Beiträge von Susannea

    Bei uns hat die Schulleitung davon nichts verlauten lassen, nur das sie bereits alle Risikogruppen angeschrieben hat und wen sie vergessen hat, solle sich melden. Aber gut, evtl. hat sie denen das einzeln gesagt. Die drehen doch echt gerade frei. Wie war das mit Datenschutz?

    Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung Caro, ich hatte neulich auch die Variante, dass ich nicht mal meine Felder da hin bekam, wo ich wollte, ich habe dann aufgegeben.

    Gerade kam von Aktion Mensch eine Mail für zwei Online-Live-Angebote für Grundschüler oder Kindergartenkinder (denke ich, dass es dem Rest zu kindisch ist), Live Konzert mit Reinhard Horn

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    ab 30.4. und Live-Lesung mit diversen Fußballprofis

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    ab 27.4.

    Ist das denn so? Erst gestern war "Deadline" für eine meiner Aufgaben, welche die Schüler*innen kollaborativ (natürlich ohne direkten Kontakt) bearbeiten sollten. Ich bekam also 21 Mails, die ich zunächst einmal kurz beantwortet habe, damit die Schüler*innen wissen, dass die Übermittlung geklappt hat. Jetzt schau ich mir das Ganze an, gebe Feedback und zusätzlich herhalten die SuS noch eine Musterlösung, die auf die Plattform gestellt wird und dort über eine Kommentarfunktion auch diskutiert werden kann. Aber genau diese Option nutzen die SuS so gut wie überhaupt nicht.

    Erlebnis bei meiner Tochter war nun.

    Alle sollen ihre Arbeiten abgeben.

    1. Woche sie versendet nach drei Tagen auf Anfrage Noten, die korrigierten Arbeiten gibt es nicht zurück, da es keine 1 ist, weiß man ja, es müssen Fehler drin sein, welche bleibt leider offen-

    2. Woche sie stellt nach 4 Tagen dann die Musterlösung ein: "Bitte vergleicht selber mit eurer Arbeit"

    3. Woche sie stellt nach 3 Tagen zwei Arbeiten von Schülern ein: Kontrolliert, ob das so ähnlich wie eure Lösung ist, dann ist es richtig.

    Da fühle ich mich doch etwas verarscht, wozu genau musste ich meine Arbeit unterbrechen, damit meine Tochter scannen kann?

    2. Kollege;

    Nach 2 Wochen möchte er die Arbeiten am Ende der Woche, nächste Rückmeldung von ihm in der 3. Woche: schickt mir bitte auch die Arbeiten der ersten Wochen zu.

    Letzte Rückmeldung: Denkt wieder daran mir eure Arbeiten zuzuschicken.

    Keinerlei weitere Rückmeldung.

    Aber auch auf die Kritik daran keinerlei Veränderung, da frage ich mich doch echt, was das soll, so sind es dann doch alles Fehler, die gemacht werden und keine Lernchancen.

    Same here.

    Das ist dann die andere Seite, sie nutzen die Kontaktmöglichkeiten auch nicht. Aber dann haben wir sie wenigstens rausgegeben. Wobei hier noch mal aufkam, dass einige sich einfach nicht trauen sich zu melden, also keine Rückmeldung heißt leider noch lange nicht, dass alles ok ist. Da ich aber im Gegenzug keine Adressen der Eltern habe, kann ich nur reagieren, wenn sich jemand bei mir meldet.

    Glaube mir, mit diesem Arbeitsaufwand bist du die Ausnahme! Es gibt genügend Lehrer, die nur Aufgaben bereitstellen, aber ansonsten nicht erreichbar sind und/oder keine Rückmeldung geben. Diese fehlende Erreichbarkeit/Rückmeldung wird zurecht kritisiert.

    Sehe ich genauso, bei uns sind einige auch komplett abgetaucht, weswegen mich dann als Musiklehrerin der Klasse die Eltern schon zu Mathe-Aufgaben ansprechen. Ist kein Problem, mache ich auch gerne, aber ich muss dann natürlich auch erstmal rauskriegen, was wie gerade gemacht wurde. Aber auch für mich sind sie nicht wirklich erreichbar.

