Beiträge von Friesin

    vielleicht liegt dieser Blues daran, dass die Betroffenen in den Ferien alles das verstärkt nachholen wollen, was sie in der Schulzeit meinten, nicht tun zu können?

    Ein bisschen so wie die Erwartungen bezüglich Weihnachten, mit geballtem Friede Freude Tralala, was aber schon all die anderen Monate nicht klappt?

    Eine mögliche Lösung wäre dann, sich für das Schuljahr vorzunehmen, möglichts oft ein bisschen Ferien einzuplanen, heißt, sich selbst Gutes zu tun. Abzuschalten. Runterzukommen. Nicht nur Schule im Kopf haben.

    Anders kann ich es m ir nicht erklären, denn man weiß ja schließlich, dass und wann die Ferien vorbei sind. Kann man sich ja drauf einstellen ;)

    Aber vll liege ich ja auch völlig falsch mit meiner Deutung... :gruebel:

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    Nach der Lektüre zweier von Ovids Metamorphosen lautete die Aufgabe an die Schüler:

    Verarbeitet diesen Text künstlerisch. Als Bild, als Comic, als Hörspiel ---wie auch immer.

    Heraus kam dabei u.a. dieser Lego-Film.

    ch werde mich morgen nochmal in Mathe, Info und Phy reinsetzten und übermorgen in eine Medizin Vorlesung.

    ...und dir vor allen Dingen die Frage nach den 30 Jahren Berufsleben stellen. Und versuchen, sie zu beantworten.

    Als Lehrer bist du auch Erzieher. Sogar zu einem zunehmend großen Anteil, vll ist der im Berufsschullehramt geringer.

    Aber schau auf den jeweiligen Beruf, weniger auf den Weg dorthin.

    ich finde deine Liste auch ein wenig eigenartig.

    Woher weißt du denn, welches Studium "interessanter" ist? Woran willst du das festmachen? Da spielen so viele persönliche Faktoren mit hinein, das kann man nicht so allgemein konstatieren -- schon gar nicht, wenn man weder in das eine noch in das andere hineingeschnuppert hat.

    Wieso hat Medizin eine geringere Abbruchquote als Mathe/Physik auf Lehramt? Welche Medizinsparten meinst du damit? Wpoher hast du deine Infos?
    Und vor allem: was hat das mit dir zu tun? ? Du weißt doch gar nicht, auf welcher Seite du dich im einen wie im anderen Fall befinden würdest.

    Was um alles in der Welt heißt: "trocken" ?????

    Woher weißt du 2017 bereits, wie die Einstellungsschancen für Lehrer 2025 sein werden? Welches Lehramt? Welches Bundesland? Glaskugel?
    Einstellungsschancen für Mediziner? Welche Sparte? Wo?

    Und dann der Knüller:

    bei Verbeamtung entspanntes Leben

    Mach ein Praktikum.
    Sprich mit jungen Lehrern.
    Bald!!

    Lehramt:
    - gute Pension

    Wieder frage ich dich: Hast du eine Glaskugel? Woher weißt du, wie sich die Pensionen entwickeln werden, bis du mal im Pensionsalter bist?

    Sei mir nicht böse, aber deine Vorstellungen scheinen mir doch von Vorurteilen geprägt zu sein. Ärteschwemme, Ärztestopp in den Großstädten, Karriere als niedergelassener Arzt, das alles findet bei deinen Überlegungen keinen Nachhall.

    Was möchtest du denn gerne tun??
    Welche Tätigkeit möchtest du gerne (mehr als) 30 Jahre ausüben?

    Da unterscheiden sich die Berufsbilder doch schon sehr,
    wenn man die verschiedenen Fachrichtungen (bei Medizin), Lehrämter und Regionen der späteren Berufsausübung mal außen vor lässt.

    deie Pro- und Contra-Liste ist sehr oberflächlich und geht m.E. am Kern der Frage vorbei.

    Wenn ich in Jg. 5 z.B. das "alte Ägypten" unterrichte, habe ich einen historischen Schwerpunkt, diskutiere aber z.B. mit den SuS darüber, welche Vor- und Nachteile die uneingeschränkte Macht des Pharao hatte. Weiter überlegen wir, welche Auswirkungen es hätte, wenn heute bei uns nur eine Person so viel Macht hätte. Spätestens da hört ein reiner Geschichtsunterricht auf.

    für mich absolut normale Fragen in einem "reinen" Geschichtsunterricht.

    Was verstehst du unter "reinem" Geschichtsunterricht?

    Andererseits gehört es auch zur Erziehung, dass Regeln eingehalten werden (falls kein guter Grund dagegen spricht), vor allem wenn es um gleiche Regeln für alle während einer Prüfungssituation geht.

    rechtfertigt das dann die 6?

    Ich denke, der Knackpunkt lag darin, dass der Vorgang des Einsammelns ungeschickt ablief.
    Man hätte mogeln können. Ob die betroffene Schülerin tatsächlich Unterschelif begangen hat (gruseliger Ausdruck übrigens, gibt es wohl nur in Bayern ;) ), war ja in keiner Form erkennbar.
    Für mich hat die 6 eher prophylaktischen Charakter, scheint mir persönlich ziemlich aus der Hüfte geschossen zu sein.

    Wenn Du die Schüler provozieren willst, frag sie doch mal nach Parallelen zwischen diesem "Militärputsch" im letzten Jahr mit nur einem Panzer auf der Brücke in Istanbul mit dem Kriegsausbruch des 2. Weltkriegs: "Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen." Oder anders: War der Putsch evtl. genauso gespielt wie der Überfall auf den Sender Gleiwitz, um danach ein ganz anderes Programm abfahren zu können?

    die Ähnlichkeit zwischen dem Türkei-Putschversuch und dem Reichstagsbrand 1933 und dem, was jeweils folgte, fiel meinen Neuntklässlern sofort ins Auge.

    Für den Unterricht sind solche Dinge Steilvorlagen

    geschichte und Politik sind eigentlich eher die klassischen "Ich-mache-nach-Ref-den-Taxischein_" Fächer, von daher würde ich meine Hoffnungen wirklich nicht zu hoch hängen

    3. Wie schaut es aus mit Privatschulen? Dürfen die mich ohne 2. Staatsexamen einstellen und unterrichten lassen? Also einfacher als Schulen in öffentlicher Trägerschaft?

    Bei staatlich anerkannten Schulen auch eher schwierig, wäre aber einen Versuch, bzw. Anruf wert

    Ich habe gedacht (die Erfahrung aus meiner Schulzeit), dass für einen guten Lehrer fast nur die Motivation das Wesentliche ist.

    das ist aus Schülersicht gedacht.
    Was ein Lehrer zusätzlich zur sichtbaren Motivation an Gelerntem mitbringt, sei es im fachwissenschaftlichern, sei es im pädagogisch-didaktisch-methodischen Bereich, das wird für die Schüler meist nicht so deutlich sichtbar.
    Schüler achten auf andere Dinge als die Seminarausbilder, erst recht im Nachhinein.

    Und ja, doch, der Lehrerberuf ist tatsächlich ein Ausbildungs-Beruf. Nicht umsonst ist eine recht lange Ausbildung für den Beruf vorgeschrieben. Nur Motivation mitzubringen wäre denn doch ein bisschen---- romantisch= naiv gedacht. ;)

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