nun hat es mich auch erwischt: hatte einem Schüler mündlich eine bessere Note fürs Halbjahreszeugnis genannt, als rechnerisch überhaupt möglich war. Auf dem Zeugnis steht die "richtige" Note, d.h. die schlechtere.
Hat so eine mündliche Aussage in irgendeiner Form verbindlichen Charakter?
Beiträge von Friesin
-
-
warum notiert ihr denn Noten, wenn gar keine gemacht werden sollen?
und wie habt ihr den Eltern erklärt, dass diese eigentlich nichts existenten Noten die Noten des 2.Halbjahres mit beeinflussen?
-
okay, Thüringen verbeamtet eh nicht, dann passts wieder

-
scheint unterschiedlich gehandhabt zu werden.
"meine" kirchliche Privatschule verbeamtet nicht. -
Ich war davon ausgegangen, dass die Zulassungsarbeit immer zeigen soll, dass man wissenschaftlich arbeiten kann-- unabhängig vom Bundesland.
Damit wird ja auch ein wissenschaftliches Studium abgeschlossen.
Naiv??
-
und wenn du ihm statt Zusatzaufgaben von vornherein schwierigere Aufgaben gibst? So dass er nicht unterfordert, sondern sinnvoll beschäftigt ist?
-
ich habe einen ähnlichen Fall, aber es geht noch ums erste Halbjahr.
Ein paar wenige Noten habe ich gemacht, daraus wird sie die Halbjahresnote zusammensetzen."Ruhig und brav" ist keine Leistungsbewertung, zumindest keine fachliche, und ich würde mich weigern, dass als Bewertungsgrundlage anzuerkennen. Welche Note soll das denn bitte sein? 4 ?
Eventuell wird es schwierig werden, die Eltern zu einem Umdenken zu bewegen, aber deshalb muss doch die Schule nicht deren Verhalten unterstützen. Dem Kind scheint es nicht gut zu tun.
-
Der Schüler rennt davon, weil jemand mit dem Zirkel nach ihm geworfen hat/ jemand ihn H*rensohn genannt hat / er vor Wut am ganzen Körper zittert, weil ich ihm das Handy weggenommen habe, wobei er mich als F*tze bezeichnet hat und achtkantig rausgeworfen wurde (alles Beispiele aus der letzten Woche), rennt raus, direkt vor ein Auto/ fällt von der Treppe / rutscht aus und bricht sich was (zum Glück alles noch NICHT passiert) ...
jetzt bin ich verwirrt: was ist denn nun tatsächlich vorgefallen?
Und nein, ich würde nicht, nie, hinter einem Schüler herrennend eine Verfogungsjagd durchs Schulgelände machen. Die Idee käme mir gar nicht
habe wohl kaum Sportgene in mir. Könnte ich auch gar nicht, konditionsmäßig (Asthma).
Hinterher und den Namen brüllen, dass er /sie stehenbleibt: ja.Aber mehr auch nicht. Tut mir Leid.
Ein 6t Klässler ist so klein nicht mehr. Die wissen ganz genau, was ein absolutes NoGo ist. Und glaub mir, auch bei uns an der Schule gibt es etliche Zorngiggel, die gerne auch mal ausrasten. Aber irgendwann ist auch meine Kompetenz beendet, und das ist u.a. beim Wettrennen.Hätte ich das gewollt, hätte ich mich bei der Polizei beworben.
-
An der Nachbarklasse klopfen und bitten eine Auge auf die Truppe zu haben und hinterher laufen, danach Eltern anrufen und Kind abholen lassen.
Super!! Action im Schulhaus!!! *Ironie aus*
-
Woher kommt denn die Unzufriedenheit vieler Schüler ab Klasse 5? Könnte es vielleicht sein, dass auch der Sek-Bereich sich was von der Grundschule abgucken könnte?
1.Wer sagt denn, dass so viele 5t Klässler unzufrieden sind?
2. die Pubertät trifft sie alle. Den einen mehr, den anderen weniger. Da werden plötzlich Musik, Jungen/Mädchen, das eigene Aussehen, Mode --ihr wisst schon, muss ich nicht ausführen- unendlich viel wichtiger als die Schule.
Nicht zu vergessen die Abgrenzung von den Eltern und überhaupt von Erwachsenen. Wie kann man das außer Acht lassen bei obiger Frage?3. Frage ich mich, wieso sich das so irrsinnig hartnäckig das Gerücht hält, dass in der Sek 1 nur langweiliger Frontalunterricht mit ellenlangen Lehrervorträgen gehalten wird.

