Wer sich den ganzen Frust geben möchte:
Beiträge von Bolzbold
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Ich zitiere noch einmal (indirekt): Wird doch geprüft 🤣
Oder konkret:
Vorschlag
Führungspositionen in Grundschulen sind attraktiver zu gestalten, etwa durch verbesserte Vergütung und Teamarbeit, sodass mehr Bewerberinnen und Bewerber für Konrektorenstellen gewonnen werden können. Da Grundschulen keine Funktionsstellen besitzen lastet die Verantwortung allein auf der Schulleitung. Dementsprechend benötigten Schulleitungen mehr Leitungszeit.
An Förderschulen sollten Funktionsstellen eingeführt werden: etwa für Koordination der Förderplanung, Digitalisierung oder Personalentwicklung - um die Führungsarbeit zu entlasten und die Kompetenzen zu erweitern.Antwort
Der Vorschlag kann angesichts der Personalsituation im Schulwesen und aufgrund fehlender Haushaltsmittel nicht umgesetzt werden.
Im Jahr 2018 ist die Besoldung der Konrektorenämter an Grund- und Hauptschulen verbessert worden. Seit 2022 haben auch kleine Schulen eine Konrektorenstelle, so dass die Besoldungsstruktur und die Ämterausstattung in den vergangenen Jahren bereits gestärkt worden sind.
Eine Weiterentwicklung der Leitungszeit wird im Rahmen der Stärkung der Rolle der Schulleitungen angestrebt. Auch dafür stehen aktuell jedoch keine Mittel zur Verfügung.Quelle: Konrektorenstellen Grundschule höher besolden, Funktionsstellen an Grundschulen | Bildungsportal NRW
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Hier mal das Original:
VorschlagDurch "A13 für alle" gibt es für die meisten Lehrkräfte keinen Anreiz mehr, Aufgaben in der Schulentwicklung zu übernehmen. Auch stellvertretende Schulleitungen wurden demotiviert, weil sie immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, ohne dass es wenigstens noch einen finanziellen Abstand zur Lehrkraft gibt.
Antwort
Aufgrund der Anhebung der Einstiegsbesoldung auf A 13 fallen funktionslose Beförderungsämter an Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen - die bislang oftmals mit Wahrnehmung einer Sonderaufgabe verknüpft wurden - künftig weg. Die entsprechenden Aufgaben müssen nunmehr ohne Beförderungen von Lehrkräften wahrgenommen bzw. erledigt werden.
Lehrkräfte sind bereits nach § 57 Abs. 2 Schulgesetz verpflichtet, an der Gestaltung des Schullebens, an der Organisation der Schule und an der Fortentwicklung der Qualität der schulischen Arbeit aktiv mitzuwirken. Aus § 35 Abs. 1 BeamtStG ergibt sich auch die Verpflichtung, dass Beamtinnen und Beamte die dienstlichen Anordnungen von Vorgesetzten auszuführen und deren allgemeine Richtlinien zu befolgen haben. Die Delegation der entsprechenden Aufgaben durch die Schulleitung ist daher bereits möglich.
Ob die Anhebung der Einstiegsämter für Lehrkräfte in der Laufbahngruppe 2.1 nach A 13 zum 1.8.2026 besoldungsrechtliche Folgewirkungen entfalten kann, wird derzeit in der Landesregierung geprüft.Quelle: Demotivation durch A13 Beförderung für alle Lehrkräfte | Bildungsportal NRW
So kann man das natürlich sehen. Der Rückzug auf eine Position, die bereits galt, als es diese Beförderungsstellen noch gab, ist jedoch eine Bankrotterklärung unter dem Deckmantel formaljuristischer Rechtfertigung und damit ein Schlag ins Gesicht der KollegInnen.
Aber gut, ich bekomme ja auch mein Fett weg. Weitere Entlastung von Schulleitung mit mehr Zeit für Leitungsaufgaben wird es auch nicht geben...
Ehrlicher wäre wohl gewesen zuzugeben, dass das alles
nicht möglich ist, nicht passieren wird, weil politisch nicht gewollt. -
Das wäre doch einmal eine Anfrage bei MSB wert.
