Beiträge von Bolzbold

    Das geht dann aber nur auf Schulrechnern. Und genau das war der Grund, warum die Stadt damals die Software nicht bezahlt hat. Ich hätte an den Schulrechnern - echte Gurken - arbeiten müssen.
    Und da schließt sich dann der Kreis zu meiner Auffassung zur eigenen Finanzierung von Lern- und Lehrmaterialien. So darf ich bis zu drei Installationen auf meinen Geräten vornehmen und bin so echt flexibel.

    Simian, kannst Du Dir bitte abgewöhnen, so groß zu schreiben und nach jedem Satz eine Leerzeile zu lassen?

    Ich finde das extrem anstrengend zu lesen.


    Back to topic:

    Word und Grafik schließt sich meiner Erfahrung nach faktisch aus -das gibt nur Murks - und die interne Speicherverwaltung von Word blähtjede Datei mit Grafik so dermaßen auf, dass es schon peinlich ist. Von den Einschränkungen bei der Positionierung der Grafiken in Verbindung mit Text will ich gar nicht erst reden...
    Wenn Du wirklich professionell arbeiten willst, empfehle ich Dir die Creative Suite von Adobe. Als ich mir die Edu-Lizenz vor sechs Jahren gekauft habe, gab es diese unseligen Abos noch nicht. War zwar mit über 200,- Euro recht teuer, aber hat sich seither doppelt und dreifach rentiert. Mit der Software habe ich unsere Schuljahresschrift erstellt. Damit kannst Du so ziemlich jedes Printprodukt erstellen. Es gibt darüber hinaus Druckereien, die Dir fertige Voreinstellungen für die PDF-Konvertierung etc. liefern, damit das Ganze gedruckt auch so wie auf dem Bildschirm aussieht. Gut, jetzt wird man einwerfen "aber das braucht der TE doch gar nicht!" Richtig. ABER:

    Darüber hinaus kannst Du grafikintensive Arbeitsblätter oder Plakate oder was auch immer wirklich professionell erstellen, weil Du mit dem mitgelieferten Photoshop die Bilder auch noch auf alle erdenkliche Art und Weise bearbeiten kannst. Freie Positionierung, Text im Hintergrund oder um das Bild herumfließend, Abstände frei wählbar etc. etc.

    Nun empörst du dich und schreibst als Reaktion auf mich:
    "Was ist das denn bitte für eine Haltung gegenüber Deinen Schülern?! Es gibt schwierigere und weniger schwierige Aufgaben - und je nach Schwierigkeitsgrad und der damit verbundenen Bearbeitungsdauer gibt es eben entsprechend viele oder wenige Punkte."

    und

    "Ich glaube, das nennt sich "fair". Und mir ist es egal, in welcher Reihenfolge die Schüler die Aufgaben bearbeiten. Da jeder Schüler möglichst gut abschneiden möchte, pickt sich auch kaum einer die Rosinen raus sondern bearbeitet zunächst das, was er ad hoc bearbeiten kann, und hebt sich den Rest für später auf."

    Also - bezieht sich deine Entrüstung nun auf den Punkt Klausuren, oder auf Klassenarbeiten? Verstehen wir uns gerade miss? Gibst du nun (weil das nur "fair" wäre) die Punkte auf dem Arbeitsblatt der Klassenarbeit an oder nicht? Ich habe den Eindruck, wir verstehen uns gerade miss.


    Das kann sein. Ich sehe zwischen den beiden von Dir hier zitierten Aussagen meinerseits aber keinen Widerspruch.

    Ich "empöre" mich über die aus meiner Sicht schülerkritische Haltung Deinerseits, die ich in Beitrag 21 ganz oben als erstes Zitat angeführt habe. So kam es bei mir an. Wenn Du es anders gemeint hast, muss(te) ich mich nicht empören.
    Darüber hinaus bin der Kombination aus vorherigen Ausweisen von Punkten auf dem Arbeitsblatt und dem nachträglichen "Manipulieren", wenn das Ergebnis nicht wie erwartet ausfällt, nicht zufrieden.
    Ich wähle daher den Mittelweg, den ich keinesfalls als Widerspruch zu meinen Aussagen ansehe. Ich weise keine Punkte vorher aus, sage aber etwas zum Schwierigkeitsgrad der Arbeit - und lasse mir die Option offen, wenn nötig die Punkte während der Korrektur noch einmal anzupassen.

