Beiträge von Susannea

    Bei uns haben schon einige Eltern deutlich nachgefragt.

    Andere beschweren sich nicht, sind aber unzufrieden und haben druchaus Probleme, das zu organisieren, weil man nicht für 2 Std. arbeiten gehen kann, wenn der Arbeitgeber 5 erwartet.

    Das liegt vermutlich dann aber auch am Klientel, die arbeitenden Eltern haben bei uns Notbetreuung bekommen und die meisten sind eh zuhause. Aber wie gesagt, bei uns bekommen ja diesmal eben auch fast alle 5 Stunden diesmal.

    ich verstehe dich gerade wirklich nicht, sorry.

    Du sagst doch, dass die eine Hälfte im Unterricht ist und die andere Hälfte in der OGS / im Hort betreut wird.

    Wenn dies nicht der Fall wäre, müssten die Eltern ja morgens für 3 Stunden für eine anderweitige Betreuung sorgen.

    Also müsste nicht die Hälfte betreut werden, sondern es werden im Laufe des vormittags alle Kinder betreut.

    Ja, bei uns werden alle betreut, die einen Anspruch auf einen Hortplatz haben, weil dies aber bis Klasse 3 alle kostenlos haben, sind das alle.

    Wer keinen Hortvertrag hat, wird nicht betreut, genau.

    Und ja, wer dann keinen Anspruch auf Notbetreuung hat muss sich um eine andere Betreuung kümmern oder sein Kind selbst betreuen, wie jetzt ja auch. (und wie beim Wechselmodell sonst ja auch).

    Wenn also nur die Kinder, die Anspruch bei euch auf Hort haben betreut werden, dann müssen nicht alle betreut werden! (werden ja bei uns in den Klassen 5 und 6 auch nicht alle, weil sie keine Hortverträge mehr haben.)

    Wieviele Erzieherstellen/welchen zeitlichen Umfang je Tag habt ihr denn zB an deiner Schule?

    Naja, das kann man ja nicht vergleichen in Berlin, denn wie gesagt, das System ist ja ein anderes, da sind dann aber auch alle ja im Hort kostenlos bis 13.30 Uhr und danach bis Klasse 3 bis 16 Uhr.
    Aktuell haben wir eigentlich 17 Erzieherstellen, aber ein Teil davon nur Teilzeit, viele mit 40h Woche. Bei 18 Klassen und über 400 Schülern.

    Aber wie gesagt, in Brandenburg ist ja die Übernahme ähnliche wie die OGS in NRW und da sind es aktuell bei 12 Klassen 11 Erzieher mit je 30h und da würde das System auch funktionieren (denn 5/6 muss keine Betreuung außerhalb des Unterrichts bekommen und bekommt ja auch in Brandenburg eigentlich keine Notbetreuung aktuell mehr).

    Ja, problematisch. Es ist ein befristeter Arbeitsvertrag und sie wollen zurück in die Heimat, wo es quasi andersrum ist als in Berlin.

    Das zweite Problem ist, dass in Berlin die Grundschule bis zur 6. geht. Ab Klasse 5 gibt es an den Gymnasien begrenzte Plätze für besonders begabte Schüler, um die diese sich "kloppen". Dafür braucht man eine Förderprognose, ein spezielles Formular. Das ist ein noch größeres Problem als eine Schule mit Französisch zu finden.

    Französisch grundständig und dann nachher zweisprachiges Abitur geht doch problemlos am Romain-Rolland in Reinickendorf und ich meine, da ist die Nachfrage nach den Plätzen auch nicht so übermäßig, weil eben das zweisprachige Abitur danach kommt. Frage ist natürlich, wo sie wohnen. Aber generell hat man in Reinickendorf mit Französisch als 1. FS eher Chancen (auch an den Grundschulen), weil das ja ehemaliger französischer Sektor ist.

    Sollten wirklich alle Kollegen zurückkehren, um zB die Hälfte der SuS zu unterrichten, in welcher Form auch immer. Die KuK können sich zumindest bei uns räumlich SEHR schwer aus dem Weg gehen, da die Lehrerplätze im Lehrerzimmer eh zum Gruppenkuscheln einladen und das LZ für die Anzahl an Personen recht klein ist.

    Bei uns sind zwischendurch keine gemeinsamen Pausen o.ä. vorgesehen, so würde man sich maximal davor und danach begegnen.

