Was sagt ihr dazu? Ist das nicht eine pädagogische Bankrotterklärung, sich hinzustellen und zu sagen: ist mir völlig egal, was ihr hier für Noten habt?
Ich sehe das wie Hermine: du bist dafür zuständig, guten Unterricht anzubieten. Was die Schüler dann daraus machen, liegt in ihrer Verantwortung, nicht in deiner. Sie wollen ihren Schulabschluss machen, du hast deinen bereits gemacht. Die schlechte Note eines Schülers ist bei Pubertierenden oft in erster Linie ihrer eigenen Arbeitshaltung zu verdanken. Dafür bist aber nicht du zuständig.
du kannst Tipps geben zur Eigenorganisation. Abnehmen kannst du es aber niemandem.
Von daher kann dir die schlechte Note eines Schülers egal sein. Nicht, weil du ihm keine gute Note gönnen würdest, sondern weil du nicht mit jedem Schüler total mitleiden kannst, wenn mal etwas schlecht läuft. Die Noten sollten das ureigene Interesse der Schüler sein. Damit wahrst du eine professionelle Distanz. Du kannst ja auch nicht jedes Mal mitweinen, wenn ein Schüler bei der Rückgabe einer schlechten oder schlechteren als erwarteten Klassenarbeit in Tränen ausbricht. Hilfe zur Selbsthilfe, das kannst und solltest du dann anbieten. Wenn aber die Schüler total blockieren, ist das ihr Problem. Ihre Noten. Nicht deine.
hugh, das war das Wort zum Donnerstag ![]()
Vll magst du ja berichten, wie du weiter vorgehst mit der Klasse ![]()