    Bei Kollegen habe ich auch schon gesehen, dass sie auf ihren Aufgabenblättern die Punkte vorgeben. Warum? Das verstehe ich nicht so recht. Gibt's da denn wichtigere und weniger wichtige Aufgaben in euren Klassenarbeiten? Die Schüler können sich die punktstärksten Rosinen herauspicken und verwenden nur noch ihre Restenergie auf den Rest?


    Was ist das denn bitte für eine Haltung gegenüber Deinen Schülern?! Es gibt schwierigere und weniger schwierige Aufgaben - und je nach Schwierigkeitsgrad und der damit verbundenen Bearbeitungsdauer gibt es eben entsprechend viele oder wenige Punkte.

    Zitat

    Das Konzept finde ich mekrwürdig. Aber vielleicht kann mir das ja einer von euch erklären.


    Ich glaube, das nennt sich "fair". Und mir ist es egal, in welcher Reihenfolge die Schüler die Aufgaben bearbeiten. Da jeder Schüler möglichst gut abschneiden möchte, pickt sich auch kaum einer die Rosinen raus sondern bearbeitet zunächst das, was er ad hoc bearbeiten kann, und hebt sich den Rest für später auf.

    Zitat

    Die Abituraufgaben geben z. B. auch keine Punkte auf den Aufgabenblättern für die Schüler vor.Bolzbold schreibt: "Das fällt möglicherweise unter das Gebot der Transparenz." Möglicherweise? Ich dachte immer, Transparenz beziehe sich auf die Leistungsbewertung, also auf das, was NACH dem Schreiben der Arbeit passiert. Von VORHER hatte ich noch nichts gehört. Werden die Leistungen besser, wenn die Schüler die Punktzahlen vorher sehen?


    Geht es denn darum, ob die Leistungen besser werden?
    Es geht darum, dass die Schüler wissen, wie die Teilaufgaben gewichtet werden. Das ist vorgegebener Standard und eigentlich bis auf ein paar Punkte z.B. in Geschichte immer gleich.
    Da ja in der Qualifikationsphase Klausuren in Vorbereitung auf die Abiturklausuren geschrieben werden, sollen die Formate entweder identisch mit der Abiturklausur sein oder sich dieser immer mehr annähern. Da ist jedem Schüler klar, dass in Englisch Sprache:Inhalt 60:40 gerechnet wird und innerhalb der Sprache bei einer Gesamtpunktzahl von 150 Punkten (Inhalt 60, Sprache 90) 30 Punkte auf die kommunikative Darstellung, 30 Punkte auf Ausdruck und 30 Punkte auf Sprachrichtigkeit gehen.
    Das wissen die Schüler nach sieben geschriebenen Klausuren - so gesehen müsste man es ihnen gar nicht mehr zusätzlich erläutern. Aber es ist eben transparent und fair.

    Möchtest Du nicht transparent und fair sein? :teufel:

    Ich verstehe beide Seiten und mache streng genommen beides.

    Bei der Klassenarbeit gebe ich die Maximalpunktzahl auf dem Aufgabenblatt nicht an, schreibe aber natürlich beim Korrigieren für jede Aufgabe die entsprechenden Punkte daneben. Wenn ich dann wie alias schrieb solche "Überraschungen" feststelle, dann reagiere ich für gewöhnlich dynamisch, d.h. in der Regel nicht zum Nachteil der Schüler.
    Das kommt bei mir aber fast nie vor. Nach zehn Jahren hat man hinreichend Erfahrung und Fingerspitzengefühl, dass die Klassenarbeiten von der jeweiligen Lerngruppe zu bewältigen sind.

    Es mag tatsächlich möglich sein, einen Teil der Materialien über die Schule zu beziehen. Seien es Bücher oder Stifte. Alles schön und gut. Meine Vorbereitung erfolgt jedoch zu Hause und nicht in der Schule.
    Entweder ich streite also um jeden Stift, arbeite nur mit dem vorhandenen oder getauschten Material, organisiere mich so, dass ich alles für die Vorbereitung rechtzeitig aus der Schule mit nach Hause nehme, oder ich kaufe Sachen selbst.

