Beiträge von Susannea

    Auf der Couch liegend mit dem Laptop ein paar Modifikationen vorzunehmen und das Material zu verschicken empfand ich als absolutz zumutbar.

    Aber damit zeigt man den Kollegen doch, sie müssen so arbeiten und das finde ich für die Kollegen nicht zumutbar. Also wenn ich weiß, ich vertrete in der Klasse, wo ich stellvertretende Klassenlehrerin z.B. bin, dann frage ich die Kollegin, die krank ist, ob sie einen Wunsch hat, wenn ich genügend Vorlauf habe, wenn nicht, mache ich es so wie letzte Woche. Übungshefte in Mathe lagen auf dem Schreibtisch, dann rechnen wir darin also eine Stunde (dabei habe ich dann gleich die von ihr noch nicht geschafften Korrekturen mit gemacht usw.)

    Wenn man mal eine Woche ausfällt, erwarten die vertretenden Kollegen natürlich zu Recht Vertretungsmaterial - und wer seinen Unterricht vorausschauend plant, hat seine Unterrichtsplanung für die kommenden Tage immer schon fertig. Trotzdem muss Material eingescannt und verschickt werden, trotzdem muss die Wochenplanung angepasst werden, usw.

    Bitte was?!? Das erwartet von uns niemand!

    Bei uns sind alle diese Ansteckungen in der Schule als Arbeitsunfall anerkannt worden und das ist gerade bei dem Kollegen mit Long-Covod sehr hilfreich.

    Übrigens ist trotz des dämlichen Kommentars von der Schulleiterin meiner Tochter auch ihre Erkrankung als Schulunfall anerkannt worden.

    Am Ende kenne ich zumindestens niemanden, der nicht sehr schnell (spätestens im August 2017 dann) unter Dach und Fach war, ODER nie als Lehrer gearbeitet hat, weil sie keinen Bock mehr auf den Job hatten (was ich verstehen kann).

    Ich sage ja, wenn du flexibel bist bekommst du immer eine Stelle und das auch ziemlich sofort.

    Hier gibt es mehr Stellen als Bewerber in der Regel.

    Dass mein Mann seinem Arbeitsgeber nicht nach sechs Monaten plötzlich sagen kann: ,,Meine Frau geht nächsten Monat 12 Stunden pro Woche arbeiten." war ihr egal und sie wies jede Verantwortung von sich.

    Ähm nee, nach 4 Monaten kann er das aber, er muss es ja erst 7 Wochen vorher ankündigen, wenn er in Elternzeit gehen will ;)

    Das bedeutet konkret, dass ich gerne 6 Monate Basiselterngeld beziehen würde und mich anschließend 12 Monate lang mit jeweils 12 Stunden/Woche in der Elternzeit in der Schule selbst vertreten möchte (ElterngeldPlus). Mein Mann würde seine Arbeitsstunden auch entsprechend reduzieren, sodass wir gemeinsam 12 Monate lang in Elternzeit sind, denn erst nach 18 Monaten möchten wir unser Kind in eine Kitabetreuung geben.

    DAs dein Mann aber vermutlich nur 4 Monate davon Geld erhält oder ihr mit der Stundenzahl euch genau an die Vorgaben für die Partnerschaftsbonusmonate halten müsst, ist klar?

    Als Nichteltern-Kollege finde ich die Liste ehrlich gesagt sogar SEHR umfangreich und sehe einen Haufen Mehrbelastung bzw. ungünstiger Stundenpläne für die Kollegen. Der Schule wäre mit einer richtig einsetzbaren Vertretung sicher mehr geholfen.

    Übersehe ich was wesentliches?

    Sie möchte möglichst kompakt arbeiten und nur drei Tage.

    Mehr Wünsche sehe ich nicht.


    Mehrarbeit ist nicht erlaubt in Elternzeit, also kein Wunsch, sondern eine Vorgabe.

