Beiträge von Susannea

    Also meine 8jährige Nichte darf sogar alleine vom Gipfel zum Papa zur Mittelstation fahren auf Skiern und das erlaubt nicht nur mein Bruder oder meine Schwägerin, sondern auch die Trainer im Verein, wenn das also in Österreich verboten wäre, dann würden sich da ziemlich viele nicht ans Gesetz halten oder das nicht kennen.

    Und ja, die gehen auch auf die Wiese des Nachbarn alleine spielen usw. (und da sind die Abstände so, dass man sie da nicht sehen kann)

    Jedes Elternteil hat 10 zusätzliche Tage bekommen

    Hast du geschrieben und da interessiert auch nicht woher die TE kommt, zumal es darum ging, warum alle sich so schwer tun. Die TE hat gar nicht nach den Tage gefragt ;) Sondern ob arbeiten mit Kindern geht.

    Hier stand vorher ein langer Text, warum du mal wieder unpassende Dinge schreibst. Ich hab ihn gelöscht, weil es mir zu anstrengend ist, immer auf deine Spezialfälle einzugehen. Der TE ist aus NRW. In NRW gilt in der Regel, was ich vorgeschlagen habe.

    Du hast also den Spezialfall NRW mal wieder verallgemeinert, nicht ich ;)

    Und wie gesagt, es ging allgemein (s.o.) um die Tage, die deiner Aussage nach alle erhalten (und das ist und bleibt nun mal vollkommen falsch!).

    20 Tage sind in der Regel übrigens 4 Wochen, also ein Monat!

    Weil das Rentnerpaar auch bei 6 verschiedenen Ärzten im Wartezimmer sitzt, zur Fußpflege geht, stundenlang mit der Putzfrau ohne Mundschutz in der Wohnung sitzt, Besuch von der Schwiegertochter bekommt, die nur mal was helfen will, dabei bei jedem zweiten Nal den Enkel mitbringt, der natürlich keinen Abstand hält. Möglicherweise machen sie sowieso regelmäßig Babysitting.

    Passt nicht ganz, wenn es um das Rentnerehepaar geht, was sonst nicht aus dem Haus geht ;)

    Und wenn irgendjemand meint, die 12jährige Tochter just for fun mitschleppen zu müssen, hat derjenige die Situation einfach nicht verstanden.

    Woher weißt du denn, dass es just for fun ist, dass es nicht notwendig ist, damit sie nicht in die Depression fällt, damit sie nicht nichts mehr isst o.ä,? Ich frage mich immer, wie man so etwas so pauschal beurteilen können will.

    Wie gesagt, ich finde es traurig, wenn das für einige schon das Highlight der Woche ist, da sollte man eher Mitleid statt Belehrungen für solche Leute übrig haben.

    Mal ehrlich: dann bin ich selbst krank und spare mit das ganze Theater. Und habe auch keine Probleme damit, dass meine Schulleitung wahrscheinlich noch verlangen würde weiterhin irgendwie online zur Verfügung zu stehen. Ist ja nur das Kind krank...

    Es ging aber explizit um die zusätzlichen Tage und warum man die nicht nimmt und nicht wie man sich zusätzliche freie Tage verschafft bzw. ging es darum, wie es trotz Kindern Zuhause geht!

    Jedes Elternteil hat 10 zusätzliche Tage bekommen

    Nein, die hat eben nicht jeder bekommen, die meisten hier haben 4-10 Tage insgesamt!

    Und bei mehreren Kindern hast du die eben auch nicht pro Kind erhalten, weil es eine Grenze gibt.

    Und was schlimmer sein könnte?!?

    Wochenlang die Situation wie jetzt und keine Ferien in Sicht, da braucht man die dann mal und wie gesagt, es soll sogar Leute geben, die sich diesen Einkommensverlust oder gar unbezahlten Urlaub einfach nicht leisten können.

    Solange bei allen noch irgendwas geht und das für uns noch nicht zur Überlastung führt werden wir einen Teufel tun und die nehmen, wenn sich dann der AG beschwert, dass man zu wenig arbeitet o.ä. dann ja oder eben, wenn man merkt es geht einfach physisch und körperlich nicht mehr.

    Vermutlich liegt das aber auch daran, dass ich erlebt habe, wie oft bei uns Kinder in Quarantäne waren usw. bzw. vorsorglich in im Homeschooling und da braucht man dann solche Tage eben noch während der Schulöffnung.

    Mein Resümee der letzten Wochen:

    Diese Situation ist eine riesige Herausforderung und man kann nicht so tun, als ob alles so weiter laufen könnte wie ohne Corona. Daher

    1. machen meine Kinder nicht alle Aufgaben und ich beschwere mich regelmäßig bei den Lehrern über die Fülle, die diese Organisation etc. Damit bin ich zwar der Buhmann, aber das ist mir egal.

    2. Was meine eigene Arbeit angeht, lasse ich auch hier fünf gerade sein und werde nicht zögern, mir die Tage zu nehmen, wenn es nicht anders geht.

    Mir ist es wichtiger, psychisch einigermaßen gesund und im Familienfrieden aus dieser Krise heraus zu kommen als Pflichterfüllung.

    Danke, dass das noch jemand so sieht und es auch nicht alles von den Schulen so hinnimmt.

    UNd oh Wunder, da wir dies ja nun schon seit Ende des letzten Lockdowns so machen, zwei Lehrer schaffen es darauf einzugehen und beim Jüngsten gibt es somit keinerlei Probleme, obwohl erst Klasse 1, nur das Gymnasium ist einfach beratungsresistend und kriegt damit immer wieder entsprechende Antworten von mir. Denn das was die sich rausnehmen ist einfach eine Frechheit.

