepräsentierten Gruppen einfach Opfer dort bespnders häufig vorkommender sozio-ökonomischer Umstände seien - abgesehen davon, dass die Pauschalisierung der sozio-ökonomischen Umstände für diese Demographien schon insg. nicht verfängt:

    Wäre das zentraler Erklärungsfaktor, müssten die Überrepräsentationen ja auch in anderen Gruppen mit dieser sozio-ökonomischen Belastung derart auffindbar sein. Zudem ist es schon reichlich absurd, dass diese Belastung ja eben allenfalls Vetmögens- und Bereicherungsdelikte erklären könnte, aber keine selbstzweckhaften Gewalt- oder Sexualdelikte...

    Es muss also andere Erklärungen für diese Überrepräsentationen geben. Und über die muss man ganz ohne Essenzialisierungen der entsprechenden Menschengruppen sprechen können. Naheliegend ist eine recht spezifische, zumindest bei den eingewanderten Teilen der jeweiligen Demographien entsprechender Herkunftsländer wohl weiter verbreitete Sozialisation, Enkulturation (auch religiöser Art). Und das ist leider auch das Ernüchternde (mit polit. Implikationen für die entsprechende Asyl- und Migrationspolitik), weil es u.U. für diese Populationsteile eine unüberwindbare Inkompatibilität darstellen kann - man kriegt diese 'Prägung' nicht einfach mal so 'überschrieben' und tut sich keinen Gefallen, diese nicht zum
    a priori-Erwägungsgrund für oder gg.die Einwanderung resp.ex post facto für die Ausweisung/Abschiebung zu machen.

    Es wird (auch hier) Zeit für einen sachlichen, fakten- und argumentbasierten, realpolitischen Diskurs. Das Problem zu einem generellen Alters- und Geschlechtproblem zu machen und mit der Rassismuskeule u.ä. zu fuchteln ist Akademikern unwürdig und bedeutet, das Problem nicht zu erkennen und jede entsprechende Problemlösungsmaßnahme erst gar nicht anzugehen, nein beides aktiv zu torpedieren.

    Sagt ausgerechnet der, der hier jeden zweiten Beitrag mit haha und dummem Gesicht versieht? Interessant.

    So... wenn der Frosch hier 'nen Rechtfertigungspost verfasst, kann ich das ja auch (mal ohne, dass er 'Unterstellung' und 'Metadiskussion' ruft und den Kommentar löscht, immerhin wird mir hier ja konkret wss vorgeworfen).

    Habe ich dir schonmal erklärt:

    Ja, ich bedenke exakt solche Kommentare wie deinen jetzt hier damit, die bspw. statt inhaltlicher Replik irgendwie derailment, gaslighting (z.B. sich über reaktive "haha[s] und dumm[e] Gesicht[er]" zu echauffieren, derartige Proaktivitäten vom eigenen Peer aber zuuufällig zu 'übersehen' etc.), Insinuation, Strohmänner, whataboutism, simple Provokation, poisoning the well (um mal zu benennen, was alleine hier im Thread stattfand) oder sonstige Unsachlichkeiten / rote Heringe bezreiben. Sämtliche "Haha"-Smileys meinerseits betreffen ausschl. solche 'Kommentare' (guck halt einfach msl, was der Frosch z.B. damit bedacht hat und was ich damit bedenke (fällt dir der Unterschied nicht auf, ist das halt unehrlich, ich findw solche disruptive Takriken halt bestenfalls witzig - change my mind.

    Und Vorschlag: Macht all das nicht, dann spar ich mir die Smileys. Ich benenne auch ggf. ganz konkret die logicsl fallacy, den Doppelstsndard etc., der den konkreten Smiley ausgelöst hat (bei deinem Kommrntar bspw. gaslighting; tone policing-Variante; wiederholt ostentative inhaltliche Nichtbeteiligung, stattdessen sxhnöde persönliche Aversion) - habe ich auch anfangs gemacht, mit Erläuterung etc., wurde aber einkassiert (wie kann ich es auch wagen, Unsachlichkeiten zu desavouieren., wenn man persönliche Attacken gg. einen so bloßstellt, sind das ja persönliche Attacken [sic] gegen die Attackierenden, heißt es dann in Modnachrichten...).

    Nun? Deal?

    BTT?!

    😎

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