Ich kenne das auch schon aus Deutschschulaufgaben der 9. und 10. Klassen (Nachdem ich jetzt den Inhalt zusammengefasst habe, komme ich....). Bringe das aber meinen Schülern nicht so bei, weil ich es für einen ziemlich üblen Stil halte. Meinen Schülern sage ich immer, dass ich nicht möchte, weil es mich an Menschen erinnert, die immer vor sich hin murmeln, was sie jetzt machen / wollen. Vergleichbar mit dem "So!" als Lehrer-Sprech. Außerdem merke ich an, dass der Aufsatz ein Problem hat, wenn ich nicht von allein merke, dass nun der nächste Punkt der Aufgabenstellung kommt.
Ich weiß, dass es Kollegen gibt, die ihren Schülern Kataloge von solchen Formulierungen zum Auswendiglernen geben.
Was ich an der Realschule vielleicht noch nachvollziehen kann (weniger Schreiberfahrung, etwas geringerer Wortschatz usw.) würde ich aber am Gymnasium ablehnen. Kann mich selbst auch nicht erinnern, dass ich das früher (hoho, also vor 1990) gebraucht hätte.
Beiträge von Hawkeye
-
-
Nach meinen letzten Recherchen braucht man das nicht. Daher ist der Weg über die Funktionsstelle quasi der Umweg um das Ländertauschverfahren herum.
http://www.tresselt.de/versetzung.htm - hier ganz runter scrollen. Sehr textintensive Seite.
Auf NRW bezogen, aber ich habe schon aus Schleswig Holstein dieselben Informationen bekommen. -
Hm, ok, aber dann lese ich das mal als Schulleitung: Da steht keine Beschränkung auf eine bestimmte Jahrgangsstufe. Eine Fußnote und einen Kommentar dazu kann ich auch nicht erkennen. So what ;)?
Der wichtige Hinweis ist eher der, dass es in Absprache mit dem Elternbeirat stattfinden muss - vielleicht sogar im Schulforum?
Wir haben, wie gesagt, auch eine Mischform: Wir geben zwei Mal im Jahr, immer vor den Elternsprechtagen, Notenauszüge für die Eltern heraus. Am Zeugnistag gibt es für 5, 9 und 10 dann Zeugnisse, für alle anderen einen Halbjahresbericht mit einer Minimalbemerkung.
Die Eltern sind maximal informiert, was den Notenstand angeht, Zeugnisaufwand ist reduziert.
Im RS-Bereich machen das nicht nur manche Schulen, sondern viele. Der Notenmanager (Habt ihr den - ich vermute grad seltsamerweise, dass es nicht so ist) erleichtert diese Geschichte noch mal zusätzlich.
-
-
OK, hier Realschule - wird seit Jahren in 6-8 bei uns so gemacht und die Modusmaßnahmen sind auch "nur" Anhang. Und die Formulierung "neue GSO" finde ich etwas seltsam, denn neu wird da ja nichts neu gemacht - höchstens Ergänzungen eingeführt, oder bin ich da quer.
Nur die "wichtigen" Klassen bekommen eins: 5 (Übertritt Gym), 9 und 10. Wichtig heißt wegen der Bewerbung für Ausbildungsplätze.
Seltsam finde ich auch die Gültigkeit der Modulmaßnahmen zu bestreiten. Chef könnte sich ja mal umhören unter seinen Direktor-Freunden.
-
Ich bin grad in einer Gruppe unterwegs, die regional Deutschunterricht in einem Erstaufnahmehaus für Asylbewerber organisiert und gibt. Wir sind noch im Aufbau und ringen derzeit damit, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zu uns kommen. Zu diesem Zweck stellen wir uns grad unser Material selbst zusammen.
Eine Quelle im Internet, die ich für Fortgeschrittene neulich entdeckt habe, sind die Seiten des Schubert-Verlages, die auch Online-Übungen anbieten. Vielleicht auch was?http://www.schubert-verlag.de/aufgaben/arbei…ter_index_z.htm
Außerdem bietet die ZUM eine Übersicht, muss aber zugeben, dass einige der Links schon [lexicon='tot',''][/lexicon] sind oder woanders hinzeigen.
