Beiträge von Herr Rau

    Also ich verbinde mit "Mainstreammedien" reichweitenstarke Medien, die die öffentliche/veröffentlichte Meinung bestimmen bzw. einen wesentlichen Teil davon.

    Es wäre schön, wenn wir das alle täten! Leider hat man als Individuum nicht viel Einfluss darauf, was Wörter eine Sprache bedeuten oder wie sie sich verändern, jedenfalls nicht, solange man die gleiche Sprache wie der Rest der Gesellschaft sprechen will. Ich glaube, "Mainstreammedien" hat noch nicht ganz den Zustand des dog whistle verlassen, aber man kann ja wohl kaum daran vorbeisehen, wie dieser Begriff von den Verschwörungsnahen verwendet wird.

    Wer mal einen Blick auf die Mitschuld des Westens und zu den Kriegshintergründen lesen möchte,

    Ach Gottchen, die Nachdenkseiten... zu den ist hier ja schon alles gesagt. fachinformatiker, hast du überhaupt schon entschuldigt für den letzten Unsinn, den du hier verbreitet hast, die Sache mit der Impf-Nebenwirkung-Studie? Du stellst hier regelmäßig falsche Thesen auf und reagierst dann nicht, wenn sie dir um die Ohren fliegen. Ich kann mich noch an weitere erinnern.

    Diese ganzen "Ich muss aber"-Geschichten sind ja schön und gut. Tatsächlich halte ich es für irrelevant, ob du (ja, du) ein Auto haben musst oder nicht. Die wichtigere Frage: Brauchen alle, die ein Auto haben, eines? Wenn das jemand glaubt, können wir uns gerne darüber unterhalten.

    Darf ich fragen, wer von euch überhaupt nicht mit Verbrennungsmotor fährt? (also kommt ganz ohne Auto/Roller etc. aus)?

    Bin ich auch gemeint? Dann: ich.


    Aber mit dem Bus fahre ich gelegentlich, und ich setze mich auch gelegentlich zu einem Autokollegen ins Auto - weil wir dann ratschen können, Zeitersparnis ist das nicht. Und mit Eltern oder Schwiegereltern, weil die noch eine Generation sind, für die Auto selbstverständlich. Und im Urlaub habe ich mir glegentlich ein Auto gemietet, ist aber auch schon wieder zwölf Jahre her das letzte Mal.


    Wertstoffhof: Mit ÖPNV, da sind manchmal tatsächliche lästige Teile dabei.


    Nachtrag: Zur Uni bin ich zu Studienzeiten immer wieder mal mit Rollschuhen. Das war schön.

    Also ich sehe immer noch keine Begründung.

    Gibt ja auch keine

    Gerne. Also: Autos fahren meistens nicht vollbesetzt, Fahrräder schon. Das bedeutet, dass Autos mehr Platz wegnehmen. Öffentlichen Platz in Form von Parkplätzen zum Beispiel. Es verbraucht mehr Energie pro Person und Kilometer, auch wenn es voll ist.


    Ob diese Begründung ausreichend ist, darüber kann man streiten; es gibt ja noch mehr Aspekte. Ich fand das Bild als einen Aspekt aber selbsterklärend.


    Die Frage "warum ist mein E-Auto schlechter als ein E-Bike" ist damit tatsächlich nicht beantwortet, weil wir wenig über dein E-Auto wissen. Allerdings geht es wohl auch eher um E-Autos allgemein.

    Ähem... es wäre also sinnvoll auch positive Ereignisse nach einer Impfung in einer Studie zu zählen?

    Kann mich mal jemand bitte über einer derartige Methodik aufklären....

    Gerne. ich bin zwar kein Fachmann, aber so viel weiß ich dann doch.


    Im Sinn der zitierten Stelle: Nein, man zählt nicht die positiven Ereignisse nach einer Impfung, sondern man zählt und vergleicht die negativen Ereignisse nach keiner Impfung.


    Ausführlicher: Bei Einführung eines Medikaments macht es Sinn, positive Ereignisse zu zählen; das Auftreten von solchen ist ja Ziel eines Medikaments. Bei einer Impfung ist das allerdings kaum zu erwarten, da zählt man sinnvollerweise neben dem Auftreten von negativen Ereignissen auch deren Ausbleiben - vor allem, was die Wirkung gegen eine Erkrankung betrifft, aber eben auch bei Impfreaktionen.


