Beiträge von Bolzbold

    Muss man nicht mit "übertrifft die Anforderungen" = 4 Punkte in allen Kategorien bewertet sein? Oder ist das nur ein Lehrerzimmergerücht? Ich habs noch nie irgendwo gelesen, aber vielleicht jemand anderes.

    Das ist bei Bewerbungen auf Schulleitungsstellen der Fall und steht so im Ausschreibungstext - dabei bezieht man sich auf das Ergebnis des Eignungsfeststellungsverfahrens.

    Bei allen anderen Ausschreibungen sind keine Mindestbewertungen aufgeführt. Ob man mit zwei von fünf Punkten jedoch für das angestrebte Amt geeignet ist, darf zumindest in Teilen bezweifelt werden.

    Die Kinder waren bei mir versichert obwohl sie bei meiner Frau hätten versichert sein sollen, da ich keine Beihilfeberechtigung für den Zeitraum hatte. Meine Frau kann schlecht Beihilfe für die Kinder beantragen, obwohl sie bei mir versichert waren. Im Endeffekt muss etwas rückwirkend geändert werden, die Frage ist was die bessere Option ist.

    Die Logik, dass der Versicherungsnehmer auch Beihilfeberechtigter sein soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    In NRW wäre es theoretisch so, dass ab dem Zeitpunkt, wo meine Frau wieder hälftig arbeitet, sie nicht nur einen eigenen Beihilfeanspruch haben wird sondern dann auch die Kinder über sie laufen, da sie Kindergeld und Familienzuschlag erhält. Dann müsste sie künftig die Beihilfeanträge stellen - dass die Kinder bei der PKV über mich laufen, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es würde mich wundern, wenn das in Bayern komplett anders wäre. Und wenn dem so wäre, könnte man das mit Sicherheit nachlesen.

    Edit:
    § 3 Abs. 2 der BayBhV koppelt den Beihilfeanspruch nicht an den Versicherungsnehmenden der PKV.

    Oh, das finde ich jetzt interessant. Die HV-Klausuren sind bei uns immer die, die am schlechtesten ausfallen mit vielen unterpunkteten Klausuren. Der Schnitt lag dieses Jahr bei 6,6 Notenpunkten. HV-Klausuren führen bei uns nicht selten zu Unterkursen.

    Das finde ich wiederum interessant. Aber OK, ich hatte einen Englisch LK, in dem überwiegend SchülerInnen saßen, die von Anfang an im bilingualen Zweig waren. So eine breite Spitze im Bereich 13-15 Punkten hatte ich in 20 Jahren noch nie. Denen wäre das Medium vermutlich egal gewesen. Ich bin gespannt, wie das bei uns in NRW dann laufen wird.

    Das Erstarken der AfD verwundert mich wenig, gut finde ich es nicht, aber eu Parlament ist jetzt auch nicht besonders wichtig. Bei Bundestagswahlen fände ich es bedenklicher.

    Dann fang schon mal an zu finden. In einem Jahr, ggf. ja sogar noch früher, ist es soweit. CDU und AfD kratzen an der absoluten Mehrheit im Bundestag laut aktuellen Umfragen - zum Vergleich dazu haben die Ampelparteien 30%.

    So pauschal kann man das nicht sagen.

    Bei der FH Reife in B.-W. gibt es hauptsächlich Multiple Choice - da sind die Chancen beim Raten (bei z.B. 3 Möglichkeiten) also tatsächlich nicht schlecht.

    Bei der KMK Prüfung (berufsbezogenes Englisch) fallen die Ergebnisse beim Hörverstehen schlechter aus als bei allen anderen Prüfungsteilen (Leseverstehen, Mediation, Produktion).

    Falls dem so sein sollte, würde mich das entspannen.

    Damit erhöhst du den Korrekturaufwand aber deutlich und musst trotzdem den Großteil der Vorarbeit leisten. Dann lieber noch 15 Minuten mehr ins Erstellen der Auswahlmöglichkeiten investieren und dafür die Korrektur beschleunigen.

    So ist es. Dennoch ist es neben den ZP10 (ja, ich weiß, an den Gesamtschulen läuft das seit Einführung der ZP10 durchgehend trotz Oberstufe...) ein erheblicher Mehraufwand.

