Die Zusammenstellung der Items halte ich für sehr oberflächlich - die Ergebnisse und die Zusammenhänge stehen damit im Vorfeld der Umfrage bereits fest.
Der Beitrag #7 von Antimon trifft ziemlich genau ins Schwarze. Ggf. könnte man jetzt noch den Faktor eigene Kompetenz oder Unsicherheit irgendwo mit einbauen - auch hier sind die "Ergebnisse" vorhersehbar.
Besonders sträflich finde ich das Verhältnis zwischen den Fragen, die sich konkret auf ChatGPT beziehen, und den anderen Fragen sowie deren inhaltliche Tiefe. Bei den generellen Fragen zur Technikaffinität sind spürbar viele Kontrollfragen mit drin. Das kann sinnvoll sein, kann aber auch bei etwas weniger aufmerksamen Teilnehmenden die Ergebnisse verfälschen.
Schaut man sich die zahlreichen Beiträge zu dieser Thematik in Fachportalen oder -zeitschriften an, dann kommt diese Umfrage reichlich spät, vielleicht sogar zu spät, weil sie den bisherigen Erkenntnissen hinterher hinkt.
Lehrer-Umfrage zu ChatGPT & Co. | PhV NRW (phv-nrw.de)
Hälfte der Schülerinnen und Schüler hat schon mal ChatGPT genutzt | Presseinformation | Bitkom e. V.
Lehrer-Umfrage zu ChatGPT: Eher Skepsis und Unsicherheit (bildungsklick.de)