Beiträge von Susannea

    Das betrifft aber auch unsere sehr maroden Toiletten, die jahrelang von Eltern und Schule angeprangert wurden. Wir haben keine neuen aus eigener Tasche gebaut, auch keine Chemieklos hingestellt und dennoch passierte jahrelang nichts. Als wenn es so einfach wäre.

    Ich kann dir sagen, dass dann die Variante sie machen die dann, auch nicht besser ist. Haben sie dann bei uns gemacht, im kompletten Neubau ein Jahr keine Toiletten mehr, eben nur die sechs im Altbau und die für alle, nun sind die dafür eben hin. Aber was solls, ist ja nicht so schlimm und aus dem 2. Stock ganz runter bis ins Erdgeschoss und dann in den Altbau zur Toilette hat dazu geführt, dass eine Kollegin nicht mehr kommen konnte, denn als Gehbehinderte und mit Blasenschwäche ist dies leider nicht zumutbar.

    Und wen hats interessiert, das da Schwerbehinderten-Vertretung, Personalrat usw. auf der Matte standen. Genau, niemanden.

    Vollzeit.

    DAs kommt scheinbar auf die Bundesländer drauf an, bei uns müssen die Quereinsteiger Vollzeit arbeiten (Teilzeit wurde bisher immer abgelehnt) und die gehen ganz schön am Stock, weil sie das eben nicht alles schaffen. Sind also regelmäßig zu Klausurzeiten alle krank (was uns am Stock gehen lässt) usw.

    Das Problem ist, dass Schulträger keinen Grund haben ihrer Verwantwortung nachkommen, wenn Kollegen materielle Mittel aus eigener Tasche bezahlen.
    Bestimmt möchte niemand was das angeht z.B. mit Anja82 tauschen - das Dilemma betroffener Kollegen ist nachvollziehbar. Es fehlt an Solidarität, dass Lehrer gemeinsam klarstellen "wenn die Arbeitsmittel für diese Leistung nicht zur Verfügung gestellt werden, kann auch die Leistung nicht erfolgen."

    Aber dann bitte auch von den Sek I +Sek II -Kollegen und nicht immer nur das Gemecker, warum wir die Leistung nicht erbracht haben!

    Hab ich auch - bei mir sind Werbungskosten allerdings die Fahrt zur Arbeit und mein häusliches Arbeitszimmer und zusätzlich die knapp 15€/Jahr für Material. Der Posten "Werbungskosten" umfasst eine Menge Dinge.
    Unsere Schule ist eigentlich ziemlich gut ausgestattet. Kreide (die leider nicht in meinen Kreidehalter passt) in weiß und Farbe, unbegrenzt Fotokopien, Beamer in den meisten Räumen, eine ausreichende Anzahl an Laptops zum verleihen.

    Die 200 CHF erhälst du in bar als Zuschuss gegen Nachweis? Das wäre eine tolle Sache bei uns. Ich benötige zwar keinen Laptop, aber viele Kollegen rennen mit so etwas rum. Der Zuschuss erscheint mir mehr als fair. Stattdessen darf ich meinen Arbeits-PC zuhause von der Steuer absetzen - was letztlich nur auf eine Erstattung von 30% der Kosten hinausläuft, denn viel höher ist mein Steuersatz nicht (und selbst dann darf ich das Gerät natürlich nur zum allergrößten Teil beruflich nutzen, obwohl ich ihn zu 70% von meinem eigenen Geld bezahlt habe)

    Hier erhältst du gar keinen Zuschuss, sondern kannst absetzen und zumindest mir ist dabei keine Grenze bekannt. Ich habe heute wieder die Steuererklärung abgegeben und habe dabei Werbungskosten in Höhe von 4800 Euro abgesetzt, wie die sich allerdings zusammensetzen bleibt meine Privatsache. Aber nein, es sind nicht alles Arbeitsmittel ;)

    Ich habe keine andere Tafel, also wäre es schon schön, wenn ich es nutzen könnte.

    Genau so ist es hier auch oder eben ein 50x20 cm breites Whiteboard (und nur Permanentstifte dazu), da hat jemand echt mitgedacht. Schon der Stromausfall, der mehrere Wochen im Nawi-Raum anhielt war eine Herausforderung.