-
Erste Ferienwoche bis Donnerstag, Vorbereitung des kommenden Schuljahres. Letzte Woche der Ferien ganz, für Stundenplan etc. ich wohne 7 Minuten von der Schule entfernt, d.h. zwischendrin gehe ich hin, um den Briefkasten zu leeren.
Als "normaler" Lehrer würde ich nicht einen Tag gehen, bzw. bin ich nie gegangen. -
-
Ich frage nochmal : Was ist daran so schlecht, wenn der Mann von der Frau so umsorgt wird, wie es im o.g. Text, beschrieben ist ? Geht es dem Mann in der Ehe gut, geht es auch der Frau gut ! Und auch den Kindern !
Vielleicht, weil du in deiner üblichen, konservativen Ausschließlichkeit argumentierst. Wieso lautet dein Satz nicht, "wenn ein Ehepartner den anderen Ehepartner umsorgt"?
Das Familienbild, welches du hier propagierst, entwickelt sich doch erst im Zuge der Industrialisierung und ist in einzelnen Ausprägungen dieser geschuldet - wenngleich zunächst nur im Bürgertum. Späterhin wurde es gern von totalitären Regimen gern gefördert, weil man damit z.B. auch Arbeitslosigkeit bekämpfen kann, wenn man damit Frauen aus dem Arbeitsprozess drängt. Brauchte man sie auf der anderen Seite dagegen für die Produktion, gab es entsprechende politische Gegenmaßnahmen, z.B. kostenlose KITAs etc.
In der frühen Neuzeit und vorher gab es so etwas wie Kindheit/Jugend nicht, damit auch nicht Kindererziehung im eigentlich Sinne und damit auch nicht die Zuschreibung der Mutter, die sich darum zu kümmern hatte. In der Regel mussten nämlich alle Mitglieder einer Familie arbeiten.
Und es gab doch schon immer vielfältige Arten des Zusammenlebens.
Und es gab ideale Modellvorstellungen, die entsprechend ihrer Ausprägung gesellschaftlich kommod waren oder sind.
D.h. niemand redet das kaputt, sondern es verändert sich einfach.
Wie kann man als Lehrer eigentlich dermaßen gegen Veränderung sein? Müssen wir nicht grundsätzlich daran glauben, dass Menschen sich verändern? Hat uns doch insgesamt ganz gut getan seit dem Schweben in der Ursuppe.
-
Habe gerade gestern etwa 2100 Euro an den Zahnarzt überwiesen, drei Implantate, mittelgroßer Umbau im Mundbereich. KV (auch debeka) hat ohne zu zucken 50% bezahlt, die Beihilfe hat 40% übernommen - mit dem Hinweis, dass Edelmetall nur in dieser Höhe erstattet wird. Bin allerdings in P-Tarifen und habe noch einen Z-Zusatztarif, den man mir vor Urzeiten empfohlen hat wegen solcher Zahngeschichten.
Den Kostenvoranschlag habe ich vorher auch eingesendet, aber es wurde mir von beiden Seiten mitgeteilt, dass es wurscht ist und sie erst nach Einsendung der Rechnungen eindeutige Aussagen treffen.
-
Nä, ich will das schon genau wissen ;). Dann füge ich das in meine Excel-Tabelle ein und mache jedes Jahr zu Weihnachten ein paar Querberechnungen.d
-
Ja, klar. Von mir. Deshalb kann ich Dir auch noch die Info liefern, dass in dem fraglichen Monat weder Mehrarbeit noch Deputatsänderung noch sonstwelcher Quatsch abzuarbeiten war. Ich war und bin ganz normal in Vollzeit angestellt, habe seit 40 Jahren nicht die Religion gewechselt, und auch die Zahl meiner Kinder ist seit Jahren konstant.
