Beiträge von Friesin

    ich verstehe nicht ganz, warum du davon ausgehst, mehrfach hin- und herswitchen zu wollen den Konfessionen.
    Wenn du sicher bist, dass dir das Protestantentum zusagt, dass du das Typische glaubst und damit gut leben kannst (von den ganzen theologischen Feinheiten will ich gar nicht reden, die sind eh marginal), wenn du dich dort zu hause fühlst, dann trittst du z.B. einer lutherischen Landeskirche bei.
    Wenn du dich ein bisschen im Katholizismus auskennst, davon fasziniert bist, das meiste davon eh deiner Glaubensansicht entspricht und dich darin zu Hause fühlst, dann trittst du dort bei.
    Wichtig finde ich, dass man sich mehr als nur ein bisschen auskennt und genau in sich hineinhorcht, welche Richtung der eigenen eigenen Überzeugung am meisten entspricht. Mehr noch: in welcher Richtung du dich wohlfühlst. bei wem du gerne dazugehören möchtest.

    Normalerweise wechselt man ja eine Kofession nicht wie ein Unterhemd. Das sollte im besten Fall auch was mit Überzeugung zu tun haben.
    Als trinitarisch Getaufte wirst du nicht mehr "umgetauft" werden müssen. Wenn du katholisch werden willst, müsstest du gefirmt werden.
    Bist du zur Konfirmation gegangen? Da kommt es sehr auf die Glaubensgemeinschaft an, ob die Konfirmation von der angestrebten Konfession anerkannt wird.

    Wie das nun im Schuldienst aussieht, kann ich dir nicht genau sagen. Du brauchst auf jeden Fall eine vocatio (evangelisch) oder eine missio (katholisch).
    Ich glaube kaum, dass man da so locker hin und herwechseln kann.

    @Schantalle, genau das nervt mich auch ungeheuer :sauer: Das geht ja hoch bis nach Klasse 8.

    Ich sage immer: "nur weil andere Ähnliches machen, wird dein Anteil ja nicht weniger." Und auf mehr lasse ich mich nicht ein. Punkt.
    Helfen tuts (noch) nicht, doch hoffe ich auf den steten Tropfen... und aufs Reifen der Schüler.


    Ähnlich nervig finde ich übrigens:
    "Der XY hat mir meinen Radiergummi/setzeBleibigesein genommen". In Klasse 7 !!!!!! :autsch: :autsch: :autsch:

    Sorry, Meike, habe in deinem Beitrag ein Komma mitgelesen, das dort nicht steht

    "Hör auf, Friesin". Und war entsprechend erstaunt, weil sich dann natürlich auch in der Folge ein völlig anderer Zusammenhang ergibt. Ähem.

    Bin wohl doch schon etwas müde heute, sorry.... :ohh:

    Wenn ich sage "also ich habe nochmal bei einem befreundeten Lehrer nachgefragt und diese meinten die Nachschreibeprüfung ist der normalen Prüfung ähnlich" sehe ich nicht wo ich mich da selbst belaste?

    warum hängst du dich so sehr in diese windige Angelegenheit hinein?
    Vorsätzlich "krank zu machen" und das nach Absprache mit einem Lehrer, ist eh schon grenzwertig.
    im Abitur aber gelten noch mal schärfere Regeln.
    Du könntest dich mit Leichitgkeit auf deinen Status als Referendar und damit als Berufsneuling berufen und die Frage abschmettern.
    Lass dieses Mädchen mit dem Oberstufenkoordinator oder mit ihrem Tutor reden.
    Die dürften wesentlich fundiertere Kenntnisse haben.
    Wenn du ihr zu irgendetwas rätst, kannst du in Teufels Küche geraten -- egal wie es ausgeht.

    Mir scheint, dir liegt sehr viel daran, die Schülerin zu beruhigen, dass sie ruhig nachschreiben soll.
    Verbrüderung mit Schülern ist unprofessionell, tut mir Leid, das schreiben zu müssen.

    hätte er ohne die ö-Striche denn eine zwei bekommen?

    mich erinnert dieser Satz hier:
    Er kann jetzt also aufgrund vergessener ö Pünktchen nicht auf die Wunschschule.

    doch arg an meine Schüler:
    "Oh menno, nur wegen dem einen Fehler hab ich die schlechtere Note"

    Nein.
    Wegen all der Fehler zusammen.

    Ich bekomme auch immer einen Anfall, wenn ich z.B. sage, "Ich möchte eine Woche vor dem UB eine fertige Stundenplanung haben, damit wir noch mal drüber sprechen können. Einen Tag vorher bringt mir das nichts". und dann kommt vor dem Besuchstag um 23:59 Uhr ne Mail mit der Stundenplanung, als wenn das irgendwie die Abgabefrist einer Examensarbeit ist. Sowas machen nämlich in 99% der Fälle immer die Schlunz-Referendare. Und die haben dann auch generell Probleme.

    kann ich verstehen, und das würde mich auch nerven.

    Aber
    hat das (1.) irgendetwas mit dem Referendar aus der Ausgangsfrage zu tun?
    und (2.) scheint mir das Problem doch irgendwo auch hausgemacht zu sein. Um die Uhrzeit nehme ich dann keinen Entwruf mehr an, der gilt dann als nicht abgegeben.

    Mein Problem ist nur, dass mein Fachleiter mir in der letzten UB Besprechung sagte, dass ich mir für die Prüfung ein "innovatives" Thema aussuchen soll. Also etwas, was er noch nicht oft gesehen hat.

    ja, fordert er das, weil ihm langweilig ist??

    Oder geht es ihm um deine Prüfung, die du innerhalb des Lehrplans für diese Jahrgangsstufe möglich gut bestehen möchtest?

    ich finde es heftig, was da so unterschwellig von einem Referendar erwartet wird.
    Okay, er gibt "nur" 8 Stunden, also 1/3 des vollen Deputats. Dafür erhält er auch nur 1/3 des Gehalts.
    Und hat mit Seminarveranstaltungen, Unterrichtsbesuchen und Prüfungen wahrhaftig genug zu tun.
    Schon ein Elternsprechtag fällt manchem Ref schwer.
    Was um alles in der Welt soll er denn noch??

    Zur Kernfrage des threads:

    musst du darauf eingehen?
    Musst du genau ankreuzen, wieviele Ausflüge, getauschte Aufsichten usw er übernommen hat?

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