sind doch bei Rückfragen bzgl der Erhebung der Noten sämtliche Informationen beim Fachlehrer einzuholen.
Ganz unabhängig vom Bundesland: Wir haben es schon mehrfachst erlebt, dass eine Lehrkraft von heute auf morgen ausgefallen ist und auch nicht mehr angesprochen werden durfte - oder überhaupt physisch nicht mehr ansprechbar war. Im letzteren Fall gehen dann Angehörige der Lehrkraft auf die Suche nach Notenlisten (egal ob digital oder analog). Im ersteren Fall hofft man, dass ein Kontakt mit der Schule vor Zeugnisvergabe wieder möglich sein kann (kann nicht immer / nicht schnell genug).
Für die Lehrkräfte, die in solchen Situationen den benoteten Unterricht äußerst spontan übernehmen und fortführen, wären solche Eintragungen Gold wert gewesen. (Für die SuS natürlich auch, wenn z.B. ihr gehaltenes Referat tatsächlich in die Note mit eingeflossen wäre.)
Noch ein Anwendungsfall: Klassenlehrkräfte oder Tutoren hätten so einen genaueren Einblick in ihre "Pappenheimer". Wer lernt in allen Fremdsprachen keine Vokabeln und hat in den Tests immer eine 5 oder 6. Wer ist zum regulären Datum der Klassenarbeit oft genug nicht anwesend und schreibt deshalb regelmäßig nach. (Letzteres tragen wir bei uns mit entsprechendem Symbol in Papierlisten ein - erstaunlich, wie sich das immer wieder bei wenigen ballt.)
So eine Regelung wie von dir beschrieben kann also für alle Kolleg*innen von Vorteil sein. Man könnte natürlich Absprachen treffen, was tatsächlich wie genau eingetragen wird. Auch abhängig vom verwendeten System (in meiner Excelliste kann ich sehr schnell und aufwandsarm Noten eintragen, z.B. für die gesamte Klasse an einem Tag (= Datum) mal wieder die Mitarbeit im Unterricht notieren).