Beiträge von Friesin

    ich kenne das aus NDS aus den OS-Zeiten:
    Die Empfehlungen waren nicht bindend, aber es sollte bitte eines fürs Gymnasium sein :autsch:

    Damals habe ich 2 Mütter erlebt, die das ganz entspannt sahen: eine, die sagte, es sei ihr egal,. welche Empfehlung ihr Kind bekäme. Sie entscheide sowieso, dass es aufs Gymmi gehe.
    Und eine andere, die sagte, ihr Kind tue sich schwer mit Lernen und von daher die Hauptschule in Betracht gezogen hatte.

    Nach einigen Jahren: das erste Kind hatte das Gymmi nach Klasse 8 verlassen. War überfordert.
    Das zweite Kind machte einen ordentlichen Hauptschulabschluss und fand eine gute Lehrstelle.

    Was lernen wir daraus? :idee:

    "gedisst" werden müssten dann eher die Kinder aus dem finanziellen Mittelfeld , oder aber die armen Pädagogenkinder, deren Eltern eben nicht unbedarft alles kaufen, was der Markt an Technik Neues hergibt. :D
    Dass die Kinder aus sozial schwachen Familien in Punkto Technik hinterherhinken, halte ich für ein sozialromantisches Gerücht--- meiner bescheidenen Erfahrung nach

    Ohne Ironie, aber du wolltest ja konkrete Antworten:

    nun, der erste Schritt ist, erwachsen zu werden, eine Ausbildung zu beenden, konkrete Vorstellungen zu entwickeln, Praxisluft zu schnuppern, und natürlich, ein tragfähiges pädagogisches Konzept zu entwickeln. Wirtschafts-, Marketing- und Finanzkenntnisse wären auch dringend von nöten.

    Das wäre das, was ich dir als erforderlich nennen würde.


    Freude und Dankbarkeit: was erwartest du von uns?
    Ein 10-Punkte-Programm haben wir nicht aus der Tasche ziehen.
    Wir können weder schwuppdiwupp die pädagogische Welt verändern noch deine Kindheitsträume verwirklichen oder -Traumata ausgleichen. Dafür wäre eine psychotherapeutische Betreuung hilfreich.
    Wir bewältigen unseren eigenen pädagogischen Alltag und geben von unseren Erfahrungen gerne ab.
    Aber immer im Zusammenhang mit realistischen Hintergründen.
    Vielleicht hast du in einigen Jahren konkretere pädagogische Fragen, die wir dir dann gerne beantworten.

    warum wollt ihr das?
    welches pädagogisches Konzept verfolgt ihr?
    welche Schulform strebt ihr an?
    Wollt ihr mit der Schule einem Verband angehören, kirchlich, weltanschaulich, ....?

    Wie weit sind eure Planungen gedanklich gediehen?


    P.S.Wie kommts, dass sich mir der Gedanke an "Hanni und Nanni" automatisch aufdrängt? :flieh:

    gerade da ihr so viel an Stoff nachholen müsst, würde es sich vll anbieten, den Muttersprachler als Zweitlehrer einzusetzen?
    Oft ist man sich der Strukturen in der eigenen Muttersprache ja nicht bewusst, und wenn er es einem Klassenkameraden erklären müsste, könnten beide davon profitieren.
    Das könnte dann auch Grundlage für eine mündliche Note sein ;)

    bin fleißige Whats App userin, aber nur im privaten Bereich.
    Und ganz ehrlich, solche Beispiele wie das

    Zitat

    Max, bitte denken Sie morgen an Ihr Handout

    finde ich kontraproduktiv; ich möchte die Schüler zu Eigenverantwortung erziehen, nicht ihnen alles hinterhertragen müssen-- schon gar nicht in einem Alter, in dem ich sie schon sieze.

    Da ist doch irgend etwas falsch, da bleibt ja die Überlegung, ob man nicht mit Vertretungsstellen besser bedient ist, denn damit hat man ja deutlich mehr!

    das erinnert mich an diejenigen, die nach der Schule ungelernt irgendwo ans Band gehen, weil sie dort erst mal mehr Geld bekommen als während einer Ausbildung :neenee:

    Zitat

    ber ich stimme dir dennoch nicht zu. Denn Referendariat entspricht einer vollen Stelle. In SH berechnet sich danach zB auch deine Anzahl an Pausenaufsichten.

    meine Kollegin unterrichtet 6 Stunden die Woche und macht genausoviele Aufsichten wie alle anderen auch. Einfach, weil wir nur ein sehr kleines Kollegium sind.
    DAS kann wohl kein Kriterium für die Frage nach einer ganzen Stelle sein......

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