Beiträge von Susannea

    Bei den Risikogruppen-Kindern und anderen Risikogruppen geht es quasi teilweise echt um Leben und Tod. Man stellt also den Schutz des Lebens über den Schutz vor Langeweile. Was ich ehrlich gesagt okay finde

    Nochmal, ich rede hier nicht von Langerweile, sondern den Schäden, die die gesunden Kinder auch nehmen und ja, das ist dann bei Risiko-Kindern die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber deshalb müssen ja nicht alle an Pest/Cholera erkranken.

    Eben diese vielen Kollateralschäden (die es auch bei den Erwachsenen in Mengen geben wird), die eben einige einfach nicht sehen wollen.

    Aber gut, dann macht es auch keinen Sinn darüber zu diskutieren.

    So ist es. Meine Kinder würden sehr gerne wieder zur Schule gehen, aber sie sehen auch ein, warum das grade nicht geht.

    Und um noch mal die Verhältnismäßigkeit herzustellen: bei den Risikokindern geht es im Zweifelsfall um das nackte Überleben! Steht das für Dich wirklich auf der selben Stufe wie das Fehlen von Spielpartnern und Tagesstruktur?

    Ich glaube, du verstehst das Problem überhaupt nicht, es geht nicht um fehlen von Spielpartner usw. sondern um die psychischen Schäden, die doch diverse Kindern durch die momentane Situation entstehen.

    Und auch das bedeutet dann evtl. mal, dass es ums nackte Überleben geht.

    Das ist dann aber auch sehr pauschal...oder? Ich dachte, wir wollten hier keine Pauschalisierungen.

    Seit wann besteht die Risikogruppe "nur" aus alten Menschen?

    Ich frage mal umgekehrt: Warum ist das Leben meines Risikogruppen-Kindes weniger wert als das eines gesunden Kindes?

    Nein, das ist nicht mehr pauschalisiert

    Es geht ja aber eben einerseits nicht nur um ältere Mitbürger*innen, sondern auf um die Millionen anderen Menschen aus Risikogruppen.

    sondern genau auf den Beitrag bezogen.

    Und um auf deinen Beitrag zurückzukommen, aktuell stellt man die Risiko-Gruppen-Kinder eben über normale Kinder, sonst würde man die z.B. wieder in die Kita lassen.

    Aber man kann doch nicht wie jetzt einfach Kinder zu Hause isolieren. Die kommen ja oftmals nicht zum einkaufen raus und selbst ein Videotelefonat ersetzt keine spielerische Interaktion mit Gleichaltrigen.

    Ich merke jedenfalls einen deutlichen Unterschied in meinen Kindern nach 3 Tagen Kindergarten letzte Woche, auch wenn sie jetzt wieder 4 Tage zu Hause sind.

    Und Spielplätze öffnen, aber indirekt verbieten mit zwei Familien im Garten zu spielen ist halt auch suboptimal.

    Und das sind eben auch gesundheitliche Folgen und zwar große, die man eben als Kollateral-Schaden einfach teilweise abtut. Warum sind die Leben der Risikogruppen mehr wert, als die der Kinder?

    Panikmache_autoscaled.jpg

    Nee, Freunde, so läuft das nicht. Zitate bitte. Ganz konkret bezogen auf diejenigen, die hier immer noch aktiv mitdiskutieren und *nicht* aus dem Kontext gerissen. Und wenn jetzt nichts kommt, dann fange ich mal an zusammen zu kopieren, wie häufig mindestens ich hier schon geschrieben habe, dass ich die Lockdown-Massnahmen bei uns in der Schweiz zu keinem Zeitpunkt überzogen fand und dass ich es ausgesprochen begrüsse, dass die Massnahmen jetzt kleinschrittig und nicht alle zugleich wieder zurückgenommen werden. Dies steht im Übrigen nicht im Widerspruch damit, dass man gewisse Aspekte infrage stellen und kritisch diskutieren kann. Objektiv nachvollziehbare Argumente habe ich auch dafür mehr als genug genannt. Wenn ich nur meine persönliche Meinung äussere, dann kennzeichne ich dies auch entsprechend.

