Beiträge von Susannea

    Kapa hat auch nicht gemeint, dass Dein Plan so aussehen muss. Er kann natürlich ganz anders sein, angepasst an Deine persönliche Situation.

    Nein, es hieß aber, dass man immer Sport mit rein bekommt (wenn man nicht nur nach Ausreden sucht) und das passt eben bei uns einfach keinesfalls täglich rein.

    Bestes Beispiel, ich bin 5x die Woche in der Sporthalle, 2x in der Schwimmhalle und trotzdem schaffe ich in der Regel maximal 2 Stunden eigenen Sport insgesamt dabei, ins Wasser habe ich es schon seit Monaten nicht mehr geschafft.

    Klingt alles sehr strikt und durchgeplant. Gerade die freien Stunden sind aber in der Regel offen und flexibel. Voraussetzung: ehrliche Absprache mit meiner Familie und Schaffung von freiräumen für meine Frau als fairer Ausgleich.

    Würde bei uns einfach daran scheitern, dass der Sport der Kinder erst zwischen 18 Uhr und 20 Uhr endet und man dann noch eine Stunde fahren muss, also ja, ich könnte noch so strikt sein, bei uns ist einfach für den eigenen Sport oder eigene Freiräume wenig Zeit und flexibel oder täglich ginge da gar nichts.


    22.30 Uhr ist die Bettgehzeit der Kinder in der Regel, wenn ich also noch Schulsachen machen will, dann oft danach (oder eben jetzt, schnell nach dem Abendessen, während das kleinste Kind noch zockt), dementsprechend später steht man morgens auf.

    natürlich hat man keinen Anspruch auf Erbe, aber die Erbreihenfolge kommt nicht von ungefähr (und das sage ich als kinderlose Tochter, die sich regelmässig anhört, wie die Eltern nach Tricks suchen, dem (aktuell 4-jährigen!) Enkel möglichst viel/alles zu hinterlassen… an der Mutter (und mir auch) vorbei..

    Aber das kannst du auch genauso andersrum haben.
    Tochter lebt nicht mehr und Großmutter hat es geschafft, dafür zu sorgen, dass der Enkel, der ja an Stelle der Mutter tritt, genau gar nichts mehr bekommt. Begründung, Blut ist eben dicker als Wasser (hm, ich dachte immer, man wäre mit dem Enkel verwandt und damit wäre das auch das selbe Blut).

    Ja, wir hatten beim Hausbau Stress aber alleine die Vorteile, die wir während Corona hatten, sind enorm.
    Meine Kinder mussten in ihrem Sport nicht einen Tag pausieren, die konnten durchtrainieren und auch ich hatte schnell eben eine Schwimmschnur und konnte mein Training im Pool im Garten absolvieren, was haben andere da gelitten.

    Da hätten viele gerne mit uns getauscht.

    Da wäre noch eine andere "Büchse":

    Wenn hier Doppelverdiener über ihre Belastungen klagen, frage ich mich oft genug, warum man nicht über eine private Kinderbetreuung bzw. bezahltes "Babysitting" nachdenkt. Wir haben das bei zwei Kindern damals jehrelang gemacht, und es war eine deutliche Erleichterung bei der Organisation des Alltags. Klar ist das nicht billig, aber "preiswert". Und bei zwei Gehältern sollte das möglich sein.

    Du musst ja erstmal jemanden finden.

    Ist ja noch schwieriger als mit einer Putzfrau und das haben wir gerade immer noch das Problem, dass wir nichts finden, wenn wir nicht schwarz zahlen wollen.

    Wie groß der Vorrat an Toilettenpapier ist.

    Weiß er sehr gut, er hat gerade nachgekauft, meist geht er einkaufen ;)

    Ob Geschenkpapier etc in ausreichender Menge für die nächsten Geburtstage und Weihnachten vorhanden ist.

    DA wir Geschenkpapier in der Regel wiederverwenden und bügeln sollte das für die nächsten Jahrzehnte reichen.

    Welche Geschenke überhaupt so in der nächsten Zeit anstehen und was es wird.

    Er hat gerade gestern mir erzählt, dass die Pandorra-Sachen, die er für unsere großen bestellt hat, angekommen sind, da fehlt mir aktuell total der Überblick.

    Was Eure Kinder an Schulmaterial demnächst mal wieder benötigen.

    Nö, ich aber auch nicht. Können wir beide bei Bedarf in der Regel aus dem Keller holen.

    Wie der Stundenplan der Kids aussieht.

    Ja, nur er hat von beiden großen Mädchen Webuntis auf seinem Handy.