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Ich habe mich Ende November noch auf eine A13 Stelle (NRW) beworben und befinde mich somit gerade im Verfahren. Zeitgleich habe ich an einem SL Seminar zur Orientierung teilgenommen. Es wurde auch hier nochmal ganz klar gesagt, dass jemand, der/ die das erste Beförderungsamt inne hat, immer besser dasteht als jemand, der/ die dies noch nicht hat (bei sonst gleichen Voraussetzungen/ Beurteilungen). Insofern ist dies auch weiterhin ein Vorteil. Man sollte sich aber ggf. eben nur drauf bewerben, wenn man noch "mehr" vorhat und z.B. Richtung SL gehen möchte. Ein rein finanzieller Anreiz besteht aktuell zumindest ja nun nicht.
Ebenfalls sollte man bedenken, dass die Angleichung an A13 nur mehr Geld bedeutet. Keine Veränderung der Amtsbezeichnung.
(Die Sek II Lehrkräfte starten mit A13Z.)
Das mag so sein.
Was aber ist mit den nach A13 überführten KollegInnen, die zumindest auf der Basis des effektiv unfertigen Gesetzes mit Ausnahme der Leitungsämter gar nicht ein erstes Beförderungsamt bekleiden können, weil es das künftig erst einmal nicht geben wird?
Das ist ein von ihnen nicht verursachter struktureller Nachteil, worin ich - ausgehend von einer unveränderten Gesetzeslage - einiges an Klagepotenzial sehe.
Gleichzeitig dürften sich ja alle Beförderten fragen, wieso sie ihre Zusatzaufgabe noch machen sollen, wenn die anderen KollegInnen dasselbe Geld bekommen. Eine Rückstufung dürfte dann ja formal folgenlos sein... -
Was ich so unfassbar in den USA finde, ist das da jetzt nicht sofort Kongress/Senat Sturmläuten weil potus mal eben vergessen hat ihre Erlaubnis für einen kriegseinsatz einzuholen.
Solange beide Kammern eine republikanische Mehrheit besitzen und in dieser Mehrheit im Wesentlichen Fanboys und -girls sind, wird da kein Sturmläuten kommen. Die zweite Präsidentschaft Trumps zeigt doch sehr deutlich, wie sehr SenatorInnen und Abgeordnete von ihm abhängen, weil ihre eigene Wiederwahl auf dem Spiel steht. Demokratische Prinzipien? Checks and Balances? Verfassungstreue?
Oder wie es im Fluch der Karibik einmal hieß: The code is more what you’d call guidelines than actual rules.
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Und die Gewissheit, dass niemand etwas dagegen tun kann. Das dürfte bald Vorbild und Legitimation für China und Co. sein.
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Ja, haben wir. Die Macht des Stärkeren und das Veto-Recht im Sicherheitsrat. Gilt für die anderen beiden ebenso.
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Hat jemand von Euch die Pressekonferenz gesehen? Ich habe sie bei CNN live gesehen.
Trump wirkte müde und alt, hatte meiner Wahrnehmung nach Wortfindungsstörungen und ein seiner Klientel angepasstes Sprachniveau. Wenn einer meiner LK-SchülerInnen so schriebe, wäre das bestenfalls durchschnittlich.Der POTUS hat die Monroe-Doktrin wieder herausgekramt und dabei den prominenten Vorgänger Teddy Roosevelt gemimt, der mit seiner "Big-Stick"-Politik zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Grunde ganz ähnlich agiert hat (The Roosevelt-Corollary to the Monroe-Doctrine...). Neu ist diese Politik also nicht, aber die Zeiten damals waren noch vom klassischen Imperialismus geprägt.
Der ganze amerikanische Doppelkontinent wurde also noch einmal daran erinnert, dass die USA jederzeit überall eingreifen können und werden, wenn ihnen dort etwas nicht passt oder US-amerikanischen Interessen zuwiderläuft. Das war eine klare Ansage. Und dass es ums Öl geht, wurde selbstredend (und selbstgerecht) ausführlich auf der Pressekonferenz erläutert. -
Spinnen wir das nun weiter. Wenn China, Russland, Nordkorea und die USA zeitlich parallel ihre Interessen militärisch durchsetzen, was bedeutet das dann für die Welt?
Kann sich Taiwan nach wie vor sicher sein, dass es im Invasionsfall unterstützt wird?
