Beiträge von Susannea

    Kommen dann auf ein kleines Kollegium mehrere (Teil-)Abordnungen sowie Referendare mit festgelegten Stunden/Tagen zu, wird der Spielraum immer kleiner.

    Naja, die haben wir auch die Teilabordnungen für den Personalrat und die Fachseminare und die vielen Quereinsteiger, die ja feste Studientage haben und die Leute die noch ein 3.Fach studieren und und und. Ist nie ganz einfach, ich habe alleine dann den 3. Stundenplan ab dem 1.1., aber es ändern sich bei mir nur die Stunden, wo sie liegen, welche an welchen Tagen ist unveränderbar ;) Keinerlei Springstunden usw. Das klappt alles, wenn man wirklich will.

    Bei uns ist das gesamte Kollegium zur Anwesenheit verpflichtet, egal ob Teil- oder Vollzeitlehrkraft. Es gibt keinen Ausgleich in irgendeiner Form.
    Es handelt sich um einen Samstag.
    Ist das mal wieder typisch Schleswig-Holstein oder handelt unsere Schulleitung da unrechtmäßig? Und wenn letzteres, sollte man das mal an eine Gewerkschaft weitermelden?

    Ich denke, das ist wieder eine Frage, wie man es macht. Bei uns liegt der in der Woche an Unterrichtstagen, nur wer Unterricht hat, ist dabei. Aber z.B. Einschulung an einem Samstag gab nun auch soviele Diskussionen, dass meine Schulleitung es satt hat und auch Anwesenheitspflicht erklärt hat, nur die Kollegen, die selber in der Familie einschulen, waren davon ausgenommen.

    Angeregt durch Palims Ausführungen:
    Vielleicht wäre eine Privatschule, die den Schwerpunkt auf das Musische legt, etwas für dich? Schau dich doch zusätzlich einmal nach Waldorf- oder Montessorischulen um. (Da benötigt man allerdings eine Zusatzausbildung.)

    Zumindest kenne ich auch viele, die dort sogar ohne 2. StEx problemlos arbeiten können.

    Stichwort Elternsprechtag: Mit D und E hing ich da immer ganz schön drin, von der ersten bis zur letzten Minute

    Mit Musik passiert dir das eher nicht, ich habe in den 5 Elternsprechtagen (jedes Jahr einen) in denen ich in der Schule war genau zwei Elterngespräche insgesamt geführt. Zu vielen war ich nicht mal da dann (weil sie es vorher ansagen mussten) und beim Rest konnte ich viele andere Arbeiten in der Zeit erledigen, weil eh niemand kam (und war dann auch nur die Hälfte da).

    Bei uns haben sogar die Klassenleitungen in Teilzeit einen freien Tag, auch mit Mathe und Deutsch ;) Also wenn man will geht das auch in der Grundschule.

    Was sie bei uns allerdings nicht gemacht haben ist Klassenlehrer und Fachlehrer (Mathe) beide am Freitag frei, aber das wurde dann so geregelt, dass ich die Klasse (6.) nicht in Mathe bekommen habe (was mir viel Arbeit spart dafür eine Klasse mehr Musik parallel zu den anderen dreien und eine Sport) und eben stattdessen anderen Unterricht. Mir solls Recht sein. Wäre nur zu schön gewesen mal wieder mein studiertes Fach unterrichten zu können, wenn ich schon Nawi nicht mehr machen darf, weil das lieber die Quereinsteiger machen, weil es für sie einfacher ist.

    es ist schön, dass das bei euch so ist. im sekundarbereich ist das echt anders, wenigstens in bayern am gymnasium.

