Beiträge von Susannea

    Im Sommer gibt es solche Angebote komischerweise nie, dafür gefühlt an praktisch jeder Schule Wintersport.

    Kann ich so nicht unterschreiben. Ich kenne eben aus Österreich die sogenannten Schulsportwochen auch oder noch viel mehr im Sommer mit Segeln, Surfen, RAdfahren usw.

    Zu meiner Schulzeit wären Fahrt und Ausrüstung nur dann noch dreistellig (Euro!) gewesen, wenn man den Skianzug bei Aldi gekauft hätte.

    Bei uns konnten die Ausrüstungsgegenstände damals gegen ich glaube 10 DM/Euro Spende bei der Schule ausgeliehen werden. Service machten auch Schüler, auch auf der Fahrt, ich habe damals z.B. gelernt, wie man mit Bügeleisen und dem entsprechenden Wachs seine Skier selber wieder "aufhübscht" ich gebe zu, heute werfe ich sie nur meinem Bruder zu und der wirft sie in die entsprechende Maschine :pfeifen:

    Ich bin also für das Funktionieren überkommener Geschäftsmodelle verantwortlich, mit denen irgendwelche Bergvölker ihren Lebensraum zerstören? Interessant. Wäre vielleicht auch ein Argument gegen Veganismus oder Abstinenz.

    Nee, warum bist du dafür verantwortlich, aber Skifahren ist eben auch nicht nur schlecht, so wie du tust.

    Man muss es nicht gut finden, aber man muss es auch nicht generell verteufeln,

    Ich bin weder dein Vater noch dein Bruder und wäre nicht bereit zu so einer halsbrecherischen Aktion, nur um den seltsamen Vorstellungen von irgendwelchen Leuten zu entsprechen.

    Ich finde diese Vorstellung nicht seltsam, sondern völlig berechtigt, dass ein positives Kind abgeholt werden muss, lassen wir uns auch unterschreiben.

    Susannea die übliche Frage: Was verwirrt dich?

    Naja, ich finde, die Bevölkerung, die davon lebt verhungern zu lassen oder um ihre Jobs zu bringen ist mindestens genauso schlimm.

    Sie ist, zumindest nach den Vorstellungen der Schule. "Zwingende Gründe" sind dem Schulleiter zu erläutern.

    DAs finde ich eher problematisch, wobei sie das bei uns auch war und es gab kein Kind, was nicht mitkam oder keinen Spaß hatte, da bin ich sicher, denn außerhalb der Piste war auch für ordentlich Programm gesorgt und bei uns war ja 8. Klasse (bzw. sind wir meine ich sogar in der 7. gefahren) gerade alles neu zusammengewürfelt, also toll für die Gruppenbildung, auch wenn es drei Klassen bei uns waren.

    wobei natürlich gerade Lehrer ein Problem haben, wenn sie unter der Woche mal eben nach Österreich fahren sollen, um ihr Kind abzuholen.

    Ich bin mir sicher, da gäbe es bei uns eine Lösung, zumal man eben diese Fahrt hin- und zurück auch innerhalb von 24h machen kann (ob es gut ist, ist die andere Frage), zumindest haben mein Vater und mein Bruder bei dessen Umzug mehrere solche Touren gemacht, hin, dort gerade noch mal kurz geschlafen und dann gleich wieder zurück und hier dann das selbe bis alle Sachen drüben waren. Waren ja "nur" 960 km und das im November und das Haus halb den Pass hoch (naja, nun wäre es noch weiter hoch, so war es damals eben immerhin das erste Haus hinter der eigentlich gesperrten Ortsdurchfahrt).

    Ich muss es für meine Mama auch noch machen. Hat diesbezüglich jemand WISO ausprobiert? Das nehme ich normalerweise und es soll ja angeblich auch dafür gehen.