    Und ja, es sind mir die mehreren hundert Euro tatsächlich wert, dass ich unabhängig arbeiten kann mit dem Material, das ICH für richtig halte. Angesichts der sonstigen Verpflichtungen ist das für mich eine erhebliche Entlastung - genauso wie z.B. eine Haushaltshilfe oder ein Handwerker, der für micht etwas repariert oder erledigt, das ich selbst nicht schaffe. Es ist Teil meines persönlichen Lebenskomforts. Ich bin da außerdem Pragmatiker - und bisher bin ich damit gut gefahren.
    Ich glaube, es gibt hier in diesem Forum Menschen, die weitaus viel mehr Geld für Kleidung, Urlaube, Autos, Häuser ausgeben als ich, wo ich persönlich den Kopf schütteln würde und nie bereit wäre, so viel Geld auszugeben.
    Seit dem alten Preußenkönig wissen wir aber, dass jeder nach seiner Facon glücklich werden möge - und das betrifft nicht nur die Religion.

    Wir werden auch etwas für unsere Kinder beiseite legen - aber die "Vollausstattung" gibt es von uns nicht - schon gar nicht mit drei Kindern.
    Angesichts des derzeitigen Zinsniveaus werden wir hier aber erst einmal die Hütte abbezahlen - das scheint mir die günstigste Geldanlage zu sein.

    Mal meine zwei Cent zum Thema Erwartungshorizont:

    Wenn ich nicht gerade alte Abiturklausuren wiederverwerte, bei denen der EWH bereits vom Ministerium erstellt wurde, dann erstelle ich jeden EWH selbst. Das dauert im Extremfall bis zu zwei Stunden, weil ich das sehr gründlich mache. Das ist aber gut investierte Zeit, weil man diese Klausuren in ein paar Jahren auch noch einmal so oder ähnlich stellen kann.
    Wenn ich meine Klausuren selbst erstelle, also ohne Buch oder ähnliches, dann MUSS ich folglich auch ohne fremden EWH auskommen und diesen selbst erstellen - das ist Teil meines "Geschäfts". Ich käme jetzt nicht auf die Idee, darüber zu lamentieren oder mir ein Urteil über die Arbeitsintensität anderer Fächer anzumaßen. Der eigene Anspruch ist oft ein deutlich unterschätzter Faktor - und der hängt nicht von den Fächern ab.

    Vielleicht können wir aber künftig auch ohne die unterschwellige Botschaft "ich bin mit meinen Fächern am stärksten belastet" auskommen. Das führt doch zu nichts.

    Die Lehrerexemplare werden bei uns mitbestellt. Die Verlage sind bei Einführung eines neuen Lehrwerks in der Regel so großzügig und stellen uns vier Exemplare der Lehrerhandreichungen, zwei Exemplare der Klassenarbeitsvorschläge, DVDs etc. zur Verfügung.

    Ich kaufe mir die Dinge, von denen ich der Meinung bin, dass sie der Effizienz meiner Vorbereitung und Unterrichtsdurchführung dienen, selbst. Da geht es mir dann nicht ums Prinzip oder irgendwelche Gerichtsurteile sondern um schlichten Pragmatismus.

    Ich nehme an, diese Fragen sind mehr rhetorischer Natur.
    Nele hat es doch ganz gut beschrieben, was er meinte. Und er meinte nicht Leute wie Dich.

    Rat um Verständnis für Vorschriften zur Mehrarbeit ist eine Rechtsauskunft - da hätte Nele ganz im Gegenteil gar nichts gegen, wenn Lehrer sich über ihre Rechte und Pflichten informieren. Das sind Basics.
    Auch die Zugänge zur Literatur sind hier nicht in der Form gemeint, da analytisch und kreativ sich nicht ausschließen, wie Du es hier suggerierst. Wie wäre es mit "kreative Formen des analytischen Zugangs zu Lyrik"?
    Ferner darfst Du Dich äußern, wie Du willst. Du musst im Extemfall nur das Echo abkönnen.

