Beiträge von Friesin

    ich sehe eher das Problem darin, dass es sich um Berufsschüler handelt.

    Für die in den Ausbildungsberufen ist die Berufsschule doch etwas anderes als für 5/7Schüler.

    dennoch Erfahrungen aus meiner eigenen Schule:
    Schülerfirma (bei Berufsschülern?)
    verpflichtende AG Stunden
    Schulchor
    Schulband
    Projektwoche mit öffentlicher Präsentation der Ergebnisse
    Weihnachtsbazaar
    Künstlerischer Abend

    Vll hilft dir das ja weiter

    Und zum Glück gehöre ich nicht zu den Kollegen, die jedes Jahr die gleichen Materialien nutzen. Ich bemühe mich immer um Abwechslung.

    das wird den Schulbuchbeauftragten aber ganz schön ärgern.......

    Nun ja, es gibt gute Lehrer und es gibt noch bessere. Wie schön, dass du zur zweiten Gruppe gehörst ;)

    als ich noch Teilzeit (unfreiwillig!) arbeitete, habe ich sehr darauf geachtet, nur ja nicht zu viel zu hause zu tun.
    Seit ich Vollzeit arbeite, bin ich wesentlich entspannter: ich mache mein Zeug, und gut ist.
    nein, ich reibe mich nicht auf.
    Ich erfinde das Rad nicht neu.
    Ich korrigiere relativ zügig, weil ich das Zeug weghaben möchte und weil die nächste Arbeit schon dort liegt oder in wenigen Tagen kommt.
    ich bin sehr gut organisiert, einfach weil ich Unorganisiertheit nicht leiden kann.
    es geht mir nicht um leuchtende Kinderaugen, nicht um leuchtende Elternaugen und auch nicht um leuchtende Chefaugen.
    Ich genieße, wenn ich wenig oder gar nichts zu tun habe.

    Aber ich kann es nicht abschalten, dass mir z.B. beim Hören eines Songs im Radio AUTOMATISCH der Gedanke kommt: was für ein geiler Genitiv. (Revolverheld)
    oder schau an, ein cooler Bezug auf unseren Lektionstext (Cold Play).

    Ganz zu schweigen vom schönsten AcI seit Cicero (Ed Sheeran)

    O.Meier, halte mich ruhig für bescheuert :lach:


    Dann bin ich eben bescheuert. Entspannt bescheuert.

    Und weißt du was? meinem AG ist das sowas von egal.
    Letzteres würde dir auch gut anstehen :pfeif:

    ich arbeite Vollzeit und bereite am WE die ganze Woche vor.
    Unter der Woche fällt dann entsprechend weniger an, bzw. ich erledige Korrekturen.

    Aber: an Samstagen lese ich keine dienstlichen Mails.

    Sonntags keine dienstlichen mails zu lesen, klappt selten, weil oft Infos für den drauf folgenden Montag am Sonntag kommen. Allerdings fand ich es nervig, die Dienstmails auf das Handy geschickt zu bekommen und habe diese Funtkion bald abgestellt.

    Ich denke, da muss jeder seinen Weg finden.
    Ich finde es gut, dass du auf dich achtest!

    mir macht der Umgang mit Kindern/Heranwachsenden sehr großen Spaß.


    ohne dir zu nahe treten zu wollen:
    dieser "Spaß" hat vorher bei deiner Berufswahl keine Rolle gespielt?Den kann man übrigens stressfreier auch im Ehrenamt ausleben ;)

    Verdienstmäßig wirst du als Ingenieur u.U. deutlich mehr verdienen denn als Lehrer ;)

    Den Rest müssen dir die Kollegen beantworten.
    Die Idee, den Beruf auszutesten, ist schon mal sinnvoll :super:

    ich habe überhaupt nicht verstanden, was für 6 Minuten das sind. :weissnicht:
    Wozu genau willst du die Schüler motivieren? Was genau sollen sie nach den 6 Minuten lieber machen als ohne den Einstieg
    du willst einen unangekündigten Test schreiben?
    Dann schreib ihn. Gleich.
    Wenn dann am Ende noch 6 Minuten übrig sind, kannst du den Test schon mal besprechen.
    Oder erklären, warum du bei ihnen einen unangekündigten Test geschrieben hast und wie sie so etwas zukünftig vermeiden können.
    Meine Erfahrung allerdings:
    wenn nach einem Test noch 6 Minuten der Stunde übrig sein sollten (???), ist der Adrenalinspiegel nach dem Test dermaßen hoch, dass die Schüler sich nur noch untereinander austauschen und/oder den Lehrer nach einzelnen Lösungen fragen

    Da ja die Mathematik angesprochen wurde: Wenn ein Schüler in der Oberstufe jedes Mal Produkt- und Kettenregel verwechselt und wieder und wieder die falsche Ableitungsregel anwendet, dann ist das kein Folgefehler, sondern jedes Mal ein neuer Fehler.

    wenn aber ein Schüler in den unteren Klassen beim Zehnerübergang 4 + 7 =12 rechnet, egal welcher Hunderter davor steht, ist das dann jedes mal ein neuer Fehler?

    Es geht bei "haddn't" lediglich um einen Orthographiefehler. Die Form ist ansonsten ja richtig gebildet worden. Da gibt es beim Past Perfect in der Verneinung doch wesentlich derbere Fehler.
    Und um Anwendungsaufgaben schien es nicht zu gehen, zumindest war davon nirgends die Rede.

    Aber bei einem Punkt pro Lücke enden halt irgendwann die Differenzierungsmöglichkeiten.

    genau deshalb finde ich solche Aufgaben mehr als fragwürdig.
    Das Past Perfect kann man sicher auch anders abprüfen als durch solche --sorry-- stumpfsinnigen Übungen.
    Stumpfsinn beim Einüben : ja
    Stumpfsinn beim schriftlichen Überprüfen: man sieht ja, es erleichtert nicht mal die Korrektur

    wieder ein anderer Kollege schlägt vor, die erste Lücke als falsch anzusehen und die weiteren Lücken voll zu bepunkten, da es sich um einen immer wiederholten, minderschweren Orthographiefehler handelt...

    so würde ich es machen.
    Und ansonsten zukünftig nicht mehr solche Aufgaben stellen, wo der Schüler immer dasselbe machen muss und dadurch auch, wenn er nur konsequent ist, solche Folgefehler auftreten können.

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