Aktuell garantiert der Gesetzgeber bis 2031 ein Rentenniveau von 48%. Der maximale Ruhegehaltssatz in NRW liegt hingegen bei 71%.
(Ob man das eine oder das andere wirklich erreicht, ist natürlich eine andere Geschichte.)
Grob zusammengefasst:
Die Rente ermittelt sich aus den in der Beitragszeit gezahlten Beiträgen, wohingegen sich die Pension an der letzten Besoldungsstufe festmacht.
Es dürfte daher recht schnell zu errechnen sein, dass man als Pensionär mehr Geld zur Verfügung haben wird als als Rentner. Was die PKV-Beiträge betrifft, so haben Pensionäre einen höheren Beihilfesatz, was die höheren Beiträge in der PKV im Alter abmildern dürfte.
Wir haben hier seit Jahren in seriösen wie weniger seriösen Medien die Neiddebatte zwischen niedrigem Rentenniveau und hohem Pensionsniveau. Rein von den Zahlen her stimmt die Lücke. Über die Ursachen wird hingegen eher oberflächlich berichtet.
Finanziell wird sich die Pension so lange lohnen, wie sie deutlich über dem Rentenniveau liegt.
Was den Bürokratieaufwand betrifft, so ist das für eine Einzelperson im Zeitalter von Debeka- und Beihilfe-App wirklich ein Klacks. Selbst bei fünf Personen wie bei uns hält sich der Aufwand in Grenzen. Ich verstehe nicht, wieso man das als so viel Bürokratieaufwand auffasst.