Beiträge von Friesin

    Da in meiner 6.Klasse momentan häufiger Freundschaften einfach verraten werden, bin ich auf der Suche nach einer Geschichte zu diesem Thema. Das Einzige, was mir spontan einfällt, ist die Textstelle im Garten Gethsemane :( . Es darf aber ruhig ein bisschen was jugendlicheres sein ;)
    Ich möchte das nach den Ferien in der wöchentlichen Klassenleiterstunde vorlesen.
    Hat jemand Tipps?

    aber jetzt bist du völlig auf dich gestellt gewesen und hast pro Lerngruppe diverse Baustellen gleichzeitig, ohne irgendwelche Form der Unterstützung, der Absprache, auch nur von Material.

    Man kann gegen das Ref sagen was man will, aber die meisten von uns haben doch recht gute Erfahrungen gemacht mit Hilfe von Kollegenseite-- sei es von alteingesessenen, sei es von denen aus deinem Seminar.
    Kopf hoch, so miese Rahmenbedingungen sind doch schon ne Seltenheit (hoffentlich widerspricht mir nun niemand :gruebel: )

    auch ich habe Probleme mit der Beantwrotung der "Effektivität"

    Heißt das,ob die Schüler nachhaltig etwas gelernt haben? Wenn ja, was gelernt? Soziale Kompetenzen (Umgang miteinander, auf einander achten, etc)? Methodische Kompetenzen? Fachliches Wissen?

    Heißt Effektivität, ich habe alle Schüler eingebunden in den Prozess des "Feedbacks"? Und das vielleicht noch relativ zeitsparend? Aufwandsarm für mich als Lehrer?

    Und wie soll die Effektivität ermittelt werden? Gefühlt? Wiederum durch eine Art von Überprüfung?

    Abgesehen davon, wie schon angemerkt, dass es überhaupt keine Möglichkeit zum freien Formulieren gibt.

    Ich habe die Umfrage nicht fertiggemacht. Mal wieder nicht.
    Langsam geht einem die Lust ab, sich immer wieder eine halbe Stunde ans Bein zu binden wegen solcher unsauber ausgeführten Umfragen. :(
    Könnt ihr nicht mal eine klassiche Arbeit schreiben, so mit Buch- oder Internetrecherche? Von Praxiserfahrung ganz zu schweigen.... :flieh:

    Kennst du z.B. Herrn Chonk und sein gepachtetes Land, was er mit Salz bezahlen sollte? Leider hat es in der Nacht vor der Bezahlung in seiner Hütte durchgeregnet und das genau in seine Salz-Schüssel rein. Nun ist also sein Salz weg. Er muss aber trotzdem seine Pacht am nächsten Tag bezahlen. Das ist die Lieblingsgeschichte meiner Fachseminarleiterin NaWi, damit die Schüler dann die Stundenfrage auch noch selber finden können.

    ach herrje.

    Liegts am Fach? An der Schulform? Am Bundesland? An der FL herself???

    ganz sicher mag es ADHS als Krankheitsbild geben.
    In sehr vielen Fällen werden m.E. jedoch Kinder, besonders Jungen, pathologisiert, die man früher als "richtige Jungen" oder "Lausebengel" bezeichnet hätte, die einen stärkeren Bewegungsdrang haben und wenig Möglichkeiten, ihn auszuleben.
    Veränderter Medienkonsum/ verändertes Spielverhalten spielt bei der Enstehung der "Zappeligkeit" vermutlich eine ziemlich starke Rolle.

    ein anspruchsvolleres Gesellschaftsspiel wie z.B. Tabu?

    Oder du lässt die Schüler jeder ein Gesellschaftsspiel erklären, dann wird gespielt.
    Nachrichten schauen, besprechen.
    Buchvorstellungen
    Aktuelle Polit-Themen
    Zeitungsartikel über Sport und Diskussion darüber
    "Brauchtum", z.B. in der bald kommenden Adventszeit
    Kochrezepte ausprobieren
    Kleine Sketche einstudieren zu diversenThemen

    *räusper* nach meiner schlichten Erfahrung sind diejenigen, die sich selbst Querdenker nennen, oft nichts anderes als unzufriedene Prinzipprotestler mit einem Hauch Selbstgefälligkeit. :flieh:

    Arabella, was möchtest du deiner Tochter mit auf den Weg geben, wenn du ihr beibringst, dass in der Schule für sie andere Regeln als für z.B. ihre Mitschüler?

    uiii.

