Beiträge von Susannea

    De Jure, ja. Aber de facto, ist das zurzeit ausgehebelt. Es wird auf das Treffen mit der Kanzlerin am 14.April gewartet um eine deutschlandweite einheitliche Regelung zu finden. Das sich einzelne Bundesländer hier selbstständig machen und eine eigene Regelung durchführen, wird wohl nicht toleriert werden. Das würde nicht in die bisherige Kommunikationsstrategie passen.

    Naja, das kann ich mir nicht vorstellen, denn das ist ja auch jetzt der Fall, dass einige machen was sie wollen und zum anderen haben eben alle Bundesländer auch unterschiedliche Voraussetzungen.

    Also wird auch Dänemark nicht alle Schule auf einmal öffnen, koste es was es wolle. So etwas wäre doch auch bei uns möglich:

    Erst Kiga/ Grundschulen (ggf. Abschlussjahrgänge), dann die Jahrgänge 5 - 11 (mit Ausnahme der 10er von Schulen, die zum mittleren Bildungsabschluss / Hauptschulabschluss führen) oder irgendwie anders. Von mir aus auch erst Oberstufe und Grundschule ....

    Ich finde den Weg klasse!

    Ich finde, der Weg ist auch eine Idee, ja. Wobei man hier schon wieder sieht, dass es gar nicht einheitlich geht, denn Grundschule heißt ja auch in unterschiedlichen Bundesländern eine unterschiedliche Klassenstufe.

    Ich fände es am sinnvollsten, die Notbetreuung zu erweitern, damit auch übermäßig belastete Familien Entlastung bekommen können. Vielleicht könnte man das tageweise staffeln, damit nicht zu viele Kinder gleichzeitig da sind, aber jede Familie trotzdem eine verlässliche Auszeit bekommt.

    Regulären Unterricht sehe ich da in nächster Zeit nicht.

    Wäre auch eine Idee, wobei ich eben ganz wichtig fände auch den Kindern die eben zuhause keine Möglichkeit für Homeschooling haben oder keine Möglichkeit ihre Arbeitsbläter zu drucken oder oder auch damit die Möglichkeit zu öffnen.

    Wir haben gerade Zeit, uns Arbeitsmaterial in der Schulbibliothek zu holen, mit dem Kollegium zu überlegen, wo wir hinwollen, uns in Übermittlungsmedien einzuarbeiten.

    Naja, sagen wir mal, wir haben jetzt mehr Zeit als in der Schulzeit. Ansonsten haben jetzt viele von uns Urlaub oder so wie ich Überstundenabbau und müssen eigentlich gar nicht arbeiten. Aber das könnte man natürlich auch schieben, wenn Infos kämen.

    Ich habe einiges dazu schon vor den Ferien vorbereitet, aber bisher mauert auch die Schulleitung z.B. zu zoom usw. ob das nun vorhanden und nutzbar ist.

    Konkret heißt das .... bei uns in BW fehlen noch Zielfestsetzungen. Wenn ab dem 20.4. alles zubleibt, dann ... hier wären (hoffentlich bald erfolgende) konkrete Zielformulierungen gut.

    Genau so!

    Wenn z. B. der Teleunterricht genutzt werden soll, um bisher Unterrichtetes bis zu den Sommerferien zu wiederholen, dann weiß man, was man vorbereiten kann.

    Genau!

    Wenn man als KL die Aufgabe bekommt, mit jeder Familie am Tel die Homeoffice-Situation zu sondieren (WLAN? Computer ja? nein?, dann kann man das Ergebnis bündeln und schauen, welche Kinder z. B. in eine Notbetreuung kommen müssen, um dort zu arbeiten (und für die könnte man Einzelarbeitsplätze mit PC einrichten). An meiner Schule wären das ein paar...

    Das würde bei uns an den teilweise nicht vorhanden Kontaktmöglichkeiten scheitern, ich habe z.B. als Fachlehrer mit Überblick über Anton mit dem Hinweis, dass ich nur Zahlen aus Anton habe, gemeldet wieviele es nicht mal dort geschafft haben in den drei Wochen anzumelden, was bedeutet, dass sie entweder nicht das technische Verständnis, nicht die technischen Möglichkeiten haben oder keine Notwendigkeit sehen (obwohl sie dazu alle aufgefordert worden sind).

    Die Senatsverwaltung wollte sich zu den ersten zwei Punkten etwas überlegen, man ist gespannt.

    Wenn man bald wüsste, wo die Reise hingeht, könnte man sich vorbereiten.

    Wie schonmal erwähnt, das Gym, an dem ich arbeite, bereitet jetzt die Lernplattform vor und das Kollegium muss sich bis zum Tag x einarbeiten. Kollegen, die z. B. nach schrittweisen Wiedereröffnung (im Mai, Juni oder wann auch immer) nicht live unterrichten können, müssen ja auch rechtzeitig auf Teleunterricht umrüsten können - alles zu vertreten, das wird nicht gehen.