    DA würde ich nicht drauf warten, es sind immer die selben zwei, die bei sinnvollen Beiträgen verwirrt sind,, ich für meinen Teil habe dann die daraus für mich nicht (Achtung, persönliche Meinung und persönliches Empfinden!) mehr ganz so sinnvollen Beiträge ausgeblendet.

    Trotzdem halte ich die Gefahren, die durch eine weitere Verbreitung des Virus auf uns zukommen können, für ungleich höher und wäre deshalb (noch) vorsichtig mit dem (nachvollziehbaren) Wunsch, weitere Bereiche zu lockern. Mich stimmen die Zahlen da einfach nicht so optimistisch wie andere.

    Hast du kleine Kinder zuhause? Ich finde an denen sieht man gerade oft sehr schön (und an den Familien dran auch), welche Schäden durch den Lockdown entstehen, da halte ich alles was kommen kann für deutlich weniger gefährlich.

    Aber man muss eben auch an der richtigen Stelle lockern und das finde ich aktuell eben teilweise nicht, denn ich finde, man muss nicht Restaurants für ein Diner vor Ort öffnen, sondern eher die Kitas.

    Hallo,

    Ich hab mal eine Frage an euch. Eigentlich arbeite ich nur 18 Stunden. Diese 18 Stunde unterrichte ich aber momentan alle nur im Homeoffice.

    Ich wurde gefragt, ob ich acht (bzw. diese Woche sogar zwölf) Zusatzstunden als Präsenzzeit in der Schule, um diebzeubten Klassen auf die Prüfung vorzubereiten, machen will und mache die auch gerne. Es handelt sich dabei um Vertretung für einen Kollegen aus der Risikogruppe. Dieser Kollege korrigiert aber noch die anstehenden Klassenarbeiten und die Abschlussarbeit.

    Naja, nun hat mein vernebelter Kopf vor lauter Freude, dass ich rauskomme und meine Tochter dann in die Notbetreuung darf, vergessen zu fragen, wie das eigentlich mit der Anrechnung dieser Zusatzstunden ansteht. Ich werde definitiv morgen nachfragen, wollte aber vorher mal hören, wie das an anderen Schulen geregelt ist. Werden die ausbezahlt, aufs Lebensarbeitszeitkonto angerechnet oder erwarten eure Schulen, dass da einfach jeder seinen Teil zu beiträgt?

    Wie gesagt, ich mache es gerne, aber damit liege ich über einem Vollzeitdeputat und das möchte ich natürlich auch irgendwie honoriert haben.

    Wieviele Zeitstunden sind denn das dann umgerechnet? Schaffst du es, denn die "normale" Arbeit dann in der verbleibenden Zeit zu machen? Musst du für die Präsenzzeit was vorbereiten?

    Ganz ehrlich, ich würde und ich werde dann die Zeit im HO um meine Zeit in der Schule kürzen und nur noch das machen, was in der Zeit zu schaffen ist. Ich bin nicht bereit noch Überstunden zu machen, alleine letzte Woche waren das beim reinen HO und "nur" 60% schon wieder 9 Zeitstunden, das darf einfach auf Dauer nicht sein! Denn für Mehrarbeit zählt ja immer nur die gehaltenen Stunden in der Schule.

    Kleine Kinder können niemanden treffen, zumindest hier in Bayern.

    Laut Regelungen darf man eine haushaltsfremde Person draußen bei sportlicher Betätigung oder Spaziergang treffen. Aber es dürfen nur die zwei Personen zusammen sein und mit 1,5 Meter Abstand.

    Ich meine, gerade Bayern hätte dazu mit kleinen Kindern nachgebessert. In anderen Bundesländern zählen ja Kinder im Kinderwagen z.B. nicht dazu zur Personenzahl.

    Bei uns in der Grundschule soll auch jede Klasse Desinfektionsmittel im Klassenraum haben, Spender an der Tür waren auch erst in der Diskussion, weiß aber nicht, wie das ausgegangen ist. In der Kita gibt es die übrigens (allerdings eher auf Erwachsenenhöhe).

    Ich habe hier ja gerade ähnliches erlebt, nachdem mir die Schulleiterin mitgeteilt hat bis 8.5. bin ehr

    Das hat mich auch sehr geschockt....

    Warum können die Menschen sich nicht etwas zusammenreißen, damit eine langsame Lockerung möglich ist und wir nicht wieder alles Mögliche schließen müssen? Denken die ernsthaft nicht so weit? Ich verstehe es nicht...

