Beiträge von Susannea

    Und Nele schrieb, dass das Lösen von Transferaufgaben als solches behandelt wird. Die Schüler sollten also nicht aus allen Wolken fallen, wenn sie etwas vor sich haben, was jenseits von Päckchenrechnen ist.

    Tun sie ja nicht, weil sie wissen, dass mindestens eine Aufgabe rankommt, die eben nicht zum Schwerpunktthema direkt gehört, sondern nur indirekt.

    @Lehramtsstudent, Das regelt doch jedes Bula. Wie Berlin es handhabt hat Nitram zitiert, manchmal ist Privatmeinung halt nicht gefragt.

    Aber das ist wieder nur ein Ausschnitt und Berlin hat eben AB III mit drin und die Fachkonferenz legt fest, wieviel ;)
    Also nicht Privatmeinung, sondern gültiges Gesetz in Berlin.

    Weißt du, ob es genaue Vorgaben bzgl. des Anteils der verschiedenen Anforderungsbereiche in einer Klassenarbeit, differenzierend nach Schulform und Jahrgangsstufe, gibt?

    In der Regel ja, legt die Fachkonferenz meist fest.

    und somit hat Susannea nicht recht. Transfer bedeutet nicht, dass plötzlich was mit „Strecken messen“ drankommt, wenn es um Schwerpunkt „Brüche“ geht, auch wenn das im November mal gemacht wurde.

    Natürlich kann dran kommen, dass du von der Strecke x 3/4 ablesen sollst! Das ist dann Transfer und voll im Rahmenthema Brüche sogar drin.

    Dann ist das Rahmenthema ein anderes. Nele schrieb aber: "In guten Klassenarbeiten gibt es keine überraschenden Aufgabenstellungen." Und das stimmt bei AB III nicht so ganz...

    Genau so.

    Ich sehe die einzige Möglichkeit der TE darin, gegen den nicht ordnungsgemäß stattfindenden eigenen Unterricht vorzugehen, wenn das Bundesland das hergibt.

    Aber ansonsten wüsste ich nicht, was man da noch machen sollte.

    Ich habe jetzt wieder ein Ein-Jahres-Vertrag erhalten (zum 4ten mal). Ab 01.01.2019 steige ich in die Stufe 4 auf. Wenn der Vertrag jetzt nicht verlängert wird und ich erst 1-2 Monate wieder eine Einstellung finde, bleibe ich trotzdem weiterhin in der 4. Stufe?

    Nein, ich kann dir sagen, dass ich mit der Pause der Ferien dazwischen jedes Mal wieder bei 1 angefangen habe, wobei das bei dir ja Jahresverträge sind, so dass die Zeiten dann wenigstens angerechnet werden müssten. Aber wenn da eine Pause dazwischen ist, kannst du meiner Meinung nach höchstens bei 3 sein.

    Eine Transferaufgabe ist keine Überraschung sondern eine Anwendung gelernten Wissens auf eine neuen Bereich. Wie man Transferaufgaben angeht und sinnvolle Ergebnisse dabei erzielt, ist doch ganz normaler Unterrichtsinhalt - erst Recht in Zeiten der Kompetenzorientierung!

    Aber der neue Bereich ist doch dann die Überraschung. Das haut bei mir einfach mit deiner Aussage, man kennt die Aufgaben vorher, wenn es eine gute Klassenarbeit ist, nicht hin.

    Aber eine Transfer Aufgabe basiert doch auf dem zuvor gelernten, da kannst du doch trotzdem das Thema angeben.

    Dann fehlt mir aber der Transfer, wenn ich ihnen schon sage, wo sie es angeben sollen.

    In guten Klassenarbeiten gibt es keine überraschenden Aufgabenstellungen. Welchen Sinn sollte es also haben, die Themen vorher nicht noch einmal aufzuzählen?

    Hm, das widerspricht aber dem, das in einer guten Klassenarbeit eine sogenannte Transferaufgabe vorhanden ist, die ist doch immer überraschend, sonst wäre es ja kein Transfer.

    Und welchen Sinn es macht ist doch klar, dass die Schüler endlich lernen selbstständig zu lernen und zu gucken und das sie evtl. auch ein Thema noch mal wiederholen, was nicht dran kommt.

    So kenne ich das eigentlich auch. Das Blöde ist zudem, dass das Zeugnis Ende Klasse 5 auch noch eines von den beiden ist, die relevant für den Übergang an die Oberschulen sind (und Mathe als Hauptfach doppelt zählt).

    Tja, dann haben sich hier auch gerade diverse Kinder, die auch die Aufzählung nicht interessiert hat, das verdorben, bei mir gibt es vermutlich 5 Fünfen auf dem Zeugnis in Nawi und das ist ja neuerdings auch ein Hauptfach.
    Das ist dann blöd gelaufen.

    In Ordnung ist es sicherlich, bei mir würden die Eltern Sturm laufen und die Schüler damit gar nicht zurecht kommen.
    Ich benenne also ganz klar einzelne Themen (und lasse eben auch mal Themenfelder weg) und geben Beispiele dazu, wo sie das lernen, nachschauen usw. können.
    Das lasse ich sie ins Hausaufgabenheft schreiben.
    Nicht immer bringt das was, aber dann habe ich mir wenigstens nichts vorzuwerfen!

    Hieße also wenn ein Lehrer mit fünf jähriger Berufserfahrung in ein anderes Bundesland wechselt, werden ihm zwei Berufsjahre aberkannt und er beginnt in der dritten Stufe von vorne? Dass da die Lehrer noch nicht auf die Barrikaden gegangen sind, verstehe ich nicht...

