Beiträge von Susannea

    Ein Kumpel geht auch sehr unbedarft mit den Restriktionen um. Sagt immer, wir könnten schon vorbei kommen, er nähme das nicht so ernst. Ähm ja genau, deswegen kommen wir nicht.

    Sein Vater lag mehrere Wochen im Koma, beatmet. Hat am Verhalten der ganzen Familie nichts geändert. Die leugnen es nicht, finden es nur trotzdem schlimmer ihre Kontakte einzuschränken als im Koma zu liegen.

    Ein Vater hat heute auch gesagt, er wäre wohl am positiven Schnelltest seines Kindes gestern schuld, sie waren Samstag bei einem positiv getesteten. Muss man sowas verstehen?!?

    Die Klassenlehrerin hat ihn aber Montag nach fünf Minuten draußen gehabt und er hat sich ja dann erst am Wochenende infiziert, also keine Quarantäne für die Klasse, die Klasse wo das Kind aber Freitag mit Symptomen schon aus der Schule kam, der Schnelltest dann positiv war und bis gestern die Mutter genau nichts weiter gemacht hat (und bis auf das Kind gestern alle in der Schule waren) ist seit heute dann auch in Quarantäne, ich mag nicht, mehr.

    Eine Kollegin verweigert die Impfung,weil noch ein Kinderwunsch besteht und negative Impffolgen befürchtet werden.

    Das eine Coronainfektion wahrscheinlich eher negative langfristige Folgen haben kann, wird bei einigen ausgeblendet.

    Ich kann sie verstehen, wenn ein Kinderwunsch besteht und einfach nichts klappen will, vermeidet man jeden Grund, der das noch unwahrscheinlicher werden lässt, dass man schwanger wird. Man nimmt auch lieber Schmerzen usw. in Kauf o.ä. Ich wäre lieber verblutet bei der Entfernung einer Eierstockzyste als das ich erlaubt hätte, dass der Eierstock entfernt wird, weil ich ein Kind wollte.

    Dass es für die Kinder "schön" ist und es ihnen psychisch guttun würde, ist klar. Schulisch "bringt" es kaum was.

    Und die Frage ist halt, wie groß die Gefahr einer Infektion ist...

    DAs finde ich schon wieder zu allgemein, meine Kinder sind ganz froh weiterhin komplett zuhause zu sein. Lediglich der jüngste hat mal zwischendurch gefragt, wann er wieder in die Schule MUSS, der genießt 1:1 Betreuung durch Mama, Oma oder Opa sehr und hat große Fortschritte gemacht, die er in Präsenz sicherlich nicht gemacht hätte.
    Hier bleibt es auch erstmal so, auch wenn wir heute den 5. Tag unter 100 sind.
    Vor allem zerstört es vermutlich in Bayern so einige Planungen der Eltern, die sich auf die 100er Grenze eingestellt haben.

    Auf die Idee da etwas abzusprechen kommt aber niemand, wenn die Kinder ursprünglich in zwei unterschiedlichen Jahrgängen sind, die niemals gleichzeitig im Schulhaus sein dürfen. Das war in BW vor den Osterferien der Fall.

    Da hätten die Eltern sich auf den Kopf stellen können, die Schule hätte es trotzdem nicht zulassen dürfen.

    LG DFU

    Hier dürfen schon immer alle Jahrgänge in halber Stärke in den Unterricht.
    Und ja, ich weiß auch, dass es einigen nicht so gut ergangen ist, aber die haben das auch so hingenommen, ohne nachzufragen. Von Einteilung bis Unterrichtsbeginn war hier fast eine Woche, da war viel möglich, wenn man wollte.

    Es gibt auch Eltern, deren Kindern zwar an einer Schule sind, aber immer gegensätzlich Präsenzunterricht haben, da hast du Glück.

    LG DFU

    Nee, da habe ich kein Glück, sondern die Klassenlehrerin hat mitgedacht und alle Klassenlehrer der Geschwister informiert. Aber du kannst sicher sein, alles andere hätte es hier auch nicht gegeben, aber aktuell sind meine Kinder ja eh komplett zuhause, weil wir den Besuch verweigern.

    Es war alles noch einmal einzeln verpackt, nur die Röhrchen nicht.

    Bei uns sind die Pipettenaufsätze einzeln und nicht verpackt und bei meinen Kindern an den Röhrchen dran ohne zusätzliche Verpackung. Ich frage lieber nicht, wie die sortiert wurden (bei mir an der Schule weiß ich das, das da jeder mit seinen Fingern drin rumfuhrwerkt)

    An der Grundschule meiner Kinder hat inzwischen jeder Lehrer einen Chip zum Alarmanlage scharfschließen, denn die Putzkräfte, die sonst als letztes gekommen sind und abgeschlossen haben kommen nun erst nachts. Daher schließt eben immer einer der Lehrer oder Erzieher die Alarmanlage scharf, wobei Hort- und Schulflur einzeln scharf zu schließen gehen.

    Dank geringer Betreuungszahlen müssten wir im Moment Test für 2 Wochen auf Halde liegen haben. Die Versandbestätigung von Siemens für die kommende Woche kam auch schon. ich sollte dem Ministerium vielleicht mal schreiben, dass wir gut ausgestattet sind. ;)

    Aber ihr seid in Distanz, oder? Wir sind ja komplett im Wechselunterricht mit ausgesetzter Präsenzpflicht in Berlin, aber bei mir an der Schule fehlen in allen acht Jül KLassen insgesamt maximal 10 Kinder von 200 z.B. in den großen Klassen nur die Gruppen in Quarantäne und die sollen ihre Tests trotzdem bekommen.

    Trotzdem gab es noch nie einen Mangel an Tests.

    Sei froh, die erste Woche in Brandenburg ist an einigen Schulen vollkommen in die Hose gegangen, denn jeder Schüler hat zwei Tests mit nach Hause bekommen zum Testen. Mehr Tests waren auch nicht da. Nun sollten aber die Schüler, die den Zettel von zuhause in der Schule nicht abgeben konnten, dass sie negativ getestet worden sind, in der Schule nachgetestet werden.

    Tja, aber womit, waren ja keine Tests mehr da. Bei uns hatte die Aufsicht glücklicher Weise eine Mutter, die bei der Lebenshilfe arbeitet und die Bürgertests durchführen darf und hatte noch Tests im Auto dadurch, die dann die Schüler nutzen konnten.

    Bei der großen an der Schule reichen die Tests bisher wohl immer noch gerade so für die Abschlussklassen und Prüflinge, wie das werden soll, wenn ab Montag alle im Wechselunterricht kommen, ist mir ein Rätsel (am Montag müssen aber alle in der Schule testen, denn sie konnten daher ja keine Tests nach Hause mitgeben).

    Schüler, die nicht in Präsenz sind oder wissen, dass sie nicht kommen oder krank sind usw. bekommen explizit auch keine Tests, um diese einzusparen.

    Also nein, genügend Tests gibts hier leider nicht immer.

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