Absolut verständlich, kann ich nachvollziehen. Dennoch kann man nicht einfordern, dass die Mehrheit Rücksicht auf ihnen unbekannte Leute nimmt, jeder trägt für sich (und seine Familie/Freunde) Verantwortung, nicht aber für wildfremde Menschen.
ich glaube kaum, dass state_of_Trance das Masketragen verweigern würde, wenn er im direkten Umfeld einen Freund hätte, der ihn explizit darum bitten würde, weil es aus nachvollziehbaren Gründen seine Gesundheit gefährdet. Eine Freundin von mir unterzieht sich einer Chemotherapie, natürlich trägt JEDE Person in ihrem Umfeld Maske.
Aber der mir wildfremde Mensch, der im Supermarkt vor mir steht, interessiert mich weitaus weniger. Das ist nicht nur im Zusammenhang mit Corona und den Masken so, sondern das geht den allermeisten Menschen in allen möglichen Zusammenhängen ähnlich und ist auch ganz normal und nicht moralisch verkommen. Niemand kann (und die meisten wollen es auch nicht) in jedweder HInsicht ständig auf jeden und alles Rücksicht nehmen. Das kann keine ernstgemeinte Erwartungshaltung an eine Gesellschaft sein. Bis zu einem gewissen Grade, sicherlich, aber darüber hinaus eher nicht.