Kann sich Südkorea sicher sein, dass es nicht irgendwann aus dem Norden angegriffen wird?
Kann Westeuropa sicher sein, dass es weiter weitgehend untätig bleiben darf, da die USA den Karren aus dem Dreck ziehen?
Können die Ukraine und das Baltikum mittelfristig neben Russland existieren - und wer wird für deren Unabhängigkeit den Kopf hinhalten?Wenn alle vier gleichzeitig (nicht-nuklear) losschlügen, frage ich mich, wer dann bei einer solch vertrackten Lage überhaupt noch sinnvoll reagieren könnte.
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So wie es offenbar eine ungeschriebene Hierarchie zwischen Lehrkräften verschiedener Schulformen und sogar zwischen Lehrkräften verschiedener Fächer zu geben scheint, trifft dies auch auf die Führungsebene zu.
Je weiter oben desto psychisch auffälliger könnte man meinen - so klingt es hier zumindest durch.
Wenn wir von Macht sprechen, dann sollten wir nicht vergessen, dass jede Lehrkraft so gesehen Macht über ihre SchülerInnen besitzt und diese mal mehr oder weniger verantwortungsbewusst ausüben kann. Dieses Prinzip ist völlig unabhängig von der Hierarchiestufe, auf der man sich im System Schule befindet - gleichwohl gibt es natürlich weiter oben Menschen mit "noch mehr" Macht.
Unsere SchülerInnen würden vermutlich ähnliche (küchen)psychologische Schnellschüsse, was die Interpretation unseres LehrerInnenhandelns betrifft, abgeben. Wie viele von uns werden dann auf die grundsätzlichen Mechanismen verweisen, die Vorwürfe entrüstet zurückweisen und natürlich sich selbst auf der "guten Seite der Macht" verorten?
Personen in Machtpositionen moralisch-psychologisch zu delegitimieren und ihrer charakterliche Integrität in Zweifel zu ziehen, ist eine natürliche Reaktion von Menschen, die sich machtlos bzw. ohnmächtig wähnen. Stichwort "wer etwas gegen die Lehrkraft sagt, bekommt eine schlechte Note", oder "wer etwas gegen die SL sagt, bekommt einen schlechten Stundenplan." Ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht und substantiiert werden kann, spielt dabei erst einmal keine Rolle.
Wenn Quittengelee die Frage stellt, wie man sich durch eine Machtposition verändert, dann müssten wir alle bei uns selbst anfangen und uns fragen, wie wir uns seit Antritt unserer ersten vollen Stelle entwickelt bzw. verändert haben. Wie gehen wir mit unserer Macht um?
Macht ist an sich nichts Schlimmes oder Schlechtes, wenn man damit verantwortungsvoll und zum Wohl der einem anvertrauten Menschen umgeht. Aber Macht hat die Macht zu korrumpieren. Ab dem Zeitpunkt, wo es um den eigenen Vorteil, die primäre Befriedigung eigener Interessen geht, steht man auf der "dunklen Seite der Macht". Leider bekommen wir das heutzutage immer häufiger in schamloser und rücksichtsloser Form in Politik und Wirtschaft vorgelebt. Es erfordert beständige Selbstreflexion und Verantwortungsbewusstsein, mit der einem übertragenen Macht entsprechend sorgsam umzugehen.
Ich habe wegen negativer Vorbilder der Macht lange misstraut. Aber es gab positive Vorbilder, die mir gezeigt haben, wie es "richtig" geht. Daran orientiere ich mich - daran sollte sich jeder Mensch, der Macht hat, orientieren.
(OK, der Abschlusssatz geht wohl jetzt als Wort zum Sonntag durch, oder?) -
Zentrale Motivation ist die gerade durch aktive Mitgestaltung von Arbeitsbedingungen erlebbare Selbstwirksamkeit im Beruf anstatt sich immer auf die "bösen da oben" zurückziehen zu müssen.
Volle Zustimmung - das war meine Motivation und ich erlebe gerade genau das, was Du beschreibst. Es ist gerade am Anfang, wo man in die Position hineinwachsen muss, unglaublich anstrengend und kräftezehrend. Aber es ist auch insoweit erfüllend, weil ich merke, dass ich etwas bewegen kann - trotz Mangelverwaltung. Es sind vielleicht nicht die analog gesprochen "leuchtenden KollegInnenaugen", die einen erfüllen. Aber wenn sie einem rückmelden, dass sie wahrnehmen, dass man auf sie aufpasst, dann weiß man, dass man seinen Job nicht ganz so verkehrt macht.
