Beiträge von Susannea

    Gestern wurden die Förderzentren angeschrieben. Nächste Woche das Kitapersonal.

    Laut der Berliner-Internet-Seite zur Impfung sollten die beide bereits gleichzeitig angeschrieben werden, aber ja, dass sie die Grundschullehrer dann plötzlich doch nicht dabei haben, habe ich gesehen und war etwas geschockt, dass die Gesundheitssenatorin wirklich damit durchzukommen scheint.

    Gilt das dann für alle Eltern gleich welchen Geschlechts in Berlin? Bis zu welchem Alter des jüngsten Kindes?

    So lese ich es zumindest, denn es steht drin:

    Zitat

    Er wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erstellt und gilt für die Dienstkräfte an öffentlichen Schulen des Landes Berlin. Das sind: Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Betreuerinnen und Betreuer, pädagogische Unterrichtshilfen, das nichtpädagogische unterrichtsnahe Personal und die Psychologinnen und Psychologen an den Schulen.

    Quelle: 01_mitte_web (1).pdf S. 5

    Altersgrenze ist nicht vorgegeben, also vermutlich solange sie Betreuungseinrichtungen besuchen.

    *Jazzy* Damit habe ich dann den für Mitte auch explizit endlich wieder gefunden, die restlichen Berliner Pläne sind hier zu finden:

    Frauenförderung - Berlin.de

    Vielleicht sind es auch einfach die, die im Gegensatz zu den anderen ein Anrecht darauf haben ;)

    Ich sage es mal anders, in Berlin ist es so, dass die Schulleitung eine Lösung innerhalb der Betreuungszeiten finden muss nach dem Frauenförderplan, tut sie es nicht muss sie zusätzliche Betreuung bezahlen bzw. besorgen. Also muss sie das eben auch umsetzen anders als bei Leuten, die gerne später anfangen wollen, weil sie gerne länger schlafen oder früher fertig sein wollen, damit sie länger in der Sonne sitzen können (überspitzt gesagt).

    Und wenn ich nichts sage, dann schreit eben die Frauenvertretung oder der Personalrat, denn die kennen ja ihre Pappenheimer, wo sie im Zweifelsfall die Pläne abfragen usw.

    Mal davon abgesehen, dass in der Regel unsere Schulleitung möchte, dass wir schreien, wenn was nicht ok ist.

    Das ist ja auch logisch. Die meisten Lehrkräfte mit Kindern wollen dann arbeiten, wenn ihre Kinder zur Schule sind. Und am besten dann zum Mittagessen vorbereiten rechtzeitig zu Hause sein.

    DA sind wir schon wieder bei der Pauschalisierung. Warum kannst du dir einfach nicht vorstellen, dass es auch andere Familienmodelle gibt, wo z.B: die Eltern umschichtig arbeiten, wo die Kinder vielleicht auch bis Abends weg sind (und ja eh Essen in der Schule bekommen) usw.?!?

    Beispielsweise möchten bei uns viele nicht im Nachmittag unterrichten. Da muss halt einer hin. Oder viele TZ-Kräfte wollen lieber die ersten Stunden machen und früher Schluss machen als auch morgens länger schlafen. Ist ja auch verständlich. Gerade wenn man eigene Kinder hat, die früh raus müssen. Trotzdem muss auch jemand die letzten Stunden unterrichten.

    Siehst du und genau diese Pauschalisierung lässt dann solche Dinge so einfach regeln, denn das ist in der Praxis eben gar nicht so. Es gibt TZ Kräfte, die kommen gerne jeden Tag von 8-12 und welche so wie ich, die kommen lieber an drei Tagen und dann auch problemlos bis 16 Uhr (aber dafür eben nciht vor der 2. Stunde)

    Aber da muss man eben als Stundenplaner das auch wissen oder es gibt dann eben so einfache Lösungen zum Tausch usw.

    Und ja, in Berlin ist klar festgelegt in Verordnungen, dass erst die Wünsche der TZ-Kollegen und dann erst die der VZ-Kollegen zu erfüllen sind, aber dafür können wir doch nichts. Zumal bei uns in den letzten Jahren wirklich alle Wünsche, egal ob TZ oder VZ erfüllt worden sind.

    Ich hatte mal eine Nachklausur komplett geändert und die Schülerin hat trotzdem die auswendig gelernten Lösungen der regulären Klausur hingeschrieben. Und das noch nicht einmal zugegeben sondern sie war der Meinung "sie hätte das so gelernt". :D

    Hatte sie ja auch, nur scheint sie nicht gelernt zu haben die Aufgabenstellung richtig zu lesen.

    Wir hatten ich glaube 8. Klasse auch einen Mitschüler, der hat in der Fremdsprache einfach den ganzen Text aus dem Kapitel gelernt und hingeschrieben, ohne auch nur einen Bezug zu irgendeiner Frage zu haben. Da aber nur der Fehlerquotient damals zählte (fragt mich nicht wieso, aber das war so ein "Nullbock" Kollege) hat er damit wirklich seine 1 bekommen.