    Nein, wenn du über einen Bundeslandswechsel gehst, bleibst du meist da, wo du warst. Anders wenn du in einem Bundesland kündigst und dich im neuen neu bewirbst.
    Da das jedem vorher klar und bewusst ist, wüsste ich nicht, warum man da auf die Barrikaden gehen sollte.

    Steht aber auch nicht 6 Jahre Berufserfahrung = Stufe 4?
    Verstehe es nicht. Es werden angeblich Lehrer gesucht, aber abgezockt wird man trotzdem...

    Nein, das steht dort nicht, sondern in dem einen Teil explizit nach weiteren x Jahren in Stufe 3 erfolgt ein Aufstieg in Stufe 4.

    alle voll ausgebildeten Lehrkräfte sind prinzipiell in der höchsten Erfahrungsstufe, das bleibt auch bei höherer Eingruppierung erhalten)

    Nein, da hast du was falsch verstanden, das sind sie in Berlin nämlich nicht. Die 5 bekommen sie bezahlt (als Zulage!), steigen aber genauso auf, wie alle anderen auch, immerhin gibt es ja noch Stufe 6!
    Außerdem mussten alle, egal wieviel Berufserfahrung bei 1 anfangen, das wird nun langsam nachträglich korrigiert, wegen der Stufe 6 und dem fehlenden Aufstieg ;)

    Was ist das für ein nutzloser Hausmeister und warum beschwert ihr euch nicht über den?

    Wir beschweren uns über ihn, aber leider ist die Probezeit um und dann ist es ja bekanntermaßen im öffentlichen Dienst nicht so einfach jemanden wieder los zu werden. Aber wir arbeiten dran, denn in dem einen Jahr haben wir gelernt, was ein wirklich schlechter Hausmeister ist.


    Etwas offtopic aber als Antwort auf @Wollsocken80 s Hausmeisterfrage: abgesehen davon daß wir schon ne Weile ohne festen Hausmeister dastehen, wurden einige Aufgaben von der Stadt aus dem Aufgabenkatalog heraus gestrichen....Stühle stellen in der Aula können doch auch Schüler statt Unterricht, Möbel umstellen auch etc...
    Die Grundreinigung fällt diesen Sommer auch weg

    Stühle stellen in der Aula muss er bei uns noch und nachdem er es das letzte Mal nicht geschafft hat und das die Schüler gemacht haben, musste er sie alle wieder stapeln, das tun wir sonst nach einer Konferenz selber, aber irgendwann reicht es einfach!
    Aber eben Möbel nach der Grundreinigung wieder Reinräumen lassen, muss man beantragen, dass hatte er nicht getan und damit hatten wir den Mist. Mal davon abgesehen, dass die Hälfte der Grundreinigung nicht stattgefunden hatte, weil wir noch Baustelle waren, dass soll dann dieses Jahr nachgeholt werden.

    Genau das meine ich und das ist für uns Lehrer leider ein ziemliches Problem. Ich kenne mich selbst und ich kenne meine Kollegen. Da kommen schnell mal vermeintliche Überstunden aus lauter Eitelkeit zusammen, die dann eben strenggenommen gar keine sind.

    Mal davon abgesehen, dass ich aber viele Schulleitungen kenne, die eben das bessere Bild sehen wollen, aber das ist ein anderer Punkt kommen bei uns mehr Überstunden zusammen, weil der Hausmister nicht zuständig ist für das Einräumen der Möbel in die Klassen, das Reparieren der Klos, das Abstellen des Sprengers, der gerade den Klassenraum unter Wasser setzt und und und.

    Relevant ist allerdings, dass der Sprung von A12 zu A13 (wie er jetzt u.a. an Grundschulen zur Debatte steht) wesentlich lukrativer ist als von E 11 zu E13 (so würde das dann übertragen werden).

    Genau so wird er in Berlin durchgeführt, ja und nein, dabei bleiben nach der letzten Vereinbarung alle Erfahrungsstufen erhalten.

    Worum geht's eigentlich? Inklusion oder die Tatsache dass "Ferien" und "Urlaub" für einen Lehrer zwei Paar Stiefel sind? Ja, ich finde, Fortbildungen sollten hauptsächlich in den Ferien stattfinden. Diese Zeit ist für uns lediglich "unterrichtsfrei" und darüberhinaus kann man in den Schulferien die gesetzlich geregelte Anzahl an Urlaubstagen beziehen. Inklusion muss mich zum Glück nicht interessieren.

    Nein, kann ich nicht, denn da muss ich erstmal Überstunden abbummeln, wenn ich dann noch meinen Urlaub nehmen will, bleibt leider keine Zeit mehr für Fortbildungen. Außerdem sollte es doch bitte mir überlassen sein, wann ich das außerhalb des Unterrichts mache.

    Die Ferien dienen in Deutschland AUCH als Ausgleich für geleistete UNBEZAHLTE Überstunden in der Unterrichtszeit, neben dem Anspruch auf die "normalen" Urlaubstage.

    Genau das, also ich zumindest habe da einfach keine Zeiten mehr für Fortbildungen übrig.

    Kann sein, weil bei Höhergruppierung die Stufenlaufzeit wieder neu anfängt......(dann kriegts du bei Höhergruppierung zwar die Garantiezulage, aber keinen Ersatz dafür, dass Deine Stufenlaufzeit nach der Höhergruppierung bei 0 anfängt). Nachteilig ist das für Leute, die kurz vor dem Erfahrungsstufenaufstieg eine höhere Entgeltgruppe bekommen

    Ist aber kein Einkommensverlust, wie von dir behauptet! Den gibt es eben nicht!

    Klar kann es Nachteile haben, aber keinen Einkommensverlust!

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