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Schade, ich hätte mich gefreut, wenn Du das Einlenken meinerseits als solches erkannt und entsprechend reagiert hättest.
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Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.
Ja, das hast Du. Ich verstehe nach wie vor nicht, woran Du das konkret festmachst, wenn es nicht an "Karen" liegt. Aber das habe ich ja auch ausreichend erläutert. Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder?

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Ich weiß, dass du das weißt, aber 1619 gab es die USA noch nicht, da waren das europäische "Siedler".
Klugscheißer (m/w/d)

Aber gut, ein bisschen Präzisierung kann nicht schaden.
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Rosa Schlüpfer hatten wir noch nicht.
Und - jetzt wird es politisch unkorrekt - den türkischen Restaurantbesitzer Izmir Übel auch noch nicht, oder? -
Du kennst den Begriff der "Karen" nicht?
Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?
Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.
"Kulturelle Bedeutung und Nutzung:
In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."
Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt, da der Rassismus als koloniales Erbe der europäischen SiedlerInnen von 1619 über 1776, 1864 und 1964 hinaus Teil der DNA der USA ist.
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Ich habe das Ganze in ChatGPT eingegeben und suchen lassen. Meine Frau kam wenig später dazu, hat den Prompt gelesen, in dem natürlich auch Wilma ... stand, und hat mich ungläubig angeguckt. Als ich es ihr erklärt habe, musste sie ungläubig lachen...
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Gut, dann freundlicher: aus dem Beitrag, wie aus anderen des Users vorher, scheint mir ein gewisses Desinteresse an zwischenmenschlicher Kommunikation sowie eine abwertende Haltung gegenüber einzelnen Kolleginnen durchzuscheinen, die sich durch Bezeichnungen konkretisieren, die eine gewisse Distanz durch Kategorisierungen erkennen lassen. In diesem Falle handelt es sich sogar um ein Schimpfwort, denn mit "Karen" ist eine weiße, rassistische, selbstgerechte Frau gemeint.
Dabei erwarte ich von einer Führungsperson mehr Selbstreflexion und die Fähigkeit, das Gespräch zu suchen, wenn man sich über das Verhalten einer Kollegin geärgert haben sollte.
Da hier ja wiederholt durch Kollegen qua Amt das Selbstverständnis abgeleitet wird, mehr zu leisten und in allen Belangen mehr Fähigkeiten zu besitzen, sollte sich jeder*r einzelne mit Weisungsbefugnis ganz besonders infrage stellen, ob das denn tatsächlich zutrifft.
Oder kurz: mach dein Handeln doch einfach ohne Trotz und Abwertung anderer transparent.
Das kann ich so überhaupt nicht herauslesen. Bisher schrieb er im Wesentlichen über seine Arbeitsweise, und er hat dargelegt, dass er versucht, für alle KollegInnen das beste herauszuholen - auch bei denjenigen, die sich durch häufiges Beschweren hervortun - so würde ich den Karen-Begriff deuten - auch wenn er bei enger Auslegung mit der Rassismuskomponente sicherlich nicht passt.
Wie professionell er kommunikativ vor Ort agiert oder nicht agiert, lässt sich meines Erachtens aus seinem Beitrag überhaupt nicht herauslesen.
Ich glaube, in vielen Fällen wäre ein gezieltes Rückfragen hilfreich, damit es gar nicht zu interpretatorischen Schnellschüssen kommt, die dann womöglich über das Ziel hinausgehen.
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Tja, wie kommen die Kolleg*innen bloß darauf?
Das halte ich für einen wenig schmeichelhaften und hier vermutlich in wenig freundlicher Absicht getätigten Fehlschluss vor dem Hintergrund dessen, was Andreas in diesem Post geschrieben hat.
Inwieweit man KollegInnen als "Karens" bezeichnen kann/soll/darf, darüber kann man ggf. diskutieren. Aber ich hätte bei seinem Posting jetzt keinen Grund für eine solch bissige Rückfrage gesehen.
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