    hier kannst du keine ansprüche stellen, was freie tage angeht. bedarf geht immer vor wünsche, und du musst die reduzierung einreichen lange bevor die pläne fürs nächste jahr stehen, und selbst wenn sie stehen, können sie jederzeit umgeworfen werden, je nach bedarf halt. jedes entgegenkommen ist nur nettigkeit. bei dienstbesprechungen besteht für alle anwesenheitspflicht. immer. völlig egal, ob du nur eine stunde oder volles deputat hast. weniger machen musst du nur bei teilbaren aufgaben, z.b. kann man bei den zwei elternsprechtagen im jahr früher gehen. klassenfahrten und co machste trotzdem, klassleitung machste trotzdem, usw., damit ist die entlastung so gut wie weg, aber immer noch deutlich weniger geld auf deinem konto (und das brauchst du, wenigstens in der stadt).

    wie gesagt, lohnt nicht, wenn es irgendwie anders geht/man es nicht unbedingt, unbedingt will.

    Das scheint aber ein Problem in eurem Bundesland oder eurer Schule zu sein. Klassenfahrten macht bei uns nur, wer will, die sind generell freiwillig. Bedarf ist so hoch, dass du einfach gehst, wenn es dir nicht passt, also muss die Schule dir entgegenkommen. Außerdem scheint es ja nicht um einen Alleinverdiener zu gehen. Und auch beim TE ist es Grundschule ;)

    ich hatte immer den eindruck, dass der konsens sehr deutlich ein anderer ist. wenn man reduziert, muss man trotzdem zu allen konferenzen, hat keinen anspruch auf einen freien tag, macht immer noch klassleitung bei uns... da ist leider nicht viel mit weniger arbeit, aber ziemlich viel mit weniger geld. und wenn man die funktionen abgibt, weil man ja jetzt teilzeit ist, kann man entsprechend länger auf beförderung warten. ergo nochmal weniger geld. lohnt einfach nicht, außer es geht wirklich nicht anders/man hat sich das individuell sehr gut überlegt.

    Wie gesagt, kann ich alles nicht bestätigen. Stufenkonferenzen gehe ich nur selten hin, Fachkonferenzen habe ich nur halb soviele wie die Teilzeitleute (die allerdings mit Leitung) und auch der Rest ist ganz gut verteilt. Ich habe bei 60% sogar zwei freie Tage, anders hätte ich es nicht gemacht. Und Beförderung gibt es hier außer Schulleitung eh keine.

    Also ich kann es nur empfehlen.

    und dann weniger verdienen, zumal gerade im lehramt die reduzierung bekanntlich kaum belastung einspart verglichen mit den enormen verdiensteinbußen. aber muss jeder selber wissen.

    Das kann man so nicht verallgemeinern, denn doch es spart einiges ein, aber eben nicht genug im Vergleich zur Gehaltsreduzierung, aber es ist sicher trotzdem mehr als ein freier Musiker bekommt und sicherer.

    ...meistens ist es schon so, dass in gut bezahlten berufen die belastung eher hoch ist. das ist so. du kannst dich entweder entscheiden, das durchzuziehen, und es dann packen, oder du sagst, das packe ich nicht - no shame here - und was machen, das dir leichter fällt. sicher wird man als freiberufliche musiklehrkraft nicht reich, aber ich kenne einige leute, die davon leben. in einer nicht billigen großstadt noch dazu. klar, ist kein a13.

    Die Belastung muss ja aber später nicht so groß sein, gerade bei eigenen Kindern kann man dann ja reduzieren.

    Najaaaaa, sagen wir so, ich habe schon Reis verkohlen lassen, Wasser anbrennen lassen und eine Pizza in sowas wie Holzkohle verwandelt. Das ist potenziell gefährlicher.

    Das stimmt, gerade das mit dem Wasser, wenn es dann verkocht ist und der Boden langsam schwarz wird kann ich auch gut ;)

    Reis koche ich nur noch in der Mikrowelle, da kann nichts passieren ;)

    Nein, sowas gabs in West-Berlin nicht. (Jahrgang 1978), aber da war natürlich trotzdem immer jede Menge Militär da, Übungen habe ich da nur von den Alliierten im Wald erlebt und das fand ich sehr verstörend. Uns so etwas machen zu lassen, wäre wohl deutlich too much gewesen.

    und dann? Also ohne Ironie, hat das bei einem deiner Schüler*innen gefruchtet?
    Ich versuche im Elterngespräch auf eine Beratung hinzuwirken, weil letztlich die Eltern Hilfe brauchen, die ihr Kind morgens nicht aus dem Bett kriegen.