    Wann Klassenarbeiten/sonstige Abgaben/besondere Schultage sind.

    Stehen alle im Familienkalender, den hat er eingerichtet.

    Wann die nächsten Familientermine anstehen.

    s.o.

    Wann (wieder) geimpft werden muss.

    Weiß ich auch nicht, müsste ich genauso nachschauen, aber auch für Arzttermine der Kinder ist in der Regel er zuständig.

    Was in der Woche gekocht wird und ob dafür Vorräte da sind.

    Da er zu 90% kocht, gehe ich davon aus.

    Ob Wäsche gewaschen werden muss.

    Sein Schreibtisch steht im Raum neben dem Wäschekeller, er kommt da also viel viel öfter vorbei als ich und ja, dass weiß er und wenn er es nicht weiß, dann endet es so wie Freitagabend, dass er sagt, "es muss dringend Wäsche gewaschen werden, ich habe keine Unterhosen mehr!"

    Da hatte er Freitag übrigens Buntwäsche gewaschen, nur dass ich sie Mittags in meinem Zwischenstopp zuhause aufgehängt habe, war ihm entgangen und kriegte er erst mit als er sie abends aufhängen wollte.

    Nie passiert.

    Sei froh, passiert bei uns oft, du darfst ja nur noch mit Zustimmung der Schulleitung hin und die legt auch fest wieviele maximal.
    Und wenn dann noch Kollegen die heiß begehrten Plätze belegen, die dann eh wieder nicht auftauchen bei der Fortbildung, dann wird es erst recht ärgerlich.

    Meine Fortbildunegn habe ich mir - wenn möglich - nach eigenen Bedürfnissen sinnvoll rausgesucht, zu 90% war ich auch zufrieden damit, konnte aus einigen auch viel langfristig rausziehen. Aber mich irgendwo anzumelden, nur um eine (600-Minuten-) Quote zu erledigen, du meine Güte!

    Und dann suchst du dir was raus und darfst nicht hin, weil an dem Tag schon Leute fehlen z.B. oder sowas, nein, bei mir löst es auch Würgereiz aus, zumal ich viel viel mehr Fortbildungsminuten habe und meine notwendigen Fortbildungen schon vor einem Monat für dieses Schuljahr bei der Schulleitung nachgewiesen habe und da war das Schuljahr 2 Monate alt, da kommt sicher noch mehr, aber dann habe ich auch keinen Druck mehr!

    Das klingt wirklich mal nach einer sinnvollen Regelung, sofern entsprechende Fortbildungsangebote zur Verfügung stehen. Den Umfang empfinde ich auch als angemessen und sollte so auch machbar sein mit Blick darauf, dass die Mindestpflicht lediglich knapp 2 Fortbildungstagen im Jahr entspricht.

    Wenn wir bei Tagen sind, aber die sollen bitte außerhalb der Unterrichtszeit natürlich besucht werden

    Das was uns nervt daran ist folgendes:
    Sie schaffen es nicht mal ihre Fortbildungen dort alle einzupflegen (sprich, z.B. die Auffrischung der Rettungsfähigkeit mit der du mit einem Schlag die Fortbildungen fast abgeleistet hast, steht bisher nie drin), externe oder schulinterne Fortbildungen kriegen sie auch nicht immer rein
    Die Schulleitungen sollen noch mehr einzeln überprüfen (obwohl ihre Datenbank doch Zahlen ausspuckt, würde also reichen, wenn die Schulleiter bei denen nachfragen müssen, wo die Zahl nicht erreicht ist)

    und immer mehr Fortbildungen müssen von den Lehrkräften vor Ort in bar bezahlt werden, weil sie nicht mehr kostenlos angeboten werden (angeblich für Verpflegung vor Ort oder ähnliche Sachen immer, aber ohne die Zahlung geht es meist nicht).

    In Brandenburg gibt es die auch: unspezifisch hinsichtlich der Anzahl und des Inhalts. Überprüfung, ob dieser nachgekommen wird, erfolgt in der Regel nicht.

    Das ist leider in Berlin deutlich anders, mind. 600 Minuten je Schuljahr und das muss bei der Schulleitung nachgewiesen werden und in der Regel zählen nur die aus dem Fortbildungsportal problemlos.

    as war ja auch ein ein Teil der Aufzählung.

    Das war aber der entscheidende Teil zu der Ursprungsbehauptung, dass das gar nicht über die Steuer abzurechnen geht und das geht es natürlich und ja, wie du das findest ist dabei wirklich überhaupt nicht interessant.

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