    Guten Morgen. Ich habe mal eine kurze Frage. Meine Schüler haben zu 80% gar kein Tablet oder keinen PC. Ich bin der Meinung aufm Handy macht eine Videokonferenz wenig Sinn. Sehr ihr das auch so?

    Sehe ich anders, einige meiner KOllegen sind nur übers Handy bei den Videomeetings dabei, das klappt bisher gut, blöd wird es nur, wenn du irgendwas handgeschriebenes z.B. in die Kamera halten willst o.ä.

    Mal ganz ehrlich, bei solchen Posten frage ich mich, ob es Regionen gibt, bei denen die Lebenswirklichkeit tatsächlich so grundsätzlich anders ist oder wie man auf solche Zahlen kommt.

    An unserer Schule - einem normalen, durchschnittlichem Gymnasium in einer mittelgroßen Stadt - gibt es 7 Schüler, die nicht auf digitalem Wege an die Aufgaben kommen können - von 1100. Bei den Videokonferenzen, die bisher stattgefunden haben, ist die Teilnehmerquote 80%-90%.

    Ja, das ist sehr regional, wir hatten ja z.B. auch Drucker abgefragt und in einer Klasse haben 2!!! von 25 Kindern überhaupt einen Drucker zuhause. Warum wohl stellt Berlin aktuell 9500 Leih-Tablets zur Verfügung und warum fragen sie dabei noch ab, ob es überhaupt WLAN usw. gibt, genau, weil das eben bei vielen noch nicht so ist.

    Nein, Susannea, hier gibt's auch nur Notbetreuung, wenn beide Eltern in systemrelevantem Beruf.

    Nö, Bayern hat ja seit gestern eine neue Verordnung, da braucht es nur noch einen und vor allem ist es egal ob jemand im HO ist:

    https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php#Notbetreuung

    Zitat

    Lebt das Kind in einem gemeinsamen Haushalt mit beiden Elternteilen, genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Dies galt bisher nur für die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege.

    https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/faq-coronavirus-betreuung.php

    Zitat

    Habe ich auch dann eine Berechtigung zur Notbetreuung, wenn ich aus dem Homeoffice arbeiten kann?

    Es kommt nicht darauf an, wo die Arbeitsleistung erbracht wird. Gegenstand einer ggf. vom Arbeitgeber vorzulegenden Bescheinigung ist nur die Frage, ob die Tätigkeit dienstlich / betrieblich notwendig ist, auch insoweit kommt es nicht auf den Arbeitsort an.

    In Bayern ist es ausdrücklich verboten, eigene Kinder in die Schule mitzunehmen...

    Da bekommt ihr ja auch die Notbetreuung, egal was mit dem Vater ist, da ist ja explizit drin, dass es egal ist, wo man arbeitet, hier gibt es nur Notbetreuung, wenn der andere eben nicht mobil Arbeiten könnte (ob er es macht interessiert auch nicht).

    Ja, aber als jemand, der in der Schule arbeitet, heißt das doch, dass ICH sehr gefährdet bin, sollte es zu einem Ausbruch kommen. Ich bin doch nicht Verwandte, sondern "Schulmitarbeiter".

    Nein, das heißt, das du die Schüler gefährdest, nicht andersrum. Du wirst höchstens durch Kollegen gefährdet und die sollten es schaffen den Abstand zu halten usw.

    Wir sollen an unserer Schule perspektivisch alle mit "Lernraum Berlin" arbeiten. ich habe da gerade mal einen Blick drauf geworfen und da scheint das auch über WebEx zu laufen... (und interessanterweise habe ich unter der Rubrik "Werkzeuge" auch wieder die Padlets gefunden...danach wurde hier ja auch irgendwo schon gefragt).

    Da kam ja das selbe, Server in den USA, also nicht so komplett sicher, aber das sehen die scheinbar alle anders.

    Bis zu Lernraum Berlin ist bei uns noch keiner gekommen, geschweige denn, dass der irgendwo erwähnt wurde.

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