    Das mag in der Sek1 gehen, wo man dann die Kinder einfach seitenweise aus Büchern abschreiben lässt. Aber mit kleinen 6-Jährigen geht das eben nicht. Ist das so schwer zu verstehen? HH hat Lehrmittelfreiheit. 50 Euro (unverändert seit 10+x Jahren) darf man pro Kind ausgeben. Das hat in diesem Schuljahr die Folge, dass meine Klasse kein Englisch-Lehrwerk, keins in Sachunterricht hat. (Natürlich auch nichts in Religion, Theater etc) Es gibt zwei Ma-AH und ähnlich viele in Deutsch. Das wars. Mehr hast du nicht, mehr kriegst du nicht. Natürlich muss man dennoch mit mehr Material arbeiten. Und dann kommt eben das Abwägen. Gestalte ich mir selbst Material (welches ich dann wieder verwenden kann) oder nutze ich nur das AH. Das geht eben in der Grundschule nicht (EIS-Methode, bestimmt schonmal gehört)

    Sehe ich ganz genauso.

    Ich würde den Unterricht machen, der mit den vorhandenen Mitteln möglich ist. Und wenn es 6 Stunden singen und klatschen wäre.

    Und dann kommen die SekI und SekII Kollegen und fragen wieder, warum wir den Kindern nicht ordentliche Sachen beibringen.

    eigentlich wollte ich die Partnerschaftsbonusmonate nicht in Elternzeit machen um das Risiko zu umgehen nach mehr als einem Jahr Elternzeit nicht an meine alte Schule zurück zu kommen.

    DAnn wirst du das Problem haben, dass gerade NRW eben nur Schuljahresweise die Reduzierung eigentlich zulässt.

    Edit: Wobei man da noch mal nachhaken sollte, ob diese Regelung nicht eine klare Diskriminierung ist, denn in Elternzeit wäre kann es dir passieren nicht zurückzukommen, obwohl du genauso viel arbeitest wie außerhalb der Elternzeit. Also eine klare Benachteiligung durch die Elternzeit!

    Die Schüler erhalten zu Beginn der Sek I eine fast komplette Schulausstattung (für den Rest erhalten sie 100 € über die Kinderbeihilfe (in D. Kindergeld). In der gesamten Sek I Zeit bekommen die Schüler Hefte, Schulbücher und Material für den Werk- und Zeichenunterricht von der Schule gestellt. Leer werdende Tintenpatronen, ... müssen sie selbst nachkaufen (die oben erwähnten 100 € gibt es jedes Schuljahr dafür).

    In Deutschland gibt es außer für ALGII Bezieher keinen Betrag für Schulmaterialien.
    Hefte, Materialien usw. bekommen sie nicht gestellt und Bücher müssen z.B. in der Theorie für 5 Jahre reichen, also bekommen wir immer nur 20% je Buch je Schuljahr, dass in Berlin zum neuen Schuljahr erstmalig wieder die Schule alle Bücher stellen muss (Arbeitshefte können wir nicht kaufen, wenn sich die Eltern darauf berufen, dass das auch kostenlos zu bekommen ist, sind wir eh blöd dran, denn so ganz klar ist das nicht geregelt.) bekommen wir etwas mehr (ich glaube 40%, sprich wir können immerhin 2/5 der benötigten Bücher kaufen, aber keine Arbeitsheft usw. sonstige Materialien sind diesmal dann auch eher schlecht, weil ja fast alles Geld für die Erstausstattung an Büchern drauf geht.

    Wie also soll das gehen, sich zurückzulehnen und zu sagen, nicht unser Problem?


    Natürlich brauchen wir also einen Notfallstock an Bleistiften, Buntstiften, Scheren, Papier usw. und ja, das ist nicht immer aus Elternspenden, sondern oft von uns finanziert. Und ja, auch unsere Exemplare der Arbeitshefte usw. stellt uns niemand oder es gibt eines für die ganze Schule, wie sollen wir damit arbeiten?!? Wir sind 7 Kollegen. Da muss ich mir meine Exemplare schon selber kaufen.

    Bei uns im Formular sind das zwei verschiedene Punkte: Beurlaubung/Teilzeit ist einer und Mutterschutz/ Elternzeit ein anderer. Würde das daher auch durchstreichen.