    Überspitzt formuliert geht es um Extempositionen, die aus Sendungsbewustsein, Wutbürgertum, teils auch Gutmenschentum (ja, ich weiß um die Problematik dieser Begriffe!), pädagogisch-ideologischer Verblendung oder ähnlichem hier mittlerweile einen Raum eingenommen haben, dass es zwischendurch wirklich anstrengend geworden ist, sich damit tagtäglich auseinanderzusetzen. Schachspiel mit einer Taube - wie ich schon sagte.


    ich hätte noch einen weniger drastischen Vorschlag, nämlich, dass diejenigen, die von diesen Beiträgen über die Maßen genervt sind, die betreffenden User auf ihre Ignoriert-Liste setzen. Soweit ich informiert bin bedeutet dies doch, dass deren Beiträge dann nicht mehr angezeigt werden.
    Mich persönlich stören fundamentalchristliche und politisch deutlich rechte Beiträge inhaltlich ebenfalls, zugleich finde ich es aber doch auch für mich persönlich insofern bereichernd, als in meinem privaten und weitestgehend auch schulischen Umfeld solche Äußerungen nicht getätigt werden und ihre Präsenz hier im Forum mich daran erinnert, dass sie andernorts oder auch nur in anderen Teilen der Gesellschaft durchaus vertreten werden. In meinem täglichen Leben erlebe ich solche wie von einigen wenigen Usern hier geradezu penetrant vertretenen Ansichten als rein geschichtliches und in unserer Gesellschaft überholtes Gedankengut. Dass dieses selbst unter einem (hoffentlich) gebildeten Berufsschlag wie dem des Lehrers solche Ansichten noch vertreten und (so ist manchen Beiträgen zu entnehmen) sogar in der Schule "gelebt" wird, finde ich erschreckend. Gerade diese Erkenntnis aber ist lehrreich. Aus diesem Grund steht bei mir auch niemand auf der Ignorierliste. Ich lese diese Beiträge mit Schrecken und ziehe für mich die Konsequenz daraus, dass ich bewusst(er) daran arbeiten muss, meinen SuS manche Lehren aus der Vergangenheit und manche Werte der Gegenwart näher zu bringen. Hier gilt für mich, dass ich meine Energie lieber in die Prävention stecke als mich mit den Usern hier auseinanderzusetzen, da eine konstruktive Auseinandersetzung mit jemanden, der radikal X ist (ersetze X durch eine beliebige Religion oder auch politische Weltsicht) nicht funktionieren kann. Die entgleisenden Threads bestärken mich in dieser Ansicht. Bis zu dem Punkt, an dem sie entgleisen, finde ich sie aber immer mit am spannendsten in diesem Forum.


    Das hat in meinen Augen etwas von Hahnenk(r)ämpfen oder ähnlichen Veranstaltungen, bei denen man Popcorn isst, während sich andere Leute in einer virtuellen Arena bis aufs Blut duellieren.
    Ich schaue zu Hause auch kein "Reality-TV" oder was an geistiger Diarrhoe sonst noch von den Privaten ausgestrahlt wird. Willst Du wirklich ein ähnliches Format hier im Forum - nur auf halbwegs intellektuellem Level? Da hält sich meine Sensationslust in klaren Grenzen.

    Was das rechte Gedankengut angeht, so waren die zwölf Jahre düsterster deutscher Geschichte im Nachhinein ein Deckel auf dem Fass der Fremdenfeindlichkeit und der mittlerweile daraus resultierenden Radikalisierung aus (eingebildeter?) Angst vor sozialem Abstieg, die bei aller geheuchelter Willkommenskultur und scheinbarer Weltoffenheit der Deutschen lange gepflegte Tradition hat.

