Beiträge von Bolzbold

    chilipaprika

    Dann sind das mitunter selbst bzw. freiwillig angelegte Fesseln.

    Ich glaube, dass es zwar auch Kompetenzen braucht, aber vor allem das Wissen darüber, wie bzw. dass man sich innerhalb des Systems Schule bewegen kann.

    Auch außerhalb des Beamtentums ist man nicht so frei wie man denkt. Ein Jobwechsel braucht auch dort eine Alternative, Mut, Kompetenz und Timing.

    Vielleicht zieht das Beamtentum bevorzugt Menschen mit geringer Risikobereitschaft an oder solche, die in diesem Bereich eher unflexibel sind.

    Das Bundesland wäre in der Tat hilfreich. Wenn es - wie so oft hier - um NRW geht, ist es ja so, dass bei A15 i.d.R. die Behörde in Person der Dezernent:innen beteiligt ist. Da ist dieser Leistungsbericht der SL sicherlich nicht hilfreich, kann aber im Verfahren selbst vermutlich "ausgeglichen" werden.

    Wenn es um ein anderes Bundesland geht, wo die SL tatsächlich alleinige Entscheidungskompetenz hat, sehe ich da wenig Handhabe...

    Ich kenne einen Fall, bei dem ein Kollege eben eine solch schlechte SL-Beurteilung bekam, von dem Dezernenten aber fünf Punkte bekam inklusive der Bemerkung, dass er die Beurteilung der SL nicht nachvollziehen konnte.

    Nur Nachteile gibt es ja nicht als Angestellter.

    Ich empfinde die PKV/Beihilfe schon als Nachteil. Die Barmer hat mir früher jeden Arztbesuch komplett bezahlt und ich musste keinen Papierkrieg führen. Aber vllt. sind die Leistungen der GKV mittlerweile schlechter geworden.

    Vertretungsstunden werden im Angestelltenverhältnis ab der 1. Stunde bezahlt. Das summiert sich auch nochmal.

    Papierkrieg?
    Je nach Erkrankung hast Du den auch mit der GKV oder zahlst eben aus eigener Tasche...

    Was die Vertretungsstunden betrifft, so macht das den Kohl nun wirklich nicht fett.

    Aktuell garantiert der Gesetzgeber bis 2031 ein Rentenniveau von 48%. Der maximale Ruhegehaltssatz in NRW liegt hingegen bei 71%.

    (Ob man das eine oder das andere wirklich erreicht, ist natürlich eine andere Geschichte.)

    Grob zusammengefasst:
    Die Rente ermittelt sich aus den in der Beitragszeit gezahlten Beiträgen, wohingegen sich die Pension an der letzten Besoldungsstufe festmacht.

    Es dürfte daher recht schnell zu errechnen sein, dass man als Pensionär mehr Geld zur Verfügung haben wird als als Rentner. Was die PKV-Beiträge betrifft, so haben Pensionäre einen höheren Beihilfesatz, was die höheren Beiträge in der PKV im Alter abmildern dürfte.

    Wir haben hier seit Jahren in seriösen wie weniger seriösen Medien die Neiddebatte zwischen niedrigem Rentenniveau und hohem Pensionsniveau. Rein von den Zahlen her stimmt die Lücke. Über die Ursachen wird hingegen eher oberflächlich berichtet.

    Finanziell wird sich die Pension so lange lohnen, wie sie deutlich über dem Rentenniveau liegt.

    Was den Bürokratieaufwand betrifft, so ist das für eine Einzelperson im Zeitalter von Debeka- und Beihilfe-App wirklich ein Klacks. Selbst bei fünf Personen wie bei uns hält sich der Aufwand in Grenzen. Ich verstehe nicht, wieso man das als so viel Bürokratieaufwand auffasst.

    ist das bei vielen in (Dauer-)Teilzeit nicht so, dass es am Ende kaum einen Unterschied ausmacht, weil es bei der Mindestpension bleibt?

