Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass da jemand während des Sommerlochs Langeweile hat.
Beiträge von Bolzbold
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Ab dem Zeitpunkt, wo die Lage der Sommerferien zum landesspezifischen Prestigeobjekt wird (bzw. ja eher bereits geworden ist), geht es ja nicht mehr um die Sache sondern darum, welche PolitikerInnen die vermeintlich stärkeren sind. Frau Feller kann sich gar nicht durchsetzen, wenn die süddeutschen MP schlichtweg "nö" sagen. Und da haben die beiden MP landespolitisch mehr zu verlieren als zu gewinnen. Mit gönnerhaftem "wir haben der Fairness halber nachgegeben" lassen sich keine Punkte für die nächsten Wahlen machen.
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Was ich mit frage: wie kommt man auf die Idee, mit einer Förderschulklasse unbedingt ins Ausland fahren zu müssen? Das dürfte die Mitnahme von zusätzlichem Personal die Erreichbarkeit der Eltern deutlich erschweren. Wenn es nicht geht, dann bleibt man halt in der Nähe, so dass die Eltern jederzeit abholen können. Klar ist das weniger attraktiv, aber die meisten Kinder reisen heute mit ihren Eltern so viel, dass das gar nicht mehr drauf ankommt.
Und wenn Ausland, dann zumindest ein Land, dessen Sprache man fließend spricht. Und nein, Englisch reicht in Italien meiner Erfahrung nach nicht.
DAS erachte ich in der Tat auch als kritisch. Letztlich muss es aber in der Entscheidungshoheit der Lehrkräfte liegen, eine/n SchülerIn mit Beeinträchtigungen (oder je nachdem eben auch mehrere) mitzunehmen oder nicht.
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Dass mancher immer zu wissen meint, wie souverän er reagiert hätte, wundert mich manches Mal.
Ich denke, das ist unnötig.
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Ziehst Du das dann auch gegen den ausdrücklichen Willen des Schülers durch? Ich habe es immer wieder im Schulalltag, dass die Schüler sich zwar krankmelden, aber wenn es dann um das Thema Arzt bzw. Notarzt/Krankenwagrn geht, jegliche Hilfe auf ganzer Linie verweigert wird.
Wer übernimmt die Einsatzkosten, wenn ein Schüler vorab schon geäußert hat, dass er den Einsatz ablehnt, ich als Lehrer trotzdem den Rettungsdienst rufe und am Ende dabei raus kommt, dass der Schüler eigentlich gesund ist?
Das ist mir zu theoretisch und zu spekulativ. Für den tragischen Fall liefert das keinen Erkenntnisgewinn.
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In dem Moment, wo Du wahlweise im Angestellten- oder Beamtenverhältnis bist, bräuchtest Du eine wie auch immer geartete Form der Beurlaubung (ohne Bezüge).
Aus dem Bauch heraus halte ich es für sinnvoller, die zwei Jahre in den USA ohne bzw. vor Eintritt in den öffentlichen Dienst zu verbringen und dann im Anschluss "voll" einzusteigen.
Ich sehe keinen Vorteil darin, in den öffentlichen Dienst einzutreten, um dann wahrscheinlich wieder "kündigen" zu müssen, um zwei Jahre in die USA zu gehen. -
Wenn man ein bisschen (trotz Tracking) querliest, kann man lesen, dass es dem Schüler während des Aufenthalts in Italien signifikant und sichtbar (!) schlechter ging, der Vater darum bat, einen Arzt aufzusuchen, dies aber unterblieb. Der Junge soll trotz erheblich verschlechterten Krankheitsbildes im Bungalow verblieben sein und über Nacht verstorben sein.
FALLS das so gewesen sein sollte, hätten die Lehrkräfte definitiv falsch reagiert. Dabei ist der Grad der Behinderung oder die Vorerkrankung meines Erachtens unerheblich.
Da endet es dann für mich aber dann auch - ich bin gespannt, was in der Aufarbeitung dieser Tragödie dann am Ende stehen wird.(Es war, ist und wird für mich immer selbstverständlich sein, im Zweifelsfall mit einem kranken Schüler oder einer kranken Schülerin zum Arzt (oder Ärztin) zu gehen. Dabei geht es mir weniger um mögliche Konsequenzen des Nichthandelns sondern darum, dass ich ein ureigenes Interesse daran habe, dass es meinen SchülerInnen gut geht und sie gesund sind bzw. werden. Das ist m.E. nichts Besonderes und dürfte doch (hoffentlich) auf alle KollegInnen gleichermaßen zutreffen.)
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Habe ich auch. War kein Problem.
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Die negative Konnotation ergibt sich aus dem Kontext, in dem das sprachliche Bild gebraucht wird. Das Verhandeln um Noten wird als nervig und unangemessen angesehen, was die negative Konnotation ergibt.
Ja, aber da spielen die TürkInnen tatsächlich keine Rolle.
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Ich habe auf die Schnelle nichts gefunden. Gibt es einen Erlass oder eine sonstige landesweite Regelung, bis wann am Freitag Unterricht zu halten ist und wann die Zeugnisse ausgegeben werden?
Wir sind uns hier nicht ganz einig.
In dem einschlägigen Erlass für NRW werden die Berufskollegs explizit ausgeklammert.