    Nein, das geht dafür nicht, du kannst dir von WISO dafür ein extra Programm kaufen, aber das war es mir dann doch nicht wert. Hat mich zwar ca. eine Stunde Arbeit, mehrere Anfälle den PC gleich aus dem Fenster werfen zu wollen und einen Anruf bei meinem Vater, dass das eindeutig sein Aufgabengebiet ist (wenn auch unser Haus) und er den scheiß für uns machen soll, gekostet. Aber letztendlich war ich dann doch fertig.

    Man muss nur damit leben, dass einfach im Formular inhaltliche Fehler drin sind und nicht wir zu blöd zum Ausfüllen, aber das ist wohl bekannt.

    Naja, warum auch nicht, kann man dann ja auch so falsch lassen :autsch:

    Kann man dann einen Dienstunfall geltend machen, wenn man nicht alles getan hat, um denselben zu verhindern?

    Da man sich ja angeblich nach der Ansicht einiger Schulleiter usw. nicht anstecken kann, wenn man alle Hygieneregeln einhält, warum nicht?

    Also wie gesagt, bei uns sind die Meldungen bisher anerkannt worden, was dann aus den Folgen wird, wird sich zeigen.

    Ein Kollege musste nach einer OP 2500 vorfinanzieren, da die Beihilfe die direkte Abrechnung mit dem Krankenhaus prinzipiell ablehnt.

    DAs wurde ja hier neulich bezweifelt, dass es da nicht andere Möglichkeiten gibt. Ich kenne das aktuell von meinem Vater auch nur so, allerdings geht es durch die Chemo-Medikamente, die er aus der Apotheke holen muss um fünfstellige Summen. Selbst wenn er so lange wie es geht wartet, reicht es selten, um nicht vorstrecken zu müssen. Das finde ich schon heftig.
    Das ist für mich ein Fehler im System.

    Ihre Antwort: „Ja, das ist mittlerweile so. Und wenn mir (als Arbeitgeber) das nicht passt, gehen die woandershin.“

    Das ist hier mit den Lehrern genauso und ich gebe zu, ich mache das auch so, denn Grundschullehrer sind in Berlin Goldstaub (scheinbar in Brandenburg auch bei der Menge Angebote, die ich täglich erhalte), warum sollte man das nicht ausnutzen?

    Übrigens ist das ja durch die Lehrer in Ausbildung usw, genauso, die sind ja auch nur bestimmte Tage da, weil an anderen das Seminar ist, also wo liegt der Unterschied? Außer, dass ich evtl. noch flexibel mit den Tagen bin (nunja, nicht wirklich, denn der eine ist der Schwimmtag und der andere der Konferenztag, damit sind 2 von 3 Tagen fest)

    andererseits sind viele der angesprochenen "Frechheiten" eigentlich gar nicht so frech, sondern sollten Selbstverständlichkeiten sein. Warum muss sich der Kollege denn zwischen seinem funktionierenden CD Laufwerk und der funktionierenden Tafel entscheiden? Haben nicht beide KollegInnen Anspruch auf funktionierende Arbeitsgeräte? Und ist es nicht Aufgabe des Dienstherrn dafür zu sorgen?

    Der Dienstherr stellt uns Stunden und in denen ist eben jede Woche nur ein Teil zu schaffen und wenn man der Kollegin dann sagt, dass man es notiert hat und es beseitigt, aber sie eben erst nach den "wesentlichen " Problemen dran ist und sie dann versucht auf anderem Wege die Arbeitszeit des IT-Experten zu erhalten und sich "vorzudrängeln" dann ist das frech.

    Oder gehst du in den Laden und sagst, wir haben beide ein Recht drauf zu bezahlen, aber ich stelle mich jetzt einfach vor sie, wenn sie nicht gucken und findest das dann in Ordnung?!?

    Nein, das wäre auch frech!

    Du bringst hier gerade verschiedene Sachen durcheinander. Erstmal gibt es meines Wissen noch gar keine endgültigen Entscheidungen über Langzeitfolgen von Corona als Dienstunfall. Die Meldung eines Dienstunfalls und später Schadensersatzansprüche zu bekommen sind noch zwei verschiedene Dinge.

