Beiträge von Friesin

    Ach komm, jetzt sei mal nicht päpstlicher als der Papst. Auch Klausurkorrektur unterliegt dem Pareto-Prinzip.

    ;)

    ich spreche aus leidvoller erfahrung:
    nachträgliche manipulationen sind mir schon vorgekommen, und nach der ersten war ich dazu übergegangen, die arbeiten vor der herausgabe zu photographieren.

    nun korrigiere ich anders und spare mir das mit den photos :D

    reiner selbstschutz.

    perfekt bin ich natürlich auch dadurch nicht ;)

    Ich finde, das LehrerInnenteam und die gemeinsamen Zielsetzungen können ausschlaggebend sein.

    wir haben an der schule ein einheitliches konzept, an das sich --so weit ich das aus den vielen vielen beratungen und dem austausch mitbekomme - tatsächlich alle halten.
    dennoch sind die klassen einfach unterschiedlich.

    im übrigen sind die leistungsstarken klassen nicht automatisch die angenehmeren :pfeif:

    ich suche ein stehpult.

    kein wuchtiges, aber stabil soll es schon sein ;)

    wer hat erfahrungen, die er/ sie gerne teilt?


    hab in der suche nicht das richtige zum thema gefunden :weissnicht:

    Ich finde, die Qualität der Klasse steht und fällt mit der Qualität der Klassenleitung und deren pädgogischem Konzept.

    mit diesem erklärungsversuch macht man es sich m.m.n. doch ein wenig zu einfach.

    nur ein punkt:
    an vielen weiterführenden schulen hat die klassenleitung gar nicht so sehr viele stunden in ihrer klasse.

    und nun?

    eine normalverteilung bekommt man doch schon alleine durch die notenabstände hin,
    bzw. unterstützt deren entstehen.

    warum geht man (in manchen BL?) beim ergebnis einer KA überhaupt von einer normalverteilung aus?

    Hat man in einer Klasse von ca. 30 Schüler 3 Chaoten mit mangelnder Disziplin, Verhaltensauffälligkeiten, häufig vergessenen HA etc. + evtl. noch schwachen Leistungen, so scheint sich das schnell auch auf die ganze Klasse auszuwirken.

    das muss nicht so sein.
    es gibt auch klassen, in denen die oben genannten "chaoten" keinen fuß an den boden bekommen. was nicht heißt, dass die anderen schüler nicht unter ihnen leiden würden.

    "insbesondere, wenn man annehmen kann, dass die Voraussetzungen (z.B. Herkunft/Einzugsbereich, Unterricht) dieselben sind?"

    sind sie nicht. das täuscht, siehe obige beispiele.

    die klassen sind genauso wenig homogen wie die kinder einer familie alle gleich sind trotz vermeintlich gleichen umfelds ;)

    ich lege diese sprechstunde immer in eine meiner springstunden.
    falls das, wie oben erwähnt, nicht möglich ist, würde ich es so handhaben wie jazzy geschrieben hat.
    auf elterngespräche möchte ich mich schließlich auch vorbereiten, von daher vergebe ich termine, auch für die sprechstunden. ohne anmeldung keine anwesenheit

    Die Vertretung wird typischerweise zunächst auf die Vollzeitkräfte verteilt, bis diese 3 Stunden voll haben...anschließend fällt eher der Unterricht aus

    als vollzeitkraft habe ich gar nicht so viele springstunden, um oft zur vertretung herangezogen zu werden.

    ich komme als vz-kraft nie auf die berühmten drei stunden

    mein lehrerdasein ist dadurch übrigens bedeutend ruhiger geworden ;)

    Die wenigsten Menschen bekommen Kinder aus rein emotionalen, sondern vor allem aus gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen. Sonst wären wir alle wohl schon längst ausgestorben.

    bitte???

    wer bekommt denn kinder aus wirtschaftlichen gründen???? :ka:
    aus gesellschaftlichen gründen?? heute???

    nirgendwo dürften emotionale gründe eine so große rolle spielen wie beim kinderkriegen


    wie schon so oft angemerkt:vll doch erst mal selbst machen, dann mitreden....... :flieh:

    Sie vergleichen dann mit anderen, oft aus dem Zusammenhang gerissen, aber es ist schwer, dann die Note/ Punktzahl eindeutig zu begründen. In meinen Fächern ist es nicht einfach, 100% nachvollziehbar für SuS zu bewerten.

    das ist in geschichte auch so, besonders in den höheren klassen.

    aber auch da hilft es, den schülern transparenz zu vermitteln, am besten vor der klausur. das mache ich mit beispielen.
    ich selbst muss mir beim korrigieren ja auch klar sein, wie ich welche aussagen auf inhaltliche und formale richtigkeit hin, auf sprachliche kohärenz, auf den sprachlichen ausdruck hin bewerte.
    natürlich liefern die schülern auch immer mal wieder etwas, womit ich im vorfeld dann doch nicht gerechnet hatte, aber ohne eindeutige bewertungskriterien geht es einfach nicht! schon im eigenen interesse, denn damit erleichtere ich mir das korrigieren ungemein!

    während der korrektur lege ich mir dehalb eine klassenliste an. darin notiere ich beim korrigieren aufgabenweise ganz genau, wer was wie formuliert hat.
    klingt aufwändig, aber mit der zeit bekommt man übung darin und es geht schneller.
    anhand dieser listen kann ich jedem schüler aufzeigen, was im detail positiv und was negativ an seiner lösung war, woran es gefhlt hat. natürlich schreibe ich das in kurzform auch unter die jeweilige aufgabe.
    ganz wichtig: so kann ich auch ähnliche antworten gleich behandeln

    die arbeit gibt es ebenfalls am schluss der stunde, nach der besprechung, zurück.
    dann mögen schon mal fragen kommen, aber die sind immer sofort aus dem weg geräumt, nicht zuletzt, weil ich genau weiß, wo es beim einzelnen schüler gehapert hatte.

    So kam es, dass ich einer Schülerin einen Satz korrigiert habe, den aber nach der Abgabe erneut korrigiert habe. Darüber regt sich die Schülerin wahnsinnig

    das verstehe ich nicht. :gruebel:

    wann hast du der schülerin einen satz korrigiert? und wann ein zweites mal?

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