    Genau und man müsste eben auch weiter denken, denn dann müsste man auch die Notbetreuung z.T. erweitern usw.

    Evtl. ist ja auch erstmal eine Lösung die Notbetreuung nur auf österreichischen Standard hochzufahren (sprich jeder darf kommen und jeder kann dort an seinen Aufgaben arbeiten und wird dabei betreut) und dann guckt man, was an Personal usw. überhaupt noch übrig ist aktuell.

    Ob die bei Corona gegeben ist? Brasilien und Südafrika, Neuseeland sind ebenfalls betroffen - und dort war beim Ausbruch Hochsommer - nun ist dort Frühherbst. Die Temperaturen liegen über unserem Level. Da kann man zwar hoffen, dass bei uns Corona zurückgeht, sobald es wärmer wird - nur auf diese Hoffnung hin jetzt bereits die Maßnahmen zu lockern wäre grob fahrlässig.

    der dritte ist die Temperatursensitivität des Virus. Der letzte Punkt gilt bei nach aktuellem Wissensstand Corona nicht, die anderen beiden schon.

    Da hast du dich scheinbar verlesen alias!, s.o.

    Tom, du bringst hier schon wieder einiges durcheinander, jetzt wird es ruhiger weil wir Ferien haben und ich Überstunden abbummle, das geht natürlich in der Schulzeit nicht.

    Aber in der war und bin ich genervt und zwar nicht von den Kindern, sondern den Kollegen bei denen meine Kinder Unterricht haben, zumal da ja auch noch ein Kindergartenkind da ist, was auch betreut werden muss und Ein WLAN, was bei 5 Personen im Netz irgendwann auch muckt.

    Da geht es dann weniger um die Betreuung der Kindern, sondern dass die Eltern sich den ganzen Tag um sie kümmern müssen.

    Doch, da geht es um die Betreuung, weil die Eltern nämlich da nicht mehr wirklich arbeiten können oder eben nicht oder kaum noch schlafen usw. Und das mit dem alleine lassen ist in der heutigen Zeit ja auch ein Problem, was dir dann schnell das Jugendamt beschert.

    Die Fälle aus der 1./2. Klasse würden in Nds. anders gehandhabt. Wenn du deinen Job verliertst, weil du keine andere Möglichkeit zur Kinderbetreuung hast, dann darfst du zur Notbetreuung. Du sollst nur erstmal andere Möglichkeiten finden. Bei uns haben wir zum Beispiel kaum Kinder in der Notbetreuung. Die berufstätigen Eltern haben sich anders organisiert.

    Tja, das mag in Niedersachsen so sein, in Berlin und Brandenburg ist es nicht so und auch aus NRW, Bayern und BaWü habe ich anderes gehört. Auch Hamburg hatte ja gesagt, kein Kind wird abgewiesen, das sehen die o.g. Bundesländer eindeutig in der Regel anders.

    Und klar spielt da meine Erfahrung als Mutter und als Lehrerin mit rein und die Erlebnisse, die ich im Bekanntenkreis habe.

    Ja, der Arbeitgeber meines Mannes (Land NRW) hat aktuell sogar explizit erlaubt während des Homeoffice auch Kinder zu betreuen. Bei ihm in der Abteilung wird deutlich weniger geschafft, weil immer mal Kollegen "mal eben" was anderes machen. Und auch weil jetzt vermehrt zu sehr unterschiedlichen Zeiten gearbeitet wird und nicht von grob 7-16 Uhr. Viele fangen um 6 an, machen irgendwann Pause und es wird auch bis 22 was gemacht. Das macht Rückfragen schwer...

    Ich kann ja mal unsere Zeiten nennen, 9-3 Uhr mein Mann und ich dann zwischdurch bzw. ab 7.30 bis ca. 22 Uhr, wobei das eben jetzt ohne Homeschooling natürlich für alle entspannter ist (zumal ich jetzt zwei Wochen Überstundenabbau mache) und das Homeschooling auch das erste ist, was bei einer weiteren Schließung hier bei uns an Prioritäten runterfällt, denn solchen Druck wie jetzt lasse ich mir nicht mehr machen, nachdem ich nun das Schreiben vom Brandenburgischen Ministerium habe, dass das alles freiwillig ist und natürlich nicht gewertet werden darf, da muss ich mir auch kein Bein ausreißen, weil was in 90 Minuten gedruckt, bearbeite, gescannt und wieder zurückgeschickt werden muss, was nun mal nur geht, wenn ich dann jeweils meine Arbeit unterbreche!