    Ähm nein, die Meldung und die Anerkennung der Erkrankung als Schulunfall sind durch. Ob dann Langzeitfolgen auch anerkannt werden, liegt dann daran, was noch kommt.

    Es gibt aber definitiv hier keine Ablehnungen, wie in den anderen Bundesländern z.T., sondern eine Anerkennung.

    Bei meinem Kollegen sind aber auch die LongCovid Sachen anerkannt worden, wenn mich nicht alles täuscht wird seine Reha gerade über die Unfallkasse finanziert.

    Aber wenn es eine Empfehlung gibt und man sich nicht daran hält, geht man bewusst ein Risiko ein. In dem Moment greift die Argumentation nicht mehr, dass man sich durch den Dienst angesteckt hat, da man eine Ansteckung durch eine Maske hätte vermeiden können. In der Regel stellt daher sogar der AG diese Maske.

    Hm, also das mag evtl. bei euch so sein, bei uns tut er das nicht und Brandenburg hat doch sogar zwischendurch darauf verwiesen, dass man sich die Kosten dafür z.T. über die Steuer erstatten lassen soll.

    Aber wie gesagt, dass war ja die Argumentation der Schule, warum sie sich gar nicht in der Schule angesteckt haben konnte, weil die Schule doch alle Vorschriften eingehalten hat und das war eindeutig nicht Maske tragen für Schüler. Mit der Argumentation wollte die Schulleitung das abgelehnt haben, da ist die Unfallkasse aber natürlich nicht mitgegangen.

    Und weißt du, wenn Kinder am Sportunterricht teilnehmen (weil sie es müssen) dann gehen wir als Eltern deiner Meinung nach scheinbar auch ein erhöhtes Risiko ein und sind selber schuld. Wir müssen sie inzwischen auch wieder zur Schule schicken, also soll im Zweifelsfall gefälligst derjenige der den Mist beschlossen hat, auch die Konsequenzen finanzieren.

    Das Land wird aber darin ein Problem sehen. Ich kann es auch verstehen. Wenn man sich bewusst einem Risiko aussetzt, warum soll das Land dann dafür bezahlen?

    Weil man sich nach der Ansicht einiger doch gar nicht anstecken kann, wenn man sich an alle Vorschriften gehalten hat

    Die Gegenseite wird ggf. argumentieren, dass man sich auch außerhalb der Schule hätte anstecken können.

    Haben sie hier in keinem Fall probiert, wenn übermäßig viele Infektionen in der Klasse vorkamen, weder bei den Kollegen in Berlin noch bei meiner Tochter in Brandenburg, ich weiß aber, dass ich es gar nicht probieren brauche jetzt (wobei ich natürlich argumentieren könnte ich habe es aus den ÖNVP oder Schwimmhalle, die ich ja nur durch die Schule besuchen musste), weil eben keiner in der Schule im Umfeld positiv ist, dafür aber meine Mutter letzte Woche positiv war (und ich davon ausgehe, dass mein Sohn es auch immer noch ist oder war, auch wenn die Tests negativ sind).

    Hach, furchtbar. Weißt Du, Liebes, als Privatpatient habe ich die Regelungen aus der GKV einfach nicht immer alle im Kopf. (Schampus nachschenk...)

    Soviel ich weiß ist es bei der PKV mit der Kostendämpfungspauschale auch erst deutlich später abgeschafft worden. Und wie gesagt, die längeren Wartezeiten und die andere Behandlung, die kannst du auch nur selten erleben (aber ja, es soll Ärzte geben, die sie haben und da Unterscheidungen machen)

    Aber ich bin bei dir, dass eine Bearbeitungsfrist in der Länge lange kein Grund zum Wechsel ist ;)

    Deinen Rat mit dem Ersparten finde ich allerdings auch nicht gut, wobei das natürlich aktuell bei keinen Zinsen Sinn macht, ansonsten eher nicht.

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