    Hallo,
    ich möchte meinen SuS gerne einige alte Abituraufgaben zur Übung mitgeben, jedoch sind nur die letzten drei Jahre online abrufbar. Beim Ministerium teilte man mir telefonisch mit, dass ich diese per Mail beantragen könnte, jedoch die Bearbeitung einige Wochen in Anspruch nimmt. In 4 Wochen muss ich meine Schüler entlassen, sodass ich die relativ zügig bräuchte. Hat jemand zufällig die Abiturklausuren aus den Jahren 2007 und 2012 zur Neurobiologie (GK, Biologie, NRW) inklusive Erwartungshorizont und könnte mir diese zuschicken?
    Vielen Dank!

    Was für ein kolossales Fake! Und so durchschaubar.

    Jede Schule hat wie erwähnt eine Schulnummer und ein Passwort - darüber gibt es dann die Klausuren online.

    Lern mal ordentlich, dann klappt es auch mit den Klausuren.

    Also in meinem Bekanntenkreis wurde anlässlich der Erstkommunion auch schon von den Eltern des Kindes gegenüber den Großeltern ein Geschenk in Höhe des Wertes eines Iphones erwartet.
    Darüber bin ich immer noch schockiert.
    Wenn wir Geldbeträge von 250 bis 500 Euro verschenken oder als Eltern erwarten, reduzieren wir die Kommunion zur 1A-Einnahmequelle für das Kommunionkind - nichts weiter. Ist es DAS, was wir fördern wollen? Reichen nicht schon Weihnachten und Geburtstage als Geld- und Geschenkeorgien? Kapitalismus und christliche Feste - ein Wolf im Schafspelz.

    Mein Sohn feiert auch nächstes Jahr Kommunion und ich würde mir eher die Zunge abbeißen als den Paten die konkrete Höhe des Geldbetrags oder den Umfang des Geschenks zu nennen. Das sollen die Paten aller meiner Kinder selbst entscheiden. Mir wären Beträge deutlich über 100,- Euro ehrlich gesagt peinlich, zumal viele der Paten wirtschaftlich schlechter dastehen als meine Frau und ich.
    Wichtig für uns ist es, dass die Paten ihr Patenkind bei der Kommunion begleiten, d.h. mit ihm gemeinsam feiern und für es da sind. Für eine helfende Hand bei der Organisation der Feier wären wir ebenfalls dankbar - aber die oben genannten Beträge müssen echt nicht sein.

    Ich teile Fossis umfangreiche Kritik an den drei (oder waren es vier?) genannten Typen in diesem Forum.

    Nun wird argumentiert, man dürfe der Rechtsaußenfraktion oder den christlichen Fundamentalisten, den pädagogischen Idealisten oder wem auch immer nicht das Feld überlassen.
    Der Punkt ist aber der, dass es bei der Vielzahl an "brisanten Beiträgen" für die "normalen User" wie die Moderatoren extremst aufwändig, anstrengend und letztlich fruchtlos ist, dagegen vorzugehen. Das Beispiel vom Schach spielen mit einer Taube greift hier voll.
    Letztlich lassen sich die "anstrengenderen" User hier weder abschrecken, noch überzeugen und noch viel weniger mundtot machen. Es kostet nur Kraft, bringt aber nichts.

    Daraus ergibt sich für mich dann folgende Konsequenz:
    Wen ich in mein Haus einlade, den kann ich auch wieder hinauswerfen, wenn er /sie sich nicht benimmt. Wer damit ein Problem hat, muss mich ja nicht besuchen.
    Deshalb denke ich, dass man die notorischen Thread-Kaperer durchaus sperren darf und sollte. Der Aufschrei mit "Zensur" oder "Willkür" ist in diesem Fall nur eine moralische Keule, die der Hinausgeworfene hilflos schwingt.

    Und um Neles Kritik aufzugreifen, ja, wir sollten uns endlich wieder unseres Bildungsstandes besinnen und unserer Aufgabe als Pädagogen (sic!) wie Lehrer. Ich persönlich will beides sein - und kein Bildungstechnokrat. Ich gestehe, dass es zunehmend schwieriger wird, diesem Anspruch an sich selbst zu genügen, aber ich weigere mich noch hartnäckig aufzugeben.

    Hoffen wir mal, dass sie nicht bei der Bez. Reg. verendet. Wenn die Kündigung den Schreibtisch des Schulleiters erreicht, wird er sie, wie es der Dienstweg will, weiterleiten.

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