Sie vergleichen dann mit anderen, oft aus dem Zusammenhang gerissen, aber es ist schwer, dann die Note/ Punktzahl eindeutig zu begründen. In meinen Fächern ist es nicht einfach, 100% nachvollziehbar für SuS zu bewerten.
das ist in geschichte auch so, besonders in den höheren klassen.
aber auch da hilft es, den schülern transparenz zu vermitteln, am besten vor der klausur. das mache ich mit beispielen.
ich selbst muss mir beim korrigieren ja auch klar sein, wie ich welche aussagen auf inhaltliche und formale richtigkeit hin, auf sprachliche kohärenz, auf den sprachlichen ausdruck hin bewerte.
natürlich liefern die schülern auch immer mal wieder etwas, womit ich im vorfeld dann doch nicht gerechnet hatte, aber ohne eindeutige bewertungskriterien geht es einfach nicht! schon im eigenen interesse, denn damit erleichtere ich mir das korrigieren ungemein!
während der korrektur lege ich mir dehalb eine klassenliste an. darin notiere ich beim korrigieren aufgabenweise ganz genau, wer was wie formuliert hat.
klingt aufwändig, aber mit der zeit bekommt man übung darin und es geht schneller.
anhand dieser listen kann ich jedem schüler aufzeigen, was im detail positiv und was negativ an seiner lösung war, woran es gefhlt hat. natürlich schreibe ich das in kurzform auch unter die jeweilige aufgabe.
ganz wichtig: so kann ich auch ähnliche antworten gleich behandeln
die arbeit gibt es ebenfalls am schluss der stunde, nach der besprechung, zurück.
dann mögen schon mal fragen kommen, aber die sind immer sofort aus dem weg geräumt, nicht zuletzt, weil ich genau weiß, wo es beim einzelnen schüler gehapert hatte.
So kam es, dass ich einer Schülerin einen Satz korrigiert habe, den aber nach der Abgabe erneut korrigiert habe. Darüber regt sich die Schülerin wahnsinnig
das verstehe ich nicht. 
wann hast du der schülerin einen satz korrigiert? und wann ein zweites mal?