Beiträge von Friesin

    Hast du kein Vertrauen in eure Abiturienten? Die werden wohl kaum Unterstufenschüler auf einer Schulveranstaltung mit Glühwein abfüllen.

    den Sechstklässlern werden sie ihn nicht verkaufen.
    Aber den Neunt-, Zehnt- und Elfklässlern ihres Vertrauens?

    Es geht im Übrigen nicht darum, ob man den Abiturienten trauen kann, oder welchen Schülern im Einzelnen man trauen kann.
    Es geht darum, was für ein Signal mit dieser Erlaubnis gesandt wird. Nicht zuletzt auch in der Öffentlichkeit.
    Und natürlich auch um Haftungsfragen.
    Was, wenn ein Elftklässler vom Glühwein beduselt nach Hause torkelt und ihm was passiert?


    Letztes Jahr war nach erbitterter Debatte der SL eingeknickt und hatte Glühweinverkauf nicht genehmigt. Nun diese einsame Entscheidung.
    Manchmal ist es wie im falschen Film.

    ich komme noch mal auf das Alkohol Thema zurück:

    mein SL hat in einsamer Mission beschlossen, dass auf einer Weihnachtsbegegnung (Eltern, Schüler, Lehrer, im Schulhaus) Glühwein ausgeschenkt wird. Keinerlei Kontrollmöglichkeiten, wer davon trinkt. Ausschank liegt in der Hand der Abiturienten.

    Klasse, oder?!

    als Klassenlehrer kann ich Freistellungen genehmigen. Für die beim Arzt brauche ich am Inachgang eine ärztliche Bestätigung, dass der Schüler in der Sprechstunde war.
    Bei anderen Freistellungen (Opa in HIntertupfingen wird 100) müssen die Anträge zwei Wochen vorher gestellt werden. Dann bekommen die Schüler eine Aret Laufzettel, auf dem jeder Fachlehrer der betreffenden Fächer sein Plazet schriftlich gibt. Oder sein Veto, wenn KA oder Tests geschrieben werden.
    Im direkten Anschluss an die Ferien kann nur der SL freistellen.

    Dass versäumter Unterrichtsstoff selbstständig nachgeholt wird, wird immer wieder betont.

    2 oder 3 Unterrichtsstunden aus dem Ref wende ich auch heute, 9 Jahre später, noch an.

    Die Klassenarbeiten von damals habe ich digital gespeichert und passe sie manchmal an aktuelle Arbeiten an.
    Ansonsten arbeite ich heute mit einem ganz anderen Lehrwerk, anderes BL, andere Vorgehensweise meinerseits.

    Die ganzen didaktischen Aufsätze, die wir im Seminar bearbeiten mussten, habe ich weggetan.

    Und leider ist die Wurzel eines solchen Falles bisher in über 90% "meiner" Fälle ein Elternhaus gewesen, das diese Bezeichnung nicht verdient.

    ich finde es sehr grenzwertig, dass du entscheidest, wer den Namen "Eltern" verdient und wer nicht- Damit ist eine Wertung verbunden, die ich als ziemlich hochmütig empfinde.
    Vll könnten wir uns auf eine sachlichere Ausdrucksweise einigen?

    Meine Fachleiterin hat mal Schokolade verteilt (Celebrations, Merci oder Mini Ritter Sport) und alle mit gleichen Sorten waren eine Gruppe. Fanden wir Refis super kommt bestimmt gut bei der Unterrichtsreihe Gesunde Ernährung. Bloß ein Mädel wollte keine Schoki haben (meine Figur!)...

    kenn ich auch. Hat ewig gedauert, bis jeder sein Stück Schokolade gewählt hatte ("was gibts denn sonst noch? ach neee, das lieber nicht. oder gibts noch xy? Dies mag ich nicht/ dies vertrage ich nicht") :heul:

    Vielen vielen Dank für eure Mithilfe. Kreativität gehört wohl nicht dazu. Lieber Buchstaben und Zahlen lehren. Nur weiter so... Das wars dann. :_o_(

    so was liebe ich ja :qualm:

    erster Beitrag als Neuling in einem Forum,
    extrem wenige Infos.
    Aber: "bitte macht mal".

    Und wenn dann nicht sofort das Gewünschte auf dem Silbertablett präsentiert wird, reagiert der/die TE angefressen.

    Super.

    was ist überhaupt mit deiner eigenen Kreativität, hm??
    DU weißt doch, wie genau dieser Film aussehen wird. Was sollen Andere denn da schreiben??

    Frech.

    Wieso? Für Nachschriebtermine gilt doch die Regel, daß maximal eine Arbeit/Tag geschrieben werden darf, nicht. Also wenn man bei den ganz großen Spezialisten den Hammer rausholt, wären 4 Klassenarbeiten an einem Tag hintereinander weg (je 90 Minuten) möglich.

    1. während des Nachschreibtermins können die "Spezialisten" ja nur einmal schreiben. Kein Lehrer bleibt z.B. 4x 45 Minuten länger an der Schule.
    2. hast du die "Spezialisten" nicht unbedingt an dem Nachschreibetag im Unterricht.

    Klassenkonferenz , weil bei unseren Schülern zumindest in der Mittelstufe eben KEINE Attestpflicht bei KA besteht.

    bei uns gibt es jede Woche einen Nachschreibtermin.
    Wenn jemand nach Fehltagen (Krankheit) wieder in der Schule erschreint, ist der nächste termni seiner.
    Bei Schülern, die mehrere KA versäumt haben, sprechen wir Kollegen uns ab, wer zuerst "darf".
    Für Schüler aus den höhreren Klassen, die verdächtig oft bei KA oder auch angekündigten Kurzarbeiten fehlen, kann man per Klassenkonferenz eine Attestpflicht an KA-Terminen beschließen.

    Wer den Nachschreibtermin zuuufällig auch verpasst, weil schlagartig die Pest bei ihm ausgebrochen ist, den schnappe ich mir in meiner nächsten Unterrichtsstunde und lasse ihn in einem stillen Kämmerchen nachschreiben.

    Dass die Nachschreibarbeiten schwieriger sein könne als die Originalarbeiten, liegt in der Natur der Sache: Schließlich habe ich den geeignetesten Originaltext /Quellentext bereits für den Originaltermin verbraten. Sooo sorry :pfeif:

    Ob die Klasse merkt, dass sie dir nicht egal ist, hängt nicht davon ab, ob du dich mit ihr gegen einen Kollegen stellst. Ist sicher nicht die Intention aber leider das Ergebnis für den Kollegen.

    wenn man als Vermittler zwischen der eigenen Klasse und einem Kollegen, mit dem es Probleme gibt, auftritt, würde ich nicht von "sich gegen den Kollegen stellen" bezeichnen.

    Sicher braucht es dafür sehr viel Fingerspitzengefühl, und ich würde IMMER den Schülern ratzen, zuerst it dem Kollegen selbst zu reden, aber oft brauchen Jugendliche dafür einen Mittler. Nicht für oder gegen jemanden, sondern sachdienlich orientiert.

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