    Ich hänge mich hier mal mit dran, bin aber BezReg Düsseldorf, es gilt also folgendes Formular: http://www.brd.nrw.de/schule/persona…Beurlaubung.pdf

    Meine Elternzeit endet im März 2019. Mein Mann und ich würden gerne die Partnerschaftsbonusmonate in Anspruch nehmen. Dazu müssen wir 4 Monate parallel Teilzeit arbeiten. Das kommt bei mir super hin, da ich im März wieder einsteigen werde und dann einfach bis zu den Sommerferien das Minimum (25 Stunden, das müssten also bei 41 Stunden Wochenarbeitszeit und einem VZ-Deputat von 25,5 insgesamt 16 Stunden sein, oder?)
    Danach würde ich dann aber gerne auf 14 Stunden reduzieren. Hat jemand eine Ahnung ob das geht? Im Formular steht ja, dass der Antrag mindestens 1 Schuljahr umfassen soll. Er bezieht sich ja auf das Schuljahr 2018/19.
    ist mir jetzt erst aufgefallen und in den Pfingstferien erreicht man bestimmt wieder niemanden.

    Du musst bei dir ja unterscheiden, das 1. machst du genau deshalb ja in Elternzeit, damit du den Zeitraum selbst bestimmst und das 2. machst du außerhalb der Elternzeit und damit kannst du dann problemlos ein Schuljahr machen, sonst gibt es in der Regel damit Probleme.


    Und genau, in eurem Formular ist der Punkt richtig anzukreuzen, den gibt es ja bei der TE leider nicht.

    Wenn ich das richtig lese, dann ist sie noch in Elternzeit.
    Nach der Elternzeit müsste sie eigentlich mit voller Stelle zurückkommen. Dann reicht eigentlich gemäß dem ursprünglichen Antrag ein normaler Antrag auf Teilzeit, wobei die TE dann unter "Teilzeitbeschäftigung" das zweite Kästchen ankreuzt. (Kind unter 18 Jahren).
    Da die Anträge in NRW ein halbes Jahr vor Ende der EZ bzw. vor Rückkehr zu stellen sind, ist das Thema "Nach dem Ende der Beurlaubung" eigentlich unerheblich. Einmal abgesehen davon dürfte das ja häufiger vorkommen, so dass die Sachbearbeiter, wenn sie halbwegs kompetent sind, das auch zuordnen können. Alternativ ruft man bei seinem Sachbearbeiter an und klärt das. Letzteres hat uns in der Vergangenheit durchaus geholfen.

    Ja sie ist noch in Elternzeit und nein, das ist eben nicht unerheblich, weil die Frist damit eben kürzer sein müsste, aber vor allem der Beginn flexibel und nicht wie sonst zum Beginn des Schuljahres.

    Das ist der falsche Antrag, wenn ich das richtig sehe.

    Wurde die Elternzeit bereits beantragt? Da hätte man das Ganze nämlich mit folgendem Antrag direkt unter Dach und Fach bringen können.

    http://www.bezreg-muenster.nrw.de/zentralablage/…-01_07_2015.pdf

    Nein, der ist falsch, es geht ja um die Teilzeit nach der Elternzeit und du hast den Antrag für Elternzeit eingestellt.
    Elternzeit ist doch aber bereits beendet. Darum geht es doch, dass das eben nicht vorgesehen ist auf dem Teilzeitantrag.

    Doch, gerade du hast mir unterstellt, dass die Schüler bei mir nicht alle Lernchancen hätten und der Spaß fehlen würde, ... (Zitieren ist auf dem Tablet schwierig). Fernbeurteilung von Unterricht, den du nicht kennst ... XD

    Na wenn du nur Lehrerexperimente machst (und darum ging es), dann bleibe ich dabei, aber das ist dann hier auch ein vollkommen anderer Zusammenhang als der Unterschied zwischen Sek II und Grundschullehrern und Ersatzmüttern, wo keiner das o.g. gesagt hat außer dir.
    Und den Unterricht muss ich nicht kennen, du hast ihn doch beschrieben! (s.o. nur Lehrerexperimente).

    Wie ich das immer liebe, wenn dann plötzlich alles durcheinandergeworfen wird.

    Na scheinbar scheinst du dir den Schuh ja doch anzuziehen, denn immerhin hast du ihn geholt. Es hat doch niemand gesagt, dass deswegen das alles schlechte Lehrer sind, aber wie du richtig sagst, die Aufgaben sind eben andere und die Verantwortungen eben auch.

    Und das Essen muss man ja oft gar nicht selber zahlen, da hebt man eben die 5. Packung Kekse vom Geburtstag auf oder das Nachtischobst wird an die ganze Klasse verteilt oder oder oder.

