Beiträge von Friesin

    ich schlage auch immer im Discounter zu und schaffe mir nicht zuletzt viele, viele Klebezettel an -- in allen Größen und Formen.
    Bei Ordnern warte ich immer ab, welche Klassen ich bekommen werde.
    Es kommt auch immer drauf an, was für ein System du für dich entwickelst.
    Laminiergerät und -Folien habe ich in 9 Jahren noch nicht einmal gebraucht, auch nicht aus dem Schulfundus.

    Ein Rotstift wär nicht schlecht 8) ,
    vielleicht auch ne gscheite Getränkeflasche und/oder Brotbox

    Alles weitere würde ich abwarten

    Und übrigens, ob jemand Kinder bekommt, ist eine höchst persönliche und intime Frage ...
    Ob ich keine will oder gar keine bekommen kann (!), sollte niemandes Problem sein, außer meinem eigenen.

    Eben. Kinderkriegen oder Kinderhaben ist eben Privatsache.
    Oder argumentiert jemals jemand "Komm Schatz, weg mit der Pille, adieu Kondom, auf zur Familienplanung, der Staat braucht Kinder!" ??

    Zitat

    Wenn das Schuljahr bei uns am 1.8. beginnt bekommen die Beamten frühestens zum 1.8. das höhere Geld ausgezahlt, Angestellte zum 31.8., da dort die Auszahlung des jeweiligen Monats stattfindet.

    ja, genau DAS meinte ich doch.
    Wer immer zum Monatsersten sein geld bekommt, erhält in dem fall zum 1.8. die neuen Bezüge. Die Abnderen eben später.

    als Mutter von 4 Kindern frage ich mich, wozu sollte ein Schüler denn alle ABs aufbewahren? :ka:
    Den Inhalt sollten die Kinder ja kennen, wenn sie vernünftig gearbeitet haben. Falls Stoff nachgeholt werden muss, kann es natürlich hilfreich sein, wenn man auf die ABs zurückgreifen kann.

    Wenn ihr die Heftchen, die ja etwas Besonderes zu sein scheinen, in der Schule aufbewahrt und am Ende des Schuljahres austeilt, reicht das doch. Was dann wer damit macht, ist nicht mehr Sache der Lehrer.

    Ansonsten sammelt sich ja unendlich viel Zeug an, das auch nicht alles zur Erinnerung aufbewahrt werden kann. Ein Heft pro Fach und GS -Schuljahr pr Kind, mehr wurde dann unübersichtlich- Das bekommen sie später mal ausgehändigt, wenn sie mögen. Zusammen mit ihren Photoalben (ja, sowas Altmodisches gabs damals noch :pfeif: )

    ich kann ja nur für mein Fach sprechen, und das ist keine im Unterricht aktiv gesprochene Sprache, aber das, was dort als Beispiel einsehbar ist, steht in unserem Lehrbuch sowieso. Auch mit Zeichnungen.

    Ob der Lernwert beim Beispiel des schwarzen Schafs für die Grammatikregel wirklich höher ist??

    Da finde ich Zeichnungen als Zusammenfassung von Textinhalten wesentlich sinnvoller,
    oder aber für die Grammatik Raps oder Merkverse.

    "Es gibt sogar Kollegen, die mündliche Noten an Schüler vergeben wollen, die es in der betreffenden Klasse gar nicht gibt oder die ganz anders heissen und so weiter. Habe ich schon desöfteren erlebt."

    Das spricht nicht gegen das System, sondern gegen deine Kollegen.

    "Ich konzentriere mich im Unterricht darauf meinen Stoff bestmöglich zu vermitteln. Da kann ich mir unmöglich merken, wer sich genau wie oft gemeldet hat."

    Langsam frage ich mich, wie du deinen Unterricht gestaltest. Du musst doch wissen, ob sich Fritzi 10 mal die Stunde, Hansi jede Stunde einmal und Fränzle nie meldet.
    Führst du nie Buch?
    Du musst doch wissen, wer in Diskussionen gute, dürftige oder gar keine Beiträge beisteuert. Wer kluge Fragen stellt.
    Wer bei Partner- oder Gruppenarbeit gut mitarbeitet und wer sich zurücknimmt.
    Bei den Ruhigeren musst du natürlich stärker dafür sorgen, dass sie zeigen, was sie können.
    Gerade in Latein hast du doch ruckzuck heraus, wer gut mit (lateinischen) Texten umgehen kann. Wer nur still, aber fit ist. Indem du herumgehst, schaust, wie sie arbeiten, Tipps gibst, Fragen beantwortest.
    Und all die andere Leistungskontrollen, die ins Mündliche zählen außer dem reinen Sichmelden?

    In Reli müsste das m.M. nach ähnlich laufen wie in Geschichte.

    ich frage mich, wie du dann deinen Unterrichtsstoff vermittelst, wenn du keinerlei Eindruck von deinen Schülern gewinnen kannst?

    Ich stimme Meike zu. Auch bei uns gibt es nicht dieses "bei Lehrer X wird dieselbe Leistung mit 4 bewertet, die ein anderer mit 2 bewertet". Ebensowenig wie die berühmten Deutschaufsätze, die man nach dem persönlichen Geschmack des Lehrers schreiben muss, um eine gute Note zu bekommen.

    Es gibt für mündliche wie für schriftliche Leistungen Kriterien, die bekannt sein müssen.
    Und im Kollegium, bzw. in den Fachschaften spricht man sich ab, was wann wie verlangt wird. Das beginnt beim Stoffverteilungsplan und hört beim abgestimmten Methodentraining für jede Klassenstufe noch lange nicht auf.

    Lehrer X würde die mündliche Mitarbeit von Fritzchen mit 2 bewerten. Lehrer Y würde exakt dieselbe mündliche Mitarbeit höchstens mit 4 bewerten. Das ist doch so. Und welche Bewertung nun "richtig" ist, kann man objektiv gar nicht sagen.

    Wie ich schon sagte: mündliche Mitarbeit muss differenziert werden.
    "Die mündliche Miatrabeit" gibt es ja nicht, da fließt ganz viel zusammen. Wie ich oben schon schrieb.
    Und Quantität von Qualität zu unterscheiden, traue ich jedem Kollegen zu, der einigermaßen weiß, wie man einen Erwartungshorizont erstellt.
    Welche Gewichtung zwischen mündlichen und schriftlichen Leistungen herangezogen wird, legen die einzelnen Fachschaften fest. Da kann es auch kein "Bei Herrn XY zählte im letzten Jahr das Mündliche viel weniger" geben. (Ess ei denn, die Gewichtung ändert sich zwischen Mittel- und Oberstufe)
    Dass also die mündliche Mitarbeit ein solcher beliebiger Mythos ist, halte ich für ein (Schüler) Gerücht.

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