Beiträge von Susannea

    Na ja, so schnell, also vor den Sommerferien bzw. BIS zu den Sommerferien wird er es wohl kaum hinbekommen.

    Warum nicht, was sollte daran z.B. nicht gehen ab und an Urlaub zu nehmen, um sie zu entlasten usw. das geht doch außerhalb der Schule problemlos. Aber, man muss es wollen und ich habe das Gefühl, dass es eher daran scheitert!

    Bei dir ging es vielleicht darum, bei mir nicht und auch allgemein nicht ;)

    Doch genau darum ging es allgemein, denn der Satz lautete ja:

    "das ist in einigen Berufen weder selten, noch ist Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit so unüblich."

    Also war von vorne rein klar, dass es eben nicht in allen Berufen geht und genau deshalb habe ich ja schon vorher gesagt, deines ist zu sehr verallgemeinert!

    Und wenn der ein Partner Vollzeit außer Haus arbeitet, kann der Lehrer / die Lehrerin eben NICHT in der Schule korrigieren und vorbereiten. Denn irgendjemand muss sich ja nachmittags um die Kinder kümmern.

    Das ist die Milchmädchenrechnung. Wenn eben genau das nicht klappt, dann muss jemand Teilzeit arbeiten oder sich einen Job suchen, wo das anders geht als außer Haus.

    Und wie hast du das gemacht? Ich meine, das zeitliche Problem bleibt ja einfach bestehen: nicht-Lehrer sind nachmittags nicht zu Hause, Lehrer, selbst in Vollzeit, meist schon. Die müssen dann aber abends nacharbeiten.

    Sehr viele Dinge, die nachmittags erledigt werden MÜSSEN, KANN der Nicht-Lehrer Partner einfach nicht erledigen, weil er nicht da ist. Manche Dinge lassen sich nicht auf abends verschieben

    Das finde ich zu sehr verallgemeinert. Mein Mann sitzt VZ-arbeitend z.B. als Nicht-Lehrer im HO und kann damit viel mehr machen mit den Terminen der Kinder als ich, die erst wieder nach Hause kommen muss.
    Er hat nämlich auch generell Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit, da ist er eben viel flexibler als ich als Lehrer.

    Evtl ist das ein Ost-West Problem, auch wenn ich das niemals laut sagen dürfte.

    Ich sage das oft laut. Wir sind zwar im ehemaligen "Westberlin", aber zumindest das alte Kollegium sind fast alle aus der ehemaligen DDR. Und ja, es fällt auf, vor allem mir und denen aus "Westdeutschland"

    Yep. Hatte ich mal. Kind 2 hatte einen wunden Po!

    Hier sollte das Kind mal abgeholt werden, weil es ihnen den Nachtisch ausgek* hat. Ähm ja, sie hatten ihm Pfirsichkompott gegeben, das hat das KInd schon immer gemacht, dass es davon gek* hat, es war angesagt. Da hatte ich genauso wenig Mitleid mit ihnen, wie mit der über den Tisch gegossenen Milch, nachdem das Kind dreimal gesagt hat, es will keine Milch und sie trotzdem welche eingegossen haben. Es war eine sehr gute Reaktion ihnen das über den Tisch zu gießen, dafür feiere ich mein damals nicht mal dreijähriges Kind immer noch.

    Trotzdem heißt das Übergabeheft in der Kita Muttiheft

    Das gibts auch nur im "Osten", also ja im Ostteil von Berlin und in den neuen Bundesländern, in "West"berlin wirst du dafür völlig verständnislos angeschaut, was das ist.

    'Du kannst wirklich dankbar sein, dass dein Mann dir so viel mithilft.' höre ich viel zu oft. Mein Mann hat noch nie gehört 'du kannst dankbar sein, dass du nicht mehr Vollzeit arbeiten musst und dass deine Frau euch einen guten Lebensstil finanziert.'

    Genau so, neulich auch. Wir hängen abends noch gemeinsam die Wäsche auf, daraufhin meine Mutter, sei froh, dass dein Mann dir hilft. Verständnisloser Blick von ihr als mein Mann sagt. Nein, sie hilft mir!

    Wenn der kiga es nicht hinbekommt, das richtige Elternteil zu kontaktieren, wenn was ist, muss man halt immer wieder darauf hinweisen

    Es gibt dann nur vorwurfsvolle Blicke, warum ich denn nicht im Unterricht ans Handy gegangen bin, ähm, weil mein Mann der Notfallkontakt ist und nicht ich. (Zumal er nun seit dem ersten Lockdown im HO sitzt) Und nach meinem Mann stehen da dann erst meine Eltern, die beide bereits zuhause sind und erst dann komme ich. Einfach, weil ich am schlechtesten hinkomme und am längsten brauche. Ist aber schwierig in Schule und Kita begreifbar zu machen, dass die Oma vor der Mama kommt. Und noch weniger eben das der Vater als allererstes kommt (genauso wenig wie den Firmen klarzumachen ist, dass sie wenn es um Geld geht mit mir verhandeln müssen und nicht mit meinem Mann).

    Du kannst doch wie schon geschrieben Teilzeit in Elternzeit nehmen. Das braucht nur 7 Wochen Vorlauf, zumindest in meinem Bundesland ist das so.

    Das ist in allen Bundesländern so, es kann nur noch 8 bzw. wenn die KInder älter sind 14 Wochen sein, aber länger nicht (solange sie unter 8 sind).

    Nein, ich schrieb, dass die Mehrarbeit innerhalb von 12 Monaten finanziell oder gegen Freizeit auszugleichen ist, aber das ich davon ausgehe, dass trotzdem monatsweise abgerechnet wird und nicht übers ganze Schuljahr. (siehe das Formular von einem hessischen Schulamt oben)

    Der Unterschied zwischen 12 Monaten und einem Schuljahr ist übrigens generell, dass das eine ab Entstehung zählt, das andere nicht ;)

Werbung