Beiträge von Susannea

    Danke dir, mal sehen, was wir davon verwenden können!

    Und wenn diese Lehrer dann Homeschooling machen, wer ersetzt sie in der Schule?

    Naja, die fehlen ja aber auch ohne Schüler im Homeschooling, weil die auch der Risikogruppe angehören und nicht in die Schule dürfen, die müssen also so uns so ersetzt werden.

    Ich plädiere auch klar für A oder B (das wäre bei uns eben auch in der Primarschule problemlos möglich, wenn man die jahrgangsübergreifenden Klassen dann nur noch in jahrgangshomogenen Gruppen hat, so wie aktuell der Teilungsunterricht mit maximal 10 Kindern eher so Zahlen wir 2-5).

    fonsi, liest du eigentlich, was dir aufgezeigt wird? Ich glaube langsam an kein vorhandenes gefährdetes Kind mehr, denn sonst würdest du die Sachen lesen. Da steht überhaupt nichts davon, dass Risikopatienten zur Prüfung auf jeden Fall in die Schule kommen müssen und selbst wenn könnten sie bei Einzelprüfungen könnten sie auch mit niemandem reden!

    Susannea

    Berlin. Nicht alle. Die Abschlussklassen, ändert aber nichts am Kontext.

    Nein, Berlin hat noch gar nichts festgelegt, dann hat sie eine Schulleitung, die das falsch wiedergegeben hat.

    Unsere Schulleitung hat klar kommuniziert, sie wird rechtzeitig informieren, was ab dem 20.4. passiert und ich muss das als Berliner Lehrer wohl wissen, ob was feststeht ;)

    Und nein, es war auch nie die Rede davon, dass dann gleich alle ohne Rücksicht auf Vorerkrankungen usw. zur Schule müssen! NIRGENDS!

    Es ist noch nicht mal festgelegt, ob die Prüfungen wie geplant stattfinden. Vor der Schulschließung hieß es ja, sie finden alle statt, nach einer Woche fielen dann doch alle aus und wie es jetzt weitergeht ist vollkommen offen und zwar für alle, sowohl Schüler als auch Lehrer!

    Guckst du hier: https://www.berlin.de/sen/bjf/corona…hulschliessung/

    DA siehst du selber, wie viele Änderungen es trotz der ersten Aussage: "Alle Prüfungen finden wie festgesetzt statt!" gibt und von wann der Stand ist, da ist noch alles offen, denn Absprachen werden erst nach Ostern mit den Bundesländern und der Kanzlerin getroffen!

    Edit: Es gibt sogar von gestern einen Brief der Senatorin, wo drin steht, dass Risikogruppen eine Einzellösung bekommen:

    https://www.berlin.de/sen/bjf/servic…nd-schueler.pdf

    Also verbreitet doch bitte hier nicht solch einen Unsinn!

    Man kann auch anstelle von Videokonferenzen lieber Screensharing betreiben, das ist für Mathe sowieso viel brauchbarer. Ich habe Geogebra, Excel, etc. offen und die Schüler können sehen was ich da treibe. Ich sehe keinen praktischen Nutzen davon etwas von Hand schreiben zu können und dafür Livebilder von mir zu streamen. Dasselbe will ich genauso wenig von den Schülern, von denen einige in Bezug darauf auch eine extrem ablehnende Haltung haben. Ansonsten hat bisher immer die Kommunikation Sprachchat + Textkanal gute Dienste geleistet.

    DAs letzte Webinar in Zoom hat nur die Präsentation gezeigt, es war komplett ohne Video, auch alle anderen waren so, also wo genau liegt das Problem, das mit den Schülern auch so zu machen?

    Ich sitze gerade mit drei Kindern im Wohnzimmer und male Ostereier an.

    Nachher werden wir im Garten den letzten Weg zwischen den Beeten ausheben und Platten legen. Wenn die dort weg sind, wo sie aktuell liegen (seit nunmehr 13 Jahren provisorisch), dann kommt da endlich der 3. Kompost hin.

    Also endlich Zeit für Sachen, die schon lange auf der To-Do-Liste standen, aber eben auch nur, weil ich jetzt wirklich relativ frei habe.

    Unser Lehrerzimmer ist sehr klein.

    Ja, unseres auch und bis auf den Dienstag nach Schulschließung hatten wir da schon seit Jahren nicht mehr als 10 Kollegen gleichzeitig drin, die noch genügend Abstand hätten. Wir haben gar keine Zeit uns da zwischendrin zu treffen.

    Dazu kommt, dass unsere Schule schon damals selten Seife, geschweige denn Desinfektionsmittel hatte

    Das war ein Vorteil von Corona, zumindest Seife hatten wir erstmals verlässlich.

    Aber ich möchte schon nach den Sommerferien alle meine SuS wieder sehen und keinen auf der Intensivstation wissen.

    Ja, das wünscht man sich in der Regel immer, klappt leider auch ohne Corona nicht immer. Wir haben gerade letzte Woche einen unserer 3. Klässler beerdigt und der ist nicht an Corona gestorben. So ist leider der Kreis des Lebens.

    Was wäre eigentlich so schlimm daran, die Prüfungsklassen (nicht nur Abi) ihre Prüfungen schreiben zu lassen und das Schuljahr auszusetzen?

    Du kannst die Wirtschaft nicht wieder vernünftig hochfahren, wenn du alle Grundschule zu lässt, weil die Betreuung fehlt.

    Außerdem verschiebt es das Problem doch nur, dann hast du die Herdenimmunität vielleicht erst in drei Jahren, willst du bis dahin die Schulen zu lassen?

    Also beziehst du dich auf die Grundschule? Ich habe die Grundschule gerade hinter mir mit Kind 1 und fand es absolut in Ordnung. Da war nichts mit übermäßigem Stress von Seiten der Kinder - außer die Eltern wollten unbedingt den Übertritt ans Gymnasium mit allen Mitteln pushen, das ist dann was anderes. Das Problem an der Grundschule hier liegt meiner Meinung nach eher an den Eltern und dass hier die Übertrittsquote sehr hoch ist. Ich sehe es dann selbst ab Klasse 5, dass 10-20% der Schüler*innen (ja nach Klasse) nicht fürs Gymnasium geeignet sind... Und dann scheitern... und dann heißt es: Zuviel Druck, zu viel Stress...

    Nichtsdestotrotz finde ich 4 Jahre auch zu kurz für die Grundschule und würde 6 Jahre befürworten. Jetzt im Altern von 10 Jahren schon vorläufig endgültig die Schulform festzulegen finde ich auch schwierig, v. a. bei Fällen, die sich möglicherweise erst später "entwickeln".

    Was den Notendruck unabhängig vom Übertritt nach der Grundschule angeht, empfinde ich ihn hier nicht anders als in Berlin.

    Nein, ich beziehe mich auf das komplette bayrische Schulsystem und ja auf die Art der Notengebung. Die finde ich nicht gut.

    Auch Fremdsprachenwahl usw. nicht mein System.

Werbung