    Ich habe immer Schokolade im Kühlschrank, falls ich mal Lust auf Schokolade habe.
    Sollten Kinder wieerholt von ihren Eltern ohne Frühstück in die Schule geschickt werden, wäre das wohl ein Fall für's Jugendamt.

    Und das hilft dir und dem Kind in dem Falle und dem Moment dann genau wie?

    Das dauert doch Monate bis da dann überhaupt was passiert, wenn denn deswegen dort etwas passiert.

    Nicht umsonst wird immer mehr verpflichtendes Essen in Kitas und Schulen mittags eingeführt, weil eben ganz viele Kinder sonst nicht mal ein warmes essen am Tag hätten, einige eben sogar mal gleich gar keines.

    Denn, um mal deine Argumentation aufzugreifen, wenn dein „Verantwortung übernehmen“ bedeutet, das du private Mittel investierst, bedeutet das: ich halt den Mund und der Arbeitgeber darf machen was er will.
    Zu sagen „Nö, da mach ich nicht mit.“ ist sehr viel eher ein auflehnendes Verhalten gegen die Missstände als dein propagiertes selber bezahlen.

    Du hast hier einiges durcheinander geworfen.

    Verantwortung übernehmen kann heißen, ich zahle es selber und weise immer wieder auf die Missstände hin oder ich zahle es nicht und mache dies aber auch lautstark deutlich, aber zu sagen, bin ich nicht für verantwortlich, sondern der Schulträger und damit ist das für mich durch, hat für mich eben was mit Verantwortung abschieben zu tun (s.o.).

    Das ist schon was entscheidend anderes. Es ist immer wieder spannend bei was für Themen Nazi-Totschlagargumente gezogen werden.Es ist ein krasser Unterschied zwischen „Ich zahle als Arbeitnehmer für Dinge die mein Arbeitgeber bezahlen sollte“ und „Ich bin still und wehre mich nicht gegen ein diktatorisches System.“.

    Denn, um mal deine Argumentation aufzugreifen, wenn dein „Verantwortung übernehmen“ bedeutet, das du private Mittel investierst, bedeutet das: ich halt den Mund und der Arbeitgeber darf machen was er will.
    Zu sagen „Nö, da mach ich nicht mit.“ ist sehr viel eher ein auflehnendes Verhalten gegen die Missstände als dein propagiertes selber bezahlen.

    Edit: Ich finde dein Pseudoargument atemberaubend, wie kommt man auf so einen Schwachfug?

    Wieso Schwachfug, du hast das Argument ja wieder nur halb verwendet.

    Nein natürlich nicht, "zahle selber und halte den Mund", sondern "zahle selber und mach auf die Missstände aufmerksam"
    Aber ich zahle nicht und sage, der Schulträger ist verantwortlich und wehre mich nicht und schaffe aber auch keine Abhilfe, das ist genau das benannte Weggucken (egal ob nur beim System oder wo auch immer).

    Wenn du sagst, du machst den Schulträger auch darauf aufmerksam, dann sind wir uns doch einig dabei, das ist eine von den für mich zwei tragbaren Möglichkeiten!

    Eigentlich eben gar kein Punkt Sinn, denn sie weisen im Landesbeamtengesetz immer darauf hin, dass Elternzeit einzeln ist (auch in der Belehrung) und nicht unter Beurlaubung fällt.

    Ich würde es wohl trotzdem ankreuzen und hintern in Klammern (Elternzeit) schreiben. Dann sollte zumindest alles klar sein.

    Ui, jetzt kriegt man sogar schon die Investitition von privatem Geld in Grundschulklassenräumen mit dem Nationalsozialismus in Verbindung :autsch:

    Ja, denn das ist nichts anderes, wenn jeder nur sagt, ich bin dafür nicht verantwortlich.

    DA hilft nur entweder Verantwortung übernehmen (und dann erwarte ich, dass man dafür nicht noch von den anderen blöd angemacht wird) oder eben den Mund zumindest deutlich aufmachen, damit sich was ändert. Aber dann eben einfach mit dem nichts zu arbeiten und zu sagen, dann haben eben alle Pech gehabt, geht für mich gar nicht und ist eben keinesfalls besser als im Nationalsozialismus. Nur das eben aktuell die Folgen nicht so drastisch sind, das Prinzip ist aber genauso.

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