    Hatte zur Folge, dass das dann immer mehr gemacht haben, aber was genau haben sie dabei gelernt?!? Nur wie man auswendig lernt und evtl. etwas Rechtschreibung, mehr nicht. Haben sich also selber bestraft, denn der Lernzuwachs der fehlte, der fehlte ihnen auch bei anderen Lehrern dann später in den Fächern.

    Für jeden Wunsch den ich erfülle, muss ich einem anderen einen Wunsch ablehnen.

    Nö, muss man nicht. Mein Wunschstundenplan war mit einem einfachen Tausch mit einer Kollegin, die damit auch weniger Freistunden hatte, erfüllt ;)

    Und die Anzahl der Tage war nun mal fest, aber im Gegensatz zu den anderen Kollegen war ich bis auf Donnerstag gar nicht auf die Tage festgelegt, aber man hatte mich gar nicht gefragt, ob nicht auch andere Tage gehen ;)

    Gerade habe ich die Bestätigung fürs nächste Schuljahr aus dem Kasten geholt und es bleibt bei drei Tagen, zumal ich seit Donnerstag weiß, dass mir eh mindestens 3!!! Ermäßigungsstunden (eingeplant waren dieses Jahr nur 2) zustehen und dann ist das auch kein wirkliches Problem mehr.

    Zitat

    Das BEEG sagt:
    (5) Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin kann eine Verringerung der Arbeitszeit und ihre Verteilung beantragen. Über den Antrag sollen sich der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin innerhalb von vier Wochen einigen.

    Sprich, du schlägst vor und ihr müsst euch einigen, somit musst du mitbestimmen können!

    Es scheitert bei uns schon an den Schnelltests. Ich darf mich zweimal die Woche anmelden, muss dann aber zu einer Grundschule laufen (kein Parkplatz in der Nähe) oder außerhalb meiner Stadt zu einer Grundschule fahren, benötige also mindestens eine Stunde (bis 2) und das macht kaum jemand. Die Termine gibt es auch nur Montag bis Donnerstag und meistens vormittags oder früher Mittag, also während meiner Schulzeit. Ich war daher bisher auch noch nicht.

    Bei uns wird viermal die Woche getestet, nun wechsel ich ja mit meinem Kindern mit.

    Also in der Woche Dienstag/Donnerstag kein Problem, da ist 13 Uhr Testzeit nach meinem Unterrichtsende um 13 Uhr. Aber die andere Woche bin ich Freitag und Mittwoch da, Freitag wird gar nicht getestet, Mittwoch nur um 11 Uhr, ich habe bis 13 Uhr Unterricht.

    Also werde leider nur alle 14 getestet.

    Ich glaube, ich kann die Schnapsidee der Berliner Senatsverwaltung nur hier einbringen.

    Aktuell haben bei uns die Kinder in altersgemischten Gruppen Unterricht jeden Tag 3 Schulstunden (sprich 135 Minuten) bei maximal zwei Lehrern und eigentlich jeder Lehrer nur in einer Kohorte (2 Gruppen) (im Ausnahmefall in zwei Kohorten aber trotzdem nur zwei Gruppen).

    Nun soll am besten ab nächsten Donnerstag wieder Schwimmunterricht für die 3. Klässler während des Wechselunterrichts stattfinden.

    Wir müssten mit dem Bus hinfahren, wir haben in keiner 3. Klasse einen Schwimm-Lehrer, nur Schwimmlehrerinnen.

    Somit würden dann Stand jetzt 2 von 8 Klassen gehen können (und dann die 2. Klässler mitnehmen), aber eigentlich nur die Mädchen wie soll das bitte funktionieren?!?

    Sieht sicher auf dem Papier ganz einfach aus.

    Letzte Woche sagte der Hygieneplan noch, dass selbst bei normaler Schulöffnung aktuell kein Schwimmunterricht stattfinden dar.

    Ähm ja, das war letzte Woche, da waren die Zahlen noch bei 50, nun sind wir die Tage bei 80 gewesen, da kann das dann natürlich wieder stattfinden :autsch:

    Die Antwort unserer Konrektorin als ich sagte, "wir müssen eine Lösung finden, ich kann nicht mehr alle 14 Tage gegengleich zu meinen Kindern in der Schule sein."

    Ich wechsel nun auch jede Woche die Wochentage beim Unterricht, obwohl das System jeden Tag drei Stunden für jedes Kind ist und somit nichts mit unterschiedlichen Wochentagen.

    andererseits müssen wir uns in Deutschland mal wirklich kritisch fragen, ob dieser übertriebene Formalismus wirklich sein muss.

    Hessen startet ja über das selbe Unternet-Portal, wie Brandenburg, um von da aus anders eben als Brandenburg und Baden-Württemberg auf seine eigene Seite zu verlinken um dort mitzuteilen, dass die Termine dann nach der Eintragung zugeteilt werden und das einige Wochen dauern kann.

    Ähm ja, das liegt also eindeutig z.B: an Hessen das Problem.

Werbung