    Der Begriff "Adverse Events", den ich mit "negative Ereignisse nach einer Impfung" wahrscheinlich korrekt wiedergegeben habe, versucht lediglich offen zu lassen, ob es sich um eine Impfreaktion handelt. Wenn nach einer Impfung ein bestimmter Anteil der Geimpften über Kopfschmerzen klagt, muss man erst einmal vergleichen, wie viele Menschen auch ohne Impfung über Kopfschmerzen kriegen. Das kommt ja auch ohne vor.


    Dass man Adverse Events zählt, ist keineswegs falsch; das wollte ich jedenfalls nicht sagen. Nur sind Adverse Events eben noch keine Impfreaktionen.

    Also: Nicht repräsentativ, leicht zu manipulieren, und (weniger aussagekräftig, aber doch zu bedenken) zweifelhafte Urheber. Gezählt wurden anscheinend Adverse Events, negative Ereignisse nach einer Impfung - ob es sich dabei um Impfreaktionen handelt oder ganz andere Ursachen, kriegte man nur mit einer Kontrollgruppe heraus. Es gab keine Kontrollgruppe. Zumindest steht nirgendwo etwas über die Häufigkeit des Auftretens dieser Adverse Events bei Ungeimpften.

    Ich bin froh, dass mich niemand fragt. Eine alternative Sich ist: die Niederlage dürfte nicht so demütigend sein, dass Putin nichts mehr zu verlieren hätte.

    Für Bayern habe ich das nicht verfolgt, kann also nichts zu den Aufgaben sagen... uh, nicht mal, ob stattgefunden, ehrlich gesagt. Das mit den wiederholten Aufgaben... klingt nur mäßig sauber, aber da stelle ich mir den Einfluss gering vor. Die wenigstens SuS werden das doppelt gemacht oder sich gemerkt oder damit geübt haben. Mehr Daten aus anderen Bundesländern wären da schön.

    Die Süddeutsche schreibt, die Ergebnisse seien für BW gar nicht so schlecht:

    https://www.sueddeutsche.de/bi…-20090101-220428-99-78892


    Laut dieser Statistik, für die ich leider keine andere Quelle habe, sind die Verbesserungen gegenüber 2019 teilweise enorm, insbesondere im Lesen:


    Allerdings war der Test ein halbes Jahr später als sonst; Einfluss unklar. Und: war die Teilnahme in BW freiwillig oder verpflichtend? Ich weiß nicht mehr, wie das in BY war, aber nur verpflichtend ist natürlich aussagekräftig.

    Ich trage meine Noten grob in diverse Tabellen- und Textdokumente ein, die auf meinem Rechner zuhause liegen, der entsprechend geschützt ist. (Zumindest in BY erlaubt.) Die Dateien werden automatisch mit der Schulcloud (eigener Schulserver) synchronisiert. Richtig dauerhaft trage ich die Note über einen Browser in ein Webportal ein, vom Kultusministerium abgesegnet; aus diesem Portal heraus werden dann auch Zeugnisse generiert.

    Man geht ja auch nicht herum und beschwert sich beim Kollegen, dass er ständig 130 da fährt, wo es erlaubt ist.

    Aber man darf. Und genauso halte ich es mit Leuten, die unnötig SUV fahren, mit Eltern, die ihr Kind bis vor die Schule fahren, obwohl es immer wieder heißt, sie sollen das nicht, weil sie damit alles blockieren - dass etwas rechtlich erlaubt ist, schützt doch nicht vor Kritik. Was ist das für eine irre Auffassung von Recht und Gesellschaft? Es stimmt, Schmähkritik ist verboten, Arbeitgeber dürfen bestimmte Faktoren nicht heranziehen, so etwas ist geregelt. Andere Formen von Rückmeldungen und Kritik sind selbstverständlich erlaubt.

    Dass ich von diesen anderen Formen der Rückmeldung meist nicht Gebrauch mache, ist auch selbstverständlich, weil Gemeinschaft und Erzogenheit. Aber zu sagen, etwas ist erlaubt, deshalb darf es nicht kritisiert werden - das kann man doch nicht ernsthaft meinen? Echt?

    Es ist rechtlich möglich, also auch zu akzeptieren

    Ich verstehe den Wunsch, akzeptiert zu werden; er ist ein sehr mächtiger. Und ich hätte keinesfalls das Bedürfnis mit dir zu streiten, wenn du als Kollegin ohne Maske unterwegs wärst. Aber die Vorstellung, dass ich dich nicht beurteile oder verurteile, mir Gedanken mache oder dir nicht mitteilen dürfte, was ich von dir halte, bloß weil dein Verhalten rechtlich möglich ist, den halte ich für eine Verkennung von dem, wofür Gesetze da sind.

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