    Ehrlich gesagt finde ich die gar nicht umfangreich, da sind meine viel "spezieller" und die sind sogar ohne Elternzeit immer zu realisieren.

    17 Stunden, drei Tag, nie vor der 2. Stunde Unterricht (aktuell fange ich einmal zur 3. und 2xzur 4. Stunde an) usw.

    -Darf man gegen seinen Willen gezwungen werden, Vertretungsstunden zu leisten, obwohl man nicht normal in Teilzweit arbeitet, sondern sich während der Elternzeit stundenweise selbst vertritt?

    Nein, darfst du in Elternzeit nicht, weil du dann die Voraussetzungen für Elterngeld-/zeit nicht mehr unbedingt erfüllst.

    -Wenn der Fall eintreten würde, dass ich nach sechs Monaten wieder an der Schule arbeite und merke, dass ich statt 12 Stunden plötzlich 18 arbeiten muss und das regelmäßig, kann ich dann wieder ins Basiselterngeld wechseln?

    Ja, kannst du und innerhalb recht kurzer Zeit (meine 7 Wochen) auch aus der Schule raus sein.

    - Welche Erfahrungen habt ihr/haben Kolleginnen, die sich in Elternzeit vertreten, gemacht? Wie habt ihr mit eurer Schulleitung über die ,,Rahmenbedingungen" gesprochen, unter denen ihr euch in der Elternzeit selbst vertretet? Hattet ihr ein Mitspracherecht bei der Verteilung eurer Stunden oder wurden euch Tage/Stunden willkürlich zugewiesen?

    Das ist schwierig, weil andere BL auch andere Bestimmungen haben, bei uns gibt es kein selbst vertreten, sondern man ist eben da, aber jede Änderung usw. darf die Schulleitung nur mit Einverständnis machen, Mehrarbeit gar nicht usw.

    -Muss man während der Elternzeit unbedingt an der ,,eigenen" Schule arbeiten oder gäbe es auch die Möglichkeit, für die Dauer eines Jahres (während des Bezugs von ElterngeldPlus) an einer anderen Schule zu arbeiten? (Ich denke schon länger über einen Versetzungsantrag nach und das Gespräch heute hat mich ehrlich gesagt nur wieder darin bestätigt.)

    Soviel ich weiß, nein.

    "Unnormale" Teilzeit gibt es meines Wissens nicht.

    Da fehlt dir dann ein Wissen, denn doch, in Elternzeit hast du deutlich mehr Rechte. s.u.

    Du darfst in der Elternzeit in Teilzeit keine Mehrarbeit machen, weil dadurch der Anspruch auf Elterngeld erlischt. Das habe ich gerade letzte Woche nochmal mit der BeZReg und dem/der betroffenen Kolleg:in abgeklärt. Das sollten auch eigentlich alle Stunden- und Vertretungsplaner:innen im Hinterkopf haben (ich habe den/die Kolleg:in darauf hingewiesen, woraufhin er/sie bei der BezReg nachgefragt hat, nicht umgekehrt).

    Beim 1. Elternabend müssen sich bei uns alle Fachlehrer vorstellen. Beim 2. sind nur Klassenlehrer und Stellvertreter anwesend, sowie eingeladene Kollegen (oft Hauptfachlehrer).

    Siehst du, das ist bei uns sowohl in Brandenburg als auch Berlin nicht so, mag sein, dass einzelne Schulen das so handhaben, aber da muss eben außer dem Klassenlehrer (nicht mal der Stellvertreter) niemand da sein, wenn er nicht möchte.

    Vorstellungen sind z.T. jetzt über die Cloud erfolgt, aber auch das macht jeder, wie er möchte.


    Wie gesagt, in allen Klassen würde gar nicht gehen, zumal man dann ja auch noch auf Teilzeit Rücksicht nehmen müsste, wie soll das gehen, dass ich bei 10 Elternabenden bin und aber nur ca. 60% der Zeit dort verbringe, die die Vollzeitkollegen da sind?!?

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