    (bezog sich auf #7013)

    Ähnliche Bilder gab es doch vom 1. Mai aus Berlin, da sind einfach wirklich ein paar Hirnwindungen zu wenig bei einigen.

    Der Menschenverstand zum Infektionsweg sollte das sagen.
    Es ist bei uns vorgesehen. Durch das Putzpersonal am Ende des Tages, durch uns und Schüler*innen bei jedem Gruppenwechsel.

    Irgendwie klingt es so, als hätten die Pläne des Ministeriums nicht bedacht, dass die SuS in seeeehr vielen Stufen nicht durchgehend den ganzen Tag an einem Platz in der selben Gruppenkonstellation bleiben.

    Aber genau das ist bei uns vorgeschrieben, an einem Platz in einem Raum, kein Raumwechsel mehr (wobei es den eh nur selten gab), aber noch viel wichtiger, keine Platzwechsel mehr.

    Der Infektionsweg über Oberflächenkontakt aka "Kontakt- oder Schmierinfektion" spielt bei Corona praktisch keine Rolle. Da ist der Menschenverstand offenbar nicht deckungsgleich mit der wissenschaftlichen Erkenntnis. Im Sinne der allgemeinen Hygiene ist es sicher sinnvoll lieber einmal mehr als zu wenig zu putzen aber ob's nun nach jedem Gruppenwechsel sein muss ist dann doch eher fragwürdig.

    Danke, genau deshalb sollte das eh kein Problem sein und trotzdem hat Brandenburg ein Verbot des Ausleihens oder Tauschens von Materialien verhängt :sterne:

    Ja, so ganz grundsätzlich würde ich das auch gar nicht so verkehrt finden. Motiviert evtl. zu einem pfleglicheren Umgang :) Mir ging es eher um dieses Einsprühen (für das ich die Schüler erstmal 1,5m vom Tisch wegscheuchen muss, damit ich die Abstandsregeln nicht verletze) und dann ein bissi mit Papier drüberhuschen. Ist sicherlich besser als gar nichts, aber zum Putzen gehört für mich ja irgendwie auch Wasser und ein Lappen^^

    Naja, hier geht es ja auch nicht um Reinigung, sondern Desinfektion und die ginge bei Wasser und Lappen eher weniger.

    :autsch:

    Wie sagt neulich eine so schön, als sie das hin und her in NRW mit den Schulen hörte: "Sag mal, habt ihr Lack gesoffen" wobei sich dann jemand anders den Kommentar nicht verkneifen konnte, "hat Trump welchen abgegeben, der scheint den ja regelmäßig zu sich zu nehmen!"

    :engel:

    Unglaublich, was die sich denken.

    Tja, ich bin hier das ganze Wochenende schon die Wände hoch gegangen, denn entgegen der Zusage meiner Schulleiterin hat die Konrektorin mich Donnerstagabend (man erinnert sich, Freitag Feiertag) gefragt, ob ich nicht Montag/Dienstag 3./4. Stunde zur Vertretungsreserve auf Abruf stehen könnte.

    Ähm nein, Montag kann ich definitiv nicht, da hat mein Mann Kundentermine. Im allergrößten Notfall nur Dienstag.


    Daraus hat sie weitergegeben, ich habe angeboten Dienstag zu kommen :autsch:

    Nunja, lange Diskussionen, mein Mann meint, Dienstag hat er keine Termine, das ginge ausnahmsweise, aber die Schulleitung kann oder will mir aktuell nicht mal Zeiten geben, das teilen wie mir Dienstag morgen bei Bedarf am Telefon mit (Fahrtzeit ca. 1h). Ähm nee, Leute, so läuft es nicht, so flexibel kann Vereinbarkeit Familie und Beruf nicht laufen, also hoffe ich, dass ich die Zeiten morgen bekomme, sonst geht da doch gleich noch mal die Frauenbeauftragte (die übrigens das genau vorher im offenen Brief an alle Schulleiter angesprochen hatte mit Planbarkeit usw.) dazwischen.

    Ich glaube gerade, hier hackt es!

    Ich hoffe dann ja auch, dass ich bis Montag generell was von der Notbetreuung gehört habe und dann sehen wir weiter.

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