    Also bei uns hat es in der Grundschule gerade gefruchtet. Das Kind sollte nicht mit zum Schwimmen, weil es angeblich eine Allergie kriegen könnte. Geht generell nur mit Attest. Kinderarzt hat es ausgestellt, Mutter sollte seit Schuljahresbeginn mit dem Kind zum Amtsarzt. Hat nie funktioniert. Nun geht das Kind plötzlich ab Januar doch schwimmen (blöd nur, dass alle anderen natürlich nun ein halbes Jahr mindestens Vorsprung haben).

    Hallo!
    Ich studiere Lehramt auf Primarstufe, also in Österreich Volksschullehrmt genannt. Nach dem Studium frage ich mich natürlich ob und wo ich eine Stelle bekommen kann. Diesen vielseitig bekannten 'Lehrerüberschuss' gibt es schließlich nicht, das ist auch mir schon bekannt. Ich habe letztens von einer Absolventin gehört, die 12 (!) Jahre lang in Kärnten auf eine Stelle gewartet hat... Das ist ausgerechnet mein eigenes Bundesland. Wie lange habt ihr so auf eine feste Anstellung gewartet? Und in welchem Bundesland unterrichtet ihr?

    Mfg...

    In Berlin konnte ich schon während des Studiums anfangen und die Hälfte der Absolventen hatte bereits eine Übernahmegarantie vor der Prüfung, die andere Hälfte konnte sich die Stellen mehr oder weniger frei aussuchen. Ich hatte nachher glaube ich drei zur Auswahl. Ich bin nahtlos übernommen worden und hatte sofort eine feste Stelle. Also hier wartet niemand im Primarbereich!

    ich habe die Umfrage komplett gemacht und finde die Mischung von Klassenbuch und "Lehrerorga" schwierig.
    Bei uns dürfen ins Klassenbuch nur Fehlzeiten, Thema der Stunde und Hausaufgaben. Dazu Orga wie "Hygienebelehrung" oder "Brief Elternsprechtag verteilt ".
    Noten oder Störungen haben da nichts zu suchen und kommen ins Notenheft.

    Ist hier ähnlich. Störungen kommen da schon rein.
    Aber was eben eine vollkommen unnötige Frage ist, wenn man etwas Hintergrundwissen hat, ist die Frage ob man das Klassenbuch zuhause ausfüllt. Da es das Schulgelände nicht verlassen darf (wir dürften es nicht mal mit in die Schwimmhalle nehmen), stellt sich die Frage nicht und es wird wohl auch niemand so dumm sein und sie anders beantworten.

    Das heißt alle Kinder müssen ihren eigenen Fahrausweis mitführen. Die Frage, die ich mir jetzt stelle: wenn ein Kind seinen Ausweis vergisst, muss ich es dann allen Ernstes in der Schule lassen?

    Du kannst auch ein Einzelticket zahlen. Woran soll denn die BVG sehen, dass es ein Berliner Schüler ist, der eine Fahrkarte hat. Nur wer es beantragt bekommt es kostenlos. Ist wie beim Essen, die Kinder, wo es die Eltern nicht beantragt haben können auch nicht mitessen. Ist bei uns am Anfang ziemlich rigoros durchgesetzt worden bis dann die Menge halbwegs stimmte.

    Zumal es ja auch darauf ankommt, wo du hinwillst, die Fahrkarten gelten ja nur in AB. Ein Teil hat übrigens noch Berlin-Pässe mit denen sie auch fahren dürfen und keine Schülertickets.

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