BASS 2024/2025 - (schul-welt.de)
Mir scheint, dass der Unterricht dann entsprechend ungekürzt zu erteilen ist.
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(Und wenn wir mal nicht begründet haben, kam gerne einmal der Vorwurf der Willkür...)
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Du bist doof.
Nein DU bist doof.
Du bist noch viel doofer.
DU hast aber angefangen.
Nein Du.
Echt jetzt? Erwachsene Menschen? -
Also jetzt lass mich doch erst mal anfangen und die Probezeit bestehen...
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Falls noch nicht bemerkt, habe ich die anderen Postings, die Verbeamtung, Rente/Pension, Qualifikation und Bezahlung thematisierten, ausgelagert. Das dient der Übersichtlichkeit dieses Threads. Ich hoffe fürs Erste, dass er jetzt wieder ein paar Jahre schlafen wird...
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Nuja, das wären dann (bei 70% Ruhegehaltssatz) 910€ zusätzliche Pension. Würde man als GRV-Versicherter einen Rentenpunkt kaufen (Wert eines Rentenpunkts liegt gegenwärtig bei 39,32€; Beitragszahlung pro Rentenpunkt: 8427€), müsste man dafür ca. 195.000€ aufwenden.....
Ich schrieb, dass man damit nicht reich wird. Dass das anderswo ebenso wenig der Fall ist, dürfte evident sein.
Dass Beamte mehr Pension erhalten im Schnitt als der gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, ist hier hinlänglich diskutiert worden und nichts Neues. Zum eigentlichen Thread trägt diese Rechnung somit nicht sonderlich viel bei. -
Nach der Lektüre der Beiträge zum Thema "Zensurenbesprechung" bin ich erstaunt, wie KollegInnen über die Rechte von SuS denken. Für mich ist es seit fast 40 Dienstjahren selbstverständlich, die Zensuren mit den SuS zu besprechen! Ich kann überhaupt nicht begreifen, wie viele dies hier ablehnen! Dabei handelt es sich nicht um eine Diskussion oder Handel, sondern auch um die Gelegenheit für die SuS, auf Leistungen aufmerksam zu machen, die mir bei der Zensurenfindung entgangen sein könnten. Und selbstverständlich muss ich meine Zensur belegen. Es handelt sich auch um eine erste Übung gegen obrigkeitsstaatliche Willkür und Einüben selbstkritischer Einschätzungen. In einer demokratisch verfassten Schule haben die SuS einen Anspruch auf eine Besprechung der Zensuren!
Darlegen der Gründe - ja. Belegen - nein. Notenbasar - nein.
Letzteres ist eine Unsitte an meiner aktuellen Schule - und die Haltung, die eigene Leistung ebenso gut einschätzen zu können wie eine ausgebildete Lehrkraft, finde ich wirklich anstrengend. Das hat nichts mit Übung gegen obrigkeitsstaatliche Willkür zu tun sondern oft mit reinem Kalkül der SchülerInnen. Es geht scheinbar um jeden Punkt - und es gibt KollegInnen, die nach entsprechenden "Verhandlungen" dann auch entsprechend mehr Punkte vergeben. Versuchen kann man es ja. -
Vgl. folgendes offizielles Dokument, das ich allen Lehrkräften in NRW zur Lektüre empfehle.
information_zur_annahme_von_belohnungen_und_geschenken_im_schulbereich.pdf (schulministerium.nrw)
Zu Abiballkarten siehe Seite 2, Ziffer II Nr. 3.
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Wir können alles nach reiner Notwendigkeit oder nach Arbeitszeiterfassung betrachten und beurteilen. Das kann jede/r so halten wie er/sie möchte.
Junge Menschen mehrere Jahre zu begleiten, um dann an ihrem letzten Tag mit den obengenannten Argumenten zu fehlen, ist zumindest für mich keine Option.
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Also fernab einer Dienstpflicht empfinde ich die Teilnahme bei der Abiturentlassfeier, d.h. also bei der zeremoniellen Überreichung der Abiturzeugnisse, irgendwo auch als eine Frage des Anstands. Hier mit Paragraphen zu kommen finde ich irgendwie unpassend.
Anders sieht das beim Abiturball aus. Dies ist eine private Veranstaltung, bei der die Lehrkräfte mal ganz eingeladen, mal vergünstigten Eintritt, mal voll zahlen mussten/müssen. Entsprechend schwankt dort auch die Teilnahme der Lehrkräfte. Dort bin ich immer dann hingegangen, wenn ich selbst Kurse in der Stufe hatte. Bei einem LK, der ständig etwas zu mosern hatte, bin ich entgegen dieser Gepflogenheit explizit nicht hingegangen.Dieses Jahr habe ich vor hinzugehen. Da wir keinen Kollegiumsabend oder so etwas in der letzten Schulwoche haben, ist das auch noch einmal eine Möglichkeit, sich von dem einen oder der anderen zu verabschieden, bevor das in der kommenden (Projekt)Woche untergeht.
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Das wäre einmal eine Frage an Dezernat 48, die, wenn sie nicht mehr weiter wissen, das Ganze dann ans MSB weiterleiten.
Ich denke, dass man das Ganze grundsätzlich auf dem Schirm hat, aber aktuell noch wegen der technischen Vielfalt an den jeweiligen Schulen bestenfalls im Planungsstadium ist.
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