    Und bei der mittleren läuft nicht alles gut, aber bis auf einen Kollegen (bei dem ist aber auch in Präsenz Hopfen und Malz verloren, der weiß als Quereinsteiger nämlich eh alles besser als Kollegen und Schulleitung) geben sich die anderen wenigstens Mühe, wenn was nicht passt (auch wenn der Informationsfluss immer noch sehr zu wünschen übrig lässt, aber daraus lernen wir ja auch und kontaktieren eben nicht mehr den Klassenlehrer, sondern die Fachlehrer direkt, wenn was nicht passt, weil es sonst nicht ankommt). Mal davon abgesehen, dass sie eben auch ein finanzieller Verlust sind.

    Und warum man die Kind-Krank-Tage nicht nimmt (wenn man sie denn als Lehrer überhaupt hat, denn privatversicherte Kinder haben die nicht in allen Bundesländern!) ist doch ganz einfach, es ist erst Januar und keiner weiß genau, was kommt, also versucht man erstmal ohne auszukommen.

    Ich habe das gerade heute wieder gemacht, gut das Kind ist inzwischen 1. Klässler, aber es kam natürlich genau während der Videokonferenz und musste genau dann die Fernbedienung gefunden haben, aber auch die Großen sind nicht besser, neulich im Elterngespräch wollte die 14 jährige genau in dem Moment Eis und als sie das nicht durfte schmiss sie sich schreiend und kreischend auf den Boden. Durch sowas müssen dann meine Schüler oder auch die Eltern durch, auch Konferenzen werden von mindestens einem Kind unterbrochen mit "ich muss kacka.." o.ä. und das sind nicht mehr meine Kinder ;)

    Bei meinem Mann hatte der Chef in der Kundenfirma neulich das zweijährige Kind während der Besprechung auf dem Schoss. Es ist alles kein Spaß, aber es geht alles und man gewöhnt sich dran, aber ich mache eben auch nur noch ab und an Videokonferenzen.

    Wie habt ihr das mit der Ton- und Bildübertragung bei den Hybridkonferenzen geregelt?

    Wir haben Bild und Ton auf die Boards übertragen und ein Head-Set oder Mikrofon (wobei wir inzwischen wissen, dass da auch unsere Dokumentenkameras für gehen) je Raum gehabt.

    Ihr braucht doch für jeden Kollegen einen Platz mit zumindest Mikrofon und besser auch Kamera. Bei uns im Lehrerzimmer sind 100 Plätze, die dafür dann erst einmal verkabelt werden müssen. Wenn jeder sein eigenes unabhängiges Gerät mitbringt, gibt es ja Rückkopplungen ohne Ende.

    Nein, wir waren immer in der Gruppe der Kohorte, also ca. 5-6 Leute je Raum und die zuhause haben sich mit ihren eigenen Endgeräten dazugeschaltet.

    Wir haben tatsächlich zweigleisige Konferenzen getestet, also Präsenzkonferenzen und digital zugeschaltete KuK. Das hat erstaunlich gut funktioniert!

    Und die paar technischen Probleme (Lautstärke von Personen hinten im Raum, entfernt vom Mikro) ließen sich sicher gut technisch beheben. Das ist modern, das ist digital. Arbeiten von unterwegs, von zuhause....

    So haben wir die letzte Konferenz auch gemacht, allerdings in 10 Räumen verteilt (wegen der Kohorten) und über das verbotene Zoom, denn unsere Schulcloud kam damals nicht durch die Firewall der Schule, dass mussten wir erst freischalten lassen (konnten wir leider nicht selber einstellen). Aber seitdem wurde es auch immer öfter genutzt, zumal ja ständig einer der Beteiligten in Quarantäne war.

    Ich erhielt kürzlich an einem freien Tag von der SL um 5:30 Uhr eine Whatsapp, dass ich in die Schule kommen soll, zur ersten Stunde um 7:30 Uhr.

    Und tja, die Nachricht habe ich ob des Klingelton-abgestellten Handys nicht mitbekommen. Um 8:00 kam dann ein Anruf... Ich war nicht begeistert. Auch, weil meine SL mal wieder eine IDEE hatte. Mein SL war dann allerdings auch nicht begeistert, ob meines "etwas zögerlichen" Verhaltens :sterne:

    Tatsächlich bin ich dann noch zur Schule gefahren, aber erst deutlich später. Und Handy mache ich mittlerweile über Nacht bewusst aus. (...) Bevor ICH aufstehe, bin ich halt nicht erreichbar.

    An meinem freien Tag zur Schule, da muss es schon gebrannt haben oder irgendwas, wenn das dann auch noch kurzfristig kommt. (Oder Keller vollgelaufen über Nacht oder sowas, weswegen keine PCs mehr funktionieren) Sonst würde ich da gar nicht hinfahren.

    Denken ist ja schön und gut, aber die entsprechenden Verordnungen geben das nicht her. Schwimmer geht zur Zeit nicht, Sport und Chemie kann man auch in Distanz unterrichten.

    Aber vor Corona war man AFAIK i man als Sportlehrerin und Chemielehrerin hier in NRW nicht direkt vom Unterrichtsverbot betroffen, da kommt ja die GUV mit der Sicherheitsabschätzung/Risikoabschätzung und man wird dann ggfs nders eingesetzt (Volle Stellen Vertretungsbereitschaft oder so).

    Aber genau das sage ich doch, man muss dann in anderen Fächern eingesetzt werden und somit der Stundenplan anders gemacht werden. Und es wird doch jetzt keiner für den Distanzunterricht einen anderen Plan machen als für normal, sprich wenn man schon weiß, in Präsenz darf der nicht mehr in dem Fach eingesetzt werden (und es gibt keine Variante von zuhause aus zu unterrichten), dann wird man diejenige erst gar nicht so einplanen

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