Beiträge von Susannea

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat die GEW Berlin das (ging doch um die Eingruppierung, oder?) nachher doch noch angenommen, weil die anderen Landesverbände der GEW es gar nicht so furchtbar abwegig fanden...

    So kann man das natürlich auch hinstellen.
    Nach ca. einem Jahr haben sie es akzeptiert, weil das die Bedingung war über andere Dinge überhaupt zu verhandeln vom Land Berlin.

    Zudem, ja auch das Arbeitsgericht festgestellt hat, egal ob die GEW dies annimmt oder nicht, gilt dies für alle Neueinstellungen. Es war also vollkommen egal, was die GEW dazu letztendlich gesagt hat. (Ausnahme waren die bereits geschlossenen Arbeitsverträge mit GEW-Mitgliedern).

    Meinst du damit die damals von der GEW bejubelte Förderung der Gesamtschulen und der Ganztagsschulen unter der niedersächsischen rot-grünen Landesregierung, die leider den kleinen "Nebeneffekt" hatte, dass zur Finanzierung die Arbeitszeit der Gymnasiallehrer heraufgesetzt werden sollte? Siehe: Welche Gewerkschaft?
    Aber immerhin leben wir in einem Rechtsstaat und die Unrechtmäßigkeit dieser Maßnahme wurde ja mittlerweile verwaltungsgerichtlich festgestellt.

    Gruß !

    Nein die meine ich nicht, sondern den angeblichen Tarifabschluss der dbb in Berlin, der unter aller Sau war und eben dann plötzlich trotz der Nachteile für alle gelten sollte (zumindest nach der Behauptung der Senatsverwaltung, dass das natürlich Unsinn war, haben sie natürlich nie zugegeben), obwohl die GEW ihn abgelehnt hatte.

    Das ist deine Sichtweise... :weissnicht:
    Es gibt Menschen mit anderen Grundeinstellugen. Für mich - und viele, viele andere Gymnasialkollegen - ist Solidarität ein Wert.
    Aber ich schrieb's ja schon oben. Jeder nach seiner Facon.

    Danke, dass sehe ich auch so. Und gerade die "kleine" Gewerkschaften, die von den anderen auch profitieren wollen, sind mehr als unverschämt, wenn sie bei anderen Entscheidungen diesen eben in den Rücken fallen!

    Sprich, wenn ich über die anderen Gewerkschaften etwas für meine Mitglieder rausholen kann, ist es meiner Meinung nach unverschämt, an anderer Stelle aber dafür zu sorgen, dass die Mitglieder anderer Gewerkschaften dadurch Nachteile haben.

    Ach komm, Meike. Die angebliche "Kompetenz" der GEW ist doch nicht "höher" als die der anderen Verbände. Alleine im DBB sind folgende BIldungsverbände organisiert:https://de.wikipedia.org/wiki/DBB_Beamt…chaften_des_DBBAlleine der Philologenverband hat ca. 90.000 Mitglieder. Die Kompetenz des DBB im Beamtenrecht dürfte unschlagbar sein.

    Wie sie ja deutlich gezeigt haben. So etwas verlogenes wie der dbb hier in Berlin ist mir jedenfalls selten irgendwo untergekommen und solidarisch sind sie da auch nicht, also für mich untragbar.

    Bei Beurlaubung wegen Angehörigenpflege besteht die Beihilfeberechtigung weiterhin.

    Gegebenenfalls muss also der Krankenversicherungsschutz angepasst werden.

    Aber Achtung in vielen Bundesländern, nur bei Beurlaubung wegen Angehörigen 1. Grades, also wegen der Enkelkinder entfällt der Beihilfeanspruch. Und dann muss man auch noch aufpassen, wenn beide Beamte sind, ob Bundes- oder Landesbeamte. Denn bei Bundesbeamten ist man dann komplett ohne Beihilfe für den Beurlaubten, bei Landesbeamten kann man dann unter Umständen als Angehöriger wieder Beihilfe bekommen (und damit dann ja sogar mehr).

