Beiträge von Friesin

    Ich habe das Ref mit Mitte 40 begonnen.

    Hatte vorher eine lange Familienpause gemacht (mehrere Kinder). 1.StEx lag 21 Jahre zurück.

    War kein Problem.

    Der Vorteil: deutlich mehr Lebenserfahrung und Belastabrkeit als die Mitreffis, die frisch von der Uni kamen.

    Der Nachteil: zu meiner Zeit hatte es im Studium nur ein Praktikum gegeben und keine Didaktik-Veranstaltungen.

    mein persönlicher Vorteil: mein Mann war auch Lehrer, ich war also immer nah dran geblieben

    Lola:

    handelt es sich um "echte" Mehrarbeit, oder sind an anderer Stelle Stunden ausgefallen?

    Bei 29 oder 31 Stunden pro Woche gehe ich eigentlich von "echter" Mehrarbeit aus.

    Hast du dir alle Zusatzstunden notiert mit Datum und Klasse?

    Aufbau einer sei es auch noch so kleinen Bibliothek?

    Bücher lesen und dazu Cover gestalten

    ...... und dazu einen Trailer drehen

    ...... und dazu Rollenspiele machen/ vorführen

    ...... und dazu Szenerien (Schuhkarton) aufbauen

    selbst Mini Bücher verfassen: von Kochbuch über Fantasy zu Weiterschreibgeschichten

    Anfangs musste man erst bei der Klassenlehrerin anklopfen, dann hat sie den Chat freigeschaltet und man konnte eine Nachricht schicken. Dann musste man wieder anklopfen. Jetzt ist der mit der Klassenlehrerin offen, aber ich kann keinen anderen anschreiben. Emailadressen gibt es nicht.

    Wenn ich der Sportlehrerin was sagen will, gebe ich meinem Sohn einen Zettel. Ist die Klassenlehrerin krank, kann man auf den AB der Schule sprechen.

    Aus Elternsicht nicht so super.

    als Lehrer finde ich sdui gut geeignet zur Kommunikation. Die Chats kann man ja auch dauerhaft öffnen. Und anklopfen geht genauso schnell wie eine Mail zu schreiben (kann man bei uns zusätzlich). Eltern untereinander können sich ja weiterhin per whats app austauschen. Wir nutzen sdui in der Sek I

    was genau sagt der LP? Doch sicherlich keine Stundenzuweisung pro Thema.

    Wenn Unterrichtsausfall, aus welchem Grund auchn immer, dazu führt, dass ich nicht alle Themen schaffe, kann ich das begründen.

    "Mein Herzblut hängt an Thema XY, daher lasse ich Thema Z aus", wäre für mich keine Option.

    Bei stundenplanbedingtem Ausfall (Streichung von Stunden im Fach und bestimmten Jahrgängen) spreche ich mich innerhalb der Fachschaft ab.

    Thermoskanne aufmachen--Maske an einer Seite wegschieben-- Gluck gluck-- Maske wieder übers Ohr schieben, fertig.

    Ich trage die FFP2 Maske ohne Pause, ,mache nur solche kurzen Wegschieberlich. Ich trinke dadurch nicht weniger als vor der Pandemie. Bei 26 Stunden Deputatbleiben ja auch noch etliche Stunden zu Hause zum Trinken.

    Trinken und Pullern ist im Urlaub ehrlich gesagt ein größeres Problem, bin keine Baumanpinklerin

    Wenn de Wind dreiht, vun Nord weiht
    Un Reg'n geg'n de Finster neiht
    De Schieb'n dahl rennt, denn föhl ik mi wohl

    ohhh, da kommen Erinnerungen hoch

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    Ich finde anstrengend, dass immer mehr an außerunterrichtlichen Dingen erledigt werden muss:

    Dienstberatungen (bei uns 1x/Monat)

    als Klassenleiter viel Verwaltungskram wie Hinterherlaufen von Unterschriften, Einsammeln von Zetteln wegen diesem und jenem, hiermal eine Umfrage zur Gewaltprävention, dort eine zu Mobbing, dann wieder...

    Lauter Dinge, die für sich genommen sinnvoll sind-- keine Frage. Aber in der Menge nervt`s

    Ernsthaftes Interesse: Wie bekommen die SuS dann genug Übung in der Übersetzung von Originalliteratur? Ich erinnere mich an Schuljahre, in denen wir nur drei Wochenstunden Latein hatten, und auch (oder gerade) da sind ja auch noch andere Dinge wic

    Mit Sicherheit nicht, indem sie das Netz bemühen.

    Was auch immer "genug Übung" sein mag. Sie übersetzen in der Schule. Im Regelfall arbeiten wir 3 oder 4 Monate an einem Autor, mit verschiedenen Texten. Oder wir gehen thematisch vor, also ein Thema von verschiedenen Autoren behandelt. Übersetzen ist zwar die Königsdisziplin und das Hauptziel des L-Unterrichts, aber eben wahrlich nicht nur. Textarbeit gehört genauso dazu. Dann lieber etwas weniger Texte, dafür aber gründlich und tiefergehend.

    1: "Ich entschuldige den Fauxpas." (i. S. v. Variante 2 und 3, also nicht als Akzeptanz oder Gewährung der Entschuldigung)

    2: "Ich entschuldige mich für den Fauxpas."

    3: "Ich bitte um Entschuldigung für den Fauxpas."

    Zwei unterschiedliche Aussagen.

    "entschuldigen" ist reflexiv gebraucht etwas ganz anderes als transitiv gebraucht.

    So bedeutet Satz 1 etwas völlig anders als Satz 2 und 3. Auch 2022

    Ich bekomme bei der HA zur Übersetzung von Originaltexten immer derart gruselige oder aber ausgefeilte Internet Varianten vorgesetzt, dass ich solche HA nicht mehr gebe. Außer, wenn man einen Übersetzungsvergleich anstellen will. Dann lese ich lieber etwas weniger Autorentext, dafür aber brainmade ;)

    Das Thema HA hängt ganz stark vom Fach, aber vom Alter der Schüler ab.

    Ohne Vokabellernen geht es in den Fremdsprachen nicht, und ohne Kontrolle weren die tatsäshclich kaum gelernt. Ist leider so.

    In der Oberstufe gebe ich kaum HA.

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