Und es gab keine Anpassung über tarifliche Änderungen? Bei mir kommen die manchmal auch aufgeteilt auf längeren Zeitraum. Bzw. rechnen die ab und man mal durch und stellen wohl fest, dass 2,80 Euro fehlen, die dann halt rückwirkend verrechnet werden.
Ansonsten war ich damals bei dem Rechenfehler noch Angestellter und froh, dass ich überhaupt regelmäßige Zahlungen in der Höhe bekommen habe ;). Wenn man nicht unter Gutsherren arbeiten möchte, sollte man sich im Übrigen wahrscheinlich nach einem anderen Job umsehen.
In meiner alltäglichen Arbeit finde ich es im Übrigen recht erholsam, wenn ich merke, dass in den Etagen dort oben doch auch einige Fehler passieren, bzw. gehe ich davon aus, dass bei mehr als 120.000 angestellten/verbeamtete Lehrern in Bayern Fehler passieren dürfen. -
@fossi: Normalerweise ist doch auf den Abrechnungen am Ende ersichtlich, auf welcher Basis die Rückrechnungen stattfinden. Id.R. bekommt man doch immer dann eine Abrechnung, wenn sich etwas zum Vormonat ändert. Gründe können sein: Abrechnung von Mehrarbeit, Erhöhungen des Gehalts, Angleichung des Gehalts nach Tarifverhandlungen, Weihnachtsgeld aka Sonderzahlungen.
Ich mache mir da wenig Gedanken, wenn die Endsumme stimmt und das tut sie seit Jahren. Bin nicht firm und nicht interessiert in den Details, aber es war bisher immer nachvollziehbar für mich, wenn es Änderungen gab.
Muss aber zugeben, dass es manchmal seltsame Sachen gibt. Habe selbst im ersten Jahr, als ich eben noch nichts wusste, ein paar Monate zu viel Geld bekommen, was man mir dann in einem Monat als Gesamtsumme wieder abgezogen hat. Und ich habe in jüngster Vergangenheit den Fall gehabt, dass einer Kollegin monatelang zu wenig überweisen wurde. Nach einem Anruf wurde dies ohne Umschweife korrigiert.
Hier muss ich aber sagen: Der Blick in die Besoldungstabelle hilft da weiter - und die ist ja nun mal öffentlich.
Und ich habe mal nach den HINZ-Beträgen geschaut, aber dann festgestellt, dass deine Abrechnung von einem Lehrer in Anstellung stammt. Da laufen noch mal andere Beiträge. Aber diese HINZ-Geschichten scheinen ja nichts genuin Bayerisches zu sein, sondern ein Punkt von Verträgen im Öffentlichen Dienst: http://forum.oeffentlicher-dienst.info/viewtopic.php?t=5496
-
Spieltest du da drauf an, Meike? (Neulich über Twitter)
[Blockierte Grafik: http://pix.echtlustig.com/1302/maenner-die-witze-ueber-frauen-in-der-kueche-machen.jpg]
-
-
Als ich angefangen habe, war es auch Usus gewesen, dass man Verlage anschreiben konnte und die einem dann die Bücher, die eingeführt waren an der Schule, kostenlos für die Klassen, die man unterrichtete, zuschickten. Ist das nicht mehr so?
Mittlerweile bekomme ich von den Verlagen ohnehin die neuesten Bücher als Prüfexemplar zugeschickt.
Ansonsten ist aber üblich, dass man in der Lehrbuchbücherei nachfragt, ob Bücher vorhanden sind und man die dann bekommt.
-
Friesin: ist datenschutztechnisch abgesegnet, mit verschlüsselten Datenbanken etc.
-
Was verstehst du unter einem Zeugnisprogramm? Kann das nur Zeugnisse ausdrucken oder auch die Noten verwalten?