    Der Lehrermangel ist aber insofern "künstlich", da auch bei Quereinsteigern auf Master-Abschluss und mehrjährige Berufserfahrung gesetzt wird. Könnte man ganz schnell beheben, wenn man auch Bachelorabsolventen zulässt. Dann ließe sich auch E11/A11 oder noch weniger ganz schnell rechtfertigen.

    Und so wird es kommen (alleine aus demographischen Gründen).

    Gruß !

    Entschuldige, das ist Unsinn, hier lässt man sogar Studenten ohne Abschluss zu und trotzdem reicht es nicht. Also was ist daran künstlich und was heißt E11 rechtfertigen, wir bekommen nur E11! Der Rest (sogar ein Teil der DDR-Lehrer sogar nur E10).

    Dann bekomen wir zwar eine schulische Ausbildung auf amerikanischem Highschool-Niveau, da jeder der fachwissenschaftlich auch nur etwas drauf hat einen großen Bogen um die Schule machen wird (die Studienvorbereitung findet dann an "Colleges" statt), aber es würde trotzdem kein "Lehrermangel" herrschen. Liest hier ein Politiker mit?

    Was heißt denn trotzdem, also hier gibt es schon so den Lehrermangel, auch mit mehr Bezahlung ;)

    @Susannea Vielen Dank für diese Info, dass wusste ich nicht uns hatte auch Berlin ggf. in Erwägung gezogen, da es dort die E13 für alle? schon gibt. Warum nun wieder diese Regelung?
    Früher haben die Gewerkschaften mal gefordert gleiche Lohn für gleiche Arbeit. Da sind wir ja meilenweit entfernt.

    Nein, die gibt es leider nicht für alle, sondern aktuell nur für die, die jetzt fertig mit dem Ref sind.

    Und warum Unterschiede, weil die Quereinsteiger kein Ref z.B. haben.

    Ich finde, man sollte sich auch immer überlegen, welcher Verband auch bei Gehaltserhöhungen usw. etwas machen kann und das ist und bleibt aktuell eben nur die GEW.
    die dbb im Hintergrund wäre für mich ein klares Argument dagegen, die sind den anderen Gewerkschaften und den Lehrern in Berlin in den Rücken gefallen und haben einfach eigene Tarifverhandlungen durchgeführt. So etwas macht man nicht. Das ist für mich untragbar.

    Ich bin seit Jahren in der GEW, habe den Rechtschutz schon mehrmals in Anspruch genommen und auch aktuell werde ich das wohl wieder tun, denn sie vertreten mich schon seit ich Student bin gut und werden dies auch jetzt tun, wenn Brandenburg nicht endlich die rechtswidrigen Rückmeldegebühren zurückzahlt.

    ich stimme wossen zu.

    und nach nur einem Jahr geht es auf stufe 2, nach weiteren 2 jahren dann auf stufe 3 usw.

    da kann man sich nicht beschweren, wenn man bedenkt, dass deine (zukünftigen?) angestellten Kollegen für E11 studiert und referendariat gemacht haben.

    DAs stimmt in Berlin z.B. nicht, da haben die Quereinsteiger andere Stufenlaufzeiten wurde uns gerade mitgeteilt. Ich meine die Laufzeit wäre doppelt so lang.

    So richtig im Stundenplan. Ich hatte dann eben den Plan in der Uni so gelegt, dass ich dann einige Tage ganz und andere vormittags frei hatte und an denen war ich in der Schule. Das nennt sich in Berlin PKB (Personalkostenbudgetierung) und berechtigt dafür ist jeder Student einer beliebigen Fachrichtung, wenn es Lehrermangel gibt (und den gibt es hier immer).

    Das ist mir dann z.T. nachher als Unterrichtspraktika auch anerkannt worden.

Werbung