Das ist kein "komischer Erlass", sondern geltendes Recht in NRW. Nachzulesen hier:
https://www.phv-nw.de/system/files/p…ass-1-12-14.pdfHier steht das auch nochmals alles von der GEW zusammengefasst (S. 3 oben)
http://www.gew-bildungsmacher.de/fileadmin/frei…Arbeitszeit.pdf
Da steht ganz klar, dass Mehrarbeit im beruflichen Schulwesen innerhalb eines Schuljahres auszugleichen ist. Und genau das machen wir.
Ich habe keine Ahnung, auf welcher Grundlage Du für NRW oder BW argumentierst und wo Du da rechtliche Bedenken siehst. Ist aber auch nicht so wichtig und eigentlich geht es in diesem Thread ja um etwas ganz anderes.
Äh, auf Grundlage des gelten deutschen Arbeitsrechtes. Aber wenn du meinst, jedes Bundesland kann einfach eigenes Recht beschließen, dann bitte.
Übrigens ist es genau so, wie ich es vorher ja schon gesagt habe, dieser Erlass gilt nur für Beamte, steht extra drin und drüber und überall ![]()
Und ja, Beamtengesetzte können die anderen Gesetze aushebeln, aber auch hier steht, dass das nur in Berufsschulen zulässig ist bei Blockunterricht!
Und auch die GEW schreibt klar, dass dies nur mit Zustimmung des Lehrers geht, wenn das länger als 2 Wochen dauert. (was wiederum der von mir angebrachten notwendigen Zustimmung zu Arbeitszeitkonten entspricht).
Und doch, genau das ist das Thema hier, welche Arbeitszeiten haben wir und was muss man sich wirklich gefallen lassen!
Also nein, so einfach mit "ist rechtlich klar, steht so in der Verordnung ist es eben doch nicht!"
Zumal das in dem Link von dir ja auch eindeutig so drin steht, dass es rechtsmißbräuchlich ist:
ZitatDie GEW meint
Diese Vorschrift dient der Flexibilisierung des Einsatzes der Lehrkräfte im Schuljahresverlauf. Nach
Meinung der GEW gibt es keine Ermächtigungsgrundlage für die derzeitige missbräuchliche Praxis,
Unterrichtsausfall durch Praktika, Prüfungsphasen etc. mit Mehrarbeitsstunden im gesamten
Schuljahr zu verrechnen. Der Ausgleich für geleistete Mehrarbeit muss innerhalb eines
Kalendermonates erfolgen (BASS 21-22 Nr. 21, Punkt 4.2).