    Theoretisch ja. Das weißt Du natürlich erst am Schluss, weil die TZ-Kräfte ja jederzeit aufstocken könnten - gerade in den Fällen, wo dann keine kleinen Kinder mehr im Haus sind.

    Es gab im Zuge des Schusswaffengebrauchts durch die Polizei bei Messerangreifern einige sehr beeindruckende Videos, die deutlich gezeigt haben, wie schnell man gegen einen Messerangreifer keine Chance hat. Auch Kampfsportler raten mitunter dazu, sich vom Acker zu machen, weil es je nach Entschlossenheit des Täters auch für einen Kampfsportler schwer wird, den Angriff abzuwehren.

    Von daher kann ich nur hoffen, dass ich niemals in eine solche Situation gerate.

    Ich mache das bei PKV und Beihilfe jeweils mit der App und überschreite mitunter auch die technisch zulässige Höchstzahl an Seiten. Das macht aber nichts, weil ich dann auf "einreichen" klicke und direkt den nächsten Stapel hinterher schicke. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das dann auch als ein großer Stapel abgearbeitet.

    Bei fünf Personen und der einen oder anderen Dauermedikation kommt da so einiges zusammen.

    Und wenn ich anderer Meinung bin, dann hofft man, dass ich dafür Ärger bekommen. Sehr erwachsen.

    Wie Du hier vielleicht bemerkt hast, ist Deine eigene Meinung zu dem Fall vor dem Hintergrund des Dienstrechts und Deiner Position innerhalb des Schulsystems leider irrelevant. Du kannst die Kollegin gerne verwünschen oder was auch immer, aber was Du ursprünglich vorhattest, ist einfach keine kluge Vorgehensweise.

    Hallo zusammen,

    ich habe ab dem Schuljahr 2024/ 2025 eine LAA in einem Fach übernommen. Die anderen Fächer (Mathe/ Deutsch) wurden auf zwei weitere Mentorinnen verteilt. Es hieß von der Schulleitung, dass jede Mentorin pro Halbjahr im Wechsel eine Ermäßigungsstunde erhält. Die erste Mentorin hat es im ersten Halbjahr erhalten. Aber schon im zweiten Halbjahr hat es die andere Mentorin nicht erhalten. Ich sollte es im ersten Halbjahr dieses neuen Schuljahrs erhalten, dies war aber auch nicht der Fall. Nun ist es so, dass die LAA im Laufe des Jahres krankgeschrieben wurde und nun in den Mutterschutz geht. Offiziell ist sie aber eigentlich noch unsere LAA. Gibt es hier eine rechtliche Grundlage, wie das mit den versprochenen Ermäßigungsstunden grundsätzlich geregelt ist? Schließlich hatten wir alle drei ähnliche viel zusätzlichen Arbeitsaufwand. Oder gibt es eine Sonderregel, die besagt, dass sobald eine LAA krankgeschrieben ist oder in den Mutterschutz ist, die Ermäßigungsstunden der anderen Mentorinnen nicht mehr gegeben werden? Lieben Dank für Tipps und Hilfe :).

    Ohne die Angabe des Bundeslandes ist es schwierig, Dir gezielt zu helfen.
    Für NRW findet man dazu etwas in der Verordnung zur Ausführung des § 93 Abs. 2 Schulgesetz (BASS 2025/2026 - Stichwortverzeichnis) unter Ziffer 2.5.2.

    die kann ich sehr empfehlen.
    Nach deren Besuch (wo viele solche Fragen auch nebenbei besprochen wurden, auch weil viele Teilnehmer*innen schon kommissarisch im Amt waren, aber noch das Verfahren vor sich hatten) wusste ich: grundsätzlich interessant, aber nichts für mich (zuviel Fahrerei.)

    Das gibt es auch bei der SLQ. Und wir wissen ja, wie das manchmal ausgeht... :P

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