    Hörverstehensaufgaben sind nervig und führen wie auch der Teil zur Sprachmittlung dazu, dass die SuS' jede Menge Punkte quasi geschenkt bekommen.

    Für uns Lehrkräfte sind Hörverstehensaufgaben ein zusätzlicher erheblicher Aufwand, weil neben einem sinnvollen Audio-Ausschnitt auch ebenso sinnvolle Aufgaben zu stellen sind, bei denen man nicht schon anhand der falschen Antworten die richtigen Antworten erraten kann.

    Gepaart damit, dass sich die Dummen gerne in den sozialen Netzwerken zusammenrotten und die Stimmen der Vernunft damit schnell mundtot gemacht werden.
    Da es nichts bringt, mit solchen Leuten online zu diskutieren und sich mein Missionarseifer diesbezüglich in Grenzen hält, überlasse ich den Dummen so gesehen dann das Feld. Alles andere wäre mir aber zu mühsam - gerade weil so viele Menschen denken, dass es in sozialen Netzwerken keine Regeln gäbe.

    Angesichts der Vorgeschichte wäre das äußerst unprofessionell. Leider sind viele SchulleiterInnen aber nur deshalb auf ihrem Posten, weil sie lange genug gute Lehrer waren. Als ob das eine Qualifikation für eine Leitungsposition wäre.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Es sind zum Teil diejenigen, die dafür tatsächlich "brennen" (davon durfte ich einige kennenlernen) und es sind zum Teil diejenigen, die gezielt Führungspositionen aus Karrieregründen anstreben. Interessanterweise hatten waren/sind wirklich viele "gute Lehrkräfte", die ich kennenlernen durfte, so gar nicht an "Karriere" im Schuldienst interessiert. Mit A14 (im Gymnasialbereich) geben sie sich meistens zufrieden.

    Abgesehen davon gibt es ja Qualifikationsanforderungen im Vorfeld der Übernahme solcher Ämter.

    Ich habe volles Verständnis für Greta, denn der Klimawandel ist real. Wir können einen radikalen Wandel aber nur Vollbringen, wenn die Mehrheit mitmacht. Fakt ist, dass lediglich ein Drittel der Unterzeichnenden des letzten Klimagipfels sich überhaupt auf konkrete Zahlen festlegen lassen wollte. Und China und Indien haben erklärt, dass es erst einmal sogar noch nach oben geht. Insofern müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht alleine nach vorne preschen um uns anschließend zu wundern , dass wir in vielen Bereichen gar keinen Fachkräftemangel mehr haben. Jedoch nicht weil die Fachkräfte da sind, sondern die Arbeitsplätze weg gebrochen sind. Den bisherigen Ausbau in Sachen Wind und Solar finde ich gut. Bei weiteren Ausbau müssen allerdings begleitende Fragestellungen dringend angegangen werden.

    Und diese Länder wähnen sich moralisch im Recht, weil die westlichen Industrienationen seit Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts quasi das Monopol auf die Steigerung der Treibhausgase hatten. (Überspitzt dargestellt.)

    Eine Analyse von ifo aus 2013 hat das Grundproblem schön erläutert. Daran hat sich seitdem nicht viel geändert.

    ifosd_2013_07_5.pdf

    Gleichwohl sollten alle Beteiligten die Spielregeln kennen. Die jeweils ausgeschriebenen A14-Stellen sind zwar in der Regel für HauskandidatInnen ausgeschrieben, aber dennoch kommt es eben auch zu externen Bewerbungen. Soviel Professionalität muss sein, dass man damit umgehen kann - abgesehen davon hat man ja bei der Revision die Chance, selbst fünf Punkte zu machen und sich durchzusetzen...

    So etwas klärt man immer zuerst unter den Betroffenen. Es wäre auch ein Zeichen von fehlender Souveränität, deswegen zur Schulleitung zu laufen.

    In der Situation von Zauberwald würde ich im Nachgang die Kollegin noch einmal darauf ansprechen, dass Du ein solches Verhalten nicht gut findest. Wenn Du die Feedback-Methode anwendest, fühlt sich die Kollegin dann auch nicht zwangsläufig angegriffen.

    a) Ich habe XY wahrgenommen.

    b) Das wirkt auf mich ABC.

    c) Ich wünsche mir, dass künftig anders darüber kommuniziert wird.

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