-
Friesin, ich meinte damit, dass ich der/dem Ref die Sachen zurück geben würde. Es ist nämlich nicht meine Aufgabe, die Tätigkeiten der Referendare durchzuführen. In NRW bist du außerdem ganz schnell im BDU und hast niemanden mehr an deiner Seite. Da musst du die Sachen selber korrigieren und da guckt keiner mehr über deine Arbeiten/Tests etc.
Ja, so kenne ich das aus NDS auch. Das sieht in anderen BL anders aus. Auch als gestandener Lehrer mit langjähriger Erafhrung musst du in Bayern deine Arbeiten vom Fachbetreuer nachkorrigieren lassen, zumindest eine sehr gute, eine befriedigende, eine unterm Strich. Und die Respizienz ihrerseits wird auch wieder kontrolliert, von der übergeordneten Stelle.
-
Zudem würde ich einen Kollegen mitnehmen, der ebenfalls kein Sportler ist. Zumindest ICH würde bis zum nächsten Jahr auf jeden Fall einen ERste-Hilfe-Kurs machen. (Das muss ich sowieso!)
Wie würdet ihr das mit dem Baden machen?
Würdet ihr ein Hotel mit Pool buchen?1. und 2.: Wenn Pool, dann nur mit Koellegen, der einen Rettungsschwimmschein hat.
3. Nein.Erste-Hilfe ist schön und gut, müssen wir eh alle 2 Jahre machen, aber das ersetzt keinen Rettungsschwimmschein.
-
Zitat
otale Absicherung geht nur dann, wenn wir praktisch unseren Auftrag im Hinblick auf Aktionen zur Förderung der Klassengemeinschaft generell sein lassen würden. Dann wären wir zwar auf der sicheren Seite, aber wohl auch auf der pädagogisch falschen.
da ist mir das rechtlich sichere Hemd näher als die pädagogisch relevante Hose:
Wenn die Vorschriften/ Rechtsprechung dergestalt ist, dass man sich so absichern muss, werden eben keine Fahrten mehr gemacht. Zumindest nicht zum Baden, Kanufahren usw.
Und ganz ehrlich: muss es ja auch nicht. Klassenzusammenhalt kann man auch anders schaffen -
Übrigens würde ich die Korrekturen der Referendare nicht jedes Mal nachkorrigieren. Einmal, dann noch einmal genau erklären, wenn es dann immer noch nicht klappt den Stapel zurück geben. Machen das bei euch alle?
das ist keine freiwillige Sache, die man sich aussuchen könnte
-
ich korrigiere auch so in deutschen Texten, habe das aber von Schülern noch nie gesehen.
-
wenn ich nicht völlig falsch liege, wurde der Seiteneinstieg für Mangelfächer geschaffen.
Deutsch war nie ein Mangelfach, ganz im Gegenteil.Von daher würde ich mir keine Hoffnungen machen, so leid es mir tut zu schreiben.
-
ich bin kein Primarlehrer, aber bei den Kleinen in Kl.5 öffne ich den Unterricht erst, wenn ich weiß, dass sie sich an die Regeln halten.
Tun sie das nicht, wird enger unterrichtet: mehr frontal (jaaa, böse böse, ich weiß
), Einzel- statt Partner oder Gruppenarbeit. Viel schreiben.
Rollenspiele auch nur, wenn ich weiß, dass es nicht ausartet. Oder es zumindest halbwegs weiß
bei uns gibt es ein Strichsystem bei unterrichtsstörungen:
der Störer wird namentlich an die Tafel geschrieben. dazu gibt es einen Strich neben dem Namen. Bei drei Strichen am Tag muss der/diejenige raus, ins Sekretariat und eine schriftliche Reflexion anfertigen (Formblatt). Die muss die KL gegenzeichnen, und eine Kopie geht per Post ans Elternhaus.
Die Striche werden auch im Klassenbuch vermerkt. bei 5 Strichen pro Woche dasselbe Prozedere.
Wenn man das konsequent durchzieht, hilft es sehr. -
Hallo Catzchen,
ich bin kein FS-Lehrer, deshalb bitte meine Antwort nur unter Vorbehalt lesen, aber:
ich denke doch, dass die Methode (hier Partnerarbeit) bedingt ist durch das angepeilte Lernziel.
deshalb fiele es mir schwer, dir zu raten: mach dieses oder jenes, solange nicht klar ist, was Ende der Stunde rauskommen soll.
Nur "eine weitere Art der Partnerarbeit" ?Vielleicht zäumst du das Pferd von hinten auf?
Ansonsten: ist Partnerarbeit nicht immer 1:1, wenn du damit meinst, dass zwei Schüler miteinander etwas be- oder erarbeiten? Oder stehe ich jetzt auf dem Schlauch? Es sei denn, du wechselst die Partner. Hast du sie vorgegeben?
Aber vll sehe ich das ganze auch zu sehr von meiner Warte, dann vergiss ganz schnell,w as ich geschrieben habe

-
der Konrektor ist der Stellvertretretende Schulleiter
-
ich glaube ich hänge da emotional echt zu sehr mit drin, ist halt ne kleinere klasse und irgendwie hat man sie ja doch alle lieb....und ach mensch.
meine eigenen Kinder hab ich auch lieb, und doch ist da auch Konsequenz sehr wichtig

Werbung