    Was willst du denn im Einzelhandel wochenlang vorbereiten? Es geht hier als erstes um kleine Geschäfte und dann um größere Läden und Restaurant. Da geht es eher um Stunden als Vorbereitungszeit und nicht um Tage oder Wochen.

    Wir reden aber beide schon von dem österreichischen System?!?

    Dort sollen ja als erstes die kleineren Läden aufmachen, die haben aber keine Kinderbetreuung und sind und waren nicht systemrelevant, also ist die Frage, wie das funktionieren soll.

    Mir sind auch nicht wirklich Fälle bekannt, wo Menschen aufgrund fehlender Notbetreuung nicht arbeiten können.

    Mir sind viele Fälle bekannt oder wo eben auch Grundschüler 1./2. Klasse dann mehrere Stunden unbetreut zuhause sind oder wo eben doch Oma, Nachbarn usw. zur Betreuung kommen

    Und was hilft es den Eltern, wenn die Kinder betreut sind aber die Firmen noch zu haben?

    Wie kommst du denn darauf, dass die Firmen zu sind, bloß weil Läden zu sind, es gibt ja da wohl noch viel mehr Firmen und vorzubereiten gibt es gibt ja auch in Läden vermutlich einiges wieder vorzubereiten bevor man aufmacht. Wie sollen aber die Läden aufmachen, wenn die Kinder nicht betreut sind und nein, die Notbetreuung hilft da gar nicht, denn wie man sieht waren oder sind die alle nicht systemrelevant!

    Das ist ja im Bezug zu den Schulen genau umgekehrt. Österreich öffnet erst kleine Geschäfte, dann größere und Restaurants und dann die Schulen. Alles mit Fragezeichen, ob es klappt.

    Dänemarkt erst die Schulen.

    Irgendwie finde ich Österreich sinnvoller ...

    Magst du ja so sehen, ich sehe den dänischen Weg für sinnvoller bei uns, zumal es eben hier anders als in Österreich keine drei Wochen bezahlte Pflegefreistellung für die Eltern gab bzw. gibt!

    Zumal eben Baumärkte und Pflanzenmärkte bei uns eh schon offen sind, die erst im zweiten Schritt dort kommen!

    Aber man hat doch am Anfang sofort die Schulen komplett geschlossen, wenn ein Verdacht da war.

    Aber ein Verdacht war ja angeblich immer nur da, wenn man aus einem Risikogebiet kam, mehr Verdachtsfälle wurden doch weder zugelassen, noch getestet, das macht man ja inzwischen anders. So kann man eben nachverfolgen und entsprechend unter Quarantäne stellen.


    . Uns es reicht doch, wenn ein Kind 5-6 weitere ansteckt. Das Ganze mit den exponentiellen Wachstum hatten wir doch schon.

    Wenn man nachverfolgen kann, kommt es doch eben nicht zum exponentiellen Wachstum.

    Letztlich bleibt Schule eine Großveranstaltung und es erschließt sich mir nicht, wie man Schulen öffnen kann, solange noch der Rest des Lebens still steht.

    Aber darum geht es doch, die Frage, womit man wieder anfängt zu öffnen und da denke ich eben, dass müssen eigentlich als erstes Kindergärten und Schulen sein, wenn auch evtl. auf freiwilliger Basis bzw. dann nur mit einem Teil der Schüler und Lehrer. Eines ist für mich jedenfalls vollkommen klar, es kann und darf keine einheitliche bundesweiter Regelung geben, weil der Virus sich nicht vereinheitlichen lässt.

    Ich denke, in manchen Bereichen muss es einheitliche Regelungen geben. Umgang mit Abschlussprüfungen und gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse beispielsweise.

    Wirst du auch nicht bekommen, denn in einigen Bundesländern ist das Abitur schon geschrieben, in anderen nicht.

    Also Anerkennung der Abschlüsse sollte eh einheitlich sein, aber auch da bekleckert sich Bayern noch nie mit Ruhm.

    Aber wenn doch auch nur ein Kind in der Schule unbemerkt anfängt andere Kinder und Lehrer anzustecken, die wiederum ihre Sozialkontakte haben, dann ist doch ganz schnell wieder keinerlei Infektionskette mehr nachvollziehbar.


    Den Usern, die hier schreiben, Schule sei ein Großveranstaltung, gebe ich an der Stelle vollkommen Recht.

    Naja, die kannst du ja unterbinden die Großveranstaltung mit versetzten Pausen z.B. und nein, nicht alle Schulen sind groß, hier z.B. 200 Schüler auf zwei Pausenhöfen, wenn alle gleichzeitig da wären. Das kann man ja unterbinden. Und es wird auch nicht anders, wenn das für alle Bundesländer und Orte gleichzeitig gilt.

    Also ich bleibe dabei, je nach Gebiet unterschiedliches Vorgehen in den Schulen (und je nach Bundesland eh noch mal)!

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