Nee, das klingt jetzt so nach HB-Männchen. Finde ich schon richtig, wenn Kinder mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung konfrontiert werden.
Beiträge von Saruman
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* PLONK *
Hab ich was gewonnen?
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Im Unterrichtsgespräch wird es nie so leise, wie bei konzentrierter Einzelarbeit. Was da aber helfen kann, ist bewusstes Leisesprechen. Damit meine ich natürlich kein Flüstern, das in der letzten Reihe kaum noch zu hören ist. Das wäre auch nicht besonders stimmschonend. Einfach genau so laut sprechen, dass die letzte Reihe alles gut verstehen kann, wenn niemand anderer in der Klasse spricht. +
Das konnte ich mal bei einem Kollegen beobachten. Der sprach im Unterricht in einem Plauderton, als säße er bei Kaffee und Kuchen. Die Kinder (7er) mussten absolut still sein, um ihn zu verstehen. Ich glaube, das funktionierte aber nur, weil in NRW zum Ende der Erprobungsstufe (Klasse 6) ausgesiebt wird und die verbliebenen Schüler wirklich lernen wollen. Jüngere Kinder finden es wahrscheinlich super, wenn der Alte da vorne nicht so laut redet und sie bei ihren Unterhaltungen stört.
... und bekommt hier in NDS außerdem im nächsten Zeugnis schlechte Bewertungen im Arbeits- und Sozialverhalten.
Machen die Noten viel Arbeit? Die wurden in NRW vor meiner Zeit abgeschafft.
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O. Meier Das war kein Auslachen, es war dir beipflichtend zur Kartoffelsalatdiskussion gemeint. So sind eben die Lehrerzimmergespräche ganz oft. Nichts für ungut.
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Wer lieber Mist macht, als am Unterricht teilzunehmen, versaut sich mündliche Noten und schreibt (in der Regel) auch schlechte Arbeiten.
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Was macht ihr denn bei SuS, die die Mitarbeit komplett verweigern oder provozieren?
Wenn sie andere Kinder oder mich stören spreche ich sie darauf an. Wenn sie weitermachen setze ich sie mit einer Aufgabe aus dem Buch als Beschäftigung an die Luft und schreibe den Eltern eine Nachricht, bei Wiederholungstätern setze ich die Stufenleitung ins CC. Das erste Jahr habe ich noch Extraaufgaben kopiert und bin Unterschriften hinterhergelaufen, war ineffizient. Wer immer nur Mist macht, nimmt nicht am Unterricht teil. Das Problem löst sich irgendwann von alleine.
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Als nicht religiöser Mensch halte ich es trotzdem für sinnvoll, kulturelle Werte und Traditionen, die unsere Gesellschaft geprägt haben, in Schule zu vermitteln und mit einzubeziehen, dazu gehört auch die Weihnachtszeit. Aber es muss halt immer adressatengerecht sein. Wenn die eigenen SuS es nicht schaffen, sich in einer Großgruppe dem Anlass entsprechend zu verhalten, mache ich halt nichts in der Großgruppe.
Viele SuS bringen von zuhause nicht mehr die nötigen Voraussetzungen mit, um sich bei bestimmten Aktionen angemessen zu verhalten. Dann muss man kleiner und eger geführt planen. Es ganz sein zu lassen, vergrößert das Problem mittel- und langfristig nur. Dann lernen sie es nicht nur zu Hause nicht, sondern genau so wenig in der Schule.
Es ist ärgerlich, dass Schule mehr und mehr die Erziehungsaufgaben des Elternhauses übernehmen muss, es nicht zu tun, ist aber erst recht keine Lösung.
Ich finde, da muss man zwischen religiösem und säkularem "Weihnachten/Advent" unterscheiden.
Für den religiösen Teil fühle ich mich nicht zuständig. Für mein Empfinden müssten das Relilehrer übernehmen, ist doch auch ihr Anliegen solche Riten zu vermitteln. Diese Woche sitze ich aber trotzdem wieder in einem Schulgottesdienst. Ich weiß auch schon jetzt, welches Kind links und welches Kind rechts neben mir wird sitzen müssen, und wen ich ggf. nach draußen führen muss. Da würde ich lieber unterrichten.
Wie begründet man das säkulare Weihnachten? Vielleicht als Bespaßung und Beziehungspflege, aber vermissen würde ich ohne Singen (wollen die meisten Kinder eh nicht), Klassenadventskalender, Lichterkette und co. auch nichts. Den Konsum könnte man thematisieren, das wäre aber auch wieder scheinheilig.
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Was bringt "Unterrichtsfluss", wenn die SuS offensichtlich nicht folgen können?
Ich kann nicht alle retten.
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Das liegt daran, dass auch wir in einem verkünstlichten Setting arbeiten, das nichts mit dem normalen Arbeitsmarkt zu tun hat. Wo man nach Minuten abrechnet und die Firma Gewinne erwirtschaften muss, halten sich Zeitverschwendungsorgien in Grenzen.
Stimmt wohl, Beamtenzeit ist unbegrenzt. Wenn ich Menschen aus der freien Wirtschaft mein Leid klage, stimmen die aber auch ein, wie viel Zeit sie für Blabla vergeuden müssen.
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Wir ahnten damals nicht, wie gut dieser Wahlkampfslogan eigentlich war.
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Nieder mit den Wichteln! Nieder!
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Nein, du musst SuS auch aufrufen. Allein zu warten bis sich jemand meldet und dann immer dieselben dranzunehmen reicht nicht.
Schon, und mit Augenmaß geht das wohl, aber eher in die disziplinarische Richtung. Da kommt nur selten was Vernünftiges und du bremst jedes Mal deinen Unterrichtfluss aus, weil sich das Kind erst gedanklich sortieren muss.
Und das unterscheidet den verkünstlichten schulischen Austausch von Kommunikation im Job, die einfach Notwendigkeit ist.
Bei der letzten SchiLF wurde ich wieder mal vom Gegenteil überzeugt. Die Arbeit hätte ich in einer halben Stunde machen können, so hatte es den ganzen Tag gedauert, weil jedermanns Senf noch dazu musste.
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Sie können auch sagen, der Mond bestünde aus grünem Käse.
Nein, das ist gelogen.
Ja, natürlich. Die haben alle zusammen gelernt - nämlich im vorlaufenden Unterricht.
Somit sollten alle die Note 1 / 15 Notenpunkte erhalten, so wie der Klassenbeste.
(Diese Antwort kann Spuren von Ironie enthalten.)
Ihr seid Lehrer, oder?
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Es geht m.E. nicht darum, "ob was passiert", sondern dass ich es wegen eines Toilettengangs nicht darauf ankommen lassen würde, dass etwas passiert. Wir sind alle Menschen, auch unsere SuS tatsächlich.
Selbst wenn niemand klagt oder klagt und kein Recht bekommt, finde ich es entwürdigend, darüber zu streiten. Da spickt lieber mal einer mehr als dass sich einer mit einem dringenden Bedürfnis rumquält. Ich würde (als Schülerin) dir (als Lehrkraft) garantiert nicht mitteilen, welche Menstruationsbeschwerden ich habe.
Ziehst du eine Grenze? Könnte dir der eingangs beschriebene Sachverhalt auch passieren?
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