    Problem C: Unsre Betreuung beginnt um 11.40 - was tun die Kinder davor? Dazu kommt, dass nur max. 50% in der Betreuung angemeldet sind.

    Genau das meine ich, man macht bei 3 Schulstunden (entspricht 2,5 Zeitstunden dann) von 9 Uhr bis 11.40 Uhr und dann geht die Hälfte in die OGS (die haben ja einen Vertrag, da sie ja nur eine halbe Klasse sind, müsste man auch nicht teilen). Der zweite Teil der Klasse (der keinen Hortvertrag hat) kommt dann zu 11.40 Uhr und hat ab dann Unterricht bis 14.20 Uhr und danach Schluss.

    Klar, wenn man Busse braucht, klappt das nicht, aber werden wirklich überall in NRW die Grundschüler mit Bussen zur Schule gebracht?

    Also bei uns in Bayern z. B. hat Hortbetreuung nichts mit Schule zu tun. Das sind extra Betreuungseinrichtungen, meinst an die Kindergärten angegliedert. Und es sind auch nicht alle Kinder überhaupt im Hort!

    Ich glaube, bei euch gehört der Hort mehr zur Schule dazu...

    Klar, das ist in Berlin so, da gehört es in die Schule, aber wie gesagt, ich würde das Brandenburger System z.B. mit der OGS in NRW vergleichen, da sollte es also auch klappen, wenn man wollte. Da gehört der Hort auch eindeutig nicht zur Schule.

    Außerdem war ja die Frage, was von dem System gehalten wird und nicht, warum es in anderen Bundesländern (wie gesagt NRW sehe ich da nicht als anders!) nicht geht.

    Wir werden ja auch die Gruppen nach Klassenstufen vermutlich teilen, so dass man auch nichts zweimal machen kann (haben Jül, sprich 1-3).

    Alle anderen Bundesländer haben aber leider schlicht und ergreifend nicht euer Hort System und somit nicht das Personal dafür.

    War weder die Antwort auf die Frage, noch stimmt es so, denn z.B. Brandenburg hat es ja auch nicht und könnte es problemlos stemmen, weil sie eben ja auch jetzt eine geteilte Notbetreuung haben und somit gar nicht mehr Zeit damit benötigen (die paar Kinder ohne Hortvertrag müssten eben dann zu Hause betreut werden nach den Unterrichtsstunden). Denn mal ganz ehrlich, die aktuelle Notbetreuung schluckt niemals das Personal des Hortes, was für den normalen Betrieb benötigt wird. Wenn hier nämlich aus 4 Hortgruppen insgesamt ca. 8 Kinder da sind, dann kann daraus eine Gruppe gemacht werden und drei Erzieher stehen zusätzlich zur Verfügung.

    Berlin z.B. fährt ja dann die Variante jeder Schüler jeden Tag in der Schule, aber umschichtig. 3 Unterrichtsstunden und 2,5h Hort (während die anderen Unterricht haben, das haut genau hin).

    Was würdet ihr davon halten (somit die Kinder von 8-13.30 Uhr betreut und anschließend noch Notbetreuung möglich oder davor auch)?

    Ich finde das deutlich schöner als tageweise oder wochenweise zu wechseln.

    Eigentlich müsste das doch genau wie mit allen anderen Sachen sein und entweder der Dienstherr selber oder deine Haftpflicht zahlen. Aber eigentlich sollte das dann die Schule zahlen müssen oder musst du Bälle die im Unterricht kaputt gehen oder PCs im Klassenraum, Tafeln usw. ersetzen?

    Vor allem hinsichtlich Schule sind wir wieder die Deppen, die nicht wissen, wie und wann es weitergeht. Ich habe gefühlt jede Woche einige Nachfragen diesbezüglich und viele SuS und Eltern nehmen uns einfach nicht ab, dass wir nicht mehr (eher weniger) wissen als sie;)

    Nachdem bei uns immer der Tagesspiegel besser informiert ist als wir (der bekommt die Pressemeldung vom Senat, zeitgleich zu den Schulämtern und die müssen dann das ja auch noch an die Schulleiter und die an uns weitergeben) und somit die Eltern das dann auch schon so selber einstellen, haben es nun die meisten verstanden.

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