Als ich noch in NDS wohnte, in einer Kleinstadtmit Großstadtanbindung, war es ein Leichte, alles per Rad zu machen, außer vll den Wochengroßeinkauf für eine 6 köpfige Familie. Alle Kinder konnten früh Frahrrad fahren und mussten ab dem GS Alter nie mit dem Auto geholt oder gebracht werden. Und ich meine wirklich nie.
Erst als die Tochter abends weg wollte, machten andere Eltern (!) Druck, wir könnten sie doch nicht im Dunkeln mit anderen Mädels mit dem Rad fahren lassen. Daraufhin bekam sie auch Angst.
(OT: Muss ich erwähnen, dass beim Sohn das Thema kaum eines war?)
Aber: es gab in der Kleinstadt ein gutes Freizeitangebot, das per Rad erreichbar war -auch bei Regen natürlich. Keine Berge *träum*, viele Radfahrer und für Teenager die Großstadt in der Nähe.
Nun wohne ich im Mittelgebirge auf dem Dorf, wenig Busverkehr, schon gar nicht am WE, noch weniger zu meinem Arbeitsort, viele Berge, nur Hobbieradfahrer. Erzähle mir noch mal einer, dass man in der Situation dauerhaft aufs Auto verzichten könne.
Viele Eltern tun sich übrigens als Kinderkutschierer zusammen.