    Ich möchte mich doch mal ganz stark dafür einsetzen, dass guter und schlechter Unterricht nicht unbedingt nur an der Methode festzumachen sind.
    Guter Unterricht ist Unterricht, der die Schüler erreicht.
    Wenn der Unterricht jedoch von Lustlosigkeit und Störaktionen geprägt ist, und darum ging es ja im Auagangspost, dann ist er nicht gut, egal welche Methode man anwendet.
    Wenn eine Klasse im pubertierendem Alter meint, sie müsse hauptsächlich rumkaspern, schwatzen od er gähnen, zeigt es, dass die gewählte Unterrichtsform zu strukturlos ist. Eben kein "guter" Unterricht.

    Dementsprechend fährt man als Lehrer gut damit, die Unterrichtsform zu überdenken.
    Das Wort Dressur ist da genauso fehl am Platz wie die Vorstellung: je mehr Think-Pare-Share, desto besser bin ich als Lehrer. (Wohlgemerkt, ich wende diese Methoden auch alle an, aber es funktioniert nicht in allen Klassen).

    Aber vielleicht bin ich zu praxisorientiert und zu wenig sozialromantisch angehaucht... :pfeif:

    Philosophus, vielleicht kannst du sinnentnehemnd lesen, dass ich 1. durchaus mehrere Fächer unterrichte?
    Zweitens: was wenn nicht Philosophie enthält Lateinlektüre, teils auch schon in der Mittelstufe?
    Drittens bezog sich meine Antwort auf den Umgang mit allgemeinen Unterrichtsstörungen in der Sek.I.
    Das Ausgangsproblem scheint eher eine Disziplinfrage als eine fachgebundene inhaltliche Frage zu enthalten.
    Aber unser TE meldet sich bislang gar nicht mehr, vielleicht hat er sein Problem ja schon gelöst


    P.S. Ach ja, Vorurteile hast du aber nicht, oder ?????

    ebenfalls ohne Erfahrungen an deiner Schulform, aber viel Erfahrungen mit Mittelstufenklassen:

    ich mache es genau umgekehrt. Wenn Störungen und Nebenbeschäftigungen zunehmen, halte ich den Unterricht auch enger, aber mit weniger Gruppenarbeit. Dann wird kleinschrittig und mit viel Schreibarbeit gearbeitet. Konkrete Aufgabenstellungen am Text und nicht zu großzügige Zeitvorgaben (!!), verstärkt Einzelarbeit, sehr konsequentes Einschreiten gegen Störungen. An unserer Schule gibt es ein Konzept dafür, das alle Kollegen und Schüler kennen.
    Ist dann nach einiger Zeit eine gweisse Ruhe eingekehrt, kann man den Unterricht wieder stückweise mehr öffnen.

    wenn jemand ausfällt, vertreten ihn diejenigen, die in der betreffenden Stunde keinen Unterricht haben. Bei recht vielen Teilzeitkräften bist du also immer dran, je nach Krankenstand. Allerdings wird bei uns auch ab der ersten Vertretungsstunde bezahlt,sofern du Teilzeit arbeitest.
    Es gab Monate, da hatte ich bis zu 22 Vetretungsstunden.

    Sorry, Andi, aber ich kann aus mir nun einmal keine gespaltene Persönlichkeit machen...und stundenweise Mama oder Lehrerin sein. Ein Polizist ist ja auch "immer" im Dienst.


    das hat nichts mit gespaltener Persönlichkeit zu tun. Man nimmt immer mehrere Rollen ein. Deinem Mann gegenüber nimmst du ja auch eine andere Rolle ein als gegenüber deinem Kind oder deinen Eltern. In jedem Beruf ist das so, und gerade bei Lehrern, Ärzten, Polizisten. Übrigens sollte das anders als bei dir bei Müttern auch so sein. ;)
    Ein Lehrer, der immer im Dienst ist, kann übrigens in meinen Augen kein guter Lehrer sein, weil ihm der Abstand fehlt.

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