Hier in Bayern gibt es den Notenmanager, der über eine Schulversion und eine Heimversion verfügt. Mit der Software verwaltet man die Leistungen der Schüler, mit einigen Zusatzfunktionen (Bemerkungen für die einzelnen Noten, Notenbuch, Kalender, Hausaufgabenchecklisten, ausdruckbare Listen der SChulaufgabenergebnisse, Berechnung von Notenschnitten...). Der Klassleiter kann vor den Zeugniskonferenzen alle notwenidgen Unterlagen ausdrucken und hat sie parat. In der Konferenz wird der Notenmanager über Beamer an die Wand geworfen. Es gibt spezielle Module für Abschlussprüfungen.
Man kann daheim alles eingeben und synchronisiert dann mit der Schulversion. Die Schulversion schafft die Schule an, die Heimversion bezahlt der Lehrer selbst. Dies muss er nicht.Ich arbeite seit zehn Jahren mit dieser Software und habe sie privat bezahlt. Gut, ich habe einmalig 35 Euro gezahlt und bekomme seitdem jedes Update kostenlos, der Support ist bestens. Ich wage mal zu sagen, dass hierzulande die Notensache rigider gehandhabt wird durch die Vorschriften der Schulordnung, so dass eine funktionierende Software eine echte Arbeitserleichterung ist. Für einen vollen Stundensatz an einer bayerischen Realschule mit einem Hauptfach wie Deutsch und einem Nebenfach wie Geschichte habe ich mir mal ausgerechnet, dass ich etwa 1500 bis 1900 Einzelnoten machen und nachweisen muss im Schuljahr. Dafür eine Hilfe zu haben, finde ich knorke.
Und unter diesen Aspekten: Arbeitserleichterung, Entlastung von der Frage nach ordentlichem Datenschutz, funktionierende Software, guter Support, wäre mir das auch 20 Euro im Jahr wert. Setze ich das in Verhältnis zu meiner Entlohnung, müsste ich weniger als eine Stunde dafür arbeiten (Gemessen an dem Überstundensatz), um die Software zu verdienen - und hätte auf der anderen Seite Stress und Mehraufwand im gesamten Jahr gespart.
-
Wir haben den Subtext zu diesen Sätzen geschrieben. Über die Einschätzungen, Generalurteile gesprochen, die hinter solchen Sätzen stecken. Und diese Bilder hier analysiert: http://oxford.tab.co.uk/2014/03/11/i-t…cism-in-oxford/
Und dann darüber, wie viel Rassismus, Diskriminierung und Abwertung in ach so vielen toleranten, "gar nicht bös gemeinten" "das wird man doch noch fragen dürfen" - Alltagsbemerkungen steckt.
Sehr interessanter verlinkter Artikel.
Das deutsche Pendant habe ich letztes Jahr in Sozialkunde bearbeitet. Der einzige schwarze Schüler hat viele der Sprüche bestätigt, inklusive des Greifens in die Haare durch wildfremde Menschen.
Deutschland schwarz weiß - Dumme Sprüche: http://www.deutschlandschwarzweiss.de/liste_dummer_sprueche.html
und/oder
Bin ich ein Rassist? http://www.derbraunemob.info/bin-ich-ein-rassist/
-
Wir haben Abschlussfahrten zu Studienfahrten (nach Berlin) umgewidmet, d.h. es gibt Programm, politisch und kulturell, daneben auch Freizeit. Partyfahrt käme für mich nicht in Frage, da könnte ich mir gleich selbst ins Knie schießen.
Ansonsten habe ich bei den Planungen gute Erfahrungen mit der Bahn gemacht, weil wir einen fähigen Bahnberater am Ort haben. Dort ließen sich komplette Fahrten mit Hotel und Programm buchen, die waren flexibel, falls die Mitfahrerzahlen schwankten und man hatte alles in einer Hand.
Ansonsten halte ich Spaß für einen dehnbaren Begriff. Bei uns wird vorher gemeckert, warum man "nur nach Berlin" fährt, aber währenddessen und danach sind die Schüler weitgehend zufrieden - so zufrieden man sich eben als Schüler äußern kann, wenn eine Schulveranstaltung vielleicht mal ganz gut gewesen ist.
Werbung